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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Unfaßbare als spannendeste Auseinandersetzung
The Invention of Solitude ist eines der wichtigsten Werke der Postmoderne, die uns die Unfaßbarkeit des Lebens und des Tods begreifbar machen will. Auster stellt in dieser Autobiographie die Mittelachse zwischen drei Generationen dar und definiert sich über seinen Vater und seinen Sohn. Er erkennt, daß eine Eigendarstellung von außen, über...
Am 11. Juni 2001 veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Eher für Fans von Auster
Dieses Buch besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil ist ein portrait von Austers Vater, in dessen Zuge auch ein altes Familiengeheimnis gelöst wird. Dieser Teil ist ganz interessant, aber es ist natürlich in erster Linie eine Biographie über jemanden, den man nicht kennt. Aber man erfährt einiges über Austers Leben.
Der zweite Teil ist im...
Vor 12 Monaten von Peer Sylvester veröffentlicht


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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Unfaßbare als spannendeste Auseinandersetzung, 11. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Invention of Solitude (Taschenbuch)
The Invention of Solitude ist eines der wichtigsten Werke der Postmoderne, die uns die Unfaßbarkeit des Lebens und des Tods begreifbar machen will. Auster stellt in dieser Autobiographie die Mittelachse zwischen drei Generationen dar und definiert sich über seinen Vater und seinen Sohn. Er erkennt, daß eine Eigendarstellung von außen, über Erzeuger und Erzeugtem genauso relevant ist wie innerste Gedanken. The Invention of Solitude ist eine beeindruckende Studie darüber, wie sehr Fiktives und Fakt zusammenfließen und wie unendlich schwer es ist sich über das Leben klar zu werden und es zu verstehen. Trotzdem ist es das Spannendste sein Dasein zu versuchen zu fassen. In "Portrait of an Invisible Man" beschreibt Auster die Leere, die ihn nach dem Tod des Vaters umfängt. Während er sich einerseits mit trivialen Formalitäten abgeben muß und versucht seinen Verlust mit Schreiben zu bewältigen, muß er erkennen, daß er schon immer von seinem Vater allein gelassen wurde. Sprache aber reicht nicht um diese niederschmetternde Einsicht auszudrücken. Auch heilt sie die Wunde nicht, sondern reißt sie weiter auf. Selbst dem wortgewandtesten Schriftsteller und vielbelesenen Intellektuellen gelingt es nicht seine Gefühle in Worte zu packen. Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens stößt er auf einen sensationellen Mordfall, der zwar keine eindeutigen Antworten bringt, aber ansatzweise das Verhalten des Vaters erklärt. Auster läßt den Leser nicht an der Unfaßbarkeit des Lebens verzweifeln, sondern ermutigt, sich den Fragen zu stellen und sich von unglaublichen Erkenntnissen immer wieder überraschen zu lassen. Um das Verhältnis zu seinem Sohn zu fassen, verläßt sich Auster nicht mehr nur auf seine eigene Sprache und Ideen. In "The Book of Memory" zitiert er aus der Weltliteratur, aus der Bibel, auch aus Collodis Pinocchio. Indem er auf berühmte Vater Sohn Beziehungen, auf bildliche Impressionen, auf die großen Philosophen verweist spielt er eine mögliche Erinnerung nach und versucht zu erfahren wer sein Sohn ist, was sein Sohn für ihn ist, nicht zuletzt wer er selber ist. Die Ideen sind fragmentarisch, so auch der zweite Teil des Buches. Der Tod und die Einsamkeit spielen auch in diesem Teil eine wichtige Rolle. Sie umgeben uns und wir können sie nicht erklären. Jedoch können wir uns in beeindruckender Weise mit ihnen auseinandersetzen, uns überraschen, uns teilweise erleuchten lassen, so wie Auster es wundervoll exemplifiziert.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Austers Philosophie, 27. Oktober 2005
Von 
Michael Dienstbier "Privatrezensent ohne fina... (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Invention of Solitude (Taschenbuch)
Erschienen 1982, sechs Jahren vor seinem ersten Roman „The New York Trilogy“, ist das autobiographische Buch „The Invention of Solitude“ nicht mehr und mehr nicht weniger als der Schlüssel zu Austers Gesamtwerk und nicht zuletzt die Auseinandersetzung eines Intellektuellen mit dem ewigen Mysterium der menschlichen Existenz und dessen Darstellung.
Im ersten Abschnitt, „Portrait of an invisible man“, beschreibt Auster seine Reaktionen, Emotionen und die veränderte Wahrnehmung seiner Umwelt nach dem Tod seines Vaters. Im zweiten Teil, „The book of memory“, wechselt Auster die Perspektive und sinniert über sich und das Verhältnis zu seinem Sohn.
Im Mittelpunkt des gesamten Buches steht jedoch die Frage, inwiefern Sprache fähig ist, eine externe Realität oder gar eine Wahrheit überhaupt darzustellen. So stellt Auster bereits zu Beginn fest, dass „the story I am trying to tell is somehow incompatible with language, that the degree to which it resits language is an exact measure of how closely I have come to saying something important, and that when the moment arrives for me to say the one truly important thing (assuming it exists), I will not be able to say it.” (32)
Sprache ist also ein ungenügendes Medium, um das Phänomen der menschlichen Existenz zu fassen. Je näher man sich ihm nähert, desto nutzloser wird Sprache, was wiederum bedeutet, dass das Schweigen eigentlich das beste Mittel ist, um möglichst viel über den Menschen auszusagen. Dass dies durchaus möglich ist, haben vor allem Beckett und Pinter bewiesen.
Doch was ist denn dann eigentlich Sprache, wenn nicht das Medium um auf eine externe Realität zu verweisen? „Language is not truth. It is the way we exist in the world.“ (161)
Sprache verweist also nicht auf eine metasprachliche Wahrheit, sondern nur auf sich selbst, sie beschreibt nicht, sondern sie erschafft erst die Welt, die sie zu erfassen vorgibt. Es gibt also gar keine externe Realität, sondern nur die Sprache selbst. Es gibt kein Bezeichnetes sondern nur ein Bezeichnendes oder um es mit Derrida zu sagen: „Il n’y a pas de hors text“. Dies ist das Fundament, auf dem Auster seine Romane baut.
Fazit: „Postmodern“, ein oft benutzter und fast nie erläuterter Begriff. „The invention of solitude“ ist auch heute noch der beste Weg sich dieser Weltanschauung anzunähern!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A Common Thread, 10. März 2000
In What I believe to be one of Paul Auster's best works, the reader finds a common thread in the true account of the death of the author's father. Written in two distinct and complementary sections, "The Invention of Solitude" offers the reader a complex and compelling story in which we can all see a greater, common story. Though the work is an auto biographical account of Auster's own experiences as a son and as a father, the readers finds Auster's prose to be as symbolic and as fluid as in his novels. I highly recommend this book to the reader who is looking for something beyond the ordinary biography, beyond the ordinary novel.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The ingenious sensability, 17. August 1997
Von Ein Kunde
I read some four or five novels by Auster and nothing got beneath my skin more then The Book of Memory, a second part of Invetion of Solitude. The humour, the style, the twists and obvious but secret connection to quotidian life and biographical facts, tasted like a delicious cake. A cake one doesn't eat at once but rather chip by chip, like a gourmet, to get all the 'prana' from Austers words. I especially like his interest in tangible life, the life around us (that of course is within us-that's why a Slovenian guy like me can like his writings). The only time i got bored is when he gets into the baseball. For such a stuff one needs to be closer to America, which I'm not. So, if you still wonder wheather you'll like Auster or not, just grab one of his books and let him take you to the rich and beautiful trip of imagination
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher für Fans von Auster, 1. Oktober 2013
Von 
Peer Sylvester "peerchen" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Invention of Solitude (Taschenbuch)
Dieses Buch besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil ist ein portrait von Austers Vater, in dessen Zuge auch ein altes Familiengeheimnis gelöst wird. Dieser Teil ist ganz interessant, aber es ist natürlich in erster Linie eine Biographie über jemanden, den man nicht kennt. Aber man erfährt einiges über Austers Leben.
Der zweite Teil ist im Prinzip eine Sammlung von Gedanken über den Tod, über das Schreiben aber vor allem über das Verhältnis von Vatre und Sohn, insbesondere wenn beide voneinander getrennt sind. Hier zieht Auster alle Register und alle Techniken, die der Auster-Fan an ihm liebt: Verschachtelte Geschichten, fantastische Formulierungen und Sprache, neue Interpretationen bekannter Geschichten, Baseballanekdoten... Ich kann verstehen, wenn hier jemand schreibt, durch dieses Werk kann man Austers andere Bücher besser verstehen - man erkennt einfach vieles wieder.
Aber: Es sind eben Gedanken (Auster verarbeitet den Tod seines Vaters), keine Geschichte in dem Sinne. Daher muss man sich für die Materie schon interessieren, denn es gibt keine Handlung, die einen in das Buch hineinreißt. Wer "nicht in Stimmung" ist (wie ein anderer Rezensent schrieb), der kommt nicht so recht hinein.
Daher ist das Buch tatsächlich ein Buch für alle Fans von Auster, die mehr über den Meister erfahren wollen und die sich für einen neuen Schlüssel zu seinen Werken interessieren. Wer mit Auster beginnt oder wer einfach die Bücher von Auster mal gerne liest, ist hier eher nicht angesprochen.
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5.0 von 5 Sternen A Mystery, a Whale, Invnetion and Memory, 6. Januar 2000
Autobiography -more often truer to form than substance- seems to repeal one's pretensions concerning identity while legitimizing a sense of purpose. Paul Auster's "Invention of Solitude" is perhaps one of the very best ever written: If Henry Adams attempted to offer credence to his generation than Auster is the heir apparent for the 20th c. Arranged in two parts, "Invention" and "Book of Memory," the novella-length memoirs center around two themes; familial and personal loss. The passing of a father whose mysterious motives and outlook later occupies the subplot of a mystery and the author's search for its truthful sources in "Invention," while the second (written when the author was at an all-time low) is a meditation upon his own son, which is interwoven with study of Collidi's Pinnochio and, ostensibly, Jonah. Auster is as much at home quoting a Judaic scholar as Pascal, Tolstoy or a close acquaintance. Together the book solidifies the relations while offering amazing insights for anyone who has suffered and expereienced a sense of conviction in wake of tragedy of loss. This is an astonishingly mature and compassionate book, one which I have never found anyone to whom I could not recommend.
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5.0 von 5 Sternen Honest memoir serves as a blue-print for author's works., 3. Juni 1997
Von Ein Kunde
The missing father, the poignant chance events, the lonely writer, the meaningless world that seems far too fraught with meaning: these are the themes that wind themselves through Paul Auster's novels, surfacing and echoing one another in the lives of his diverse characters. With Invention of Solitude Auster has stepped out of fiction for a moment and examines his own life. And here the same themes are reflected. In the unsearchable life of his distant father presented in Memoir of an Invisible Man; in the stories of chance and fate that haunt his alter-ego, A, through the Book of Memory; in the life that eventually adds up to Paul Auster.

The book is particularly recommended for writers or potential writers, for its unglancing depiction of solitude. Not only the physical separation, but the spiritual and mental as well. To end with this.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Lieblingsbuch, 5. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: The Invention of Solitude (Taschenbuch)
Paul Austers "Die Erfindung der Einsamkeit" ist mein Lieblingsbuch. Für mich gehört es zu den seltenen Büchern, die auch nach mehrmaligem Lesen nie langweilig werden. Das Buch ist so dicht und wahrhaftig, dass ich immer wieder Neues darin entdecke. Die Geschichte eines Sohnes, der seinen Vater - und sich selbst - erst nach dessen Tod wirklich kennen lernt, ist einfach wunderbar. Und Auster wäre nicht Auster, wenn die Handlung dabei nicht noch eine ganz andere, völlig unerwartete Wendung nähme...
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5.0 von 5 Sternen against the frozen sea, 11. März 1999
Von Ein Kunde
Auster will take you on a trip into the self. There is a great deal of wisdom and sadness in this little book, it packs quite a punch. For those who have read his "Leviathan" this book provides clues to that title, for at least some of the solitude is that spent in the whale ('leviatan' is Hebrew for whale). I picked it up as a change of pace from medical texts, and was thrown off with a book that qualifies as a Kafka-ian axe. Reading such a book pulled me into the paradox of shared solitude of reader and author...
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5.0 von 5 Sternen Glasklare treffsichere Sprache, inhaltlich sehr interessant., 17. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Invention of Solitude (Kindle Edition)
Das ist kein Thriller und kein Krimi, und will es auch nicht sein. Die Auseinadersetzung mit dem eigenen Vater und dem Sohn ist für jeden, der in der Lebensmitte steht oder sie schon überschritten hat, die Lektüre wert. Man kann sich in dem Text wiederfinden, man kann innerlich stellenweise weiten Abstand nehmen, aber kalt lässt er einen nicht. An manchen Stellen formuloiert Auster etwas, was man selbst schon lange sagen wollte, ohne aber die passenden Worte zu finden. Ich glaube, man kann in dem Buch immer wieder einmal herumlesen, wenn man sich mit seiner Familie auseinandersetzt.
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The Invention of Solitude
The Invention of Solitude von Paul Auster (Taschenbuch - August 2012)
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