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Kundenrezensionen

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am 19. April 2013
-SPOILERFREIE REZENSION!-

Zuerst möchte ich mich an diejenigen richten, die gerne das Original lesen würden, sich aber wegen ihrer Englischkenntnisse unsicher sind. Die Preispolitik von Blanvalet bezüglich der deutschen Fassungen hat mich abgeschreckt und so griff ich zum Original und habe es noch keine Sekunde bereut. Obwohl ich nur über unterdurchschnittliche Englischkenntnisse verfüge und vorher nie ein englisches Buch gelesen habe bin ich zügig durchgekommen ohne wirklich großartige Verständnissprobleme zu bekommen.
Ein Grund dafür ist die Nähe der ersten HBO Staffel zu George Martins Vorlage. Wer die Serie kennt hat relativ leichtes Spiel: es sind teilweise ganze Dialoge 1 zu 1 übernommen worden und die Reihenfolge der Ereignisse stimmt auch zu fast 100% überein. So verliert man nie den Faden und fühlt sich stets sicher nichts überlesen zu haben. Und für die Wörter die man sich nicht erschließen kann gibt es ja zum Glück das Smartphone und die LEO App ;-)

Die Bewertung des Inhalts halte ich relativ kurz, darüber ist bereits so viel gesagt worden dass dem wenig hinzuzufügen ist. George Martin hat hier ein episches Meisterwerk um Macht und Intrigen geschaffen, das zweifelsohne zu den allerbesten Büchern des Genres gehört. Vielschichtige Persönlichkeiten, die sich stark von den Geschichten von strahlenden Helden in anderen Fantasyreihen unterscheiden, besiedeln Westeros und Essos und lassen diese Welt so lebendig wirken als würde das Ganze in unserer realen gegenwärtigen Welt stattfinden. Wenn man glaubt einen Charakter durchschaut zu haben beweist er einem höchstwahrscheinlich bald das Gegenteil!

Zum Schluss möchte ich noch die beiden gängigen englischsprachigen Fassungen gegenüberstellen die hier zu bekommen sind, da ich sie mittlerweile beide getestet habe. Die etwas günstigeren, amerikanischen Ausgaben des BANTAM Verlages sind kleiner, dünner und generell etwas handlicher. Dafür verwischt die Tinte schoneinmal beim längeren lesen und der Preis für das handlichere Format sind die bis zum äußersten vollgestopften und hauchdünnen Seiten.
Die britischen HARPER Voyager Ausgaben sind insgesammt etwas rustikaler und schöner aufgemacht. Durch das dickere Papier sind sie allerdings auch wesentlich unhandlicher. Im Endeffekt bleibt die Entscheidung aber jedem selbst überlassen was einem wichtig ist und was nicht.

FAZIT: Nicht von dem enormen Umfang des Buches abschrecken lassen. Ihr werdet es nicht bereuen euch für das Original entschieden zu haben!
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am 21. April 2007
Wieso haben Fantasyschriftsteller diese langen Namen, mit diesen Abkürzungen zwischendrin? J.R.R. Tolkien, R.A. Salvatore ... George R.R. Martin.

Was zum Geier will der Boolk jetzt mit einem weiteren Fantasyautor hier? Sagen wir es mal so. George Raymond Richard Martin hat mir wieder das Gefühl gegeben, wie es damals vor 10-14 Jahren war ein Buch zu lesen, es in "no time" zu verschlingen. Man fühlt sich ziemlich jung - vor allem, wenn man parallel "King Lear" liest... in einem Tempo von 1 Akt pro Monat (höchstens). Da freut man sich, dass so ein Schinken von rund 600 Seiten in zwei Wochen verschlungen wird.

"The Song of Ice and Fire" ist ein monumentales Spätwerk eines Mannes, der es schafft auf Basis von verschiedensten Charakteren eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen. Das was mir sehr gefallen hat ist, wie er oft von einem Ereignis spricht aus der Sicht von unterschiedlichen Protagonisten - und Antagonisten. Martin treibt ein Spiel mit dem Leser, vor allem mit dem Sich ein Bild machen von Personen. Finstere, brutale Charaktere werden eingeführt, beschrieben von einem der "Guten", um Kapitel später um einige Details erweitert zu werden, die das Bild der Person gänzlich umwerfen. Das ist eine der größten Lustbarkeiten, die der Autor seinen Lesern bereitet. Ein wahres Fest von eindrucksvollen, gewinnenden und neuartigen Charakteren!

"A Game of Thrones" handelt von den Rivalitäten von Einzelpersonen und Königtümern auf dem Kontinent einer Fantasywelt, während eine sehr lange Winterperiode nach einem mehrjährigen Sommer erwartet wird. Die Familie Stark, die den Norden mit der titanischen Grenzmauer gegen die wilden Nordländer beherrscht, bildet den Mittelpunkt des ersten Buches. Während der Vater Lord Eddard Stark auf den Königshof berufen wird, um seinen alten Freund den König zu beraten, verfolgt der Leser das Leben der vielen Söhne und Töchter der Familie Stark, sowie deren Lady Catelyn. Magie und Übernatürliches wird in dem ersten Band nur zart angedeutet - und ist eine der großen Stärken des Buches. Schließlich erwartet die Leserschaft eine Welt voller Magie, insbesondere nachdem Lord Stark sich an die Drachenskelette erinnert, die in der Königshalle gehangen haben, und seine Tochter im Keller über die riesigen Köpfe stolpert. Die Einstellung der Menschen gegenüber Magie und Heldenmärchen ist ähnlich der unseren. Die Kinder werden ausgelacht, als sie von wiederkehrenden Toten und Träumen sprechen. Dennoch begleitet das Übernatürliche den Leser von den ersten Seiten mit, und taucht ab und zu auf, um die Personen und den Leser zu verstören, ängstigen, und ein Gefühl der brodelnden Gefahr zu hinterlassen, die gleich zu explodieren scheint - es aber bis zur letzten Seite nicht tut. Fantastisch!

Ebenso das Talent George R.R. Martins Stimmungen, Geschehnisse, Gefühle und Gedanken von unterschiedlichen Männern, Frauen und Kindern zu beschreiben, und uns mitfühlen zu lassen, um ein Kapitel weiter eben das Geschehen in einem anderen Licht zu präsentieren. Spannung garantieren die verteufelten Cliffhanger, und manch einer übersprang schon Kapitel, um weiter zu lesen - es bleibt spannend.

Ich habe das Buch empfohlen bekommen und bin dankbar dafür. Es ist auch schön ein zerlesenes Exemplar zu lesen - das verbindet. Im Herbst erscheint der fünfte Band der Saga, mal schauen, ob ich bis dann aufgeholt habe.

All den anderen sei gesagt, dass diese Reihe genau richtig ist für Fans der Fantasyliteratur, die mehrere Wochen und Monate in eine detaillierte und fein gewobene Geschichte eintauchen wollen, viele Momente unterschiedlichster Lesegenüsse erfahren wollen und auch einiges über Menschen lernen möchten.

Die Saga ist auch auf Deutsch erschienen. Der erste Band heißt:

Die Herren von Winterfell. Das Lied von Eis und Feuer 1
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am 28. Juli 2000
Having just finished reading AGoT, I can honestly state that I have very rarely read a fantasy as imaginative and daring as this one. I have read lots of fantasy (Tolkien, Williams, Donaldson, Feist, Weis & Hickman, Goodkind, Jordan, Eddings, ad nauseum.), and this stands out from the crowd.
The storyline is incredible and always keeps you guessing. Martin will do whatever it takes to further the story in a realistic way. As so many reviewers have stated in the past, there is a moral greyness surrounding the characters that adds interest to the story.
You may have noticed that in the title, I stated that this book was not for everyone, and indeed, it is not. If violence and/or sexual situations make you uncomfortable, then you may find this book unsettling. The violence and sex are not gratuitous; instead, they help show you the realities of the world as it was. I have no problem with this, but I have seen several reviewers who are looking for an escape to a happy fairy-land fantasy, which this most definitely is not. Also, if you enjoy having every character in a novel capable of levelling a city with a thought or tossing fireballs about like confetti (i.e., The Wheel of Time and Sword of Truth books, among others), then you will be disappointed; the magic in this book is subtle and mysterious, to both the characters and the reader.
I have read only three other works of Fantasy that are on par with Martin's work, and they are Tad Williams' Memory, Sorrow and Thorn Trilogy, Donaldson's Chronicles of Thomas Covenant, and of course, Tolkien's Lord of the Rings. Of all of these, Martin's works remind me most of Memory, Sorrow and Thorn, which he claims was part of his inspiration for writing in this genre.
Martin's prose is extremely well written, with the descriptions bringing things to life in your mind. The dialogue is also brisk and clever. The story is told from multiple points of view, which adds suspense and flavor to the story, as well as allowing the author to bring each character to life, making us love them sometimes and hate them at other times.
If you are sick of bloated and repetitious fantasy where everyone is omnipotent and characters are static and boring, pick of A Game of Thrones and its sequel, A Clash of Kings - I promise that you won't be disappointed.
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am 16. Juli 2000
Mr. Martin has woven an unforgettable tale of political intrigue and military action that had me clamoring for more at its conclusion. To say that this book is a great fantasy novel is an injustice: Game of Thrones is one of the tightest and most rewarding stories I have read in any genre in many years.
The story, in brief, focuses on different ruling houses, most notably the Starks who rule in the ever-winter North. Through some wonderful prose, Martin fills in the reader on the history of the Starks as the book's story unfolds.
Each of Martin's chapters are named for a character and the perspective shifts from character to character as the chapters shift. Martin does this, however, while advancing the story at a great lively pace. You might think that a book from different perspectives (by perspective I still mean the third person, its just that the chapter looks at events through a certain person's eyes) would be slow and repeat events. Martin is too craftly to slow his story one bit. And what a story it is!
Here you have it all! Intrigue, battles, a foreboding of evil to come, magic, and best of all: Characters that are real! No cookie cutter characters in this book. Characters are complex and show many different sides. The bad guys (and its not that easy to pick them out) are smart and anticipate. (some writers, Martin not one of them, can't write villians without making it clear that the person isn't just bad, he's "evil" No such clear lines in this one, folks.)This one is a true masterpiece of the genre. A Must Read for those of you yearning for a challenging, well plotted tale of the grasp for the throne and for survival.
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am 13. November 1999
This book and its sequel are, quite simply, the best fantasy novels published in the past 20 years. In fact, the only other fantasy stories I enjoy as much as these two are Leiber's Fafhrd and the Grey Mouser tales (these books are better than Jordan's!). The character development is superb - Arya Stark and Tyrion are two of my favorite characters in fiction. Even the minor characters (Bronn, for example) are better developed than characters in many fantasy novels.
If you read the reviews on this site for this book and its sequel (A Clash of Kings), you'll find a few people with two major criticisms of these books: 1) too much sex and swearing and 2) negative portrayals of women. Ignore them. They're wrong. This is a realistic novel; this stuff happens in real life. At no point in these books are such incidents graphically described; the reader always hears of them after their occurrence. In fact, I would say Martin is far better at portraying realistic female characters than his contemporaries. He's certainly better at it than Jordan, who's females are all annoying shrews. Arya Stark, for example, is arguably the best character in the book.
Don't let the puritans and feminists prevent you from reading a great book!
And to those of you who've read the books: my bet's for Lyanna Stark and Rhaegar Targaryen ( it seems so obvious, even before hearing the rumors).
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am 18. November 2015
Ich habe dem Hype um George R.R. Martins populäre High Fantasy Reihe „A Song of Ice and Fire“ sehr lange widerstanden. Es gibt eigentlich keinen plausiblen Grund dafür. Ich empfand einen diffusen Widerwillen der Reihe gegenüber, der einfach damit zu tun hatte, dass alle Welt sie in den Himmel lobt. Die Verfilmung als Serie machte es noch schlimmer, weil plötzlich sogar Menschen davon schwärmten, die sonst kaum oder gar nicht lesen. Das war kleinlich, ich weiß. Ende letzten Jahres habe ich dann nachgegeben und den ersten Band gekauft. Die Neugier siegte. Doch bis ich bereit war, „A Game of Thrones“ auch zu lesen, musste noch einmal einige Zeit vergehen.

Lord Eddard Stark von Winterfell wäre vollauf zufrieden gewesen, sein Leben lang über seine Ländereien im kalten Norden zu herrschen, Seite an Seite mit seiner Frau Lady Catelyn und umgeben von seinen Kindern. Doch das Schicksal hat andere Pläne. Als Lord Jon Arryn, die Hand des Königs, überraschend verstirbt, kündigt König Robert Baratheon seinen Besuch in Winterfell an. Der König und Eddard sind alte Freunde, Waffenbrüder, haben sich jedoch viele Jahre nicht gesehen. Eddard vermutet, dass Robert den weiten Weg nach Winterfell nicht ohne Grund auf sich genommen hat. Er behält Recht. Robert erwartet von ihm, dass er das Amt der Hand übernimmt. Obwohl Eddard keinerlei Interesse daran hat und den Norden nicht verlassen möchte, bleibt ihm keine andere Wahl, denn er ist einer perfiden Verschwörung auf der Spur. Der plötzliche Tod Jon Arryns war scheinbar nicht natürlichen Ursprungs. Er wurde ermordet. Eddard und Catelyn verdächtigen Haus Lannister, die machthungrige Familie der Königin. Welche Geheimnisse könnte Lord Arryn aufgedeckt haben, die ihn das Leben kosteten? Eddard begibt sich in das Herz der Macht. Das gefährliche Spiel der Throne beginnt…

Gott, war ich dämlich. Ich hätte wissen müssen, dass „A Game of Thrones“ und die Reihe „A Song of Ice and Fire“ die perfekte Lektüre für mich sind. Wie konnte ich nur so verbohrt sein? Ich hätte schon viel früher in die phänomenale Welt von George R.R. Martin eintauchen können und habe es aus eigener Blödheit abgelehnt. Ich kann nur den Kopf über mich selbst schütteln. Doch glücklicherweise werden Bücher ja nicht schlecht und ich konnte diese exorbitante Fehleinschätzung meinerseits korrigieren. Ich denke, ich wusste bereits auf der ersten Seite, dass „A Game of Thrones“ wie geschaffen für mich ist. Ich glitt ganz flüssig und problemlos in die Geschichte hinein, musste mich überhaupt nicht akklimatisieren und fand mich sofort zurecht. Martin hat eine großartige Art und Weise, seine Leser_innen von der ersten Sekunde an zu fesseln und regelrecht in sein Buch hinein zu saugen. Ich bin begeistert, mit welcher Leichtigkeit er einen soliden, kontinuierlichen und ruhigen Spannungsbogen konstruierte. Die Ereignisse überschlagen sich nicht, sie entwickeln sich natürlich auf anhaltend hohem Niveau. Er braucht keine reißerischen Actionkicks, sondern integriert an strategisch sinnvollen Stellen wohl durchdachte Spannungshochs. Er erschafft eine bombastische, greifbare Atmosphäre und malt ein Landschaftsgemälde mit Worten. Jedes Fleckchen seiner Welt hat einen eigenen, realistischen Charakter, von der eisigen Härte der Mauer am nördlichen Rand der Sieben Königreiche bis zur endlosen Weite des Dothrakischen Meers. Inmitten dieser wilden Schönheit spielen die Menschen ihr Spiel um Macht und Einfluss. Ich liebe die vielen Intrigen und Geheimnisse; in Westeros hat jede_r Dreck am Stecken, von den Kindern mal abgesehen, die einfach noch nicht alt genug sind, um bereits Leichen in ihrem Keller anzuhäufen. Noch. Selbst in den jüngsten sehe ich schon jetzt das Potential zu einer weiteren Generation der Ränkeschmiede und kann es kaum abwarten zu erleben, wie sie erwachsen werden. Werden sie auch nur ansatzweise so verschlagen und manipulativ wie ihre Eltern, sehe ich schwarz für eine friedliche Zukunft. Die Animositäten zwischen den Familien haben fast schon Tradition; jedes Haus verfolgt eigene Ziele und Pläne. Dadurch fiel es mir leicht, die vielen Figuren auseinander zu halten, denn sie erschienen mir real und wahrhaft lebendig. Kein einziger Charakter ist nur oberflächlich oder nachlässig gezeichnet – George R.R. Martin schreibt keine Komparsen. Er schreibt dominante, präsente, starke Persönlichkeiten, die meine Aufmerksamkeit nicht nur eroberten, sondern nachdrücklich einforderten. Aus Handlung und Figuren ergab sich so das Gesamtbild einer hochgradig komplexen Geschichte, die ihr wahres Gesicht meiner Ansicht nach noch gar nicht gezeigt hat. „A Game of Thrones“ scheint die Dokumentation extensiver Familienfehden und Machtkämpfe zu sein, doch ich bin sicher, deutliche Hinweise auf eine wesentlich unheimlichere, gefährlichere Entwicklung erkannt zu haben. Winter is coming…

„A Game of Thrones“ ist ein Meisterwerk. Ich flippe (innerlich) völlig aus, wenn ich daran denke, dass da eine ganze Reihe auf mich wartet, jeder einzelne Band ähnlich brillant wie der erste. Ich kann nicht glauben, dass ich mich so lange gewehrt habe und begreife nicht, wie ich so blind sein konnte. Den ersten Band wollte ich nicht mehr aus der Hand legen und ich verkünde hiermit stolz, dass ich nun auch zu den Infizierten gehöre. Und zu den coolen Kids. ;)
Wer High Fantasy liebt, muss „A Game of Thrones“ einfach lesen. Obwohl die Geschichte bisher nur dezente übernatürliche Elemente enthält, hat sie alles, was wir an diesem Genre so sehr schätzen. Der erste Band ist ein schriftgewordenes Versprechen auf all das, was da noch kommen mag. Macht nicht den gleichen Fehler wie ich. Versagt euch „A Game of Thrones“ nicht, nur, weil euch der Hype nervt. Der Hype besteht zu Recht. Das Buch verdient ihn, wird ihm gerecht und übertrifft ihn noch.
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am 14. Dezember 2005
Das Spiel ist durchaus gelungen und bietet für die Fans der Buchserie viel Wiedererkennungswert. Die Spielsteine sind aus Holz, bzw. Pappe und gesamt wirkt das Spiel qualitativ sehr hochwertig. Die Regeln sind recht einfach für ein Strategiespiel dieser Art, bieten dabei aber doch eine Komplexität, die jedes Spiel anders macht. Der Glücksfaktor ist klein gehalten, die wenigen Zufallsereignisse betreffen alle Spieler gesamt. Nach den ersten Spielen scheint es, als wäre es schwer für einen Spieler schnell einen so großen Vorteil herauszuarbeiten, dass er schon frühzeitig gewonnen hätte, so dass die Spiele bis zum Ende spannend bleiben.
Fazit: Ein sehr schönes Spiel, nicht nur für Fans der Bücher zu empfehlen.
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am 17. Juli 2012
Seit Oktober schon hat das eBook zu A Game of Thrones auf meinem Kindle geschlummert und ich war mir bis vor Kurzem noch ziemlich sicher, dass es das auch noch eine ganze Weile länger tun würde. Da aber in den letzten 2-3 Monaten plötzlich 'jeder' anfing das Buch zu lesen und vor allem auch davon zu schwärmen, war ich nach ein paar kurzen Einblicken in die Verfilmung so neugierig, dass ich es auch endlich angefangen habe.

So toll und spannend ich auch die ersten Folgen der Serie fand, ich war davon überzeugt, dass mich das Buch nicht packen würde. Geschichten über Politik und Krieg sind keine, die ich sonst so lese und auch High Fantasy gehört selten zu meinem Beuteschema. Dann auch noch so ein fetter Wälzer, in dem einen die Namen der vielen verschiedenen Personen nur so um die Ohren fliegen waren für mich die perfekte Grundlage für ein Buch, das ich nie und nimmer beenden würde.
Und dann kam alles anders'

Ich bin schon immer ein Fan von wechselnden Erzählperspektiven gewesen, wenn man eine Geschichte nicht nur von einer Person erzählt bekommt und so auf deren Aufenthaltsort beschränkt ist, sondern wenn man viele kleine Teilgeschichten durcheinander lesen kann. Ich hatte zwar anfangs die Befürchtung dass mich in A Game Of Thrones die Menge dann doch etwas überfordern und verwirren würde, aber das war überhaupt nicht der Fall.
Stattdessen hat genau das für mich den Großteil der Spannung ausgemacht, da gerne mal die Erzählung einer Person an einer spannenden Stelle abbricht und man erst einmal wieder eine Weile warten/lesen muss, bis man wieder zu genau dieser Person gelangt.
Manchmal fand ich genau das zwar wiederum auch eher schlecht, da das Warten sich manchmal so sehr in die Länge zog, dass ich das, worauf ich so hin gefiebert habe, schon fast wieder vergessen hatte, meistens sorgte es aber dafür, dass ich immer schneller lesen wollte und das Buch kaum aus den Händen legen wollte.

Überrascht war ich auch von den Charakteren selbst. Zwar ist auf solch einer Menge Seiten sicher viel Platz für Charakterentwicklung und Tiefgang ihrer Charakterzüge, aber bei einer solchen Menge an Personen, die man alle im Detail kennen lernt, war ich doch überrascht, an wie viele man so nah heran kommt.
Gefreut hab ich mich auch darüber, dass es eigentlich nur eine Person gab, deren Erzählstränge ich nicht mochte und die mich durch und durch genervt hat. Dagegen war ich ein wenig enttäuscht, dass meine zwei Lieblingscharaktere eher weniger oft zu Wort kamen.

Da ich noch immer nicht wirklich sagen kann, was mich genau eigentlich so sehr an diesem Buch gefesselt hat, da es sich mit einem Thema befasst, dass mich sonst so gar nicht interessiert, schiebe ich das mal zum Großteil auf den Schreibstil von George R.R. Martin. Es gibt Stellen in diesem Buch, die man gut und gerne kürzen hätte können oder zumindest nicht in solchen Details hätte schildern müssen, doch wie er sie vermittelt und beschreibt, so fand ich selbst diese nicht langweilig oder überflüssig und konnte einfach nicht genug bekommen.
Überrascht war ich dann auch von dem Ende, denn ich hatte mich lange gefragt, wie er das nun auf die Reihe bekommen will, ohne den Leser so völlig in der Schwebe zu lassen. Ich hätte zwar am liebsten gleich auch zum zweiten Band gegriffen, das lag aber weniger an einem fiesen Ende, als an der kompletten Geschichte, von der ich nicht genug bekommen konnte.

George R.R. Martin hat mich mit dieser fesselnden Geschichte nicht nur an sich sehr gepackt und große Lust auf die weiteren Bände gemacht, er hat mir vor allem auch wieder Lust auf High Fantasy gemacht, einem Genre, dem ich viel zu wenig Aufmerksamkeit schenke.
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am 3. Januar 1999
I fell in love with Tolkien's world as a child, and since that time I have eagerly plunged into fantasy novels by most of the 'great names' in the genre, hoping to be captivated by the characters and escape into a fantastical place equal to the likes of Moria or Herbert's Arrakis.
It has very seldom happened. Since now as an academic I spend most of my time reading non-fiction with a highly critical eye, I find fiction of all kinds harder to stomach, and story tellers such as Fiest and Donaldson who appealed to me a few years ago on first read I would never bother with again. With most fantasy books I usually end up quitting after the first chapters or (more often) speed-reading the whole thing in a few hours and throwing it away in disgust. The reasons? Fans of the genre know them all too well: cliche characters and plots, sexism, racism, sloppy prose, philological inconsistency, shallow history and culture, gratuitous magic and (sometimes) sex, trite moralising, pathetic attempts at a kind of saccharine pseudo-medievalism, a painful naivity about the realities of war and wilderness, and, of course, the CHEESINESS of it all. Fantasy books with their luridly painted covers and embarassing titles deserve their reputation as fodder for children and geeks.
This laboured preamble is just to show how good AGoT was to get the thumbs up from someone like me!!! Although it was lent to me with the highest recommendations, I was not surprised to find that the first 100-odd pages of Martin's book presented the genre's typical (and perhaps unavoidable) range of things to moan about, in addition to such a huge cast of one-line characters and shadowy historical details that I didn't know where to begin trying to remember. But it was the unexpected elements (eg stories of Bran, Daenerys)that kept me reading out of curiosity, and before I knew it I was too involved with the characters to put the book down. I read it in a day and a night and it has been haunting me enough since that I had to tell someone about it!
Those who loved the unforgettable Eddard Stark might also enjoy the character of Thorfinn in Dorothy Dunnett's historical novel 'King Hereafter', which rivals AGoT in its characterization, wit, and complexity. One of Martin's greatest triumphs is his use of young children as major characters (so often the bane of the fantasy novel). He has Stephen King's ability to play upon the horror of childlike irrationality and cruelty (the wonderful Arryn jnr!)as well as creating children who are sympathetic without being cute (Arya rocks!).
Don't expect neat resolutions and happy endings in AGoT - you won't get them. This is a passionate, gut-wrenching, tragic, and yet sometimes achingly beautiful story. I won't soon forget the image of Tywin's army unfolding like a steel rose in the dawn, or Robb Stark placing his sword on the table and saying "this is the only peace I have for the Lannisters." You want to cheer for him! Other instances spring to mind but I don't want to write anything that would give the plot away - its suprises are one of its greatest strengths.
Thank you Mr Martin for a truly wonderful experience - I only gave you four stars instead of five because I'm still mad at you for what you did on p.727! I am also thankful that I read this book in January 1999, only a month before the release of the sequel. I pity the poor readers who got a taste of this drug two years ago and have been waiting all this time for another fix. If like me you don't like to read fantasy regularly, read this book. And if you do, consider saving George R. R. Martin for last - afterwards, most everyone else is going to seem second rate.
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am 22. Mai 1999
This one came highly recommended to me, but I found I had to force myself to finish it. It was much too brutal for my taste, what with all the rapes, beheadings and slayings. Not to mention the rather misogynistic way the female characters are portrayed. But then most of the main characters in this fantastic-history are hostile, devious and unlikeable, giving the reader little to hang onto that is appealing. A couple of the characters were wonderfully written, Tyrion and Jon Snow, and it was for their plot threads that I even finished this heavy-handed story. It's too bad, as many of the place descriptions are wonderful, coming from an obviously talented writer. Just too grim for my liking.
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