Kundenrezensionen


226 Rezensionen
5 Sterne:
 (127)
4 Sterne:
 (38)
3 Sterne:
 (32)
2 Sterne:
 (20)
1 Sterne:
 (9)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


174 von 182 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur das Cover...
es gibt keinen inhaltlichen Unterschied zwischen der normalen Version und der "Adult Edition"...
nur das Cover sieht anders aus!
Am 27. November 2003 veröffentlicht

versus
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo ist die Handlung????
Wochen vor dem 21.06. war ich zu nichts mehr zu gebrauchen und fieberte dem 5. Harry Potter Band entgegen.
Ich begann schnell mit der Lektüre und mich überkam ein Gefühl, welches ich während des Lesens der anderen vier Harry Potter Bände nie hatte: Langeweile (auch der Grund, dass ich eine wiederholte Lektüre nicht durchhielt).
Was...
Veröffentlicht am 4. September 2003 von TomBo


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schade, dass man nicht mehr als 5 Sterne geben kann!!!, 23. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter and the Order of the Phoenix (Book 5) (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist absolut spitze und meiner Meinung nach das Beste aller HP Bände. Die ersten 250 Seiten sind zwar etwas eintönig und es finden viele Gespräche statt, aber dafür wird der Rest des Buches umso besser!!! Harry muss sich mit der fiesen Professor Umbridge (Beauftragte des Zauberei Ministeriums) rumschlagen, weil sie nicht der einsicht ist, dass Voldemort wieder auferstanden ist, er bekommt seltsame Träume, die eigentlich gar keine Träume sind, er verliebt sich das erste Mal, er wird frecher und äußert seine Meinung freier... natürlich sind Ron und Hermine mit von der Partie. Der Schluss des Buches hat mir dieses Mal sehr gefallen, weil er wie immer super spannend und risikoreich war. Ehrlich gesagt verstehe ich die ganzen negativen Beiträge zum Buch nicht wirklich. Naja, muss eben jeder selbst wissen! Meiner Meinung nach lohnt sich das Lesen auf alle Fälle!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich verrate nicht zu viel, 1. Februar 2006
Ich kann der Meinung nicht zustimmen, dieses Buch sei zu duester oder ueberfluessig. Ich finde, dass in diesem Band der Harry-Potter Geschichte die jungen Charaktere ganz neue Seiten an sich entdecken und ihre Persoenlichkeiten viel besser herausgearbeitet werden. Harry Potter, der zuvor doch noch ein Junge war, wird zum Jugendlichen, der auch aufbrausend sein kann. Hermione und Ron entdecken die Staerken des anderen, Harry beginnt, eine Gruppe Interessierter zu unterrichten,... und alles muendet in einer grossen Ueberraschung und Offenbarung. Ein spannendes Buch voller Schulunterricht, Magie, Verschwoerungen, Neuigkeiten,... unbedingt wichtig, moechte man die weiteren Geschehnisse verstehen.
Genausogut wie die anderen Baende, mit erwachseneren Hauptpersonen. Lesenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Potter!, 10. Mai 2007
Harry Potter?! Pah! Nichts für mich. Das habe ich gedacht, bis ich mir diesen Band (als ersten der Reihe) spontan gekauft hatte. Und ich war restlos begeistert!! Inzwischen habe ich nicht nur alle anderen Bände - ich habe auch diesen schon 4mal gelesen.

The Order of the Pheonix ist immer wieder ein Genuss. Eine lebendige Geschichte zum Lachen, weinen und darin versinken. Meine Phantasie kann sich besonders hier sehr gut ausleben - ebenso farbenfroh wie düster. Dieser Potter ist sicher kein Kinderbuch und schafft mit bravur den Spagat zwischen kindlicher Unschuld und aufmüpfiger Pubertät, zwingt Harry und seine Mitstreiter doch gleichzeitig reifer und erwachsener zu werden. Ich bin begeistert - unbedingt mal reinlesen! Einfach nur empfehlenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


170 von 193 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harry Potter wird erwachsen, 25. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter and the Order of the Phoenix (Book 5) (Gebundene Ausgabe)
Der fünfte Band über die Abenteuer des Zauberlehrlings ist bereits in wenigen Tagen millionenfach über die Ladentheke gegangen. Was gibt es neues in J.K. Rowlings Universum? Immerhin war der vierte Band mit einem Paukenschlag zu Ende gegangen: Harrys Todfeind Lord Voldemort war wieder zurückgekehrt und hatte seine Anhänger um sich versammelt. Allerdings schenkte das Ministerium für Magie und die Mehrheit der Zaubergemeinde Harrys dahingehenden Aussagen keinen Glauben und traf keinerlei Vorkehrungen für eine erneute Auseinandersetzung mit dem dunklen Zauberer. Es blieb allein Hogwarts Rektor, Albus Dumbledore, vorbehalten, sich für den Krieg gegen den dunklen Zauberer zu wappnen. Ich will in den folgenden Zeilen meinen Eindruck von „Harry Potter and the Order of the Phoenix" schildern, ohne dabei wichtige Elemente der Handlung preiszugeben.
Jedes Buch von Rowling folgt einer feststehenden Formel, so entspricht jeder Band einem Schuljahr in Hogwarts. Tradition ist auch der Beginn der Handlung in Harrys Sommerferien, die er bei seinen verhassten Pflegeeltern, den Dursleys, verbringt. Doch auch hier, abseits der Welt der Zauberer, geschieht eine bedrohliche Attacke.
Erst in Kapitel 11, auf Seite 181, finden sich Harry, Ron und Hermione zum Beginn des neuen Schuljahres wieder in Hogwarts ein. Und nun beginnt das, was J.K. Rowling so einzigartig macht: Verschiedene Genres des angelsächsischen Erzählens, Internatsgeschichte und Kinderkrimi von Enid Blyton, Whodunnit von Agatha Christie und Fantasy a la C.S. Lewis, vermischt sie abermals zu einem fesselndem Ganzen, welches der Formel der vorhergehenden Bände nur eingeschränkt folgt. Bisher war diese: eine rätselhafte Bedrohung, die am Ende in einem aufregenden Finale aufgelöst wurde, immer gefolgt von Dumbledores detaillierter und mit einer Moral versehenen Klärung.
In Band Fünf kommt ein neues Element hinzu, welches das Ende düsterer und bitterer macht. Vielfach positiv von den ersten Kritiken angemerkt ist die Tatsache, dass Harry älter geworden ist. Nicht nur, dass er nun seinen Schwarm Cho Chang küssen darf (recht zahm unter einem Mistelzweig), sondern auch, dass er in der traditionellen finalen Klärung in Dumbledores Zimmer diesmal in einem Zornausbruch anfängt, die Einrichtung zu demolieren und Dumbledore zu bedrohen. (Dumbledores gelassener Kommentar: „By all means continue destroying my possessions, I daresay I have to many.")
Es sind zwar alle altbekannten Elemente vorhanden: die rätselhafte alles überschattende Bedrohung, Quidditch-Meisterschaften, Hagrid und eine von ihm heimlich gehaltene Kreatur etc., "Harry Potter and the Order of the Phoenix" ist aber nicht mehr nur ein magischer Krimi, sondern die Geschichte eines Teenagers, der bewusst (aus Neugier und aus trotziger Arroganz) einen ihm immer wieder gegebenen Rat ignoriert, alle seine Freunde deshalb in große Gefahr bringt und am Ende einen Preis für sein Verhalten zahlen muss, den vielzitierten Tod eines bekannten Charakters.
Und gerade hier muss ich bewundern, wie clever Rowling mit der von ihr selbst in Interviews aufgebauten Erwartungshaltung des Lesers spielt. Ihre Äußerung, sie habe bei der Sterbeszene eines bekannten Charakters weinend innegehalten, fachte innerhalb der Potter-Fankreise eine wilde Diskussion an: Wer muss sterben? Doch nicht etwa Hermione? Im Internet fanden sich schon bald Meldungen, sie würde auf Seite 768 den Tod finden. Die Mehrheit der Fans tippte aber auf Harrys treuen Sidekick Ron Weasley.
Ob Rowling wirklich geweint hat, will ich dahingestellt lassen. Wenn es aber im Roman zum aktionsgeladenen Finale kommt (wiederum in einer geheimen Kammer, allerdings diesmal nicht in Hogwarts), ereignen sich Situationen, die den Leser in seiner Erwartung zunächst in gemeinster Weise bestätigen:
„...the Death Eater Hermione had just struck dumb made a sudden slushing movement with his wand, a streak of what looked like a purple flame passed right across Hermione's chest. She gave a tiny 'Oh!' as though of surprise and crumpled on to the floor, where she lay motionless.
"HERMIONE!" [...] 'Don't let her be dead, don't let her be dead, it's my fault if she's dead...'"
"Ron's face was very white and something dark was trickling from the corner of his mouth
[...] the tentacles began wrapping themselves around Ron's arms like ropes. ‚Harry. Look what's happen- No - no - I don't like it - no stop - stop -‚
But the thin ribbons were spinning around Ron's chest now, he tugged and tore at them as the brain was pulled tight against him like an octopus's body. [...] Harry, it will suffocate him!" screamed Ginny, [...] he dashed through the only door still open [...] inwardly praying that Neville would stay with Ron and find some a way of releasing him."
Und auch diese Passage verunsichert den Leser und lässt ihn um einen liebgewordenen Charakter fürchten:
„He thrust the letter in George's hand, who ripped it open and read aloud: ‚Dad's still alive. [...] George looked around the table. ‚Still alive...' he said slowly. ‚But that makes it sound...' He did not need to finish his sentence. It sounded to Harry too, as though Mr. Weasley was hovering somewhere between life and death."
Tatsache ist, dass eine von Rowlings Figuren in Band 5 den Tod findet und Harry sich am Ende damit auseinander setzen muss, dass selbst in einer Welt der Zauberei der Tod endgültig ist und man sich von einem geliebten Menschen für immer verabschieden muss.
Überhaupt stehen einige mehr oder weniger schmerzhafte Veränderungen ins Haus, die hauptsächlich die Familie Weasley betreffen. Neville Longbottom, bisher eine komische Figur, rückt gegen Ende stärker ins Rampenlicht, denn es wird offenbart, dass er mit Harry sehr viel gemeinsam hat. Und auch bei einer neuen Figur wie Luna Lovegood spielt Rowling mit den aus den vorherigen Romanen entstandenen Regeln. Was zunächst wie ein reiner comic-relief-Charakter aussieht, erweist sich am Ende als tiefgründiger.
Mit Dolores Umbridge, der neuen Lehrerin für die Verteidigung gegen dunkle Mächte, hat Rowling eine Figur geschaffen, die auf eine sehr reale Weise böse ist und die in Internetforen bereits kräftig gehasst wird. Sie ist keine mörderisch-tödliche Bedrohung wie Lord Voldemort, sondern auf eine subtile Art grausam, ihr Bekämpfen der freien Meinung, ihr Niederdrücken anderer Gedanken wirkt auf den Leser beklemmend.
Endlich erklärt Rowling dem Leser ein wenig die Haltung von Severus Snape gegenüber Harry Potter. Der Leser wird nach der Lektüre einiges mehr an Sympathien gegenüber diesem missliebigem „gutem" Charakter aufbringen, dessen negative Haltung gegenüber Harry langsam zum Klischee erstarrte.
Einen völlig unerwarteten und kurzen Gastauftritt hat der von Kenneth Brannagh im zweiten Film wunderbar verkörperte Gilderoy Lockhart. Nett, wie Rowling die Handlung durch sein kurzes Auftauchen weiterbringt.
Ein finales Resümee:
Ich hatte erwartet, dass nach dem Ende des vierten Bandes die ganze Welt von Harry Potter auf den Kopf gestellt würde. Lord Voldemort war immerhin zurückgekehrt und scharte seine Getreuen um sich. Meine Erwartungshaltung war daher sehr hoch. Ganz so weit geht es in „Harry Potter and the Order of the Phoenix" dann doch nicht. Es beginnt wie gehabt ein neues Schuljahr, von einem offenen Krieg mit Riesen, Dementoren und anderen magischen Kreaturen ist noch relativ wenig zu spüren. Dennoch ist die Tonart diesmal noch eine Spur erwachsener und düsterer, Harry aggressiver und selbstbewusster geworden und es ereignen sich maßgebliche Veränderungen, nicht zuletzt der Tod eines bekannten Charakters. Fast alle Figuren aus den vorherigen Romanen tauchen auf und einige sehr interessante neue Figuren. Die Handlung ist wiederum außerordentlich fesselnd und legt gegen Ende ein rasendes Tempo vor. Man kann sich fragen, ob das Buch mit seiner voluminösen Länge nicht einige Kürzungen vertragen hätte, aber nach drei Jahren Wartezeit sollte man eigentlich für jede zusätzliche Minute in Hogwarts dankbar sein.
Und das letzte Kapitel des fünften Bandes lässt für den sechsten dann wohl doch noch eine deutliche Zuspitzung der Geschehnisse um den Zauberlehrling erwarten. Es trägt den Titel „The Second War begins",
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man muss es vielleicht zweimal lesen..., 12. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter and the Order of the Phoenix (Book 5) (Gebundene Ausgabe)
...um es nicht das mit Abstand "schlechteste" Buch der Reihe zu finden... :-)
Als ich es zum ersten Mal las, nervten mich Harrys pubertäre Wutausbrüche doch sehr; beim zweiten Mal fiel mir auf, dass sich Ron und Hermione oft nicht viel weniger hitzig aufführen, nur dass wir eben mehr an Harrys Gefühlen und Gedanken teilhaben, als an ihren. Auch Dolores Umbridge lässt sich beim zweiten Mal besser ertragen... ;-)
Beim zweiten Lesen fand ich auch, dass das Buch doch sehr gut die "Unordnung" und allseitige Unsicherheit wiedergibt, die durch die Rückkehr von Lord Voldemort verursacht wurden - welche Gefahr droht Harry persönlich (der Anfang des Buchs ist ja wohl genial gruselig-spannend!!), wird Cornelius Fudge seine Haltung nicht doch noch ändern, wie geht es mit Hogwarts weiter, was genau können diejenigen überhaupt tun, die gegen Lord V. kämpfen wollen, wie "unbesiegbar" ist Dumbledore wirklich... und es zeigt uns, dass alle Protagonisten (vor allem Ginny Weasley) inzwischen *älter* geworden sind und inzwischen einiges mehr auf dem Kasten haben!
Auch über manche Personen und Hintergründe erfährt man endlich mehr; man erfährt mehr über Harrys Eltern und über die Hogwarts-Zeit von Moony, Padfoot, Prongs und Wormtail, man erfährt mehr über Sirius Blacks Familie, über die Malfoys, über die Longbottoms, über Hagrid... - nun, es ist vielleicht nicht wirklich so ein "Standalone-Kracher" wie Bd. 3 oder 4, aber im Kontext der gesamten Reihe ein wichtiger Baustein.
Also Leute, lest es *nochmal* in Ruhe - allein wegen Fred und George *und* wegen Professor McGonagalls immer trockener werdendem Humor ;-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufregend und spannend - von Anfang an!, 22. Dezember 2004
Ich kann nur den Kopf schütteln ob der teilweisen Beurteilung dieses Buches als schlechtester Band - m.E. ist genau das Gegenteil der Fall. Im Gegensatz zu den anderen Bänden, die erstmal ein wenig im Privet Drive herumtröppeln & einen langsam auf die Story einstimmen (auf alle Fälle auch nett zu lesen, keine Frage & no Kritik), haut es einen bei diesem Band gleich zu Anfang aus dem Sessel - Dramatik von Beginn an, keine Geschichte von Tanten, die aufgeblasen unter der Wohnzimmerdecke schweben, oder Ringelschwänzchen-Dudley, nein, gleich zu Beginn stehen Dementoren auf dem Plan - ich sass wirklich beinahe erstarrt vor diesem Buch, da ich eben mit einer "wie-immer- kleinen-netten-Privet-Drive-Anekdote" gerechnet hatte - und dann das!!! Und so ist der gesamte Band, packend, ergreifend, dramatisch, traurig (der Tod einer der charismatischsten, attraktivsten Figuren).......und am Ende das Verlangen, den nächsten Band sofort verschlingen zu wollen, stärker denn je! Zur Entwicklung Harrys bleibt nur zu bemerken = that's real life & einfach nur logisch, oder sollte er sieben Jahre lang nur zahlentechnisch älter werden? Mir jedenfalls ist seine Wandelung in keinster Weise negativ aufgefallen...enjoy it!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Pubertät ist eben nicht angenehm, auch ohne Voldemort, 23. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter and the Order of the Phoenix (Book 5) (Gebundene Ausgabe)
Kann sich keiner der über Harry-den-übellaunigen-Unsympathen meckernden Rezensenten eigentlich mehr an die eigene Pubertät erinnern? Daran, dass man meinte, die ganze Welt gegen sich zu haben, an die heftigen Stimmungsschwankungen, die Übellaunigkeit und die Verwirrung angesichts des unverständlichen anderen Geschlechts? Zudem hat Harry ja nicht gerade wenig Grund anzunehmen, die ganze Welt (fast) sei gegen ihn... Ich find's mutig, dass JKR ein ziemlich exaktes, wenngleich nicht unbedingt sympathisches Entwicklungsbild ihres Helden zeichnet. Zu dem auch gehört, dass man wider besseren Wissens agiert (und z.B. über den täglichen Schikanen von Snape vergißt, dass der als Mitglied des Ordens ja auf derselben Seite steht). Natürlich reagiert Harry vielfach unbedacht und unklug, aber er ist eben erst 15 und kein ausgebuffter Erwachsener (was kein Hinderungsgrund für dumme Aktionen ist...), und hat es außerdem mit einem solchen ausgebufften Erwachsenen als Gegner zu tun. Außerdem: Ein gehöriges Maß an aggressiven und unsympathischen Tendenzen hat Harry seit jeher, auch schon in Band 1, nur eben jetzt, nach all den (unverarbeiteten) Erlebnissen der letzten Bände, in viel ausgeprägterem und daher schwerer erträglichem Maß - absolut verständlich, wie ich finde. Eine komplexe und interessante Persönlichkeit (ebenso wie die anderen, eben nicht eindimensionalen Figuren). Genau diese genaue Charakterzeichnung verleiht den Büchern in meinen Augen nur Tiefe und Faszination.

Was die Dicke der Bücher angeht: Die Welt unserer Helden wird komplexer und das spiegelt sich halt auch in der Seitenzahl wider. Sicher, man hätte gehörig kürzen können, aber ich für meinen Teil bevorzuge ich es, nicht auf glaubwürdig geschilderte Nebenfiguren und -handlungsstränge oder liebenswürdige kleine Details (wie die diversen fehlgeschlagenen Zauberkunsstücke) verzichten zu müssen und überhaupt eine sehr dichte Erzählkunst genießen zu dürfen, die an die Klassiker wie Dickens etc. locker erinnert (auch in punkto gruseliger Grausamkeit).
Natürlich "leidet" das Buch darunter, dass nun viele Fragen aufgeworfen und eben nicht sauber und adrett am Ende des dicken Bandes abgeschlossen werden - aber wäre das nicht billig angesichts der zunehmenden Bedrohung durch Lord Voldemort und seine Bande?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr erhofft - trotzdem toll!, 15. September 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter and the Order of the Phoenix (Book 5) (Gebundene Ausgabe)
Voller Erwartungen an eine phantasievolle magische Geschichte habe ich mich an dieses doch sehr dicke Buch gewagt. Der Anfang war auch sehr spannend und schön zu lesen. Doch je mehr ich gelesen hatte, desto öfter habe ich das Buch zur Seite gelegt und musste mich erst wieder richtig aufraffen, überhaupt weiter zu lesen. Ich war doch sehr gespannt auf die angekündigte Liebesgeschichte und einiges mehr, deshalb war ich vom Mittelteil des Buches etwas enttäuscht. Es ist streckenweise ein wenig langatmig.
Gegen Ende des Buches wendete sich das Blatt aber wieder, ich habe mich durch nichts mehr stören lassen und stundenlang geschmökert. Die Spannung und Begeisterung war wieder da!
Alles in Allem trotzdem ein tolles Buch, vor allem, wenn man sich von dem ganzen "Hype" um Harry Potter 5 nicht zu sehr anstecken lässt und sich einfach überraschen lässt!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Harry Potter bisher !!, 15. Januar 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kann verstehen,dass sich an diesem Buch die Geister scheiden,wirkt Harry doch erwachsener und reifer als in den vorhergehenden Bänden. Dies ist jedoch völlig natürlich und logisch. Nach allem, was dieser Junge bisher durchmachen musste,sollte man doch annehmen, dass er sich verändert und wächst. Ich halte den 5.Band für den bisher besten der Reihe und kann es kaum erwarten, den 6.Band in diesem Sommer in den Händen zu halten.
Ein Wermutstropfen bleibt jedoch, denn auch ich fand es nicht nötig eine der interessantesten Figuren aus Harrys Welt sterben zu lassen. Aber vielleicht, so denke ich, war es eben doch notwendig und vielleicht wird man im nächsten Band lesen können, dass eben dieser Verlust Harry weiter gebracht hat. Ich bin schon sehr gespannt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bemerkenswerter Paradigmenwechsel, 12. August 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter and the Order of the Phoenix (Book 5) (Gebundene Ausgabe)
Das neueste Werk J.K. Rowlings beschreibt Harry Potters fünftes Schuljahr in Hogwarts. Die Autorin bleibt ihrem bekannten Grundmuster treu: Start bei den Dursleys - Weg zur Schule - Eintrittsfest - neue, spezielle Lehrkraft für 'Defence against the Dark Arts' - undurchschaubare Prozesse im Hintergrund - Detektivarbeit - Endkampf - Debriefing und Erklärungen durch Dumbledore - Heimreise.
Dieses Mal allerdings fügt die Autorin neue Elemente hinzu und verfremdet gleichzeitig gewisse bewährte Bestandteile. Ganz zentral ist die Tatsache, dass Harry - nunmehr bereits 15 Jahre alt - hochgradig pubertäre Verhaltensweisen an den Tag zu legen beginnt; eigentlich recht spät für sein Alter. Er wird aufbrausend und aggressiv. Ich finde allerdings nicht, dass damit sein früherer Charakter verleugnet wird. Denn es handelt sich ja nicht nur um die Pubertät. Wenn man bedenkt, dass er erstmals im 4. Schuljahr bewusst mit dem Tod (Cedric Diggorys) konfrontiert wurde und gleichzeitig Zeuge der schrecklichen Wiederauferstehung des Bösen konfrontiert wurde, war eine nachhaltig charakterformende Wirkung zu erwarten. Eine Verarbeitungshilfe für die allzu schlimmen Ereignisse bieten im fünften Band weder seine ungeliebten Pflegeeltern noch Dumbledore. Harry wird buchstäblich isoliert und allein gelassen. Dass er lediglich düster und aufbrausend wird und nicht noch schlimmere Verhaltensweisen an den Tag legt, zeugt von einem seht guten Charakter. Sehr schön ist auch, dass Dumbledore den Fehler mangelnder Unterstützung (wenn auch aus edlen Motiven) am Ende sich und Harry eingesteht. Es verleiht dem weisen Zaubermeister einen durchaus schmückenden Hauch von Unvollkommenheit.
Im Wesentlichen agieren drei Parteien mit unterschiedlichen Interessen:
-Lord Voldemort und seine Anhänger, welche sich auf die Machtübernahme vorbereiten, indem sie sich formieren sowie notwendige Informationen und Waffen beschaffen und bestrebt sind, keinerlei Aufsehen zu erregen, um den Widerstand möglichst klein zu halten.
-Albus Dumbledore und seine Helfer vom Order of the Phoenix, welche die drohende Gefahr der Zaubererwelt bewusst machen und so den notwendigen Widerstand aufbauen wollen, sowie Voldemorts Aktivitäten bereits jetzt bekämpfen.
-Das Establishment, welches seine trefflich eingerichtete Welt auf Teufel komm raus bewahren will und in bornierter Weise alles Störende skrupellos zu beseitigen entschlossen ist.
Als ganz gelungen möchte ich die neue Lehrerin für die 'Defence against the Dark Arts' bezeichnen. Man lernt diese Figur wirklich hassen. Sie ist Draco Malfoy recht ähnlich: fies, nur mässig begabt und absolut skrupellos. Mir erscheint sie schrecklicher als Voldemort. Sie ist eine Repräsentantin eines vollkommenen totalitären Systems. Ihre Versuche, alles unter ihre Kontrolle zu reissen und die subversiven Reaktionen verschiedener Protagonisten darauf liefern den Hintergrund zu zwar schrecklichen aber trotzdem äusserst humoristischen Szenen im Buch. Bei dieser Art von Satire kann und darf gelacht werden.
Ein grosses Kompliment ist Rowlings auch für ihre Art, Gut und Böse sehr differenziert zu zeichnen, auszusprechen. Zum Beispiel wird Snapes Hass auf Harry recht verständlich, während gleichzeitig Harrys Vater durch schwerwiegende negative Charakterzüge ergänzt wird. Das Märchenhafte ist zwar ein wenig verschwunden, aber wenn man nicht ausschliesslich holzschnittartige Figuren agieren lassen will, bleibt angesichts der Ausgangslage von Band 4 auch wenig anderes übrig.
Als Altersgruppe für die Lektüre dieses Buchs würde ich alle ab Harrys Alter empfehlen. Auch als Erwachsene wird man seinen Spass haben (unvergesslich ist z. B. die Power-Point-Parodie).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Harry Potter and the Order of the Phoenix (Book 5)
Harry Potter and the Order of the Phoenix (Book 5) von Joanne K Rowling (Gebundene Ausgabe - 21. Juni 2003)
EUR 24,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen