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am 13. August 2009
Ich schreibe hier bewusst eine deutsche Kritik, um darauf hinzuweisen, dass die schlechten Kritiken, die die deutsche Version des Buches erhielt, wirklich zum Großteil an der Übersetzung liegen. Ich habe das englische Original gelesen und kann versichern, dass alle Charaktere sowie deren Diktion absolut zutreffend sind. Was sich der deutsche Übersetzer hier wohl gedacht hat, bleibt ein Rätsel.

Zum Inhalt:
Bei der Kartographierung eines unerforschten Sektors stößt die Enterprise auf einen Eisplaneten, auf welchem Menschen als Arbeitssklaven gehalten werden. Es handelt sich dabei um Nachfahren einer Gruppe von Flüchtlingen der Eugenischen Kriege, die von den vogelartigen Tseetsk gefunden und versklavt wurden.
Als die Enterprise Kontakt aufnimmt, bricht auf dem Planeten gerade eine Rebellion aus. Eine Handvoll Arbeiter ist dabei, ihre Wächter zu überwältigen, als sich das Außenteam hinunter beamt. Die Aufständischen sind zunächst baff, bislang galt es nur als ein Gerücht, dass es tatsächlich freie Menschen gebe. Und sogleich empfindet Riker auch Sympathie für die Rebellen, jedoch ist die Sache nicht so einfach, wie sie scheint. Die Tseetsk sind nämlich keine böswilligen Kreaturen, sie sind ein kultiviertes, matriarchal orientiertes Volk, das es verabsäumt hat, sich ihre scheinbar unzivilisierten Arbeitssklaven genauer anzusehen. Umgekehrt sind die Rebellen kaltblütige, brutale Genossen, die beim Anblick von Troi diese sofort und ungehemmt mit Vergewaltigungsgelüsten bombardieren. Sie entführen Picard und Troi, um die Enterprise zum Kampf gegen die Tseetsk zu zwingen. Dann kommt jedoch ein unerwarteter Faktor ins Spiel...

Zur Kritik:
Ich halte den Handlungsaufbau für durchaus gelungen. Wir haben unterdrückte, versklavte Menschen, die, wohl auch aufgrund der Tatsache, dass sie nie zivilisiert wurden, anstatt auf Vernunft auf nackte Gewalt setzen und damit beinahe jede Chance auf Freiheit verspielen. Wir haben ein vogelartiges Volk, das sich über die Jahrhunderte so an die bequemen Arbeitssklaven gewöhnt hat, dass gar kein Gedanke aufkam, es könne sich bei den Menschen um eine intelligente Spezies handeln. Hinzu kommt, dass es gewisse Themen bei den Tseetsk gibt, über die nicht einmal gesprochen werden darf. Die eigene gewalttätige Vergangenheit gehört dazu, insofern ist man auf dem Auge der Selbsteinsicht blind geworden, es herrscht der allgemein und unwidersprochene Dictus, dass Tseetsk friedvoll seien. Im Verlauf der Handlung stellt sich jedoch heraus, dass dies natürlich nicht so ist und die Tseetsk sehr wohl einige Leichen im Keller haben.
Der wirkliche Nachteil des Romans ist, wie so oft, der Schluss. Kaum sind alle Handlungsbögen geschlossen, hechtet die weitere Entwicklung Richtung Friede, Freude, Eierkuchen in wenigen knappen Seiten dahin. Und genau das macht dann leider den glücklichen Ausgang des Abenteuers mehr als unglaubwürdig, denn dass eine Spezies, die ihre eigene brutale Vergangenheit über Jahrtausende hinweg leugnete, binnen Minuten Reue und Einsicht gewinnt, wage ich zu bezweifeln.
Wie auch immer: Vom wirklich schwachen Ende abgesehen, war dies ein durchaus spannender und in sich schlüssiger TNG-Roman.
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