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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubendes und schockierendes Ende einer hervorragenden Serie
Seien Sie gewarnt: Dieses Buch hat es in sich! Joe Abercrombie schafft es in diesem Buch mehr überraschende Wendungen einzubauen, als manch andere Autoren in ihrem gesamten Lebenswerk. Logen Ninefingers kehrt in den Norden zurück, dem Ort seines Ruhmes und seiner Scham. Wird er gegenüber seinem alten Freund Bethod triumphieren und kann es überhaupt so...
Veröffentlicht am 20. März 2008 von Andre Sitter

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irgendwie ist's zu Ende
Grundsätzlich sei noch einmal der hohe Standard der Serie hervorgehoben. Die deutlich über dem liegt, was man sonst so zu lesen bekommt! Wirklich spannende Charkatere mit denen man mitfiebert.

Jedoch gewinnt man, bezogen auf die gesamte Serie, den Eindruck, dass es sich bei diesem Zyklus irgendwie nicht um eine abgeschlossene Story handelt. Zu viel...
Veröffentlicht am 4. Februar 2011 von MrMe


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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubendes und schockierendes Ende einer hervorragenden Serie, 20. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seien Sie gewarnt: Dieses Buch hat es in sich! Joe Abercrombie schafft es in diesem Buch mehr überraschende Wendungen einzubauen, als manch andere Autoren in ihrem gesamten Lebenswerk. Logen Ninefingers kehrt in den Norden zurück, dem Ort seines Ruhmes und seiner Scham. Wird er gegenüber seinem alten Freund Bethod triumphieren und kann es überhaupt so etwas wie Frieden geben für den größten Krieger seiner Zeit? Inquisator Glokta findet sich einmal mehr in einem Netz aus Intrigen wieder und diesmal scheint es keinen Ausweg zu geben, hat er seine Loyalität doch zu vielen Meistern verkauft. Der unfreiwillige Held Jezal bekommt den größten Wunsch seines Lebens erfüllt und findet sich in einem Albtraum wieder. Sein Leben lang hat Major West in den Fußstapfen anderer gekämpft, in die Verantwortung gezwungen muss er lernen für sich selbst zu kämpfen. Und über all dem steht der alte Magier Bayaz mit seinem eigenen Kampf einmal mehr seine Welt zu retten, egal was es auch kosten wird....

Mehr über den Inhalt zu verraten wäre eine Schande. Kurz gesagt: Alle Handlungsstränge laufen zusammen, jeder Charakter hat ein individuelles und passendes Ende und am Ende überlegt man sich mit dem jetzigen Mehrwissen noch einmal die vorherigen Bände zu lesen. Joe Abercrombie hat einen herausragenden Abschlussband geschrieben, der keine Wünsche offen lässt. Hier finden wir keine Abkürzungen um die Handlung voranzutreiben, keine Person ohne Schicksal und ein Ende, welches in seiner Konsequenz erfreulich anders ist. Bis zu diesem Ende erleben wir überraschende Punkte oder Szenen reinen Grausen, die uns das Blut gefrieren lassen. Nichts ist so wie es scheint. Abercrombies Schreibstil erreicht dabei neue Höhen. Seien es die subtilen Kapitel um Inquistor Glokta oder große Schlachtszenen, wir sind hautnah dabei, spüren fast die Anspannung der Protagonisten. Nach wie vor schafft es Abercrombie den Text abwechslungsreich und flüssig zu gestalten. Er hält sich nicht auf mit unnützen Beschreibungen oder trivialen Nebenhandlungen, jede Seite, nahezu jeder Satz ist bedeutungstragend.

Der Autor hat einst sein Werk mit dem guten ersten Band „The Blade itself“ begonnen und sich als Schriftsteller mit viel Potential etabliert. Mit „The Last Argument of Kings“ schafft es Abercrombie nicht nur dieses Potential zu erfüllen, er zeigt, dass er gewillt ist sich mit den Größten des Genre zu messen. Ich freue mich bereits jetzt darauf weitere Werke des Autors zu lesen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiger Abschluss einer sehr gelungenen Fantasytrilogie, 12. August 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Fantasyleser haben es oft nicht leicht. Oft wird das Genre belächelt (seltsamerweise nicht, wenn eine derart krude Story wie von kleinen Jungen an Zauberschulen erzählt wird - diese werden verfilmt...), dabei ist es äußerst vielfältig. Vor allem die sogenannte "High-Fantasy" bietet teils Lektüre vom Feinsten, ohne dass man dort Drachen, edle Ritter und dumme Gegenspieler ertragen muss - zum Glück. Neben Steven Erikson, George Martin, Kay und Bakker wird man sich nun auch den Namen Abercrombie merken müssen.

Zur Handlung sei nicht zuviel verraten - doch sicherlich ist "Last Argument of Kings" (ein großartiger Titel, der übrigens auf der Inschrift "Ultima ratio" auf den Kanonen König Ludwigs XIV. beruht) der beste Band der Trilogie. Der Magier Bayaz, Logen und Jezal sind aus dem alten Kaiserreich nach Adua zurückgekehrt. Dort ist die Lage mehr als düster, denn die Truppen des Imperators von Gurkhal machen sich bereit, die Hauptstadt der Union anzugreifen. Für Jezal bedeutet dies eine ungeahnte Wendung (nun gut, der aufmerksame Leser mag es bereits seit dem manipulierten Duell im ersten Band geahnt haben...), während Bayaz zu schrecklichen Mitteln greift, um seinen Widersacher Khalul aufzuhalten. Für Logen und Inquisitor Sand dan Glokta hält die Geschichte ebenfalls einige Überraschungen bereit.

Das Ende des Buches ist recht düster, doch meines Erachtens durchaus erfrischend. Überhaupt kommen im Buch einige Storywendungen vor, die man so nicht unbedingt erwartet hat. Abercrombie hat eine sehr gut erzählte, durchdachte und sehr spannende Geschichte vorgelegt, die man nicht nur Fantasylesern ans Herz legen möchte. Er mag nicht ganz auf dem Niveau von Martin oder Erikson etc. sein - viel fehlt jedoch nicht. Schade nur, dass er dabei etwas das "worldbuilding" vernachlässigt und wenig zur allgemeinen Geschichte seiner Welt erzählt bzw. nicht mal eine Karte vorlegt. Dennoch bin ich sehr auf sein nächstes Werk gespannt ("Best served cold").
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krönender Abschluss einer tollen Trilogie, 25. März 2008
Mit "Last Argument of Kings" schafft Joe Abercrombie ein würdiges Ende für seine "First Law"-Trilogie.
Auch wenn der letzte Band der Reihe etwas Zeit braucht, um in Fahrt zu kommen - sobald die Spannungskurve erst einmal angestiegen ist, kommt sie so schnell nicht mehr herunter. Ein Höhepunkt jagt den anderen, alle Handlungsfäden laufen zusammen und (fast) alle Geheimnisse werden gelüftet. Dazwischen legt Abercrombie keine Pause ein, der Spannungsfluss bleibt erhalten, bis auch der (vorerst) letzte Konflikt beendet wurde. So wird es schwer, das Buch zwischendrin aus den Händen zu legen, man möchte eigentlich in einem Stück durchlesen, bis alle Schlachten geschlagen und alle Geheimnisse aufgedeckt sind.
Unterwegs gibt es einige interessante Wendungen, die den Leser bis zur letzten Minute im Ungewissen lassen und auch das Ende ist erfrischend ungewöhnlich und überraschend. Ohne zu viel verraten zu wollen: Happy-End würde ich den Abschluss der Reihe nicht unbedingt nennen...
Kleiner Wermutstropfen: Nach der finalen Schlacht gibt es noch einen Ausblick auf den Werdegang der (überlebenden) Helden, welcher sich für meinen Geschmack etwas zu ausführlich und lang gestaltet - nach dem Höhenflug davor geht der Story danach etwas die Luft aus, aber die Handlungsstränge müssen schließlich zu Ende gebracht werden, also kann man dies leicht verzeihen.
Alles in Allem ein wirklich lesenswertes Ende einer genauso lesenswerten Dreierreihe, die frischen Wind in das Fantasy-Genre bringt.
(Aber Achtung für zartbesaitetere Leser: Wie auch die anderen Bände der Reihe ist Teil 3 sehr "anschaulich" geschrieben, es geht teilweise sehr brutal und blutig zu...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ******, 30. März 2008
Was für ein Buch! Was für ein Abschluß für eine Trilogie! Was für eine Trilogie! Was für ein Autor - für mich der beste Fantasyautor, seit Erikson mit seinem Malanzanischen Imperium die Szene betreten hat!
Aber vielleicht sollten trotz aller Lobeshymnen noch ein paar Worte über das Buch selbst verloren werden:
Im Nordland geht der verzweifelte Kampf gegen König Bethod weiter; Logen natürlich mittendrin. Daß ihm seine Freunde mehr fürchten als Bethod selbst, verwundert weder ihn noch den Leser.
Jezal scheint durch die vergangenen Ereignisse gereift und gewinnt Fürsprecher, die für seinen Aufstieg sorgen.
Glokta kämpft weiter gegen seinen Körper, Spione, Sünder und Vorgesetzte.
So sind diese drei Personen zur Stelle, Bayaz bei seinen Plänen zu helfen, als die Hauptstadt der Union angegriffen wird...
Auch andere Figuren der bisherigen 2 Bände spielen ihre Rollen.
Natürlich ist fast nichts so, wie es scheint und ebenso natürlich sind "gut" und "böse" sehr relative Begriffe in dieser Geschichte, ebenso übrigens wie "Held", "Schurke", Marionettenspieler" und "Marionette".
Einige Szenen sind wirklich starker Tobak (nein, es geht kaum um Sex). Der Autor fängt in seinen Beschreibungen und Dialogen die düstere Atmosphäre der gesamten Trilogie großartig ein. Die Story ist intelligent und verwickelt, aber nie langweilig. Sie sprudelt geradezu über vor überraschenden Einfällen und Wendungen, ohne dabei zu konstruiert zu wirken. Besonders gefallen hat mir außerdem, daß Abercrombie die Erzählstränge aus den ersten beiden Bänden aufgreift und zu Ende führt.
Den sechsten Stern möchte ich übrigens dafür vergeben, daß der Autor genreuntypisch nach drei Bänden wirklich zum Schluß kommt. Andere Autoren hätten daraus eine Endlosserie gemacht...
Also:
Was für ein Buch! Was für ein Abschluß...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irgendwie ist's zu Ende, 4. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Last Argument of Kings: Book Three of the First Law (Taschenbuch)
Grundsätzlich sei noch einmal der hohe Standard der Serie hervorgehoben. Die deutlich über dem liegt, was man sonst so zu lesen bekommt! Wirklich spannende Charkatere mit denen man mitfiebert.

Jedoch gewinnt man, bezogen auf die gesamte Serie, den Eindruck, dass es sich bei diesem Zyklus irgendwie nicht um eine abgeschlossene Story handelt. Zu viel bleibt offen. Eher so, als ob eine Staffel zu Ende geht. Es bleibt ein fader Nachgeschmack, der alles was die Hauptpersonen getan haben zu Kinderspielen im Vorgarten der wirklich mächtigen Charaktere degradiert. Was nun deren Motive waren oder sind bleibt ungewiss.
Man klappt den dritten Teil nicht zu und denkt sich, ok das wars! Sondern eher mit den Gefühl: Das wars? Alles in Schutt und Asche und ein neuer König, aber warum das alles.

Fazit: Sehr guter Zyklus, der den Namen aber nicht wirklich verdient, da er, wie man es sich erwarten würde, keinen wirklich klaren Mainplott (z.B. wirf Ring in Berg --> Story genau darüber) besitzt sondern was den Metaplot angeht m.E. diffus bleibt. Eher Teil eines noch größeren Werks. Ich denke jedoch, dass ein Zykus seinen Inhalt abgearbeitet haben sollte, wenn er für beendet erklärt wird. Wirklich exzellentes Mikromanagement des Autors aber der große Wurf bleibt ohne Richtung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lieblingsserie, 13. Juli 2008
Abercrombie hat da ein ordentliches Süppchen gekocht.
- Viel schwarzer Humor.
- Keine allzu unrealistischen Überhelden (eher im Stile von Eis und Feuer)
- Spannende und abwechslungsreiche Handlungsstränge.
- Eine große und stimmige Welt mit einer langen tragischen Geschichte.
- Und der wichtigste Punkt: Die glaubwürdigen Personen. Keiner von ihnen ist ein Heiliger keiner von ihnen das abgrundtiefe Böse. Jeder begründet seine Entscheidungen auf seine Weise. Der eine überheblich, der andere hilflos, wieder andere meinen überhaupt keine Wahl zu haben.
Auf diese Art und weise schneiden sie sich ihren blutigen Pfad durchs Leben, in der Meinung das Richtige, oder besser gesagt das am wenigsten falsche getan zu haben.
Als ich später von Abercrombies Psychologiestudium gelesen habe, hat es mich nicht allzu verwundert.

PS: Auf Englisch zieht der Humor um einiges besser. Die ersten beiden Teile hab ich auf Deutsch gelesen, den dritten auf Englisch hab ich als am lustigsten empfunden.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen meisterhafte Fantasy-Trilogie, 28. April 2008
Diese Trilogie ist wirklich ein Meisterwerk, und das aus mehreren Gründen:

1. Sie ist fertig! Drei Bücher konzipiert, dann wirklich drei Bücher in drei Jahren geschrieben. Davon könnten sich einige andere Fantasyautoren eine Scheibe abschneiden.

2. Nichts ist überflüssig. Viele Autoren beschäftigen sich ausführlich damit, eine detaillierte Welt mit Regierungsystem, verschiedener Arten von Magie usw. zu erschaffen und diese Welt genau zu beschreiben. Joe Abercrombie schafft das Kunststück eine solche Welt zu erschaffen, ohne sie so genau zu beschreiben. Das geniale ist, dass das auf ganzer Linie funktioniert. Die Welt und die Charaktere in ihr sind so lebendig und wirklich wie sie nur seien könnten.

3. (schwarzer) Humor. Die Bücher sind einfach total witzig.

4. neues in altem verpackt. Fasst man den Inhalt der Bücher zusammen, könnte man denken dass es sich hier um eine absolut klassische Fantasystory handelt. Es gibt einen einfachen Krieger, einen mächtigen Zauberer und andere, die versuchen eine böse Macht aufzuhalten. Bei genauerer Betrachtung zerfallen aber all diese Klichees, Abercrombie spielt geradezu mit ihnen. Keiner der Charaktere ist wirklich gut, die sympathischsten sind wahrscheinlich die miesesten.

5. in scharfem Widerspruch zur Rezension von linmiq: Das Ende ist perfekt umgesetzt. Abercrombie bringt die Geschichte gekonnt zum Schluss. Dabei bleiben natürlich Fragen zu dem weiteren Leben der Charaktere offen, vieles bleibt spannend und man würde gerne mehr darüber wissen, aber das sind dann ja schon wieder andere Geschichten.

Sicher hab ich noch einige Gründe vergessen, aber eines steht fest: Das hier ist im Fantasy-Bereich das Beste seit langem!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Probably one of the best fantasy writers on the scene, 22. August 2009
I don't want to rehash what everybody else said about the "The First Law" trilogy and especially about "Last Argument Of Kings" here. Instead, let me just summarize my pros and cons.

Pro:
The character development really took off after all. While there remain some cliches Abercrombie just couldn't let go, we are finding out a lot of deep reasons about how the characters act, surprising stories about how they came to be this way, and how they react under pressure they were not prepared to deal with. The "tough guy with a golden heart" facade most main characters wore in the first two books really comes off in the third.
I may be mistaken, but is Abercrombie really raising political questions dealing with current topics? I could not shake off the impression that his books are not just a yarn about some dreamed up fantasy world, but deal with the war on terror, torture as a way to defend democracy, and the banking crisis, to name just a few... If I'm right about this, Abercrombie has a more sinister view about these topics than any conspiracy theorist I've heard of. Regardless of his opinions, dealing with real life issues makes his books more than entertainment, it makes them literature.

Con:
In my opinion, even in fantasy, supernatural powers can be overused, and Abercrombie goes way over the top in this regard. His epic battle between forces past our understanding is far beyond plausible. Poetic license is no excuse for not coming up with believable heroes and villains.
Also, the plot was, for my taste, too predictable.

In summary, while I was not completely satisfied, I enjoyed reading the First Law, and I am looking forward to Abercrombie's next works.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein paar Wermutstropfen..., 10. Februar 2009
Mit Joe Abercrombie ist ein weiterer Stern am Fantasyhimmel aufgetaucht, da gibt es kein Vertun. Herrvoragende Beschreibung der Charaktere, gute Story, spannende Handlung, überraschende Wendungen. Teil Zwei der Trilogie hatte ich noch besser empfunden als Teil Eins und so war ich sehr gespannt auf den Abschluss.
Auf den ersten Blick scheint Abercrombie hier ebenfalls alles richtig zu machen. Konsequent führt er den Leser a la George R. R. Martin auf falsche Fährten und enttäuscht Hoffnungen und Wünsche. Beim spektakülären Ende werden die meisten Fragen geklärt und ein paar bleiben gottseidank noch offen.
Aber, im Gegensatz zu den meisten Rezensenten, bin ich der Meinung, dass Abercrombie in diesem letzten Teil den Fehler macht zu negativ zu werden. Während man in den 60ern und 70ern oft die völlig unrealistischen Happy-Ends hatte, die ein wenig die Glaubwürdigkeit verdarben, hat man es hier mit dem Gegenteil zu tun. Es kommt eigentlich nie vor, dass einer der vielen Protagonisten glücklich oder zufrieden ist - und das obwohl viele äußere Handlungsstränge eigentlich zum Guten verlaufen. Ich will hier keine einzelnen nennen, um Lesern nicht die Überraschung zu nehmen, aber wenn man z.B. zum König gekrönt wird, dann dauert der Zeitraum der Freude und Begeisterung sicherlich länger als hier beschrieben. Und hier werden die einzelnen Charaktere: Logen, Jezal, Ferro, West, Dogman, Ardee, Glokta einfach schemenhaft: sie alle vermitteln das Gefühl von "Ach, ist ja eh alles schlecht, ich auch, weh mir". Natürlich kann man diese Einstellung haben und zum Teil ist sie auch genüsslich zu beobachten,z. B. bei Glokta, aber wenn alle, wirklich alle Hauptpersonen dieselbe Art von Sinnlosigkeit ausstrahlen wie einst Werther, dann wird es einfach langweilig und - unglaubwürdig.
Es gibt (zumindest in meiner Welt) mehr als nur: "Oh, alles ist so elend" und das fehlt leider speziell in diesem abschließenden Band.
Dies ist allerdings trotz allem der einzige Fehler, den Abercrombie macht. Und er hat mir besonders weh getan, denn ansonsten ist diese Trilogie einfach als TOP zu bezeichnen. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, dass ich um so mehr gelitten habe, als...
nein, das sage ich hier nicht. :-)
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19 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts genaues weiß man, 24. April 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Gegensatz zu meinen Vorschreibern kann ich diesmal nicht die volle Punktzahl geben. Die ersten beiden Teile der Triologie haben wahrlich 5 Sterne verdient. Aber der Dritte Teil?
Der Schreibstil ist weiterhin gut und erfrischend. Aber für mich bietet der dritte Teil eigentlich kein abgeschlossenes Ende. Zu viele Fragen bleiben offen. Ich hatte das Gefühl, dass Mr. Abercrombie eigentlich nur eines im Sinn hatte: Kein glückliches Ende für die Hauptdarsteller (wie bringe ich am besten viele um?), und auf Kosten der Geschichte an diesem Ziel festgehalten hat.

Hinterher bleibt das Schicksal von Ferro (was Ferro ist, wird nie aufgeklärt), Logan. West und vielen anderen ziemlich offen.

Am Ende ist eigentlich alles wie in Band 1 und man könnte noch eine Triologie schreiben. Alles ist möglich.

Ich finde das sehr unbefriedigend und enttäuschend. Die Geschichte hat zwar einige geschickte Wendungen, aber hinterher ist eigentlich (fast) alles wie in Teil 1.

Das es kein Happy End gibt war mir klar. Damit hätte ich leben können. Aber wenn dann ein abgeschlossenes Unhappy End. Aber ein Unhappy Open End? Nein mir hat es nicht gefallen.
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Last Argument of Kings: Book Three of the First Law
Last Argument of Kings: Book Three of the First Law von Joe Abercrombie (Taschenbuch - 12. März 2009)
EUR 10,20
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