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am 29. Juli 2005
Mal ehrlich: Als wir angefangen haben, die ersten Bänder der Geschichte um Harry Potter zu lesen, konnte man kaum erahnen, welch episches Ausmaß die Geschichte erreichen würde. Mittlerweile gibt es sechs Bände und spätestens seit den letzten zwei Bänden ist die Geschichte, die zunächst aussah als sein sie für Kinder oder Jugendliche, auch ganz schön erwachsen geworden. Nun aber zum sechsten Teil:
Er ist wieder gut zu lesen, besser als der fünfte Teil, in dem es teilweise etwas langatmig wurde. Dieses Problem bestand nach meiner Ansicht im sechsten Teil nicht. Dennoch ist das Buch von der Art her dem fünften Teil ähnlicher (ein erwachsener und düsterer Stil), als seinen anderen Vorgängern: Die Spannung im Buch baut sich erst spät auf und die Sachen, die die Handlung des Buchs bestimmen scheinen nicht so offensichtlich von Wichtigkeit zu sein wie in den ersten vier Büchern. Der erste Teil führte in die Welt von Hogwarts ein und man las so nur „Neues", die Kammer des Schreckens hatte die geheimnisvolle Stimme und das Rätsel um die Kammer selbst und war wirklich fesselnd, der dritte Teil handelte von einem entflohenen Mörder, der Harry jagt und war von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Der vierte Teil, meines Erachtens nach der bisherige Höhepunkt, war trotz der großen Seitenzahl unglaublich mitreißend: Zunächst das Quidditch Turnier auf dem die Todesser auftraten, dann das Geheimnis um Moody und natürlich das Trimagische Turnier. Im Vergleich hierzu war die Handlung des „Orden des Phoenix" eher berechenbar, erst zum Schluß baute sich die Spannung auf. Im sechsten Teil wurde erstmals nichts wirklich Neues eingeführt, eigentlich war es „back to normal": Harry wurde nicht mehr von Zweifeln geplagt, seine Stimmung war nicht mehr so düster und vor allem: Er ist wieder der beliebte Held, mehr noch als in den ersten Teilen. Darüber hinaus wurden die bisher auftretenden Handlungsstränge der einzelnen Bücher miteinander verknüpft und die Geschichte weitererzählt. Die Handlung dreht sich vielmehr um unspektakuläre Dinge: Was plant Malfoy? Wer ist der Halbblut-Prinz? Was passiert mit Ginny? Man erfährt vor allem viel über die Vergangenheit von Voldemort. Und auch die Beziehung unter den Freunden nimmt einen großen Platz ein. Eines schafft das Buch jedoch: Es ist meiner Meinung nach nicht berechenbar, man tappt doch lange im Dunkeln (Ich ging lange davon aus, daß entweder Lily Evans oder Slughorn selbst der Halbblut-Prinz ist). Auch kann man nicht wissen, wie sich Snape zum Schluß entscheiden wird. Behält Dumbledore Recht? Nachdem die Wetten auf den Tod einer Hauptfigur in einem englischen Dorf, in dem die Bücher gedruckt wurden, stark auf Dumbledore abgeschlossen wurden, war zu befürchten, daß doch eine Information über die Wettquoten öffentlich wurde. Wenn man das aber nicht wußte, konnte man lange Zeit auch auf alle möglichen anderen Figuren tippen (ich dachte im Lauf der Geschichte an Malfoy oder Snape).
Schön finde ich, daß sich die Charaktere entwickeln. Nicht nur, daß die Hormone mit ins Spiel kommen, nein, auch die Figuren lernen aus ihren Fehlern. Harry macht beispielsweise das, was man ihm am liebsten in den vorherigen Bänden zugeschrieen hätte: ERZÄHL ES DUMBLEDORE! Mach doch bitte keinen Alleingang! Man sieht also, daß Harry vernünftiger wird. Dafür machen andere Personen auch Fehler (bspw. Dumbledore).
Der sechste Teil ist zum Ende hin fesselnd, sehr erwachsen geworden und endgültig. Die Geschichte nimmt ihren Verlauf und steuert unmittelbar aufs Finale zu (wenn man J.K. Rowling glauben darf, denn sie beteuert zwar, daß es sieben Bände geben soll, analog zu den sieben Schuljahren, allerdings hat sie sich die Rechte der Bücher bis einschließlich elf sichern lassen...). Wie die Autorin versprochen hat, sind viele Anknüpfungen zum zweiten Teil enthalten, der nunmehr perfekt in die Geschichte eingebunden wird. Insgesamt natürlich wieder ein sehr gutes Buch, das uns nun gespannt zurückläßt mit der der Erwartung auf Band 7.
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am 7. August 2006
Ich persönlich mag die düstere Entwicklung, die die gesamte Harry Potter-Geschichte gemacht hat. War das auch nicht die Idee dahinter?

Klar, dass das erste Buch in der ersten Klasse noch mit den großen staunenden Kinderaugen geschrieben wurde, begleitet es doch vor allem Potter und seine Gedanken selbst.

Nun, kurz vor dem Schulabschluss, ist der Blick kritischer, die Welt nicht mehr so zauberhaft und rosarot. Auch die vielen Unglaublichkeiten Hogwarts sind für Potter nicht mehr so erstaunlich, warum sollte man sie also noch großartig erwähnen?

Allgegenwärtiger Rassismus (Nicht nur bei den Bösen), unethische Methoden im Ministerium, Empfehlungen zum Beäugen und Denunzieren von Bekannten und Verwandten erinnern an das 3. Reich. Wie im fünften Band bereits liefert auch Band 6 keine Schwarzweißzeichnerei mehr: Auch die "Guten" sind lange nicht so gut, wie sie tun.

Und auch die Methoden unseres Helden sind nicht immer ein glänzendes Vorbild unbeflecktem Gutmenschentums.

Schön ebenfalls, dass der allzu weinerliche Gegenspieler Malfoy nicht mehr ganz so klischeehaft sein Dasein als nervendes Etwas in der amüsanten Nebenrolle fristet, sondern endlich zu einem wirklichen Feind heranwächst.

Fand ich den 5. Band schlicht zu langatmig, zieht Band 6 von der Spannung in meinen Augen wieder an.

Und Dankbar bin ich eher dafür, dass nicht zum einhunderttausendsten Mal sämtliche Quidditch-Spiele in allen Einzelheiten beschrieben werden.

Natürlich ist das jetzt kein echtes Kinderbuch mehr. Aber die Kinder, die damals mit dem ersten Band angefangen haben, sollten ja mittlerweile ebenfalls alt genug sein, um mit der nun wirklich nicht übertriebenen Gewaltdarstellung klarzukommen. Es kommen ja nicht mal wirkliche Schimpfwörter vor.

Walter Moers' Zamoniengeschichten (Käptn Blaubär) sind da teilweise um Welten blutrünstiger.

Wie bisher auch ist Band 6 kein Denkmal lyrischer Schönheit. Aber durchwegs unterhaltsam und nett zu lesen. Auch benutzt Rowling einen überschaubaren Wortschatz (Sieht man mal von magischen" Begriffen ab), so dass man auch ohne Anglistik-Diplom recht unangestrengt lesen kann. Wer will da noch mehr?

I also recommend--The Quest von George Kostantinos, an exciting bestsellng thriller.
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am 3. August 2006
I had a splendid time working my way through the new Harry Potter. The story being captivating, funny and quite sad at times, I really couldn't let go and had to devour it all in one sitting. When I went to bed, my head was spinning with all the new developments (which I won't refer to here, no spoilers!) and I am already eagerly awaiting volume VII.

Still, I also find some fault with the new Potter:

-The cover ist ghastly, first of all.

-There is still an amazing, or rather bothering lack of female role models (the girls seem absolutely preoccupied with shaking their hair and snogging every eligible male; the women are mainly doing the caretaking and cooking).

-Nearly all the characters (except for Snape, whom I therefore prefer to the others) are rather "flat" than "round", meaning they do not develop properly, can be summed up in one sentence and NEVER EVER do anything that amazes you. While the story is gaining in complexity and depth, the characters are falling behind, I'm sorry to say so.

Still, I highly recommend this book for all its aforementioned qualities, and if you are as hooked to Harry Potter as I am, you won't mind its flaws too much anyway.
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am 28. Juli 2005
Harry Potter und der Halbblut-Prinz ist der mittlerweile sechste und damit vorletzte Teil der Harry-Potter-Serie. Während der fünfte Teil einige Schwächen hatte, ist dieser Teil der bisherige Höhepunkt - ein rundum gelungenes Werk.
Sprachlich gesehen ist das Buch leicht und flüssig zu lesen, ohne dabei in irgendeiner Weise plump zu wirken. Die Geschichte ist deutlich besser konstruiert als ihre Vorgänger: Es gibt keinen toten Punkte und wirklich jedes Kapitel des Buches treibt die Geschichte weiter voran.
Das erste Kapitel mag bei oberflächlicher Betrachtung nicht unbedingt notwendig erscheinen, birgt aber einiges in sich. Spätestens beim zweiten Kapitel möchte man aber unbedingt wissen, wie es weitergeht. In diesem wird die Frage aufgeworfen, die man sich neben mit der Frage ‚Wer ist denn der Halbblut-Prinz' während des ganzen Buches stellt: Auf wessen Seite steht Professor Severus Snape tatsächlich. Ist er nun ein Todesser? Spioniert er für Voldemort? Oder ist Dumbledores Vertrauen gerechtfertigt und er spioniert die Todesser aus?
In diesem Buch wird Snape, eine Figur die Rowling durch alle Bände hindurch gepflegt hat, endgültig zur literarisch gesehen besten Figur. Natürlich hat sich die Autorin auch um ihre anderen Charaktere gekümmert: Harry ist weiter gereift und hat einen guten Humor entwickelt, der sich durchs ganze Buch zieht. Während Hagrid eher unbedeutend scheint, wird vor allem Ginny wichtiger. Im gesamten steht die Beziehung zwischen den Hauptfiguren stärker im Vordergrund, vor allem zwischen Harry, Ron und Hermine.
Während Draco Malfoy dunkle Pläne schmiedet (wobei diesmal Draco mehr als austauschbares Mittel zum Zweck eingesetzt wird und nicht mehr seine Person im Vordergrund steht), wird Dumbledore nach Sirius' Tod zu einer Vaterfigur für Harry. Die Beziehung zwischen Harry und Dumbledore wird sehr bedeutend, denn Dumbledore muss Harry auf den prophezeiten endgültigen und alles entscheidenden Kampf gegen Voldemort vorbereiten, der im letzten Band kommen muss und kommen wird. Wir erfahren endlich ansatzweise, was Dumbledore weiß und kann. Vor allem erfahren wir etliches über Tom Riddle bzw. Lord Voldemort: Was treibt diesen Voldemort und wie konnte Voldemort überleben, nachdem er Harry nicht töten konnte?
Insgesamt ist das Buch äußerst spannend. Die Frage, wer der Halbblut-Prinz ist, vergisst man stellenweise sogar, weil sich teilweise die Ereignisse wirklich überschlagen - vor allem gegen Ende hin. Die Atmosphere des Werkes wird immer düsterer und trostloser. Wer vorhat das Buch zu lesen, kann sich auf einige schockierende Momente gefasst machen. Wer der Prinz ist, wird erst am Ende des Buches aufgedeckt, was Rowling absolut richtig gemacht hat. Persönlich wäre ich nicht darauf gekommen, wer es ist.
Man merkt (und das ist ausschließlich positiv gemeint), dass es auf das „große Finale" hinausläuft; und persönlich würde ich jetzt nichts lieber tun als den siebenten Band in Händen zu halten und zu erfahren, wie der Kampf Voldemort gegen Potter ausgeht. Vieles deutet darauf hin, dass Harry, diese absolut tragische Figur, einen Heldentod sterben wird - es stellt sich allerdings die Frage, ob Rowling sich auch das zutraut (nachdem sie in den letzen beiden Büchern bereits Hauptfiguren hat sterben lassen). Bleibt nur zu hoffen, dass die Engländerin es schafft einen weiteren Roman dieser Klasse zu schreiben und dann endgültig alle offenen Fragen klärt.
(Noch eine Anmerkung für alle, die das Buch bereits gelesen haben: Auf wessen Seite Snape tatsächlich steht, können wir weiter nur mutmaßen. Wer JENE Szene nochmals genaustes liest, wird feststellen, dass der Schein trügen kann ...)
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am 1. August 2005
Wie die vorigen, so ist auch dieser HP-Band spannend, teilweise witzig und (vor allem im letzten Drittel) fesselnd; außerdem ist dieser Band doch etwas düsterer und Harry ist wieder mehr auf sich gestellt.
Das größte Plus ist für mich, dass man mehr über Voldemort und dessen Vergangenheit erfährt. Die Schwächen sind die gleichen geblieben: In den ersten zwei Dritteln wird neben ein paar Andeutungen vor allem Spannung aufgebaut, dann kommt immer dass rasante Ende, irgendwer stirbt und alle sind betrübt. Die angeblich hochweisen Verteranen verhalten sich unverhältnismäßig unklug. Harry selbt ist weder sehr sympathisch noch interessant, handelt vorhersehbar, und hat - seit die Schüchternheit der ersten Bände weg ist - eingentlich keinen Charakter mehr.
Außerdem wird die Geschichte um dem Half-Blood-Prince zu spät aufgelöst und rechtfertigt den Titel nicht wirklich. Da sie wohl auch im nächsten Band eine Rolle spielen wird, kann man darüber jedoch vielleicht hinwegsehen.
Insgesamt aber ein nettes, unterhaltsames, wenig anspruchsvolles Buch!
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am 16. August 2005
Die Kritik an Rowlings 6. Band ist völlig unangebracht.
Einen Vergleich zur Labour Politik mehr als an den Haaren herbeigezogen. Sicherlich ist dieses mehr als gelungene Fantasywerk nicht mehr so lustig wie die nett/witzigen Kinderbücher 1 und 2 aber was haben die oben aufgeführten Kritiker erwartet, dass Harry Voldemort totkuschelt?? Oder Voldemort von sich aus merkt, dass gewaltfrei ja die bessere Lösung ist??
Rowling führt auf den Showdown der uns in Teil 7 bevorstehen wird gekonnt hin. Die Handlungsstränge sind gradliniger und führen den Leser zu einem unvermeidbaren Ende, schließlich wird Harry alleine gegen Voldemort bestehen müssen, ohne unter Dumbledors Schutz zu stehen. Einziger Wehmutstropfen ist das 2. Kapitel welches Snapes Rolle im Verlauf des Buches zu deutlich macht. Aber vielleicht hat unsere Lieblingserzählerin in Bezug auf Snape noch Überraschungen parat.
Also: An alle im Herzen Junggebliebenen Abenteurer taucht ein in ein neues Meisterwerk und lest vorher KEINE REZENSIONEN! (das verdirbt nur das Ende)
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am 20. Juli 2016
... überzeugt auch beim Lesen des sechsten Harry Potter Teils.

Über den Inhalt des Buches muss glaube ich nichts mehr gesagt werden. Entweder man mag Harry Potter oder eben nicht.

Bei diesem Hörbuch handelt es sich um die US Amerikanische Version gelesen von dem britischen Schauspieler Jim Dale. Dieser arbeitet aber seit Jahren in den USA; er liest mit britischen Akzenten in einem dennoch sehr neutralen, klaren Englisch. Er verleiht allen Charakteren durch alle 7 Teile hindurch individuell zuordenbare Stimmen. Das zieht er beinahe ohne Fehler wie gesagt durch alle 7 Teile durch. Einzig Sirus Blacks Urgroßvater, Phineas Nigellus, hat diesmal eine andere Stimme als in den anderen Teilen.
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am 27. Juni 2015
Ich liebe das Buch,aber ich "hasse" es auch.

ich liebe es wie sich die Charaktere entwickeln. Wie sich Ron und Hermine annähern. Ich liebe die Szenezu Beginn zwischen Snape, Bellatrix und Narcissa. Aragogs Beerdigung. Die Stellen über Harry und Dumbledore.

Das Buch ist einfach toll. Bis auf das Ende natürlich.

Ich wusste was passiert, aber war trotzdem schockiert. Die Trauer der Charaktere einfach unbeschreiblich.

Ich habe mir während des Lesens imer mal wieder das Cover angesehen. Dort sieht man Dumbledore wie er Harry vor den Inferi rettet. Richtig gelungen.
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am 18. Juli 2005
Natürlich möchte ich auch noch nichts verraten, aber ich sage ganz ehrlich, Teil 6 kommt nicht an die anderen Teile heran. Bis 4 hat sich Rowling gesteigert, 5 war auf dem gleichen Niveau wie 4, aber 6 ist... nicht so richtig das, was ich mir erhofft hatte.
Viele der Gestalten sind zu Nebenfiguren gemacht worden, die nur einen Auftritt bekommen, damit der Leser ihre Existenz nicht vergißt. Die Knutscherei schön und gut, aber es zu langatmig geraten, die üblichen Zutaten, wie Schule, Quidditch, Hogsmeade, die widerwärtigen Dursleys, die ganzen Dinge, die langsam aufgebaut und ausgebaut wurden, sind nebensächlich, werden kaum erwähnt. Statt dessen mutet Band 6 einzig als Entwicklungsroman an, Harry muß erwachsen werden, um den letzten Kampf im nächsten Band bestehen zu können und zwar dalli! Eigentlich ist es mehr eine Vorbereitung auf den letzten Band.
Schade, ich hatte mehr erwartet, was nicht heißen soll, dass es nicht gut ist. Ich habe es trotzdem sofort durchgelesen und auch durchaus meinen Spaß gehabt, gelacht und geweint, und vor Spannung nicht aufhören können. Aber ein Gefühl der Unvollständigkeit und der Enttäuschung bleib leider doch...(Man kann es auch nicht gut rezensieren, wenn man nichts verraten möchte.)
Trotz allem ist es ein Muß für jeden Harry-Potter-Fan und sollte in keinem Regal fehlen.
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am 18. Juli 2005
Zwei Jahre nach dem letzten Band erschien - angekündigt mit großem Werbeaufwand - der sechste Teil der Harry-Potter-Sage. Und dieser Band gibt dem Leser kaum Zeit zum Verschnaufen, denn er setzt fast nahtlos die Geschehnisse aus Teil 5 fort. Ich habe sicherheitshalber die letzten 200 Seiten von HP5 noch mal gelesen und kann dies nur empfehlen. Mir war ganz entfallen, was es z.B. mit Bellatrix auf sich hatte...
Wir erinnern uns: Am Ende wurde der Inhalt der geheimnisvollen Prophezeiung bekannt, die besagt, dass der Kampf zwischen Harry und Voldemort nur dadurch beendet werden kann, indem einer den anderen umbringt. Und seitdem muss Harry (der ohnehin durch den Tod seines Paten Sirius Black traumatisiert ist) mit der Gewissheit leben, dass er entweder einen anderen Menschen töten oder selbst sterben muss!
„ A grim mood has gripped the country", sagte jemand zu Beginn der Geschichte, und diese Aussage scheint das Leitmotiv des Romans zu sein. Alles ist düster, schwermütig, bedrohlich. Man ahnt, dass es bis zu einer Entscheidung - DER Entscheidung! - nicht mehr lange dauern wird.
Fröhlichkeit und Unbeschwertheit der Romanhelden werden seltener, jeder ahnt - nein weiß! - dass etwas Bedrohliches auf sie zukommt. Die in den ersten Bänden aufgetretene Rivalität zwischen Harry & Co. und den Schülern um Draco Malfoy, die einst den heiteren Charakter von Lausbubenstreichen hatte, wird nun voller Hass ausgetragen und zu einer Konfrontation auf Leben und Tod.
Joan Rowling vermeidet überflüssige Wiederholungen. Es wird wenig über die Ferien bei den Dursleys berichtet, über den sprechenden Hut erfährt man nur beiläufig am Rande. Die Leser - so wie Harry und seine Freunde auch - sind seit Jahren schon im Bilde, benötigen solche Beschreibungen nicht mehr. Man kann sich nun auf das Wesentliche Konzentrieren, die langsame Steigerung der Geschichte zum großen Countdown.
Keine Angst, ich verrate nicht zuviel, ich sage weder, welche Hauptfigur stirbt noch wer sich hinter dem Halbblutprinz verbirgt. Wer es noch nicht weiß, soll es selbst lesen.
Kann ich das Buch empfehlen? Bei Harry Potter eigentlich eine überflüssige Frage, denn wer schon die bisherigen Bände gelesen hat, wird sich diesen auf keinen Fall entgehen lassen. Und wer HP nicht kennt, wird auch nicht ausgerechnet mit Band 6 dieser Reihe beginnen.
Das Buch ist nicht so action-geladen wie HP4 oder HP5, weist aber eine sehr dichte und greifbar bedrohliche Atmosphäre auf, die für ein Kinderbuch einmalig ist (Und eigentlich ist dies längst kein Buch mehr für Kinder, sondern für junge Erwachsene - auch Harry wird natürlich älter). Die fehlende Action mag dem einen oder anderen vielleicht fehlen, mir nicht.
Ich finde, das Buch ist ein wichtiger Baustein im HP-Gefüge, der Auftakt zum grandiosen Finale, das in HP7 stattfinden wird! 5 Sterne gebe ich gern!
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