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5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch über Fotos und Fotografen
Auch wenn es im Untertitel "Ein Elementarbuch" heisst, ist dies kein Buch für Anfänger. Es ist kein Rezeptbuch, wie man bessere Bilder macht (ich zweifle, dass es so etwas überhaupt gibt). Man kann es theoretisch, wie der erste Rezensent schreibt, in "30 bis 45 Minuten .... (ohne Betrachtung der Bilder)" durchlesen.
Aber dann hat man...
Vor 6 Monaten von Rudolf Neumaier veröffentlicht

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich war enttäuscht!
Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden durch einen Tipp in einer Community für Fotografen und habe es mir gleich bestellt. Der Haupttitel "Das Wesen der Fotografie" weckte in mir Erwartungen, die das Buch nicht erfüllt hat. Weder vom Inhalt noch vom Umfang her. Treffender ist da schon der Untertitel: "Ein Elementarbuch". Für mich als ambitionierten...
Vor 12 Monaten von fraschei veröffentlicht


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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich war enttäuscht!, 17. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Wesen der Fotografie: Ein Elementarbuch (Gebundene Ausgabe)
Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden durch einen Tipp in einer Community für Fotografen und habe es mir gleich bestellt. Der Haupttitel "Das Wesen der Fotografie" weckte in mir Erwartungen, die das Buch nicht erfüllt hat. Weder vom Inhalt noch vom Umfang her. Treffender ist da schon der Untertitel: "Ein Elementarbuch". Für mich als ambitionierten Hobbyfotografen enthielt das Buch nichts wirklich Neues. Das elementare Fotografiewissen, das dieses Buch zu vermitteln sucht, ist meiner Meinung nach angesiedelt zwischen Binsenweisheit und VHS-Kurs für Anfänger. Obwohl zahlreiche Fotografien in dem Buch abgebildet sind, wird nicht eine einzige eingehend interpretiert. Das will das Buch auch gar nicht, wie wir auf Seite 12 erfahren. Zitat: "Ziel dieses Buches ist es nicht, fotografische Inhalte zu untersuchen, sondern die materiellen und formalen Kennzeichen eines fotografischen Prints zu beschreiben, die ein Fotograf als Werkzeuge zur Bestimmung und Interpretation dieses Inhalts benutzt." So erfahren wir etwas über die Eigenschaften eines Prints. Wir erfahren, dass eine Fotografie "flach (ist), sie hat einen Rand, und sie ist statisch; sie bewegt sich nicht." (S. 15) Vor diesem Hintergrund erfahren wir etwas über die Bedeutung des Schnitts, des Fokus, der Belichtungszeit etc. Wir erfahren also etwas über die materielle und darstellende Ebene. In zwei weiteren Kapiteln geht es um die geistige Ebene der Fotografie. Oft lesen wir in dem Buch Allgemeinplätze wie: "Der Kontext, in dem man eine Fotografie sieht, beeinflusst die Bedeutung, die der Betrachter ihr verleiht." (S. 26) Oder: "Fotografie ist ihrem Wesen nach eine analytische Disziplin. Während ein Maler mit einer leeren Leinwand anfängt und ein Bild konstruiert, beginnt der Fotograf mit der Unordnung der Welt und wählt ein Bild aus." (S. 37) Der Verfasser dringt auch kaum näher in seine Themen ein. Wie auch? Den Text des gesamten Buches habe ich in weniger als 60 Minuten gelesen, wahrscheinlich waren es sogar eher 30 bis 45 Minuten reine Lesezeit (ohne Betrachtung der Bilder). Manche Seiten enthalten vier Zeilen, der Rest ist Weißraum. Der Hauptteil besteht aus abgebildeten Fotografien. Es werden viele Bilder gezeigt, aber der Verfasser spricht nur ganz wenige konkret an. Das einzig Neue, was ich erfahren habe, war das Vokabular, dass es "transparente" und "opake" Fotografien gibt. Ich würde mir das umfänglich und meiner Meinung nach auch inhaltlich dünne Buch für den Preis von 39,95 (!) Euro nicht mehr kaufen.
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5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch über Fotos und Fotografen, 18. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Wesen der Fotografie: Ein Elementarbuch (Gebundene Ausgabe)
Auch wenn es im Untertitel "Ein Elementarbuch" heisst, ist dies kein Buch für Anfänger. Es ist kein Rezeptbuch, wie man bessere Bilder macht (ich zweifle, dass es so etwas überhaupt gibt). Man kann es theoretisch, wie der erste Rezensent schreibt, in "30 bis 45 Minuten .... (ohne Betrachtung der Bilder)" durchlesen.
Aber dann hat man nicht richtig verstanden, worum es geht.
Stephen Shore hat ein Buch über das 'Wesen von Fotos' geschrieben (so lautet die korrekte Übersetzung aus dem Englischen, der deutsche Titel ist etwas irreführend.
Im Zeitalter von Smartphone-Fotografie, Facebook- und Hipstamatic-Bildern ist es nicht mehr selbstverständlich, dass ein Foto (auch) eine physikalische Basis haben kann: Auf was für Papier ist es gedruckt, glänzend oder matt? Wie wirkt der Rand des Bildes, wie seine Tonalität? Was sagen die Farben aus? usw.
Ueber den zweiten Aspekt sind schon hunderte von Büchern (auch Fotorezeptbüchern) geschrieben worden: Die dreidimensionale Welt wird auf die Länge und Breite eines Fotos abgebildet. Shore unterteilt diese beschreibende Ebene: Er untersucht die Bedeutung des Standpunktes des Fotografen, wie die Wahl des Blickwinkels die Aussage des Bildes beeinflusst. Mit dem Rahmen wird entschieden, was ins Bild kommt und was aussen vorbleibt. Der Zeitpunkt der Belichtung bestimmt genauso die Bildaussage wie die Länge der Belichtungszeit. Henri Cartier-Bresson sprach vom "entscheidenenden Moment", John Szarkowski vom "einzelnen Päckchen Zeit". Stephen Shore untersucht, welche Auswirkungen Zeitpunkt und Belichtungszeit auf den Bildinhalt haben. Die Wahl der Schärfeebene schliesslich schafft eine Hierarchie in jedem Bild: Was wird hervorgehoben, was ist weniger wichtig? Aber schon hier wirft Shore Fragen neue Fragen auf: Warum ändert sich bei manchen Fotos die Fokussierung unserer Augen, wenn wir sie betrachten und bei anderen nicht? Wir schauen doch immer auf eine ebene Fläche?
Wesentlich und neu in der fotografischen Diskussion finde ich die beiden nächsten Abschnitte über die mentale Ebene und das mentale Modell, das jeder Mensch in seinem Kopf hat. Shore meint damit die Faktoren, die meist unbewusst in Fotos einfliessen: Bilder, die mir gefallen haben, beeinflussen die Art und Weise, wie ich fotografiere. Mit anderen Worten: Die eigene Persönlichkeit hat einen Einfluss auf die Art, wie ich fotografiere: Wie gehe ich mit neuen Eindrücken und Erfahrungen um? Bin ich offen ihnen gegenüber oder interessieren sie mich nicht, weil ich doch nur Makroaufnahmen von Orchideen mache? Ist mein mentales Rangehen eng und rigide, oder ist es empfänglich für Neues und geht konstruktiv damit um? Diese Faktoren, sagt Shore, sind für ein Foto genauso wichtig wie die Motivwahl.
Dieses Buch kann jemandem, der bereit ist, nachzudenken, eine Menge neuer Anstösse geben. Wenn man sich überlegt, wie man an seine Fotografie herangeht, macht man nicht automatisch bessere Bilder. Aber wenn man lernt, Dinge bewusst zu sehen, die vorher im Unbewussten blieben oder die intuitiv geschahen, wenn man also anfängt, bewusste Entscheide zu treffen, dann wird sich das auch auf die Qualität der eigenen Fotografie auswirken.
Stephen Shore sagte einmal in einem Interview, dass sein Buch über die 'visuelle Grammatik der Fotografie'und nicht über den Inhalt von Fotos sei. Seine Methode sind kurze, konkrete Texte; Thesen, denen immer ein Bild gegenübersteht. Dieses Foto belegt nicht nur die Aussage des Textes, sondern treibt die Gedanken weiter voran. Immer wieder streut Shore eine Reihe von Bildern ohne Kommentare ein. Sie fordern den Lesenden geradezu heraus, das Gelesene weiter zu reflektieren und zu vertiefen. Stephen Shore ist Hochschullehrer, er will mit seinem Buch zum selbständigen Denken anregen.
Für mich ist es eines der Fotobücher geworden, das ich regelmässig in die Hand nehme. Ich denke, dass es das Potential für einen Klassiker hat.
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8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einblicke Einsichten, 2. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Wesen der Fotografie: Ein Elementarbuch (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist so wohltuend entfernt von Lehrbüchern über Fotografie....
und dabei so klug-in der Art Einblicke in fotografische Entscheidungen zu geben und
Einsichten anhand von jeder Menge Beispielen zu geben.
Für jeden Fotografierenden, der sich wirklich inspirieren lassen will und Orientierungsmöglichkeiten kennen will,
ein Muss.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein interessantes Buch, um sich dem Thema Fotografie zu nähern., 31. August 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Wesen der Fotografie: Ein Elementarbuch (Gebundene Ausgabe)
Es liest sich, als hätte jemand sich mit dem Thema Fotografie auseinandergesetzt und sich Fragen gestellt wie und was ist Fotografie.
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Das Wesen der Fotografie: Ein Elementarbuch
Das Wesen der Fotografie: Ein Elementarbuch von Stephen Shore (Gebundene Ausgabe - 15. April 2009)
EUR 39,95
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