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4.0 von 5 Sternen
Traurige Geschichte eines großen Fußballers, 2. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Gazza: My Story (Taschenbuch)
Paul Gascoigne beschreibt zum einen in für Fußballerbiographien typischer Weise den Aufstieg eines talantierten Jungen über das Jugendteam (in diesem Fall von Newcastle Utd) eines Profiklubs in den englischen Profifussball und anschließend in die Nationalmannschaft. Dabei kommen Liebhaber von kleinen Anekdoten auf keinen Fall zu kurz, es gibt auch eine Menge zu Lachen.
Eindrucksvoller am Buch ist allerdings das Bild eines hoch depressiven Mannes, dass Gascoigne von sich zeichnet. Auf diese Weise relativiert sich auch die ein oder andere Geschichte, die durch die Presseberichte eher als spaßige Saufaktion rüberkam. Vielmehr sieht es so aus, als seien die "verrückten" Geschichten, die man von Gascoigne so kennt eher Folge seiner Alkoholsucht als lustige Späße eines Verrückten.
Gerade die Beschreibungen Gascoignes bezüglich seiner Exfrau (insbesondere im Ergänzungsteil der Paperback-Version) erwecken den Eindruck, als hätte er mehr preisgegeben, als eigentlich beabsichtigt. Auf jeden Fall lässt er in diesem Teil ziemlich tief in sein Inneres blicken.
Kritik:
- Gascoigne betont ein bisschen zu oft, dass er eigentlich nur ein armer Kerl ist, der niemandem Böses will
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