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74 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch für die Insel
Bei bisher 231 Rezensionen auf dem Server von amazon.co.uk und 6 hier, erübrigt es sich, noch irgendetwas auf Englisch über dieses Buch zu schreiben.

Für den deutschen Sprachraum können wir eine spezielle Lektion daraus lernen: Religionskritik soll deutlich sein und nicht so verschämt, wie das bei uns oft der Fall ist. Deswegen...
Veröffentlicht am 28. Januar 2007 von Michael Murauer

versus
42 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen A Debater's Defense of His Atheism Points to the Perils of Religious Extremism
Having enjoyed and learned from many of Professor Dawkins' writings about evolutionary theory and genetics, I was interested in why he thinks that believing in God is a delusion. I expected to find some detailed scientific experiments establishing this point. While the book certainly contains references to science and some experiments, I was disappointed to find that the...
Veröffentlicht am 21. Mai 2007 von Donald Mitchell


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16 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klare Ansichten, 4. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: The God Delusion (Gebundene Ausgabe)
In gut lesbarem, elegantem Englisch legt der Autor seine Ansichten dar.

Ich fühle mich in meinen eigenen Gedanken bestärkt.

Lachen musste ich über die Erklärung des Christentums als "Cargo-Kult".
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7 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellent!!, 18. November 2006
Rezension bezieht sich auf: The God Delusion (Gebundene Ausgabe)
Man kann natürlich fordern, dass nur ausgebildete Theologen mit Naturwissenschaftlern diskutieren dürfen - was darauf hinaus läuft, dass religiöse Standpunkte gar nicht mehr zur Debatte stehen.

Dies ist nur einer der vielen Punkte in Dawkins Buch.

Ich finde dieses Buch jedenfalls exzellent und habe eine Menge Anregungen bekommen. Der Stil ist flüssig und humorvoll (Dawkins ist Douglas Adams Fan!).
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Manifest des Atheismus, 19. Januar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The God Delusion (Taschenbuch)
Richard Dawkins liefert in dem vorliegenden Buch ein Manifest des Atheismus, in dem er Religionen jede Existenzberechtigung abspricht und die Existenz Gottes stark anzweifelt. Dawkins schreibt, er wolle mit dem Buch Atheisten Mut machen, sich nicht zu verstecken, sich zu organisieren und die Macht der Religionen nicht wortlos anzuerkennen.
Gerade dies erscheint als wichtigster Aspekt von Dawkins Buch. Überzeugte Gläubige wird es kaum vom Glauben abbringen. Aber Dawkins wirft die Frage auf, wieso jedes noch so absurde oder fragwürdige Verhalten mit religiösen Motiven begründet werden kann - akzeptiert von der schweigenden Mehrheit. Er verweist hier z.B. auf die Frankfurter Richterin, die einer Muslimin das Recht einer sofortigen Scheidung von ihrem gewalttätigen Ehemann absprach, da der Koran Gewalt gegen Frauen ausdrücklich erlaube.
Dawkins entwickelt verschiedene Argumente gegen Religion. So widerlegt er, dass Moral nur durch Religion entstehen könne. Auch befasst er sich mit den Wurzeln der Religion. Gegen Ende des Buches bestreitet er, dass nur Religion uns Hoffnung und Zuversicht geben könne und das Leben ohne einen Glauben an Gott und ein Leben nach dem Tod sinnlos sei.
Dawkins argumentiert überzeugend, schreibt gut lesbar, oftmals aber sehr weitschweifig. Auch argumentiert er meist gegen fundamentalistische Gläubige, schreibt aber, sein Buch richte sich gegen sämtliche (auch moderate) Religionen. Denn er sieht in jeder Religion das Potential für Fundamentalismus. Leider ignoriert er, dass viele Menschen dennoch ihren Glauben praktizieren, ohne sich zu extremisieren und ohne andere zu diskriminieren - bzw. blendet diesen Punkt in seiner Argumentation weitestgehend aus. Dies ist die größte Schwäche eines insgesamt dennoch überzeugenden und zu vielen Diskussionen anregenden Buches.
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15 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Warum tut er das?, 8. November 2006
Rezension bezieht sich auf: The God Delusion (Gebundene Ausgabe)
Richard Dawkins versucht in seinem neuesten Buch so offen wie nie zuvor Gottes Existenz mit Methoden der Naturwissenschaft zu widerlegen. Dieser Versuch ist bei näherem Hinsehen kaum weniger hinfällig als diverse Versuche mit vorgeblich naturwissenschaftlichen Methoden eine göttliche Existenz zu beweisen oder zu stützen.

Warum versucht Dawkins das? ES GEHT NICHT. Die Naturwissenschaft fragt nicht nach der Existenz Gottes. Es ist einfach nicht der richtige Rahmen. Die Theologie musste und muss auf das Aufkommen der Evolutionstheorie zwar ebenso mit Anpassungen reagieren, wie sie dies zu Beginn des Zeitalters der Physik und der modernen Physik musste, diese fundamentale Art der Kritik ist jedoch abwegig. Die Theologie ist in der Lage sich anzupassen - auch wenn nicht alle Theologen das wollen - und sie darf sich anpassen und weiterentwickeln. Kein Naturwissenschaftler hat das Recht einer Religion die Entwicklung ausgehend von den Gründungsschriften zu verweigern. Schließlich würde auch kein intellektuell redlicher Mensch die heutige Evolutionstheorie angreifen, indem er Schwachstellen in Darwins Schriften attackiert.

Zudem kam Dawkins' eigene Variante und Interpretation der Evolutionstheorie zuletzt immer mehr unter Beschuss das steht nicht in dem Buch. Religion soll sich nur ausgebreitet haben, weil Kinder nicht zwischen guten und schlechten Vorgaben der Eltern unterscheiden können? Das ist eine äußerst schwache Aussage, gerade für einen Evolutionstheoretiker. Wer ein wirklich gutes Buch über die evolutionären Mechanismen im Zusammenhang mit der Entstehung und Ausbreitung von Religionen lesen will, sollte zu D.S. Wilsons "Darwin's Cathedral: Evolution, Religion, and the Nature of Society" greifen. Wilson - selbst bekennender Atheist - maßt sich in keiner Weise an über Gottes Existenz urteilen zu können. Wilson ist nicht ideologisch verblendet. Wilson versucht sich nicht als "Prediger der Naturwissenschaft" darzustellen. Im Gegensatz zu Dawkins beschreibt Wilson und zeigt Zusammenhänge auf, aber er wertet nicht. Und: Gerade der Vergleich mit den sorgsam ausgeführten empirischen Betrachtungen Wilsons zeigt, wie sehr die "Mission gegen Gott" Dawkins selbst bei der eigentlichen naturwissenschaftlichen Arbeit auf einen schlechteren Pfad führt, als möglich wäre.
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12 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nothing (really) new under the sun, 13. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: The God Delusion (Taschenbuch)
The problem seems to be that neither Gods existence nor his Non-existence can be subject to scientific proof. The disappointment of scientists like Prof.Dawkins is that after the age of enlightment parts of mankind thought that science will conquer belief. It didn't and it never will. For two reasons: Large proportions of science are belief in itself (a scientist who arrogantly tells the world that science now understands the origin of the universe is close to the belief of Mary having been a virgin - you believe it or you don't). Trying to proof the existence of God by mere natural means (whatever that implies) levels us human beings with God - a pretty presumptuous undertaking. Proofs for this frustration are partly Dawkins strong feelings of aggression. To understand all this I highly recommend some of the works of C.G.Jung. To men like Dawkins it must be further frustrating that religion gradually does return on a higher scientific scale instead of vanishing - he probably has a hard time that one can belief in a creator, not be a fanatic and still be an intellectual, looking at the world as it is, but knowing that there is so much behind reasoning that one would fall short only believing in one God: Science itself. In reverse of what Prof.Dawkins thinks, atheistic scientists who don't accept anything under the sun but their handmade ethics can be as much of a threat to human beings as religious fanatics. Pope John Paul II said: "Science can cleanse religion from misconception and superstition, religion can cleanse science from idolatry and absolutism"
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48 von 176 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Im Westen nichts neues, 10. August 2007
Rezension bezieht sich auf: The God Delusion (Taschenbuch)
Warum hat sich ein überzeugter Theist wie ich es bin auf dieses Buch gefreut?
Dawkins, - wenn man einschlägiger Literatur glauben darf - einer der größten Intellektuellen unserer Zeit, schreibt DAS Atheistische Manifest!
Muss doch wohl interessant sein, oder? Meine Freude war groß, als ich es in einem australischen Hostel fand und anmich nahm. Ich freute mich auf intelligente Denkansätze, neue Argumente, neue Interpretationen zu wissenschaftlichen Erkenntnissen, die den Darwinismus zu widerlegen scheinen und all das am besten in toller Wortwahl mit einer Prise Zynismus.
Doch zu meiner großen Enttäuschung fand ich davon nichts als den Zynismus.

Nach den ersten 100 Seiten stellte ich mir zum ersten aber nicht letzten Mal ungeduldig die Frage, wann wohl die Einleitung zu ende wäre. Doch leider ging dieses Gefühl während der gesamten Lektüre nicht verloren. Wo bleiben die Argumente?, hämmerte es in meinem Kopf. Dawkins ist Evolutionsbiologe, wann will er mir endlich den Darwinismus beweisen? Er tut es, aber nicht mit Argumentation, sondern Gehirnwäsche. Er wiederholt immer und immer wieder, dass es doch heutzutage nicht mehr zeitgemäß sei, nicht an die Evolution zu glauben. Wann ist eigentlich die Polemik zum wissenschaftlichen Mittel erklärt worden?

Seine größte Waffen ist sein Name. Denn wenn ein Dawkins in Bezug auf die großen Denker der vergangenen Jahrhunderte sagt, er zweifle nicht daran, dass die meisten von ihnen heute auch Atheisten wäre, dann muss er das nicht mit Zitaten aus ihren Worten belegen. Ob seiner unzweifelhaft überwältigenden Wortwahl muss man ihm einfach glauben.

Auf die Bibel geht zwar ein, doch seine diesbezüglichen "Argumente" können von jedem alkoholkranken Dorfpfarrer im Handstreich widerlegt werden. Da Dawkins selbst sagt, von dieser Thematik keine Ahnung zu haben, relativiert sich das ganze Kapitel sowieso von selbst. Er reißt, um die Unmenschlichkeit der Bibel aufzuzeigen, Textstellen aus dem Zusammenhang, stellt sie möglichst nach einer alten Übersetzung in einen eigenen Kontext, gibt teilweise noch nicht einmal an, woher sie entnommen sind und behauptet anschließend nach bekanntem Muster, nur Monster und Massenmörder könnten das Buch gut finden. Allgemein beleidigt er dauernd indirekt alle Andersgläubigen. Aber gut, zumindest das war zu erwarten.

Wo bleibt die sachliche Religionskritik? Sie beschränkt sich darauf festzustellen, dass die meisten Kriege in der Menschheitsgeschichte religiöser Natur waren. Na und? Deswegen ist es ein Wahn, an Gott zu glauben?
Warum verschweigt er, dass beispielsweise der zweite Weltkrieg im NS-Organ "Der Stürmer" als der "sozial-darwinistische" Krieg bezeichnet wurde? Der gesamte Nationalsozialismus ist ohne darwinistisches Gedankengut überhaupt nicht denkbar.
Dafür kann weder Jesus Christus noch Charles Darwin irgendwas. Aber warum das nicht sachlich nebeneinander stellen?

Fazit:
Für Theisten nicht zu empfehlen, da das Werk zu stumpf ist, um Denkanstöße zu geben.
Für Atheisten auch nicht, da es keinerlei - nicht ein einziges! - neues Argument liefert, welches man in der nächsten Diskussion anführen könnte.
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2 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eiferer und Missionare, 23. April 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: The God Delusion (Taschenbuch)
Fundamentalisten jeder Religion und Denkrichtung sind vor allem durch Intoleranz gekenzeichnet. Dazu gegört leider auch Richard Dawkins. Zwar ist die Evolutionstheorie von Darwin ein Faktum, das macht aber seine atheistische Eiferei nicht überzeugender. Dawkins will diese unbedingte Wahrheit auch für die Gene im Hirn des Menschen geltend machen;leider gibt es dafür Null Evidenz.
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0 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen The Dawkins Delusion, 14. September 2014
Rezension bezieht sich auf: The God Delusion (Taschenbuch)
This book is full of flaws and factual errors, as has been proven by scholars around the globe. The book has been hyped in the media due to its aggressive tone and underlying radical thesis but it's highly manipulative and not actually worth even a portion of its price. Complete waste of time. Dawkins should stick to his profession as a biologist.
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23 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Impossibly naïve, 3. September 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: The God Delusion (Taschenbuch)
Dawkins certainly has a knack for drawing attention to the bizarre, particularly in the religious arena. But as for the arguments themselves? Christianity must be defined by Jesus Christ, not by anyone who chooses to adopt the name "Christian".

Anyone who reads the New Testament can see that its teaching in no way supports the bizarre examples adduced by Dawkins, such as the Crusades, bombing abortion clinics, or persecuting people with homosexual tendencies. And the idea that atheistic morality is superior to New Testament morality is obviously false. Even in my extreme antiChristian days, I could see that. Where do the ideals of liberal humanism come from? Apart from sexual ethics, from the New Testament itself.

It is ironic that the key chapter of the entire book, "Why there almost certainly is no God", is probably the weakest of all; this is chapter 4, of which Dawkins himself wrote: "This chapter has contained the central argument of my book" (Dawkins' p.187). If you doubt the weakness of Dawkins' arguments here, just try copying out all the key paragraphs of this chapter by hand word-for-word, as I did, and you will see what I mean!

Dawkins explores the issues of God's existence via the idea of the Ultimate Boeing 747. The idea is that a Being as complex as God can have come about only at the end of a long process of evolutionary development. The punch line is: "Who designed God?"
However, this argument assumes a number of things. It already assumes the truth of "evolution" by natural selection. It assumes that "evolution" must necessarily result in increasing complexity as it goes on. It assumes that it must necessarily produce improved or "optimized" entities. It assumes that nothing can exist in and of itself without origin, which is an argument by analogy from what we see around us.
But, clearly, a person who accepts the existence of a single Creator God would not believe in God if He were not conceived as unique to start with. The concept of God assumes certain things about God: that He is infinite, eternal, omnipresent, and so on. People may wish to dispute these, but the fact remains that God is assumed to be Creator. If He is not, then He is not worthy of worship - not really even worth bothering with.
So the conclusion of Dawkins' logic is already built into its premise. Because he has already programmed his assumptions into the point from which the argument proceeds, it is inevitable that the conclusion reached will be one that he favours. As Dawkins himself would say: "Garbage in, Garbage out" (p.133).
Obviously Dawkins is perfectly entitled not to believe in God's existence - that's up to him. But it is less than honest to pretend that he has succeeded in arguing logically for the extreme improbability of God's existence.

Dawkins has tried to equate the ID (Irreducible Complexity) argument with `the God of the gaps'. But how could there be a gradual transition between walking on all fours and walking upright? The instability of the socket in transitional forms would make this impossible. But here, Dawkins has virtually admitted that his "consciousness" has been "raised" to such an extent that he is willing to put his faith in the process: "There's got to be a series of advantages all the way ... . If you can't think of one, then that's your problem, not natural selection's problem. Natural selection - well, I suppose that is a sort of matter of faith on my part since the theory is so coherent and so powerful." (Dawkins interviewed by Jonathan Miller, in: *The Final Hour* (BBC2, 14/11/2005).)

Again Dawkins wants to argue that the "anthropic principle" [AP] makes the need for a Creator redundant. One can almost imagine his foot stamping as he argues that design and AP are incompatible: "They are *alternatives*" (p.164)! It is as if Dawkins were saying: You better believe it because I am a scientist and I'm telling you! So, wishing to remain Darwin-sounding, he opts for the controversial "multiverse theory" - and if you don't believe him, it's because you haven't had your "consciousness raised" by Darwin. In the light of Dawkins' support for the strong anthropic principle, it is interesting to read Roger Penrose's comment (from 1989): "the strong anthropic principle has a somewhat dubious character, and it tends to be invoked by theorists whenever they do not have a good enough theory to explain the observed facts" (The Emperor's New Mind, p.561)

Dawkins also seems to assume that Natural Selection is identical with Evolution. Natural Selection is something which can be tested scientifically as it is a process. Evolution, on the other hand, is merely an accepted paradigm, which requires, for example, that human beings "evolved" out of some ancestor of apes. Natural Selection occurs through the same mechanisms found when people interbreed different types of dogs or cats. This is how Darwin discovered the idea, even without a knowledge of genetics. The information has to be there in the DNA for Natural Selection to work. Natural Selection does not generate new genetic material.

In reality, Dawkins assumes something as a fact, and then tries to use as a proof the very point that he is trying to establish. We all know that theists do this, but at least they are honest about what they are doing. But Dawkins claims that he holds the logical high ground.

In my view, the best critique of Dawkins' book is David Robertson's "The Dawkins Letters" which consists of the author's own letters posted on the Dawkins website. The author replies to Dawkins' chapter-by-chapter and has a knack of getting to the nub of the issue each time. This seems to me easily the most thorough critique of "The God Delusion" currently available in book-form.
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14 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Warum tut er das?, 23. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: The God Delusion (Gebundene Ausgabe)
Richard Dawkins versucht in seinem neuesten Buch so offen wie nie zuvor Gottes Existenz mit Methoden der Naturwissenschaft zu widerlegen. Dieser Versuch ist bei näherem Hinsehen kaum weniger hinfällig als diverse Versuche mit vorgeblich naturwissenschaftlichen Methoden eine göttliche Existenz zu beweisen oder zu stützen.

Warum versucht Dawkins das? ES GEHT NICHT. Die Naturwissenschaft fragt nicht nach der Existenz Gottes. Es ist einfach nicht der richtige Rahmen. Die Theologie musste und muss auf das Aufkommen der Evolutionstheorie zwar ebenso mit Anpassungen reagieren, wie sie dies zu Beginn des Zeitalters der Physik und der modernen Physik musste, diese fundamentale Art der Kritik ist jedoch abwegig. Die Theologie ist in der Lage sich anzupassen - auch wenn nicht alle Theologen das wollen - und sie darf sich anpassen und weiterentwickeln. Kein Naturwissenschaftler hat das Recht einer Religion die Entwicklung ausgehend von den Gründungsschriften zu verweigern. Schließlich würde auch kein intellektuell redlicher Mensch die heutige Evolutionstheorie angreifen, indem er Schwachstellen in Darwins Schriften attackiert.

Zudem kam Dawkins' eigene Variante und Interpretation der Evolutionstheorie zuletzt immer mehr unter Beschuss das steht nicht in dem Buch. Religion soll sich nur ausgebreitet haben, weil Kinder nicht zwischen guten und schlechten Vorgaben der Eltern unterscheiden können? Das ist eine äußerst schwache Aussage, gerade für einen Evolutionstheoretiker. Wer ein wirklich gutes Buch über die evolutionären Mechanismen im Zusammenhang mit der Entstehung und Ausbreitung von Religionen lesen will, sollte zu D.S. Wilsons "Darwin's Cathedral: Evolution, Religion, and the Nature of Society" greifen. Wilson - selbst bekennender Atheist - maßt sich in keiner Weise an über Gottes Existenz urteilen zu können. Wilson ist nicht ideologisch verblendet. Wilson versucht sich nicht als "Prediger der Naturwissenschaft" darzustellen. Im Gegensatz zu Dawkins beschreibt Wilson und zeigt Zusammenhänge auf, aber er wertet nicht. Und: Gerade der Vergleich mit den sorgsam ausgeführten empirischen Betrachtungen Wilsons zeigt, wie sehr die "Mission gegen Gott" Dawkins selbst bei der eigentlichen naturwissenschaftlichen Arbeit auf einen schlechteren Pfad führt, als möglich wäre.
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The God Delusion
The God Delusion von Richard Dawkins (Taschenbuch - 30. Juli 2007)
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