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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder einmal die bewährte Mischung *3.5 Sterne*
Seit dem Erscheinen von "An Echo in The Bone" Anfang 2010 mussten sich die Fans von Claire, Jamie und ihrem großen Clan wieder einmal jahrelang in Geduld fassen, bis nun endlich der 8. Teil der epischen Zeitreise-Saga erschienen ist. Nach dem monumentalen Cliffhanger der letzten Folge beginnt dieser mit einem Paukenschlag: Claire - einst Fraser, nun Lady...
Vor 13 Monaten von javelinx veröffentlicht

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Buch war sehr schlecht gebunden
Fest gebundene Bücher sind mir normalerweise zu teuer, doch dann gibt es diese must-haves und man will einfach nicht auf das Taschenbuch warten. Für den Preis sollte so ein Buch dann aber auch vernünftig gebunden sein. Das war hier nicht der Fall, denn im letzten Viertel waren die Seiten verschnitten. Aus dem Grund habe ich es retourniert.
Zum Inhalt:...
Vor 12 Monaten von BBrueggi veröffentlicht


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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder einmal die bewährte Mischung *3.5 Sterne*, 10. Juni 2014
Von 
javelinx - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seit dem Erscheinen von "An Echo in The Bone" Anfang 2010 mussten sich die Fans von Claire, Jamie und ihrem großen Clan wieder einmal jahrelang in Geduld fassen, bis nun endlich der 8. Teil der epischen Zeitreise-Saga erschienen ist. Nach dem monumentalen Cliffhanger der letzten Folge beginnt dieser mit einem Paukenschlag: Claire - einst Fraser, nun Lady Grey - wohnt bei ihrem "Ehemann" in Philadelphia, nachdem die beiden eine Zweckehe geschlossen hatten, um Claire nach Jamies vermeintlichem Tod vor juristischer Verfolgung wegen Spionage zu schützen.

So unendlich erleichtert Claire darüber ist, dass Jamie noch am Leben ist, ist die Situation ziemlich explosiv - wie ihren betrunkenen Ausrutscher mit Lord John erklären? Und was wird nun aus der drohenden Anklage wegen Spionage? Dann wäre da noch die heikle Situation mit ihrem "Stiefsohn" William, dem 9. Duke of Ellesmere...

Wie in einem Drama oder Kammerspiel kracht es ordentlich in dem Haus Lord Johns in der Chestnut Street - jeder stürmt in eine andere Richtung davon, und bis sich alle wiedergefunden haben, braucht es einige der 800 Seiten der Geschichte. Im Zentrum des Geschehens stehen wie immer Jamie und Claire, und ihre alles überstehende tiefe Beziehung bildet das Herzstück der Geschichte.

Einmal mehr erwartet den Leser die bewährte Mischung aus Zeitreise-Abenteuer, epischem Familiendrama und Arztroman, mit einer Vielzahl von Zeitlinien, Handlungssträngen und Akteuren, angereichert mit den bewährten Elementen - Claires abenteuerliche medizinische Eingriffe, Geburten, Todesfälle, Verwicklungen in den Krieg, und nicht zuletzt wieder einmal ein dramatische Hausbrand. Das alles liest sich für die vielen Seiten wie gewohnt flüssig und flott herunter, gewürzt mit dem charakteristischen Humor vor allem von Claire - etwas bahnbrechend Neues sollte man allerdings nicht erwarten. Der Fortschritt der Handlung liegt weniger in dem Umfassen eines größeren Zeitabschnittes als vielmehr in den Verhältnissen der Hauptakteure untereinander. Diesmal hat man das Gefühl, dass Claire und Jamie überhaupt nicht altern - was natürlich darauf hoffen läßt, dass die beiden noch für einige Fortsetzungen gut sein dürften.

Einer der Höhepunkte dieser Fortsetzung sind die beiden Brüder Grey - Lord John wird von einer ungewohnten Seite gezeigt, die wenig mit adliger Etikette und Würde zu tun hat. Noch besser hat mir Claires Begegnung mit seinem Bruder Harold, Duke of Pardloe, gefallen. Zwischen ihr und ihrem unverhofften Schwager gibt es einige Konfrontationen und Wortgefechte, die man einfach genießen sollte, auch ihr Schwanken zwischen unwilliger Sympathie und Mordlust ist äußerst unterhaltsam.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Handlungsstrang um Ian, der sich in den letzten Folgen immer mehr als dritte Hauptfigur herauskristallisiert hat. Sein Part erfüllt alle Erwartungen; es gibt reichlich Spannung und auch traurige Momente. Wie er mit Rachel, der zunächst spröde wirkenden Quäkerin, zusammenwächst, und dass diese so spröde gar nicht ist, liest sich ebenfalls sehr kurzweilig.

Gegen Ians Rolle als Sympathieträger hat William dagegen einen schweren Stand. Der Schock, ein Bastard zu sein, trifft ihn bis ins Mark und läßt ihn an allem, was für ihn bisher selbstverständlich war, zweifeln, und er gerät buchstäblich außer Rand und Band. So verständlich auf der einen Seite seine Wut und Enttäuschung sind, fällt es manchmal schwer, diese Sympathie aufrechtzuerhalten, hat er doch immer noch ein sehr privilegiertes Leben geführt und keinen Mangel an Vaterfiguren und Verwandten. Vermutlich wird sein Sinneswandel in der nächsten Folge ausgeleuchtet werden und der Leser muß sich einfach gedulden. Mir hätte es besser gefallen, wenn er mit der neuen Situation jetzt schon etwas reifer umgegangen wäre.

Wie in den bisherigen Folgen werden die Hauptfiguren auch dieses Mal in einen Krieg verwickelt und müssen ihr Hab und Gut hinter sich lassen. Die Handlung findet wieder auf mehreren Zeitebenen statt; außer dem 18. Jahrhundert gibt es einen Zeitstrang in der nahen Gegenwart, wo Brianna auf der Suche nach ihrem Sohn Jem von ihrem Mann getrennt wird, der sich in die Vergangenheit begibt und dort einigen Figuren begegnet, die in früheren Folgen eine Rolle gespielt haben.

Viele andere Akteure treten auf und erinnern an frühere Episoden, auch Claire und Jamie hängen Erinnerungen nach, was manchmal für melancholische Stimmung sorgt. Fans der Serie dürfen sich auf ein Wiedersehen mit all den liebgewonnenen Charakteren freuen, und die vielen Verwicklungen der Handlung lassen auch keine Langeweile aufkommen. Allein schon Claire und Jamie und wo sie sich am Ende der Geschichte befinden, machen das Buch lesenswert. Einen Cliffhanger am Ende gibt es diesmal nicht, ebenso wenig neue Elemente, die den Leser gespannt auf die nächste Folge warten lassen. Die Handlung fließt mit einigen Turbulenzen eher beschaulich vor sich hin; - man hätte wahrscheinlich noch ein paar hundert Seiten genauso heruntergelesen und wäre gut unterhalten worden. Insgesamt hat mir das Buch wie alle bisherigen gut gefallen - einen wirklichen Höhepunkt oder eine Zuspitzung habe ich allerdings nach dem dramatischen Auftakt vergeblich erwartet.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Buch war sehr schlecht gebunden, 2. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Fest gebundene Bücher sind mir normalerweise zu teuer, doch dann gibt es diese must-haves und man will einfach nicht auf das Taschenbuch warten. Für den Preis sollte so ein Buch dann aber auch vernünftig gebunden sein. Das war hier nicht der Fall, denn im letzten Viertel waren die Seiten verschnitten. Aus dem Grund habe ich es retourniert.
Zum Inhalt: Es ist nicht eines von Diana Gabaldons besseren Bücher der Outlander-Reihe. Wieder viele nebeneinander herlaufende Erzählstränge, wieder viele abstruse Begegnungen in der Vergangenheit, vermischt mit der Gegenwart, wieder blieben viele Fragen offen und Angelegenheiten ungeklärt. Im Ganzen einfach "unrund". Wie bei den Vorgängern kommt es mir wieder so vor, als ob von Buch zu Buch lose Episoden gesponnen werden, ohne dass es zu einem Abschluss kommt. Nichts gegen eine Buchreihe, die viele Bände hat, doch nur sofern die einzelnen Bände auch gute Geschichten erzählen. Dann lieber mal zum Ende kommen. J.K. Rowling hat das übrigens hervorragend geschafft - ihre Krimis kann ich sehr empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Outlander-Roman, 7. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich alle bisherigen Titel der Outlander Serie gelesen hatte, war der Kauf praktisch ein Muss. Die gekaufte Kindle Edition ist gut gesetzt und lässt sich gut lesen.
Das Buch an sich ist typisch mit den Vorgänger-Bänden: was fürs Herz und ein bisschen (in diesem Fall amerikanische) Geschichte.

Wer die Vorgängerbände gelesen hat und mochte, wird auch dieses Buch gerne lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wie immer sehr gut lesbar..., 25. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
auch wenn die Anzahl der begleiteten Figuren allmählich etwas hoch wird.
Der Schreibstil gewohnt selbstironisch - das macht für mich den Charme der Bücher aus.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht so gut wie erhofft..., 22. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was habe ich gewartet auf den neuen Band der Highland-Saga, auch wenn die Highlands leider längst keine Rolle mehr spielen.
Vorab hat die gute Diana die Leser ja schon mit Snippets und Dailylines bei Laune gehalten, also Auszüge aus dem Buch bei Facebook, Twitter und Co. veröffentlicht und so das Warten auf das Buch zu einer harten Geduldsprobe gemacht.

Tja, und nun ist das Buch da und was denke ich?

[SPOILER]

So nett die Snippets und Dailylines von Diana gedacht waren, leider verhält es sich mit dem Buch für mich nun wie mit einem Filmtrailer: Die besten Szenen werden in diesem gezeigt, dann sieht man sich den ganzen Film an und bis auf die bekannten Szenen ist leider nicht mehr so viel vorhanden.

Persönlich empfand ich es leider so. Diana präsentierte die witzigsten und interessantesten Szenen vorab und der Rest vom Buch plätscherte so dahin, war aber auch einfach zu viel.

Mir missfiel zum Beispiel:
- Claires Operationen ... ich bin keine Medizinerin und die Fachausdrücke und genauen Schnippeleien von Claire interessieren mich daher nicht und es war für mich persönlich unnötig, so viele Patienten antanzen, diese verarzten zu lassen und von eben diesen danach nie wieder zu lesen ... Eben nur, damit Claire ihr Wissen unter Beweis stellen kann.
- In jedem Buch ist entweder Jamie oder Claire nahezu am Sterben.
- Ständige Liebesbekundungen zwischen Jamie und Claire und der daraus resultierende sexual intercourse (schön, aber nach acht Büchern wissen wir das).
- Sogar in diversen Hochzeitsnächten wird Claires medizinisches Wissen eingebracht ...
- Auch ohne Internet finden die Haupt - und Nebenpersonen einander an den verschiedensten Orten - und immer ganz rein zufällig.
- Ja, aufgrund Jamies kurzem Ableben in Band 7 kam es zu einer sexuellen Begegnung zwischen John und Claire. Jamie verzieh dies relativ schnell der lieben Claire, aber John hat das Nachsehen...
- Roger und Brianna .. Gähn ... das habe ich ehrlich gesagt nur überflogen, zumal ich die übernatürlichen Fähigkeiten der Kinder mehr als lächerlich finde.
- die schnellen, unnötigen Begegnungen mit mancher historischen Persönlichkeit. Hauptsache Claire oder Jamie konnten mal eben dessen Had schütteln.

Sehr positiv:
- Die Greys! Einfach sehr unterhaltsam und meines Erachtens nach haben Hal und John sehr viel zur Spannung des Buchs beigetragen.
- William ... Er ist einfach drollig und ich finde es sehr gut, dass er nicht sofort zum Jamie-Groupie wird, sondern John als seinen Papa ansieht.
- Die Schlacht ... Absolut spannend beschrieben!

Für mich überwiegt das Negative und daher kann ich dem Roman leider nicht mehr als drei Sterne geben.
Das Buch hätte zur Hälfte gekürzt werden können, doch gebe ich zu, dass ich mich in all den Jahren zu einem Lord John Fan entwickelt habe und die militärischen Geschehen und dramatischen Entwicklungen um seine Familie viel lieber lese.

Dennoch werde ich den neunten und letzten Band - wenn er in einigen Jahren erscheint - auch lesen. Immerhin möchte ich wissen, wie die Saga endet und was mit den Beteiligten passiert.
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2.0 von 5 Sternen Schade..., 15. April 2015
Zähe Sache, auch für einen Fan wie mich. Wen interessieren Hochzeitsnächte von Nebenpersonen? Und welche Mutter würde, aus welchem Grund auch immer, mit zwei Kleinkindern ins 18. Jahrhundert reisen? Schade....
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5.0 von 5 Sternen Endlich!, 16. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lange darauf gewartet und gleich verschlungen. Es fügt sich perfekt in die Reihe, schön spannend und abwechslungsreich. Und in digitaler Form ließt es sich auch viel leichter.
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4.0 von 5 Sternen Gut, 26. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wieder gewohnte gute Unterhaltung und gut aufgebaute Spannung. Es ist schön, dass das Schicksal mehrerer Personen paralell dargestelt wird. Natürlich wieder phantsiereich.
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12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine willkürliche Aneinanderreihung unzusammenhängender Ideen - SPOILER!!!, 1. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In den 90ern fiel mir "Outlander" in die Hände, als einzig modernes englischsprachiges Buch das in der Stadtbibliothek verfügbar war. Ich hab's in einem Rutsch durchgelesen. Ganz spannend geschrieben und interessanter Plot, war aber insgesamt etwas verärgert, dass es nicht in sich abgeschlossen war und angesichts einiger an den Haaren herbeigezogenen Ungereimtheiten war klar, dass ich mir die Folgebände nicht antun würde. Bis ich, - ASOIAF von GRR Martin und KKC von Patrick Rothfuss waren gelesen und jeweils in einem group re-read ausführlich diskutiert - , schlicht und einfach Bedarf an neuem Lesestoff hatte. Eine Freundin lag mir seit Jahren in den Ohren, Diana Gabaldon doch nochmal ne Chance zu geben... Zugegeben, die Autorin schreibt flüssig mit Situationskomik und Sprachwitz (habe die Serie komplett in Originalsprache gelesen). Und liest man alle Bücher hintereinander weg, wird man unweigerlich in die Geschichte hineingezogen, möchte wissen wie es weitergeht. Dennoch weiß ich nicht welcher Teufel mich geritten hat, 12 Euro für den neuen Band auszugeben. Hat womöglich auch damit zu tun, dass das Buch im Gegensatz zu Rothfuss und Martins Saga eben endlich publiziert und verfügbar war...

Angeblich hat Diana Gabaldon die Reihe von vorne herein auf 9 Bände (3 Trilogien) angelegt. Auf dem Weg dahin scheint ihr aber die Luft auszugehen. Verzweifelt versucht sie ihre 1000 Seiten zu füllen, die Tageszeitung als Inspirationsquelle, alles mal angerissen. Nichts wirklich ausgearbeitet und wirklich sinnvoll in den Kontext gebracht. Da leidet Claire eben mal an Flashbacks und PTSD (wie schon in Echo), doch die Art der Ausarbeitung ist unplausibel und geradezu eine Frechheit gegenüber Menschen die wirklich daran leiden. Zur Abwechslung wird dann auch mal sie angeschossen und operiert, statt Jamie. Alles wirkt aneinander gereiht ohne irgendwelche Zusammenhänge. OP eines Sklavenmädchens mit Blasen-Darm-Scheidenfistel infolge sexuellen Missbrauchs und Schwangerschaft. OP eines Mädchens mit Sprachfehlers wegen angewachsenem Zungenbändchens. Alle Protagonisten finden sich plötzlich in Savannah wieder und treffen durch die unglaublichsten Zufälle aufeinander. Jamie's Druckerpresse landet statt in Wilmington dort, passenderweise kommen auch Fergus plus Familie mit, denn die Druckerei ist ja gerade zur rechten Zeit abgebrannt. Dass ein Kind dabei zu Tode kommt, wird fast nebensächlich abgehandelt. Life goes on... Und die Versicherungssumme kommt auch gelegen.

Wie schon in Echo trifft Ian auf William und umgekehrt, retten sich gegenseitig das Leben und wenn ein erneutes zufälliges Zusammentreffen allzu unwahrscheinlich wird, findet sich Ian eben gemeinsam mit Lord John in Gefangenschaft, man hilft sich gegenseitig, frei zu kommen. Und Jamie begegnet William, wenn's gerade opportun ist.

Die Suche nach der Witwe des angeblich verstorbenen ältesten Sohns des Dukes of Pardloe führt William von nördlich von New York nach Savannah in Georgia (tausend Meilen südlich) gerade dann, wenn eben auch die Frasers dort sind, die englische Armee dort eintrifft, ebenso wie Lord John und Hal. Die Witwe wird auch gefunden, doch das war's dann schon, weitere Informationen bekommt man nicht. Zwei Mädchen, die William unter seinen Schutz nimmt und nördlich von Philadelphia in die Obhut von Quäkern gibt, tauchen ohne Erklärung ebenfalls in Savannah auf, obwohl sie jeden Grund hätten, die englische Armee zu meiden. Und mitten in der Wildnis außerhalb der Stadt stolpert William geradezu über eines der Mädchen. - All diese arg konstruierten Plots sind einfach zu ärgerlich.

Roger reist in die Vergangenheit, sucht und trifft auf seinen Vater, und lässt ihn gehen ohne wirklich mit ihm zu sprechen? Wieso dann überhaupt diesen Strang aufnehmen. Buck trennt sich von Roger um wieder zurück in die Zukunft zu Brianna zu reisen um ihr Nachricht von Roger zukommen zu lassen. Doch dann taucht er plötzlich und ebenfalls ohne Erklärung wieder auf, gerade, als Familie MacKenzie sich in der Vergangenheit wieder vereint? Ist er denn nun zeitgereist oder nicht? Wieso kommt er plötzlich auf die Idee, nun doch Roger aufzusuchen?

Und leider scheint es auch so, dass wir von Geillis Duncan nicht das letzte gehört haben. Womöglich steckt sie hinter dem Plot von Jemmies Entführung und mit Rob Cameron unter einer Decke. Whatever! Hier scheint nichts mehr zu unwahrscheinlich und zu sehr an den Haaren herbeigezogen...

Und wenn dann immer noch ein paar Seiten für einen richtig dicken Wälzer fehlen, dann paaren sich eben die Pärchen und werden nicht müde, sich ihrer Liebe und Anziehung zu versichern. Jamie und Claire, Roger und Brianna, Ian und Rachel, Dottie und Denzel. Wieso eigentlich nicht auch Lord John einen Lover verpassen? Ja, zuviel des Guten.

Und auch die historischen Fakten erwecken den Eindruck, irgendwie bei Wikipedia kurz nachgelesen und passend mal kurz reinkopiert worden zu sein. Da reitet eben Washington an Jamie vorbei, wäscht General Lee den Kopf und motiviert, die in Rückzug befindlichen Truppen, wieder in den Kampf einzugreifen... In einer Szene am Anfang des Buches wird Jamie in einer Hütte im Wald persönlich von ihm rekrutiert, aber klar doch...

Angesichts der Tatsache, dass die Saga gerade als TV-Serie verwurstet wird, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, kommende Serien-Drehbücher vor Augen zu haben. Abrupte Szenenwechsel von einem Protagonisten zum nächsten. Der rote Faden fehlt aber. Alles wirkt unausgereift. Kaum nachvollziehbar, dass das Buch fünf Jahre Recherche und Arbeit gebraucht hat. Scheint, als würde sich Diana G. ebenfalls mit der TV-Produktion und Promotion zu verzetteln. Eine Parallele mit GRRM ist nicht zu übersehen...

Es ist einfach schade, dass sich Diana Gabaldon nicht darauf konzentriert hat, einzelne Stränge auch wirklich auszuarbeiten, eine Geschichte zu erzählen. Es scheint einfach Idee an Idee aneinandergereiht ohne wirklichen Zusammenhang. Ein verzweifelter Versuch, 9 Bände voll zu bekommen...
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5.0 von 5 Sternen Written in My Own Heart's Blood, 28. Juni 2015
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Ich freue mich sehr dieses buch zu lesen. Ich habe alle andere in der Outlander Serie gelesen. Ich bin neugierig wo Diana G. uns jetzt hinführt!
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Written in My Own Heart's Blood: A Novel (Outlander)
Written in My Own Heart's Blood: A Novel (Outlander) von Diana Gabaldon (Taschenbuch - 10. Juni 2014)
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