Amazon.de: Kundenrezensionen: The Lost Symbol

Kundenrezensionen


81 Rezensionen
5 Sterne:
 (15)
4 Sterne:
 (17)
3 Sterne:
 (22)
2 Sterne:
 (12)
1 Sterne:
 (15)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste negative Rezension


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Altbewährtes spannend neu interpretiert
Pars pro toto - wer einen Roman von Dan Brown gelesen hat, hat alle gelesen. Das dachte ich mir nach der Lektüre von "Illuminati" - und nach "The Lost Symbol" hat dieses Denken einem Wissen Platz gemacht. Brown ist kein Meister der Innovation, aber er versteht es wie kaum ein anderer sein eigenes Schreibschema jedesmal auf's Neue so zu recyclen, dass etwas Spannendes...
Vor 25 Tagen von lostlobo veröffentlicht

› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne
versus
88 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Gehobenes Mittelmaß - Nicht den Hype wert, aber durchaus unterhaltsam
Sollte es Ihnen so vorkommen, als redete ich ein bisschen um den heißen Bei herum - dann ist das auch so. Ich möchte bei dieser Rezension gerne so genau wie möglich sagen, was ich warum wie empfinde, OHNE aber zuviel von der Handlung preiszugeben: diese Rezension ist also Spoiler-frei.
Worum es in der Geschichte geht, erklärt die Produktbeschreibung, hier geht es...
Vor 2 Monaten von makaher veröffentlicht

› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne

‹ Zurück | 1 29| Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

 
88 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Gehobenes Mittelmaß - Nicht den Hype wert, aber durchaus unterhaltsam, 22. September 2009
Sollte es Ihnen so vorkommen, als redete ich ein bisschen um den heißen Bei herum - dann ist das auch so. Ich möchte bei dieser Rezension gerne so genau wie möglich sagen, was ich warum wie empfinde, OHNE aber zuviel von der Handlung preiszugeben: diese Rezension ist also Spoiler-frei.
Worum es in der Geschichte geht, erklärt die Produktbeschreibung, hier geht es nur um die Bewertung.
The Lost Symbol kann meiner Meinung nach nicht mit den Vorgängern mithalten. Vielleicht liegt es daran, dass Langdons Herangehensweise an seine "Fälle" gerade das ist, was die Bücher ausmacht. Und DAS lockt bei Buch drei niemanden mehr hinter dem Ofen vor. Alles schonmal da gewesen. Und ganz im Gegenteil: Seine Einstellung und seine Sprüche klingen doch oft SEHR dick aufgetragen.(Beispiel "Ich gehöre auch einer Geheimorganisation an, und knie alle sieben Tage am Tag des Sonnengottes vor einem antiken Folterinstrument und nehme Blut und Menschenfleisch zu mir" - als Anspielung auf das Christentum und das Abendmahl, mit der er seine Studenten schockt.). Das ist zwar ein, zwei Mal echt lustig, aber man wird das Gefühl nicht los, das Dan Brown krampfhaft versucht, besonders schlau und gewitzt zu wirken.
Natürlich gibt es auch dieses Mal wieder ein großes Geheimnis, das es zu lüften gilt. Was nervt ist, der sich STÄNDIG wiederholende Dialog zwischen Langdon und so ziemlich allen anderen Charakteren des Buches: "Es gibt ein Geheimnnis, Mr Langdon" - "Nein, gibt es nicht" - "Da Geheimnis existiert, Mr Langdon" - "Nein, es ist ein Mythos" - "Es gibt dieses Geheimnis wirklich, Mr Langdon" - "Nein, das gibt es nicht" usw etc pp. In jedem Kaptiel, in dem Langdon mitspielt gibt es einen derartigen Dialog und nach einem Drittel des Buches weiß man immer noch so viel wie am Anfang. LANGWEILIG! Währen man in Davinci Code und Illuminati noch Puzzlteile Stück für Stück zusammengeführt hat, wird in The Lost Symbol die ganze Zeit das gleiche beredet, um dann relativ schnell gegen Ende des Buches zu einer Erleuchtung zu kommen.
Was ich am schlimmsten finde, ist jedoch die Logik der Hauptdarsteller, die Dan Brown für das Heranschreiten des Plots opfert. Also nehmen wir einmal an, wir seien Wissenschaftler, die an einem SO geheimen Projekt forschen, dass wir in einem hermetisch abgeriegelten, von der Stromversogung unabhängigen, geheimen Labor arbeiten. Wir haben SO viel Angst, dass unser Projekt an die Öffentlichkeit gerät, dass wir noch nicht einmal unsere Handys benutzen, wenn wir arbeiten, aus Angst, jemand könnte IRGENDWIE etwas über unsere Ergebnisse erfahren. Würden Sie nun jemanden, der plötzlich über HörenSagen in ihrem Leben auftauch, der ihnen nur indirekt auf höchst auffällige Art und Weise über den Weg läuft, einfach mal so - weil er neugierig ist- Zutritt zu diesem Labor geben? nein? Ich auch nicht. Aber die weibliche Hauptperson schon. Aber vielleicht war das Labor ja auch gar nicht sooooo toll, denn schließlich hatte man kein Geld für Nachtsichtgeräte mehr, um sich im Fußballfeld-langen Korridor, der zu unserem Geheimlabor führt zu orientieren. Wir laufen lieber immer drei Minuten durch absolute Finsternis - schließlich ist das spannender, wennd der Bösewicht kommt.
Verräterische Handys kann man auch nur ausschalten, indem man sie aufklappt und sich durch das Licht verrät - einfach die Batterie rauszunemhmen kommt uns natürlich nicht in den Sinn.
Apropos - auch der Bösewicht ist nicht der schlaueste. Wir wollen also etwas organisches, dass nicht von einem Metalldetektor entdeckt werden kann ins Capitol schmuggeln. Wie machen wir das? NATÜRLICH! Indem wir etwas metallenes (einen Ring), den wir auch einfach an unserer Hand tragen könnten, in dem Behältnis lassen, dass wir schmuggeln - von dem wir eigentlich NICHT wollen, dass es Aufsehen auf sich zieht - zum Beispiel, weil der Metaldeektor Alarm schlägt, wegen besagten Ringes.
Die Logik stimmt also hinten und vorne nicht. Und das kommt von mir - ich bin normalerweise jemand, der Ungereimtheiten auch mal akzeptiert und sich in ein Buch "fallen lässt". Dennoch musste ich hier ständig mit dem Kopf schütteln.
Positive sei jedoch erwähnt, dass man knapp 20h Lesezeit ganz gut rumkriegt und sich dabei unterhalten fühlt, wenn man auch manchmal beide Augen zudrüken muss. Und das ist für mich die Hauptsache. Daher auch drei wohlgemeinte Sterne. Fünf sind es abe beim besten Willen nicht - denn hervorragend ist dieses Buch nicht. Gutes Mittelmaß trifft es glaube ich ganz gut
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Dan Brown kann alles... sogar langweilen, 30. September 2009
Das Beste, was ich noch über "The Lost Symbol" sagen kann, ist, dass es mich sehr motiviert hat, die US-Hauptstadt zu besuchen und mir ihre architektonischen Schätze selbst anzuschauen. Ansonsten ist das Buch ein unglaublicher Langweiler.

Unser brillanter Harvard-Symbologe Robert Langdon taucht also diesmal in die Welt der Freimaurer ein. Ein geheimnisvoller Bösewicht entführt Langdons Freund, der ein hochrangiger Freimaurer ist, und erpresst Langdon dazu, für ihn auf die Suche nach einer ebenso geheimnisvollen Pyramide zu gehen, auf der sich wiederum eine geheimnisvolle Karte befindet, die angeblich zum noch geheimnisvolleren Versteck der allergeheimnisvollsten "Ancient Mysteries" führen soll. Die will der Bösewicht haben, weil er sich davon den Schlüssel dazu erhofft, seine eigene Verwandlung in einen allmächtigen Dämon zu vollenden. Aha.

Dann kommt noch die geheimnisvolle Direktorin einer geheimnisvollen CIA-Abteilung ins Spiel, die bereit ist, dem Bösewicht zu geben, was er will, und dafür sogar das Leben von Langdons entführtem Freund und auch das von Langdon selbst zu opfern. Grund dafür ist angeblich der Umstand, dass noch viel mehr auf dem Spiel steht als nur die Geheimnisse der Freimaurerei und das Leben eniger Leute, sondern - Trommelwirbel - eine geheimnisvolle nationale Sicherheitskrise!

Das Dumme ist nur, dass der Leser erst gegen Ende des Buches erfährt, was das denn für eine Krise sein soll. Dan Brown missachtet hier völlig den ersten Grundsatz der Spannungserzeugung: Der Leser muss wissen, was auf dem Spiel steht. Allerdings hat Brown auch allen Grund dazu, das so zu machen, denn als dann endlich herauskommt, was es mit der "Krise" auf sich hat, entpuppt sie sich als Rohrkrepierer. Mehr als eine mittelschwere PR-Krise ist es nämlich eigentlich nicht. Wenn Brown wirklich nicht mehr auf der Pfanne hatte, war es vielleicht tatsächlich noch das Beste, den Offenbarungseid so lange wie möglich hinauszuzögern.

Apropos Offenbarung: Natürlich gibt es auch in "The Lost Symbol" wieder die Dan-Brown-typische überraschende Wendung auf Seite 448. Nur überrascht sie da leider niemanden mehr. Der Leser hat sie nämlich schon spätestens seit Seite 221 kommen sehen.

Dasselbe Problem besteht bei den wiederum Dan-Brown-typischen Rätselspielen, die ja normalerweise eines der Merkmale sind, die an seinen Büchern am meisten Spaß machen. Hier jedoch sind sie so schlichtsinnig, dass die Frage, wieso Langdon immer so lange braucht, um dahinter zu kommen (und wieso man dafür überhaupt einen Harvard-Symbologen braucht), noch das Rätselhafteste daran ist. Manche Lösungen springen einem förmlich ins Gesicht, und dann muss man sich noch durch ein Dutzend Seiten quälen, bis Langdon es endlich auch geschnallt hat. Vielleicht sollte der Professor allmählich ans Emeritieren denken.

Der größte Mangel des Buches ist aber, dass es eigentlich nur aus "McGuffins" besteht - so nannte Hitchcock leere Versatzstücke in einer Geschichte (wie etwa den Aktenkoffer mit "geheimen Dokumenten" in "39 Steps"), die als Spannungselemente nur so lange funktionieren, solange sich niemand fragt, was es mit ihnen eigentlich auf sich hat. In "The Lost Symbol" führt immer nur ein McGuffin zum nächsten, der Inhalt des "Koffers" kommt nie zum Vorschein. Kann er auch nicht, es gibt nämlich keinen. Erst ganz am Schluss, als eigentlich schon alles vorbei ist, sieht Brown sich genötigt, seine Helden noch ein bisschen in der dünnen mystisch-philosophischen Suppe vom "Anzapfen der ungenutzten Potenziale des menschlichen Geistes" herumrühren zu lassen - auch wieder nur ein Versatzstück.

Bis dahin ist der Leser freilich vor Langeweile so benebelt, dass er sich vielleicht gar nicht mehr die Frage stellt, was denn an dieser umwerfenden Offenbarung so geheimhaltungswürdig gewesen sein soll.

"Angels and Demons" war ein richtig guter, intelligenter Thriller. "The Da Vinci Code" war zwar inhaltlich albern, aber wenn man ein Auge zukniff und so tat, als wüsste man nichts über Kirchengeschichte, immerhin recht spannend. In "The Lost Symbol" zeigt Dan Brown, dass er nicht nur albern sein, sondern auch langweilen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Das wahre Geheimnis hinter dem Roman, 4. Oktober 2009
Dieser Bericht verrät, welche Geheimnisse die meisten Leser beim neuen Dan Brown Roman übersehen haben!!! Auch exklusiv die ersten Eindrücke des nächsten Robert Langdon Buches!!

Man muss es Dan Brown lassen. Er versteht es wirklich aus einem Potpourri an Schnipseln, die er aus den Legenden der ganzen Welt zusammensucht, eine spannende Geschichte zu konstruieren, oder besser gesagt ein spannendes Rätsel. Denn die literarische Qualität des Buches ist (wie bei den Vorgängern) eher dürftig. Das Buch ist konzipiert als "page turner" und basiert auf dem guten alten "cliff hanger" Prinzip. Am Ende jedes der vielen kurzen Kapitel lässt der Autor den Leser in der Luft hängen. Allerdings übertreibt er es diesmal etwas, und schleppt selbst die Auflösung von Trivialitäten hinüber ins nächste oder übernächste Kapitel. Weniger wäre mehr gewesen, kann man nur feststellen. Rätselfreunde werden jedoch auf ihre Kosten kommen.

So will ich auch gerne zugestehen, dass einen das Buch etwa ab der Mitte packen kann, zumindest wenn man sich zusammen reißt, und nicht dauernd über die Ungereimtheiten nachdenkt. Doch leider störten bei mir einige Dinge den Lesegenuss.
Zum einen ist das Buch ein weiterer Robert Langdon Klon. Und wie bei jedem Klon geht einem das identische Muster irgendwie auf den Geist. Wieder ein Psychopath (Illuminati Spinner, Opus Dei Mönch und nun Tätowierter Freimaurer/Okkultist/Zauberlehrling), wieder eine brünette Frau an der Seite des Helden, wieder wissende Mächte um ihn herum, wieder eine Schnitzeljagd von einem Rätsel zum anderen. Muss man sich immer zu 100 % kopieren, um erfolgreich zu sein, und vom Leser Geld zu bekommen?

Was dieses Werk jedoch von den beiden anderen Langdon Geschichten unterscheidet ist die finale Trivialität der ganzen Angelegenheit. War man bei Angels and Demons noch neugierig hinter die Geheimnisse des Vatikans und der Kunstschätze Roms zu blicken, und interessierte man sich beim da Vinci Code noch für die fraglich historischen Hintergründe hinter all dem Jesus und Maria Magdalena Spuk, den gnostischen Evangelien und dem Grals Mythos, so hinterlässt das Thema dieses Romans am Ende der Geschichte nichts als ein Achselzucken.

Vermutlich saßen Dan Brown und sein Verleger über einem guten Rotwein zusammen und der Verleger schlug ihm vor, doch endlich mal was über amerikanische Geschichte zu schreiben, und nicht immer nur dieses europäische Getüdel, von dem die meisten US Leser sowieso keine Ahnung hatten, und das sie sowieso nicht interessierte. Und wenn man schon dabei wäre, das Tourismus Büro aus Waschington DC hat eine großzügige Spende gemacht, und wünscht, dass möglichst viele Gebäude der Hauptstadt darin mit mysthischen Spekulationen auftauchen mögen. Nun inzwischen bereiten sie sicherlich die "Dan Brown - Lost Symbol - Washington DC" Bustouren vor. Nun, leider ist da nicht viel an echter Geschichte zu holen. Gebäude, deren historisches Alter man im direkten Vergleich mit der Walhalla in Regensburg oder dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig vergleichen könnte, sind nun mal nicht in derselben Liga wie der Petersdom in Rom oder das Werk von Leonardo da Vinci.

So entpuppt sich das (zugegeben aufwendig konstruierte) Rätsel um die verborgene Pyramide der Freimaurer am Ende als nichtssagend, und des Rätsels Lösung steht bei jedem daheim im Bücherschrank, wenn auch bislang missverstanden. Lobet den Herren. Und das Göttliche ist in jedem von uns. Am Ende spielt es keine Rolle wie viel von diesem Roman eigentlich halbwegs historische Fakten sind, und wie viel davon erfunden ist. Es interessiert nicht und hat auch keine Relevanz. Der ganze Hype um die Freimaurer ist nach Dan Browns Buch nichts anderes als ritualisiertes Bewahrertum von Binsenweisheiten, als geheime und verlorene Wahrheiten verklärt, deren "Schutz" und Verbergen in einem komplexen Rätsel, das von Generation zu Generation bewacht wird, keinem vernünftigen Menschen auch nur halbwegs einleuchtet. So ist man danach nicht schlauer als davor und vermisst schmerzlich die vielen Stunden Lebenszeit, die einen die Nichterkenntnis gekostet hat.
Anders als im da Vinci Code, wo man sich mit Freunden ganze Abende über die historischen und theologischen Aspekte austauschen konnte, und wo jeder Leser, der danach sich etwas ernsthaft mit dem Thema beschäftigt hat, auf die eine oder andere Art bereichert wurde.

So, wer jetzt eine Antwort auf den ersten Satz dieses Berichts erhofft hat, den muss ich enttäuschen. Allerdings hat er nun einen kleinen Vorgeschmack auf das Gefühl erhalten, dass ihn nach dem Ende der Lektüre des Buches erwartet. Ich wünsche mir nun als Berliner als nächsten Dan Brown Thriller einen entsprechenden Robert Langdon Roman über meine Stadt. Hier gibt es genug schöne Inschriften voller Symbole und jede Menge Geschichte. Sicher kann man Siegessäule und Brandenburger Tor, mit dem Deutschen Dom verbinden, vor allem wenn morgens der Schatten des Fernsehturms auf das dritte Pferd der Quadriga fällt, der Schlüssel dafür steckt in der Büste der Nofretete, um diesen zu finden muss man in den geheimen Tagebuchaufzeichnungen von Friedrich dem Großen nachlesen, zu finden unter seiner Grabplatte im Schlosspark von Sanssouci, wobei man bedenken muss, dass sein Leichnam noch von den Nazis aus Potsdam verschleppt wurde und sich also das wahre Vermächtnis, der verschwundene Schatz des Priamos von Troja, hinter einer geheimnen Schrankwand von Göhrings ehemaliger Villa im Grunewald verbirgt, die während der Teilung von einem hochrangigen Nato Offizier bewohnt war, der wiederum der extrem geheimen Bilderberger Bewegung angehört und nach dem Mauerfall im Stasi Archiv den unwiderlegbaren Beweis dafür gefunden hat, dass tief unter dem alten Flughafen Tempelhof eine bereits von den Tempelrittern gegründete Kultstädte liegt, in der eine Bestie, der berühmte Berliner Bär, das größte Geheimnis der Menschheit bewacht.

Fazit: Wer sollte das Buch als teure Hardcopy Ausgabe lesen?
- Amerikaner (möglichst mit Hang zu New Age Esoterik), die endlich mal einen Robert Langdon Thriller in Amerika haben wollen
- Hardcore Fans von Dan Brown
- Freunde von Kreuzworträtseln, Sudoku, Verschwörungstheorien

Wer könnte das Buch als billige Taschenbuchausgabe lesen?
- Leser mit viel Zeit
- Sammler, die unbedingt alles von Dan Brown gelesen haben wollen, um darüber mitreden zu können

Wer sollte sich das Buch sparen?
- Leute mit wenig Zeit zum Lesen (es gibt bessere Bücher und wie schon im Buch erklärt wird, unsere Lebenszeit ist endlich...)
- Erstleser von Dan Brown (soweit es die überhaupt gibt), die sollten zunächst den Da Vinci Code lesen
- Leute die hoffen, nach dem Da Vinci Code kommt noch mehr (nun, nicht hier....)
- Leute die hoffen, ähnlich gut unterhalten zu werden wie bei den vorherigen Büchern des Autors (leider nein)
- Europäer, die sich wenig für die Freimaurer und all den amerikanischen Zirkus darum herum interessieren
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Altbewährtes spannend neu interpretiert, 30. Oktober 2009
Pars pro toto - wer einen Roman von Dan Brown gelesen hat, hat alle gelesen. Das dachte ich mir nach der Lektüre von "Illuminati" - und nach "The Lost Symbol" hat dieses Denken einem Wissen Platz gemacht. Brown ist kein Meister der Innovation, aber er versteht es wie kaum ein anderer sein eigenes Schreibschema jedesmal auf's Neue so zu recyclen, dass etwas Spannendes dabei rauskommt. Eine Kunst für sich!

Nachdem er sich in "Sakrileg" dem Heiligen Gral samt Templern verschrieben hatte und in "Illuminati" mit Antimaterie für Sprengstoff während der Papstwahl sorgte, lässt er diesmal Gut und Böse dem "geheimen Meisterwort" und anderen "Ancient Mysteries" nachjagen und dringt dabei tief in die Philosophie und Symbolik der Freimaurerei ein. Des Rätsels Lösung ist am Romanende simpel, gestaltet sich aber zu Beginn wie eine Schnitzeljagd von einem Code zum anderen. Sobald ein Artefakt geknackt und ein Symbol dechiffriert ist, taucht schon das nächste auf. Rätsel im Rätsel - wie bei den russischen Holzpüppchen -, immer kleiner und so letztendlich auf die Essenz reduziert werdend.

Natürlich steht Robert Langdon, der Kombinations-brillante Harvard-Symbologe mit der Mickey-Mouse-Uhr am Handgelenk, erneut im Zentrum des Geschehens. Sein Gegenspieler tritt diesmal in Form des Mal'akh auf, der sich mittels jahrelanger magischer Rituale dem Bösen verschrieben hat und mithilfe des gesuchten "Lost Word" zum Dämon transformieren möchte. Damit ihm Langdon bei der Suche nach dem Macht verheißenden Logos hilft, hat Mal'akh Langdons besten Freund, Peter Solomon, der auch noch oberster Freimaurer der USA ist, entführt und verstümmelt. Zudem trachtet er Peters Schwester Katherine, einer genialen Noetikerin, nach dem Leben.

Noetikerin? Die Noetik ist eine Disziplin, die okkultes Wissen der Vergangenheit mit der modernen Physik auf einen Nenner zu bringen versucht und in der Kraft des menschlichen Geistes eine Möglichkeit zur "Gottwerdung", zur Apotheosis, sieht. Ganz klar, dass Dan Brown so etwas in seinen Freimaurer-Roman einbauen muss.

Überhaupt weist Brown mit seinem Protagonisten Langdon viel Gemeinsamkeiten auf: er liebt es, seine gelehrigen Adepten über Wortursprünge (Talisman), okkulte Manien großer Wissenschafter (Newton) oder das Grundprinzip der Hermetik ("as above, so below") aufzuklären und versteht es durch beiläufiges Fallenlassen mysteriös klingender Begriffe wie "Invisible College" (Seite 128), "Dorabella Cipher" (164), "Vigènere, grilles und trellises" (199) oder "Abramelin" (268) zum Googlen anzuregen. Ein schlauer Schachzug, der einem das Gefühl gibt, zur Lösung mitbeizutragen.

Was Dan Brown in den vorigen Romanen mit Paris (Mysterien des Louvre) und Rom (Geheimnisse des Vatikan) geglückt ist, geglingt ihm diesmal auch mit Washington, D.C. Er erweckt die Lust auf einen Besuch, damit man die von den Gründungsvätern Washington, Jefferson, Franklin und Co. (fast alle Freimaurer) ersonnenen Bauwerke in der amerikanischen Hauptstadt selbst in Augenschein nehmen kann.

Im Roman ist viel von metaphorischen wie architektonischen Grundsteinen die Rede. Am Ende der Geschichte legt Dan Brown selbst einen - mit nur einem Wort: "Hope".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Hirnloser Pageturner, 28. Oktober 2009
Man nehme ein bisserl "Da Vinci Code", mixe dazu eine Portion "Digital Fortress", Washingtoner Lokalkolorit, esoterisches Halbwissen und jede Menge Wikipedia: Fertig ist der neue Dan Brown. Wer sich von "Lost Symbol" mehr erwartet als ein Konglomerat aufgewärmter Weisheiten, wird enttäuscht. In bester Professorenmanier führt uns der nach wie vor sympathische, aber etwas infantile Anti-Held Robert Langdon durch die Welt der Symbole, der Geheimwissenschaften und mysteriösen Bruderschaften. Die Handlung selbst scheint eher nur dazu da, um eine Rechtfertigung für Langdons Vorlesungen zu haben - nach dem Motto: He, da ist doch noch mehr als Platitüden über Freimaurer und das Kybalion zusammenzufassen...
Aber etwas Gutes hatte das Buch für mich auch: Trotz aller Mängel schafft es Brown wieder, solche Erwartungen im Leser zu wecken, die er zwar nicht erfüllen kann, die mich aber beispielsweise dazu gebracht haben, den neuen Brown kaum aus der Hand zu legen. Weil irgendwie hatte ich immer gehofft: Da kommt noch was. Das kann´s ja jetzt nicht sein...
...ist es aber. Trotzdem lesen, wer grad Zeit am Strand oder vor dem Kamin hat. Nutzt´s auch nichts, so schadet ein bisserl Querschnuppern in Noetik, Geschichte und US-Bewusstsein ja wenigstens nichts.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Schnitzeljagd für Erwachsene, 27. Oktober 2009
Illuminati" hat mich zu einem Fan von Dan BROWN gemacht. Die gelungene Mischung von Thriller und einer außergewöhnlichen brillanten Stadtführung durchs katholische Rom, verbunden mit einer Einführung in alte Verschwörungstheorien war vergnüglich zu lesen. Sakrileg" , wo London und Paris die Schauplätze waren fiel etwas ab, da der Plot nun bekannt war, der Spannungsbogen weniger dramatisch und die Verschwörungstheorie so überladen wie sattsam bekannt war. The lost symbol", im englischen Original gelesen, war eine Enttäuschung. Die Handlung spielt nun in Washington, was für einen amerikanischen Autor wohl immer mit einer Überflutung von patriotischen Gefühlen einhergeht. Überspitzt gesagt ist die Grundaussage des Buches, dass es wohl Gott geben muss, weil er so etwas Tolles wie die Amerikaner erschaffen hat. Denn am Ende des Buches, das kann ich sagen, ohne zu viel zu verraten, passiert fast gar nichts mehr. Warum sich der CIA so für den Fall interessiert, bleibt ziemlich nebulös.
Robert LANGDON, der aus den vorigen Büchern bekannte Symbologe wird zu einer Rede nach Washington eingeladen. Dort stellt er fest, das sein Freund, ein Mitglied einer bedeutenden Freimaurerloge verstümmelt und entführt worden ist. So beginnt die übliche Schnitzeljagd zu verborgenen und weniger verborgenen Sehenswürdigkeiten von Washington. Nebenher erfährt man etwas über Noetik. Darunter verstand man früher eine vorwissenschaftliche philosophische Aussage über den Geist, heute bezeichnet es eine obskure esoterische Beschäftigung mit Phänomenen wie Geistheilung und Hellsehen. Damit arbeitet die gängige weibliche Heldin des Buches, die Schwester besagten Freundes. Was sie dort eigentlich macht wird, bleibt aber auch eher dunkel und ist wenig anregend. Insgesamt wird man von der Handlung wenig mitgerissen. Die Dialoge sind teilweise grottenhaft schlecht und aufgeblasen. Eine Stelle, wo LANGDON vor Studenten spricht ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Er schwadroniert dort über das Licht der Erkenntnis. Dann sind alle Stundenten natürlich muckmäuschenstill und schwer betroffen. Die Studenten, die bei solchen platten Gemeinplätzen vor Ehrfurcht erstarren, möchte ich mal sehen. Das ist sehr naiv. Als Freimaurer würde ich mich ärgern, wenn ich so geschildert werde, wie diese Abziehbilder in dem Roman.
Allerdings bekommt der Leser durch den Roman Lust, wie schon bei den früheren Büchern, den Handlungsort als Tourist zu besuchen und die angezeigten Sehenswürdigkeiten werden in der Folge wohl einen Ansturm erleben. Ich dagegen bleibe nur noch mäßig gespannt, wohin die Reise von LANGDON wohl das nächstes Mal geht- China, Indien, Deutschland? Der Hype um den Roman ist extrem übertrieben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen "... Das Geheimnis verbirgt sich im Inneren ..." - Seite 572, 20. Oktober 2009
Robert Langdon wird von seinem Freund Peter Solomon kurzfristig um einen Vortrag in Washington gebeten. Dort angekommen muss er jedoch feststellen, dass er einer Finte aufgesessen ist und ihn ein Unbekannter ins Capitol gelockt hat. Dieser Unbekannte, der sich Mal`akh nennt, fordert von Langdon die Entschlüsselung der Freimaurerpyramide, ansonsten würde Peter Solomon sterben. Als Beweis, dass dieser in seinem Gewahrsam ist, hat er unter der Rotunde des Capitols die rechte Hand von Peter Solomon gelegt. Zusammen mit Katherine, der Schwester von Peter, und verfolgt von der CIA, macht sich Langdon daran, das Geheimnis der Freimaurer zu lösen. Immer hin und hergerissen, hier wirklich das Richtige zu tun.

Ganz in der Tradition von Illuminati und Sakrileg ist auch "The Lost Symbol" aufgebaut, sodass man häufig Parallelen zu den Vorgängern beim Lesen feststellt. Der einzige Unterschied ist hier eigentlich nur, dass sich die Story dieses Mal innerhalb von 12 Stunden ereignet. Und auch, wenn der Aufbau der Geschichte den Vorgängern entspricht, gelingt es Dan Brown dennoch, den Leser recht schnell an das Buch zu fesseln, auch wenn ich anfangs ständig das Gefühl hatte, alles bereits irgendwo schon mal gelesen zu haben. Was der Spannung natürlich auch förderlich ist, sind die teilweise recht kurzen Kapitel, die generell immer an der interessantesten Stelle enden, sodass ein Weiterlesen stellenweise ein regelrechtes Muss ist!!

Dieses Mal thematisiert Dan Brown das Geheimnis der Freimaurer schlechthin, worauf ich hier aber der Spannung wegen nicht näher eingehen möchte. Und auch dieses Mal wird man beim Lesen regelrecht "überschwemmt" mit Hinweisen, sodass eigentlich ständig der Laptop in der Nähe sein muss, um Beschreibungen, Orte, Symbole etc. zu googeln, um so seinen Wissensdurst zu stillen. Der Autor schickt seine Protagonisten hier auf eine regelrechte Schnitzeljagd quer durch die Sehenswürdigkeiten und der Geschichte von Amerikas Hauptstadt und deren Gründerväter. Stellenweise sind die ganzen Informationen aber auch etwas überladen und nehmen die Spannung aus der Story, gerade am Anfang kam es mir so vor. Erst zur Mitte hin nahm die Story für meine Begriffe erst richtig an Fahrt auf und konnte dann auch überzeugen.

Dan Browns Schreibstil ist gewohnt flüssig, unterhaltsam, detailreich und bildhaft. Allerdings verzichtet er dieses Mal - anscheinend bewusst, da jeder Fan Sakrileg gesehen haben wird - auf die Charakterbeschreibung von Robert Langdon. Für Neueinsteiger und Nichtkenner des Films könnte es so etwas schwierig werden, sich ein Bild von ihm zu machen. Alle anderen Charaktere sind gewohnt facettenreich beschrieben. Hier sticht vor allem die Figur von Mal'akh hervor, dessen Leben und Beweggründe für sein Handeln einem im Laufe des Buches näher gebracht werden. Allerdings ist auch auffallend, dass fast alle Charaktere wieder früh durchschaubar und problemlos in Gut und Böse aufgegliedert werden können.

Alles in allem ist Dan Brown mit "The Lost Symbol" ein unterhaltsamer, spannender Thriller gelungen, der ganz in der Tradition von Illuminati und Sakrileg geschrieben ist. Für Fans mit Sicherheit lesenswert, wenn man allerdings die Vorgänger kennt, kann man auch beruhigt auf die Taschenbuchausgabe warten, da die Geschichte - abgesehen des sehr interessanten Freimaurerthemas - nicht wirklich neu ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Dan Brown halt, 25. September 2009
Tja, Dan Brown halt. Man bekommt was man erwartet.
Ein Killer - allein. Unbekannt seine Herkunft und sein Motiv.
Mr. Langdon und eine Frau mit persönlichem Motiv.
Den Killer und die Hintergründe der Handlung erfährt der Leser nach und nach neben der Story.
Kommt bekannt vor? ... zB. aus Angels and Daemons? Aus DaVinci Code? Oder aus Crypto? Mir kam es sehr bekannt vor.

Das ändert jedoch nichts daran, dass ich das Buch spannend fand. Nur ein wenig grenzwertig fand ich es, wonach dort gegriffen wird. Und so hervorragend die Schablone auch passt, ich würde es nicht als vorhersagbar bis ins letzte Detail bezeichnen. Man muß aber schon gefallen an den anderen beiden Langdon-Stories gefunden haben - um nicht zu sagen soetwas wie ein Fan sein.

Worauf man sich auch einstellen sollte ist, dass - etwas überspitzt gesagt - ein Herr Brown hier wieder mal zeigen mag: Schaut mal her, wie toll ich recherchieren kann! Und wie toll ich das in Erfahrung gebrachte dann mit Ideen mischen kann, die zur Handlung passen. Wie eingangs erwähnt - Dan Brown eben.

Ich fand es war sein Geld wert (jedenfalls die engl. Ausgabe). Schließlich geht es um Unterhaltung; mir jedenfalls, aber ich arbeite ja auch nicht für das Fernsehen o.ä.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen liest sich gut weg, aber..., 19. September 2009
Von A. Koch (Halle/Saale Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Dan Brown hält an seinem Erfolgsrezept fest: Die Kapitel sind relativ kurz, die Handlungsstränge sind gut miteinander verwoben (so das eigentlich immer irgendwo was spannendes passiert) und geschickte Auslassungen verführt den Leser "nur noch dieses eine Kapitel" weiter zu lesen.
Als Film (mit Überlänge) würde der Stoff sicher gut funktionieren, als Buch stellt es sich leider immer wieder selbst ein Bein. (eine Fahrt per U-Bahn gefällig? Die Auflösung hab ich kommen sehen. Das hätte kürzer sein können.)
Dazu kommen noch einige andere Längen:
- es braucht 200 Seite (2/5 des Buches!) bis Langdon aus dem Capitol heraus kommt;
- Dan Browns Figuren hören sich definitiv gern selbst über ihre Fachgebiete reden;
- der eigentliche Epilog ist etwa 40 Seiten lang und in ihm wird mindestens die Hälfte der Zeit versucht Neotic und seine Implikationen noch mal greifbar zu machen (die Wissenschaft wie Gedanken Dinge verändern und beeinflussen können - in die Richtung gibt es wirklich Forschungen, was man von dem Thema selbst hält ist Geschmackssache);
- an der Stelle, die wahrscheinlich als die "dramatischste" des ganzen Buches geplant war, hat sich der Autor SEHR weit aus dem Fenster gelehnt. Die Situation wird am Ende vom Autor verständlich aufgelöst, aber für einen kurzen Moment hatte ich wirklich die Befürchtung, das Buch würde ins Paranormale abrutschen.
- und noch ein paar andere Dinge, zum Beispiel dass Peter Solomon (obwohl man mit seinem Überleben mitfiebern soll) als Figur wahnsinnig blaß bleibt.

Was eigentlich Spannung erzeugen soll (wer tut gerade das Richtige und wer glaubt nur das Richtige zu tun?) bläht das Buch - in meinen Augen - nur unnötig auf.
Und wirklich spannend wird es eigentlich erst zwischen Seite ~300 und ~450, was doch etwas spät ist.

Und trotzdem läßt sich das Buch locker weglesen. Durch die kurzen Kapitel läßt man sich gern verführen noch ein paar Seiten mehr zu lesen.
Die ganzen negativen Punkte fallen einem eigentlich erst auf, wenn man das Buch nach der letzten Seite aus der Hand legt und feststellt "so umwerfend war das eigentlich gar nicht".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Leider kein neuer Top Titel - "nur" ein Thriller nach Dan Brown Strickmuster, 8. Oktober 2009
Die vorherigen Bücher waren ein grosser Erfolg - zu Recht da sie immer Spannung boten und man oft einfach weiterlesen "musste". Die inhaltlichen Schwächen und Fehler wurden auch oft kritisiert - wenn man die Bücher aber allein von ihrem Unterhaltungswert betrachtet wie ich es mache sind sie sehr gut. (Auch in Actionfilmen sind viele Szenen hanebüchener Blödsinn - trotzdem oder gerade deswegen ist die Unterhaltung gut)

Sein neuestes Werk ist von seinem Aufbau, der Art wie Spannung erzeugt wird, dem kurzen Zeitraum in dem sich die Handlung abspielt und der Vermischung von Fakten und Fiktion wie die Vorgänger. Ich hatte darum das Gefühl das Dan Brown recherchiert hat um dann sein Wissen und die eigenen Ideen in sein bewährtes Schema zu pressen - heraus kam dieses Buch.

Während des Lesens hatte ich darum oft das Gefühl "Kenn ich" (geheimnisvoller Prolog, unbekannter Anrufer, Abholung durch Privatjet, Flashbacks z.B. zu gehaltenen Vorlesungen in denen Hintergrundwissen vermittelt wird, Geheimlabor mit unheimlich geheimen Versuchen, ein besonders gefährliche geheimnisvolle Person...).

Zudem ist mir das Thema Freimaurer nicht besonders geläufig und auch mit Washington oder dem Kapitol verbindet mich emotional nicht annähernd soviel wie mit Rom, Paris, London, dem Papst, der Kirche und dem neuen Testament. Dieses mangelnde Wissen macht es schwer einzuschätzen was einfach nur den Ideen vom Autor entsprungen ist.

Diese beiden Punkte führten zu je einem Punkt Abzug.

Ansonsten war das Buch größtenteils so unterhaltsam wie ich es erwartet hatte, nicht mehr und nicht weniger.

Wer die bisherigen Werke von Dan Brown nicht mochte wird auch hier wohl kaum glücklich - Fans greifen zu sobald sie Zeit zum lesen haben und machen sich ihr eigenes Bild.

Wer noch nie ein Dan Brown Buch gelesen hat dem sei statt diesem Buch Illuminati (Angels and Demons) und Sakrileg (The Da Vinci Code) ans Herz gelegt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 29| Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
Kürzliche Einträge im The Lost Symbol-Forum
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Rezensionen 4 Vor 29 Tagen
Geschichte von „The Lost Symbol“ schlüssig? 0 Vor einem Monat
der preis eine frechheit 10 Vor einem Monat
2 verschiedene englische Ausgaben 2 Vor 2 Monaten
Erscheinungstermin? 2 April 2009
 
   
 

Dieses Produkt

The Lost Symbol
The Lost Symbol von Dan Brown (Gebundene Ausgabe - 15. September 2009)
EUR 18,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Das verlorene Symbol
Das verlorene Symbol von Dan Brown (Gebundene Ausgabe - 14. Oktober 2009)
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (193)   
Neu kaufenEUR 26,00
Auf Lager.
110 Angebote ab EUR 20,50

Triple
Triple von Ken Follett (Taschenbuch - 1. Mai 2007)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19)   
Neu kaufenEUR 5,50
Auf Lager.
59 Angebote ab EUR 2,20

Limit: Roman
Limit: Roman von Frank Schätzing (Gebundene Ausgabe - 5. Oktober 2009)
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (116)   
Neu kaufenEUR 26,00
Auf Lager.
62 Angebote ab EUR 20,00
 
     

Wo ist meine Bestellung?

Versand & Rücknahme

Brauchen Sie Hilfe?

amazon.de Amazon-Homepage
Internationale Seiten:  USA  |  Großbritannien  |  Frankreich  |  Japan  |  Österreich  |  Kanada  |  China
Geld verdienen: Jetzt verkaufen  |  Fulfillment by Amazon  |  Amazon.de Partnerprogramm / Webmaster-Tools  |  Teilnehmen bei Advantage
Kundenservice  |  Hilfe  |  Einkaufswagen  |  Mein Konto
Über Amazon.de  |  Karriere bei Amazon
Unsere AGB |  Datenschutzerklärung |  Impressum  © 1998-2009, Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften