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am 24. Februar 2010
Es gab einst zwei Urgesteine im EJB-Umfeld: Ed Roman und Richard Monson-Haefel. Beide haben mit ihrer jeweiligen Buchserie bis EJB 2.1 durchgehalten und sind bei EJB 3.0 ausgestiegen. Leider, denn beide Autoren sind hervorragende Experten auf ihrem Gebiet und besitzen großes Schreibtalent. Als ich mich vor einigen Jahren in die Thematik EJB 2 eingearbeitet habe, habe ich mich für die "Third Edition" von Ed Romans "Mastering Enterprise JavaBeans" entschieden und es nicht bereut. Trotzdem habe ich mich für die Vertiefung meines Wissens über EJB 3 diesmal für das Konkurrenzbuch "Enterprise JavaBeans 3.0, 5th Edition" entschieden, und zwar schon deshalb, weil ich von Richard Monson-Haefels "J2EE Web Services" vollauf begeistert war. Genauso, wie Ed Roman die Feder bei der "Fourth Edition" von "Mastering Enterprise JavaBeans" abgegeben hat, genauso hatte auch Richard Monson-Haefel keine Lust mehr, sein EJB-Standardwerk auf EJB 3 upzudaten, darum sprang Bill Burke ein, einer der führenden Architekten von JBoss. "Enterprise JavaBeans 3.0" trägt aber dennoch die Handschrift von Richard Monson-Haefel, da von ihm noch einige Artefakte und Absätze aus der Vorgängerversion enthalten sind.
Fangen wir bei der Bewertung des Buches zuerst mit den Nachteilen an: Es ist lausig lektoriert und enthält leider viel zu viele Schlampigkeitsfehler, die aus einer unzureichenden Überarbeitung resultieren. Darum ist es auch empfehlenswert, das ellenlange Errata von der O'Reilly-Webseite einzuarbeiten. Des weiteren kommt hinzu, daß das Buch anscheinend zu früh geschrieben wurde, als die Spezifikationen für EJB 3.0 und JPA 1.0 noch nicht vollständig abgeschlossen waren. Bill Burke schreibt nämlich ständig von Entity-Beans, doch die gibt es im EJB 3-Umfeld nicht mehr. Es gibt nur noch Entities, die auf der JPA aufsetzen, aber nicht mehr im EJB-Container laufen. Ebenso wenig gibt es die "EJB QL", die mittlerweile in "JPQL" umbenannt worden ist. Außerdem ist laufend von der "Java Persistence" die Rede. Dieser Begriff ist aber unvollständig, denn es heißt korrekterweise "Java Persistence API" oder einfach nur JPA. Mehrere Fehler resultieren auch aus Copy & Paste-Vorgängen: Der Autor hat dabei einen Abschnitt geschrieben, einen Leichtsinns-Fehler eingebaut, diesen Abschnitt für andere Kapitel kopiert und dabei den Fehler übernommen. Diese Fehlerart tritt leider nicht nur einmal auf. Man merkt dem Buch deutlich an, daß es aus einer bereits existierenden Vorgängerversion hervorgegangen ist, denn manchmal findet man vereinzelt noch EJB 2-Relikte.
Bei all diesen Nachteilen fragt man sich, ob man das Buch dann überhaupt noch kaufen soll, was ich mit einem klaren Ja beantworte. Die Fehler kann man zwar nicht wegdiskutieren, doch nach dem Einarbeiten der Errata-Liste kann man damit leben, zumal es in den allermeisten Fällen wirklich nur offensichtliche Leichtsinns-Fehler sind. Die große Stärke des Buches besteht dagegen in seiner unbeschwerten und angenehmen Schreibweise. Manche Kapitel lesen sich fast so leicht wie ein Roman und vermitteln das Wissen auf geradezu spielerische Art und Weise. Die Code-Beispiele sind fast immer erstklassig. Ich habe das Buch relativ zügig und entspannt durchgelesen und mich nur an einigen wenigen Absätzen gestört. So werden zum Beispiel die "Primary-Key Generierungs-Strategien" und die "SQL Result Set Mappings" in dem Buch "Pro EJB 3" besser erklärt, aber bei anderen Themen wie Web-Services, Security, JNDI ENC, Timer-Services und Interceptoren hat "Enterprise JavaBeans 3.0" wiederum die Nase vorn, vor allem bei den beiden Kapiteln über Web-Services merkt man deutlich, daß hier allem Anschein nach noch Richard Monson-Haefel seine Finger im Spiel hatte, denn die Texte sind klasse.
Ich habe zwar nicht alle EJB 3-Bücher gelesen, würde aber behaupten, daß es derzeit noch kein Buch gibt, das alle EJB-Aspekte gleichermaßen gut beleuchtet. Jedes Buch hat seine Stärken und Schwächen und seine guten und weniger guten Kapitel. Aus diesem Grund kann ich jedem interessierten Software-Entwickler nur dazu raten, zuerst "Pro EJB 3" zu lesen, welches ORM und die JPA auf exzellente Art und Weise vermittelt, und anschließend "Enterprise JavaBeans 3.0", welches seine Stärken vor allem im reinen EJB-Umfeld ausspielt. Beide Bücher ergänzen sich hervorragend, denn sie resultieren in einem Synergie-Effekt, der für den Leser, der im EJB-Umfeld robuste Software erstellen möchte, einen unschlagbaren Vorteil mit sich bringt. Diese Bücher können nicht nur das notwendige Grundlagenwissen vermitteln, sondern sie dienen auch als Nachschlagewerk beim täglichen Programmieren. Was will man mehr?
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Oktober 2009
Das Buch ist gut und man bekommt als Anfänger im Bereich EJB (zu denen ich gehöre) eine gute Einführung. Es wird ausführlich(st) und verständlich erklärt.
Gut gefällt mir auch der getrennte Bereich "Workbook" in dem die meist im ersten Teil "Standard" beschriebenen Beispiele noch einmal in der Praxis nachvollzogen werden können.
Einiges gefällt mir allerdings nicht an dem Buch:
- stellenweise ist es sehr trocken geschrieben und Spannung kommt nicht wirklich auf (Scott Meyers ist eine Parade Gegenbeipiel)
- das Buch enthält sehr viele kleinere Fehler, so dass der Code erst korrigiert werden muss bevor es funktioniert (grundsätzlich ist alles richtig aber die (leicht zu erkennenden) Fehler sind unverständlich)
Beispiel Seite 169:
<entity-mappings>
<mapped-superclass class="com.titan.domain.Person">
<attributes>

<generated-value/>

</attributes>
</mapped-superclass>
</entity>
...
<entity-mappings>
Insgesamt dennoch empfehlenswert aber auch überarbeitungswürdig.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2006
This book is written very well. First the author gives you a survey (how it works, a brief introduction into stateful session beans for example). After this brief intorduction (about 60 pages) you know (not in detail) how it works and how to write simple beans. After that you can start writing beans, the rest of the chapters can be read on demand (e.g. the chapter about stateful session beans if you want to write one). So you mustn't read the hole book to be able to programm ejbs or entity beans. Putting all together this book has helped me very much to get familar with ejbs and entity beans.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Dezember 2008
I don't miss any new and relevant concepts.
The Workbook is great.
All examples use annotations.
I've recommended this book to my students for three terms.
Every step of the workbook's examples is explained.
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