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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2011
Seit der englische Gelehrte Sir William Jones 1786 die Verwandtschaft von Altindisch, Griechisch, Latein, Englisch und Keltisch entdeckte, tobt der Streit um den Ursprung der indoeuropäischen Sprachen. Die Suche nach der "Urheimat" wurde politisch und rassistisch mißbraucht und mit romantischen Vorstellungen verbunden. Doch jetzt, wo die jahrzehntelangen Erkenntnisse der osteuropäischen Archäologie auch im Westen bekannter geworden sind, und besonders, seit neue Funde aus dem Ural und dem westlichen Kasachstan die Kultur der Steppe in einem neuen Licht erscheinen lassen, lichtet sich der Nebel.

David W. Anthony präsentiert eine erdrückende Menge an archäologischen Fakten und vergleicht sie vorsichtig, aber umso überzeugender mit den Erkenntnissen der Sprachwissenschaft und den antiken Quellen. Auf diese Weise gelingt es ihm schlüssig nachzuzeichnen, wie Jäger und Sammler im Gebiet nördlich des Schwarzen Meeres zunächst Viehzucht und Ackerbau von ihren Nachbarn, den ersten europäischen Ackerbauern, übernahmen und dann durch die Domestizierung des Pferdes eine ganz neue Mobilität bekamen. Er belegt die Ausbreitung ihrer Kultur nach Osten, Westen, Norden und Süden im Detail durch archäologische Funde. Anthony erklärt auch, warum die indoeuropäischen Sprachen eine derartige Verbreitung gefunden haben und beschreibt die gesellschaftlichen Faktoren, die dazu führten, dass sich die Sprache der Einwanderer gegenüber zuvor gesprochenen Sprachen des alten Europa und Vorderasien durchsetzten.

Dieses Buch zu lesen ist harte Arbeit, denn Anthony setzt auf vollständige Beschreibung der archäologischen Funde und genaue Erläuterung der Methodik. Dabei verzichtet er weitgehend auf Romantik und Spekulation. Dennoch ist das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannender als jeder Roman, denn es beschreibt wirkliche Geschichte, die unsere heutige Welt entscheidend mitgeprägt hat.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. August 2012
Wer sich für die Entstehung der Indogermanen, unserer Vorfahren, interessiert, für den ist dieses Buch außerordentlich zu empfehlen. Nach einer Einführung in die sprachwissenschaftlichen Voraussetzungen werden im Laufe des Buches die sprachlichen mitb den archäologischen Erkenntnissen verknüpft. Es gelingt dem Autor, gerade die Linguistik auch für den Laien verständlich zu erklären.

Dazu ist der Autor dadurch geeignet, weil er selber Archäologe und nicht Linguist ist. Er kommt nicht aus dem wissenschaftlichen Elfenbeinturm, sondern versucht mit Erfolg, beide Welten zu verknüpfen. Auch wenn im Mittelteil das Buch vor lauter Kulturen etwas zäher wird, bleibt es doch immer gut zu lesen.

Nicht alle Schlußfolgerungen des Autors leuchten mir ein. Überzeugend legt er da, daß das Pferd in der Steppe bereits seit 4.000 v. Chr. geritten wird. Die Gründe aber, die er dafür anführt, warum Kavallerie erst 3.000 Jahre später auftauchte, sind nicht so einleuchtend. Auch stellt er die indogermanische Eroberung (oder Durchdringung) Europas etwas politisch korrekt friedlich dar. Das wirkt etwas bemüht. Als "client-patron contract" kann man Unterwerfung natürlich auch bezeichnen.

Doch der offene Stil des Buches lässt immer andere Meinungen gelten. Oft legt er diese auch selbst dar. Nie hat man beim Lesen das Gefühl, etwas Vorgefertigtes und Abgeschlossenes präsentiert zu bekommen.

Die Schlußfrage bleibt, warum es solche Bücher nicht auf Deutsch gibt.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juni 2010
Wie kamen die indoeuropäischen Sprachen nach Europa (und Indien)? Kam ihr Einfluss auf Alteuropa mit Bauern aus Kleinasien um 7000 v.Chr., oder durch Viehzüchter aus den Steppen grob gesagt der Ukraine zwischen 5000 und 3000 v.Chr.? Wer die erdrückende linguistische und mittlerweile auch archäologische Faktenlage anschaut, der muss wohl für die Steppen-Lösung entscheiden. Schon für die Leser von Jim Mallorys Klassiker "In Search of the Indo-Europeans" war klar, dass mit der kleinasiatischen Bauern-Lösung etwas nicht stimmen konnte, und dass die Steppen-Lösung viel mehr viel besser erklärte, im Grunde nur noch viele archäologische Daten fehlten. David D. Anthony hat diese Daten jetzt zusammengefasst und den Streit damit wohl eindeutig entschieden. Es waren die Steppenviehzüchter, deren Kultur und Sprache über Jahrtausende in Alteuropa einsickerte und sich fast überall durchsetzte.
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am 8. September 2014
I found this book and the theory explained in there quite interesting - where did domesticated horses come from, where was the chariot invented besides a few sidenotes on language and words. A must read for anyb member of the great nation that was built on the back of horses and where eating them is forbidden ;)
The book has its lengthy stretches, but overall I found it to be 10 times more interesting and fascinating than history lessons in school.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juni 2011
Tolles Buch. Angenehm zu lesen und logisch aufgebaut. Archäologische Funde sind gut beschrieben und illustriert. Auch fuer den interessierten Laien wie mich geeignet.

Ich hab noch nie verstanden warum deutschsprachige Wissenschaftler offenbar einen Thesaurus verwenden um deutschsprachige Texte mit möglichst vielen Fremdwörtern anzureichern während englischsprachige Wissenschaftler versuchen Inhalte möglichst einfach zu vermitteln.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2014
Der Autor schreibt sehr kenntnisreich und informativ, dabei absolut verstädnlich.Alle wissenschaftlichen Ergebnisse der letzten 20 Jahre sind ausgewertet. Tortz der Datenfülle ist das Buch spannend und bietet dem Interessierten laien großen Gewinn.
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