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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu 90% gut: 3,5 Sterne, 10. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Mark of the Demon (Taschenbuch)
Dämonenbeschwörung mag ein ungewöhnliches Hobby sein und sich mit einem reichen Sozialleben nur schwer vertragen, aber Detective Kara Gillian war schon immer ein Eigenbrötler. Sie steht kurz davor ihre bislang größte Beschwörung durchzuführen, als die Symbolmorde wieder anfangen und das Polizeibüro in helle Aufregung versetzen. Vor drei Jahren, als Kara bei der Polizei anfing, war der Serienmörder das letzte Mal tätig. 13 gefolterte und auf grausamste Art ermordete Leichen wurden aufgefunden, bis die Morde plötzlich stoppten. Da sich Kara am besten mit dem Fall auskennt, wird sie mit der Leitung betraut. Es ist ihr erster großer Fall und sie ist sich sicher, dass die Symbole auf den Leichen nekromantische Zeichen sind. Nur über deren Bedeutung ist Kara sich nicht im Klaren und dann geht ihre große Beschwörung plötzlich ganz schrecklich schief ...

Nur zwei Szenen hätten überarbeitet werden müssen, und MARK OF THE DEMON wäre das bislang beste Paranormale Fantasydebüt 2009 gewesen. Stattdessen muss sich Diana Rowland mit mickrigen 3.5 Sternen zufrieden geben. Was hat diese Autorin so richtig und was so falsch gemacht?
Mit Detective Kara Gillian hat die Autorin eine tolle Protagonistin geschaffen, die im richtigen Maße über Kompetenz und Verletzlichkeit verfügt. Karas engster sozialer Kontakt ist ihre Tante, die sie aufgezogen hat und gleichzeitig auch ihre Mentorin ist. In gewissen sozialen Situationen (vor allem in Liebesbelangen) fühlt sie sich deswegen etwas überfordert. Sie bevorzugt die strengen Regeln, die die Interaktionen mit Dämonen festlegen, und sie ist stolz auf ihr Talent. Ähnlich ergeht es Kara mit ihrer Arbeit - sie kennt ihre Rolle und fühlt sich trotz mancher Schwierigkeiten wohl darin. Da Rowland selbst lange Zeit im Polizeidienst stand, wird Karas Arbeitsalltag mit zahlreichen Details belebt, von denen andere Autoren keine Ahnung haben. Egal ob es um interne Rivalitäten, Machogehabe, Bürokratismus, Details einer Tatortbestandsaufnahme oder gewisse Fachausdrücke geht, man merkt, dass die Autorin weiß, worüber sie schreibt und deswegen wirkt alles umso realistischer. Der Fall - die Symbolmorde - und seine Aufklärung sind spannend und sinnvoll mit Karas Tätigkeit als Dämonenbeschwörerin verwoben. Leider begeht die Autorin am Höhepunkt - der Konfrontation des Serienmörders mit der Heldin - ihren zweiten großen Fehler: Die Szene ist das Paradebeispiels eines Bösewichtmonologes (Du warst klug genug herauszufinden wer ich bin, aber es wird dir nichts nutzen, denn ich werde dich vernichten! Buwaha! Autsch - so war das nicht geplant!) Die Szene war so klischeehaft und albern, dass ich mich fremdgeschämt habe. Der Abspann war zum Glück halbwegs gelungen und konnte mich wieder mit der Geschichte versöhnen.
Doch die Autorin vermasselt nicht nur den Höhepunkt, auch die zweitwichtigste Stelle des Buches - Karas große Dämonenbeschwörung - wurde ein unangenehmes Erlebnis. Ich dachte, ich befände mich im falschen Buch, als sich der Dämon als dominanter Sexprotz herausstellte, der die Heldin zu einem Sexabenteuer verführt, dass diese wiederum über Kapitel hinaus bereut. Eine Szene wie diese, geschrieben in dieser Form, mag für Paranormale Romance in Ordnung gehen. Hier war die Diskrepanz zwischen dem, was die 45 Seiten zuvor und dem, was danach kam, einfach zu groß. Sie fühlte sich an wie ein Fremdkörper. Wäre die Szene anders geschrieben (weniger auf den sexy Thrill ausgerichtet) wäre sie vielleicht in Ordnung gegangen, weil dieses Stelldichein bestimmte, wichtige Konsequenzen für die Handlung hat. So war ich nur vor den Kopf gestoßen.
Und weil ich schon beim Thema bin. In MARK OF THE DEMON gibt es einen zweiten potentiellen Love Interest für Kara. Anfangs erschien er mir interessant, doch je mehr Szenen er hatte, desto näher man ihn kennen lernte, desto unwirklicher erschien er mir.

Fazit? Ich glaube Diana Rowland hat das Zeug zu einer großartigen Autorin. 90% ihres Debütromanes sind hervorragend geschrieben. Schade nur, dass es gerade die wichtigen Szenen sind, die sie verbockt hat. Ich werde Rowland auf jeden Fall noch eine Chance geben und mir den nächsten Teil der Reihe zulegen. Er soll Blood of the Demon heißen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner und stimmiger Debütroman, 25. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mark of the Demon (Taschenbuch)
Detective Kara Gillian arbeitet bei der Polizei von Beaulac und hat gerade ihren ersten großen Fall zugewiesen bekommen. Sie soll eine Reihe von rituellen Morden untersuchen und sich so ihre Sporen in der Truppe verdienen. Kara ist nicht nur eine gute Polizistin, sie beschwört auch Dämonen und ist mit der Welt des Übernatürlichen vertraut, was ihr einen großen Vorteil verschafft. Schnell wird ihr klar, dass der Serienmörder versucht, einen Dämon zu beschwören, und er ist der Polizei einige Schritte voraus. Als Kara einen niederen Dämon zu sich rufen will, um ihn zu den Vorgängen zu befragen, geht etwas schief und der mächtige Dämonenlord Rhyzkahl taucht stattdessen auf. Anstatt Kara aufgrund dieser Anmaßung abzuschlachten, entwickelt er reges Interesse an ihr und versucht sie zu überreden, ihn freizusetzen. Kara fühlt sich einerseits von seiner engelsgleichen Schönheit angezogen, andererseits weiß sie, zu welchen Gräueltaten er fähig sein kann. Aber seine Mithilfe bei der Aufklärung der Morde wäre sehr willkommen für sie. Und dann ist da noch der gutaussehende FBI-Agent, der dem Fall zugeteilt wurde, und der Kara zwar auf die Palme bringt, den sie sich aber trotzdem nicht aus dem Kopf schlagen kann.

MARK OF THE DEMON hat mir gut gefallen. Kara ist eine wirklich sympathische und rundum gelungene Hauptfigur, deren Entscheidungen und Gefühle man gut nachvollziehen kann. Sie ist eine fähige Polizistin und kann sich in dieser Männerdomäne durchsetzen, ohne dabei aber grob oder unsympathisch zu wirken. Obwohl sie im Beruf manchmal ihre härteren Seiten zeigen muss, ist Kara doch von einer tiefen Verletzlichkeit erfüllt. Sie lebt in selbstgewählter Einsamkeit - sie hat ihre Gründe dafür - und hat dementsprechend Schwierigkeiten, andere Menschen an sich heranzulassen.
Der Polizeialltag wird in MARK OF THE DEMON sehr realistisch dargestellt und Karas Kollegen sind keine Karikaturen, sondern lebensecht wirkende Charaktere. Auch alle anderen Nebenfiguren sind ansprechend gestaltet und können überzeugen. Gut gefallen hat mir Karas Tante Tessa, die Kara nicht nur aufgezogen hat, sondern sie auch in die Kunst der Dämonenbeschwörung eingeführt hat. Angetan war ich auch von Ryan, dem FBI-Agenten, über den wir zwar nicht besonders viel erfahren, der jedoch durch und durch sympathisch ist, obwohl er doch leichte Gary Stu-Tendenzen aufweist.
Die Dämonen, ihre Kasteneinteilung und ihre Beschwörungen sind interessant geschildert und Diana Rowland hat sich hier etwas Neues einfallen lassen. Außer den Dämonen gibt es keine übernatürlichen Elemente in MARK OF THE DEMON und alles läuft nach festgelegten Regeln ab. Mit Rhyzkahl hatte ich aber ein kleines Problem. Obwohl er überirdisch schön und mächtig ist und Kara doch sehr beschäftigt, fand ich ihn unterm Strich doch relativ langweilig. Rowland bietet uns hier nichts wirklich Neues oder Aufregendes. Das führt mich direkt zu der Beschwörungsszene, in der er das erste Mal auftritt. Meine Vorrezensentin hat schon angemerkt, dass die Sexszene, die darauf folgt, unnötig ist und ich muss mich anschließen. Es ist nicht so, dass die Szene unerotisch wäre, aber sie passt einfach nicht ins Gesamtbild des Romans. Diese erste Begegnung zwischen Rhyzkahl und Kara hätte man auch ohne Sex prickelnd und intensiv gestalten können.
Der Handlungsverlauf in MARK OF THE DEMON hat mir insgesamt gut gefallen. Die Ermittlungen sind logisch, spannend und die Aufklärung der Morde wartet mit einer Überraschung auf. Ich muss allerdings sagen, dass die finale Konfrontation mit dem Mörder weniger Biss und Spannung aufgewiesen hat, als ich erwartet hatte. Hier hat Rowland eine Chance verschenkt.

Trotz leichter Schwächen hat mir MARK OF THE DEMON gut gefallen. Ich werde mir auf jeden Fall die Fortsetzung BLOOD OF THE DEMON zu Gemüte führen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was will man mehr?, 5. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Mark of the Demon (Taschenbuch)
Diana Rowland schafft hier eine äußerst interessante Umgebung für ihre Protagonistin Kara Gillian, die sich nicht nur in einer, sondern gleich zwei Welten behaupten muss. Zum einen als Detective bei der Beaulac Polizei und zum anderen als Beschwörerin mächtiger Dämonen.
Was läge hier näher als die okkulten Talente einzusetzen, um einen lang gesuchten Serienkiller zu fassen? Doch was zunächst als Beschwörung eines Dämons von niedrigem Rang beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Situation, die Kara nicht mehr kontrollieren kann und die sie tiefer in die Welt der Dämonen blicken lässt als sie sich je hätte vorstellen können.

"Was will man mehr?" eine Frage, die ich mir (leider) nur noch äußerst selten bei Beendigung eines Buches stellen kann. Doch hier trifft sie voll ins Schwarze. Meiner Meinung nach ein voll und ganz gelungener Roman, der alles beinhaltet, was das Fantasy-Herz begehrt. Und der vor allem mit neuen und frischen Ideen aufwarten kann, was besonders in einer Zeit in der sich viele Fantasy-Romane immer mehr ähneln, sehr erfreulich ist.

Das Konzept den klassischen Krimi mit einer magischen Welt zu verknüpfen, ist sicherlich nicht neu, hier aber fantastisch umgesetzt, wie ich finde.
Ebenso muss ich den absolut fesselnden, humorvollen und spannenden Schreibstil von Diana Rowland loben.

Dieses Buch lohnt sich wirklich und darf, ebenso wie die folgenden Bücher der Serie, in keinem Bücherregal fehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Krimi mit Dämonenbeschwörer, 19. April 2012
Von 
Merle - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Erster Band einer Serie mit Dämonen, Dämonenbeschwörer und Kriminalpolizei.

Nach einer schwierigen Kindheit hat sich die 29-jährige Kara Gillian in die Mordkommission hochgearbeitet. Als Anfängerin wird ihr der Auftrag erteilt, einen seit Jahren tätigen Serienmörder dingfest zu machen. Das geheime Hobby von Kara ist die Dämonenbeschwörung, worin sie sehr begabt ist. In den Morden erkennt sie die Hand eines anderen Dämonenbeschwörers und geht dem auf den Grund. Anfänglich hat sie als Anfängerin grosse Mühe, sich gegen die erfahrenen Kollegen durchzusetzen.

Die Geschichte ist sehr gut und interessant geschrieben, was auch dadurch erklärt werden kann, dass die Autorin im Polizeimilieu berufstätig war. Etwas unpassend war die erotische Anfangsszene mit dem Dämonenlord, die Hintergrunderklärungen waren mir zu dürftig, da hätte ich gerne mehr gehabt. Nicht ganz einleuchtend war die Erklärung des Polizeichefs, der mit der Leistung von Kara nicht zufrieden war, nachdem andere über Jahre nichts erreicht hatten. Das ging zu glatt. Insgesamt sehr empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Suchtgefährdend dämonisch gute Detectiv-Story !, 10. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mark of the Demon (Taschenbuch)
Eine super gelungene Mischung aus Krimi + Horror + Magie und Erotik ist der Autorin hier gelungen.

Dieser Serieneinstand hat micht total begeistert !

Nie weiss man, was als nächstes passieren wird, alle sind bis zuletzt irgendwie verdächtig und eine knisternde Spannung ist ständig greifbar. Dieser kniffelige Kriminalfall ist absolut fesselnd.

Das Buch mochte ich nicht aus der Hand legen (hab es in einem durchgelesen).
Bleibt bis zum Schluss unvorhersehbar faszinierend.

Bin bereits süchtig nach der Fortsetzung !
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Mark of the Demon
Mark of the Demon von Diana Rowland (Taschenbuch - 23. Juni 2009)
EUR 7,79
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