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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessantes ST-Abenteuer und Story zum Nachdenken, 9. Mai 2005
Von 
Oliver_Arnold (Treuen, Sachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: The Original Series: Ex Machina (Taschenbuch)
Kurz nach den Geschehnissen aus "Star Trek - Der Film" müssen Kirk, Spock und McCoy ihr nächstes Abenteuer bewältigen. Auf Daran IV geraten die Bewohnern des früheren Fabrini-Weltschiffs Yonada aufgrund verschiedener Ideologien an den Rand des Bürgerkrieges.
Auf dem Weltschiff Yonada wurde alles vom einem mächtigen Computer genannt "Das Orakel" kontrolliert, der von den Fabrini als Gott betrachtet wurde. Diesen Computer vernichtete Kirk in der TOS-Episode "For the World is Hollow and I Have Touched the Sky" (der wohl längste Episodentitel aller ST-Zeiten... ;-). Viele Fabrini hängen aber an ihrer theokratischen Vergangenheit während die ehemalige Hohepristerin Natira am liebsten jede Religion auf Daran IV vernichten will. Dadurch entsteht ein Spannungsfeld, dass einige religiöse Fanatiker für ihre Zwecke missbrauchen wollen...
Dieser ST-Roman ist einer der absolut besten, die ich je gelesen habe. Im Rahmen der Geschichte wird sehr interessant auf die Frage eingegangen, ob und wie Glaube und Vernunft koexistieren können. Für Stoff zum Nachdenken ist gesorgt. Gleichzeitig ist aber auch die eigentliche Handlung interessant aufgebaut und insbesondere die Charaktere von Kirk, Spock und McCoy sind ausgezeichnet getroffen und haben alle ihre persönlichen Kämpfe auszufechten. Kirk muss mit seinem Ruf als "Gottesmörder" (er hat schließlich so manchen "göttlichen" Computer vernichtet [ein beliebtes Thema in TOS]) fertig werden, Spock erlebt nach seiner Verbindung mit V'Ger (in "ST-Der Film") nun ganz offen Gefühle und McCoy kommt mit den vielen Außerirdischen unter der neuen Enterprise-Besatzung nicht zurecht. Zusätzlich schafft es Christopher L. Bennett in seinem ersten richtigen Roman auch noch, den Fan mit vielen kleinen Insider-Gags immer wieder zum Schmunzeln zu bringen, wenn sich z.B. die Crew fragt, wann es endlich einmal Uniformen gibt, die nicht wie Schlafanzüge aussehen oder Chekov als neuer Sicherheitschef meint, wie toll es wäre, PSI-Polizisten in der Sicherheit einzusetzen (Bester von B5 lässt grüßen!).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fan uund Wissenschaftler..., 20. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: The Original Series: Ex Machina (Taschenbuch)
... ist der gute Herr Bennett. Und das merkt man von Anfang an. In jeder Seite glüht sein Wunsch, der Welt von beiden Seiten in ihm zu erzählen.
So trifft er einerseits fast beängstigend gut die einzelnen Charaktere, obwohl mir ein bisschen die affection unter den Freunden gefehlt hat, legt lauter Leckerli für den TOS-Kenner aus und beeindruckt mit (natürlich) wissenschaftlich akribischen Detailwissen.
Aber genau das gibt er nicht nur zur Enterprise und dem STAR TREK Universum zum Besten, sondern fügt gleich mehrfach scheinbare Vortragsauszüge aus seiner Welt als Historiker und Physiker zwischen die Zeilen.
Zu viele verschiedene Alienbeschreibungen für meinen Geschmack aber mir gefällt das Buch trotzdem, weil ich sein sowohl wissenschaftliches als auch emotionales Anliegen verstehe und durchaus gut verbunden sehe. Stimme aber auch zu, dass das Buch dadurch mitunter etwas tröge und langsam wirkt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfassende Unterhaltung, 21. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: The Original Series: Ex Machina (Taschenbuch)
In dieser Geschichte geschieht eine ganze Menge – auch im Hinblick auf die weitere Entwicklung einiger Charaktere – und man lernt eine ganze Menge über Religion, Toleranz und die psychologische Entwicklung unserer Helden. Dieser Roman ist hervorragend strukturiert, sehr philosophisch an einigen Stellen, gut erzählt, amüsant und auch für Nicht-ST-Fans ein mögliches Lesevergnügen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anspruchsvoller TOS-Roman, der nachdenklich stimmt, 8. Juni 2010
Von 
Kerstin Wiedemann "Ameise" (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: The Original Series: Ex Machina (Taschenbuch)
Wer sich auf diesen Roman einlassen möchte, der sollte auf alle Fälle "Star Trek: The Motion Picture" und die TOS-Episode "For the World is Hollow, and I have Touched the Sky" (dt: "Der verirrte Planet") gesehen haben. Am besten nicht schon vor Jahren, sondern direkt vor der Lektüre dieses Buches. "Ex Machina" kann man nämlich als unmittelbare Fortsetzung sowohl des ersten Kinofilms als auch der oben genannten Folge betrachten.

Kurz zur Erinnerung: In "For the World is Hollow..." traf man auf die Bewohner des Asteroiden Yonada. Denen war weder bewusst, dass es sich bei Yonada in Wirklichkeit um ein Generationenschiff handelte, noch dass ihr alles bestimmendes "Orakel" eigentlich ein Computer war. 10000 Jahre zuvor war Yonada von den hochentwickelten Fabrini auf die Reise geschickt worden, um zumindest einen Teil der Bevölkerung vor einer drohenden Supernova zu retten. Wieder einmal kam die Enterprise-Crew vorbei, entlarvte den vermeintlichen Gott als Computer und flog weiter, ohne zu bedenken, dass man das komplette Weltbild der Yonadi erschüttert hatte...
Aber halt - die Geschichte geht ja weiter: Nachdem Yonada endlich das Ziel der Reise, einen Planeten namens Lorina, erreicht hatte, versuchen die Fabrini-Nachkommen unter den wachsamen Augen der Föderation heimisch zu werden. Während sich die ehemalige Hohepriesterin und jetziges Staatsoberhaupt Natira völlig von ihrem religiösen Weltbild losgesagt hat und eine moderne Zukunft einläuten will, wächst unter den Anhängern des Orakels der Widerstand. Der Unmut vergrößert sich noch, als die Enterprise wegen der terroristischen Anschläge auf Lorina zu Hilfe gerufen wird. Die Anwesenheit der Föderationsbeobachter ist ohnehin nicht gern gesehen, aber "Gottesmörder" Kirk ist für die Orakelanhänger erst recht ein rotes Tuch. Dieser steckt derweil in einem emotionalen Tief: Zwar hat er wenige Wochen zuvor die Erde vor der Vernichtung durch V'Ger gerettet, leidet jedoch wegen Will Deckers Tod an Schuldgefühlen und spürt, dass viele neue Crewmitglieder ihm misstrauen. Aber auch seine beiden Freunde Spock und McCoy werden von Selbstzweifeln geplagt: Spock möchte sich nach der Gedankenverschmelzung mit V'Ger endlich mit seiner menschlichen Seite arrangieren, sehr zum Unmut anderer Vulkanier. Leider hat er keine Ahnung, wie er mit seinen Emotionen umgehen soll, und bittet daraufhin McCoy um Rat. Der wiederum hat während seiner Sternenflotten-Auszeit die Fortschritte in der Medizin verschlafen, ist deshalb von der neuen Technik und der Anatomie nichthumanoider Patienten überfordert, was einem amphibischen Besatzungsmitglied beinahe das Leben kostet. Darüberhinaus muss er sich natürlich auch noch Natira stellen, die ja immerhin für kurze Zeit seine Ehefrau war...

Wie die lange Inhaltsangabe schon vermuten lässt, ist "Ex Machina" ein recht komplexer Roman, der sehr interessante Fragen über Politik, Religion und künstliche Intelligenz aufwirft und nachdenklich stimmt. Die Episode "For the World is Hollow..." fand ich schon immer eine der besten Classic-Folgen, nur kam dort so einiges angesichts der dichten Handlung viel zu kurz für die 45 Minuten. Um so schöner also, dass die Geschichte hier weitergeführt wird. Auch die völlig neue Situation an Bord der generalüberholten Enterprise kam wesentlich besser rüber, als es im ersten Film der Fall war. Die größte Stärke des Autors aber ist die Charakterzeichnung der Figuren, die den größten Teil des Romans einnimmt. Wie schon erwähnt, werden die Persönlichkeiten des Trios Kirk/Spock/McCoy konsequent weiterentwickelt, aber auch unzählige andere Charaktere werden näher beleuchtet. Wer mit soetwas nichts anfangen kann, wird sich vermutlich fürchterlich langweilen, aber meiner Meinung nach waren bei Star Trek die Figuren sowieso schon immer wichtiger als der Science-Fiction-Hintergrund.

Während Gelegenheitszuschauer von diesem Roman wahrscheinlich überfordert sind, hält der Autor für aufmerksame Star Trek-Fans viele kleine Leckerbissen bereit. Ich musste jedenfalls breit grinsen, als Christine Chapel an einer Stelle fragt: "Do I sound like the computer to you?", und kurze Zeit später "Do I look like somebody's mother?" ;-) Solche kleinen Anspielungen lockern die anspruchsvolle und philosophisch angehauchte Handlung immer wieder auf, so dass der Roman nicht allzu gewichtig daherkommt. Und wer schon ein paar TOS-Romane gelesen hat, wird einiges aus anderen Büchern wiedererkennen, z.B. "The Lost Years" oder "Kobayashi Maru". Aber keine Angst - die Anspielungen auf andere Romane muss man nicht unbedingt verstehen, um "Ex Machina" genießen zu können. Übrigens finde ich es lobenswert, dass es immer noch neuere Star Trek-Romane gibt, die als "stand alone" funktionieren und nicht Teil einer Miniserie sind.

Fazit: "Ex Machina" kann man nicht unbedingt als leichte Kost bezeichnen und ist ganz sicher nichts für Star Trek-Neulinge. TOS-Fans werden aber vor allem wegen der sehr gelungenen Charakterbeschreibungen ihre helle Freude an diesem Roman haben.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Star Trek at the BEST!!!, 3. November 2005
Von 
Stefan Seitz (Upperaustria, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: The Original Series: Ex Machina (Taschenbuch)
Also ich persönlich halte Ex Machina für einen wenn nicht den besten Classic Roman überhaupt. Der Author Christopher L. Bennett schafft es auf gekonnte weise die Ereignisse aus TOS The World is Hollow but I thouched the sky! und ST Der Film miteinander zu verbinden. Spricht dabei interresante Thematiken an und nimmt viele kritische Themen wie z.B. religiösen Fanatismuss dessen Begegnung und vieles mehr unter die Lupe. Dabei bleibt er der Charakterdarstellung jeder Figur authentisch treu ergeben. Man erfährt viel über die Kultur der Fabrini und Gründe und Entstehung des Orakelkultes. Das Buch gibt viel Stoff zum nachdenken und ist vom ersten bis zum letzten Kapitel so spannend, dass man es am ließsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Hoffe von diesem ambitionierte jungen Author der auch perönlichen Kundenkontakt hällt! noch mehr zu hören bzw zu lesen, freue mich jedenfalls schhon Tierrisch auf seine TITAN Roman.
Ex Machina kann ich nur wärmstens weiterempfehlen, besonders an TOS-Fan!
Have a rice read!
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Star Trek: The Original Series: Ex Machina
Star Trek: The Original Series: Ex Machina von Christopher L. Bennett (Taschenbuch - 1. Januar 2005)
EUR 6,49
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