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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der (fast) perfekte Coup: 4,5 Sterne
LoLL ist eine Mischung aus Ocean's 11, Gangs of New York und Merchant of Venice. Das Buch ist zwar nicht ganz der Geniestreich, als der es propagiert wird, aber äußerst unterhaltsam: spannend von der ersten bis zur letzten Seite, humorvoll und dramatisch, mit interessanten Charakteren, viel Atmosphäre und einer Handlung, die es in sich hat...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2006 von hwm

versus
3.0 von 5 Sternen Mit einigen Geburtsschwierigkeiten entwickelt sich eine spannende Geschichte
Die Geschichte spielt in Camorr, einer Stadt, die auf mehreren Inseln erbaut ist, die durch Brücken und Kanäle verbunden sind. Ein Großteil des täglichen Stadtlebens spielt sich auf Booten ab. Locke Lamora ist ein Waisenkind das vom Thiefmaker aufgenommen und zum Dieb erzogen wird. Er allerdings ist interessierter an ausgeklügelten Plänen,...
Vor 2 Monaten von annlu veröffentlicht


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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der (fast) perfekte Coup: 4,5 Sterne, 14. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: The Lies of Locke Lamora (Gebundene Ausgabe)
LoLL ist eine Mischung aus Ocean's 11, Gangs of New York und Merchant of Venice. Das Buch ist zwar nicht ganz der Geniestreich, als der es propagiert wird, aber äußerst unterhaltsam: spannend von der ersten bis zur letzten Seite, humorvoll und dramatisch, mit interessanten Charakteren, viel Atmosphäre und einer Handlung, die es in sich hat.

Locke Lamora und seine Gentlemen Bastards haben den Betrug zur Kunstform erhoben. Denn was gibt es Schöneres als den Adel an der Nase herumzuführen und ihm gleichzeitig das Geld aus der Tasche zu ziehen? Damit verstößt die Gruppe von Trickbetrügern gegen den Geheimen Frieden, der den Adel vor der Unterwelt schützt und die Unterwelt vor allzu genauer Überwachung durch die Gelbjacken (Polizei). Mitten in Lockes nächsten kriminellen Geniestreich gerät die Situation außer Kontrolle: die Polizei kommt ihm auf die Schliche, ein Bandenkrieg entflammt die Unterwelt und im Grauen König scheint Locke seinen Meister gefunden zu haben. Doch ein Gentlemen Bastard gibt sich nicht so leicht geschlagen, vor allem nicht, wenn aus dem Spiel bitterer Ernst wird ...

Das erstaunlich kompakte Erstlingswerk von Scott Lynch bildet den Auftakt zur Gentlemen Bastard Heptalogie (LoLL, RED SEAS UNDER RED SKIES, THE REPUBLIC OF THIEVES, THE THORN OF EMBERLAIN, THE MINISTRY OF NECESSITY, VI und VII noch ohne Titel). Zugleich ist es eine vollkommen in sich abgeschlossene Geschichte. Doch jeder, der sie liest, wird bei Lockes nächsten Coup dabei sein wollen. Heyne bringt im Mai 07 den ersten Band heraus: DIE LÜGEN DES LOCKE LAMORA.

"Some day, you're going to fuck up so magnificently, so ambitiously, so overwhelmingly that the sky will light and the moons will spin and the gods themselves will shit comments with glee. And I just hope I'm still around to see it."

"Oh, please." said Locke. "It'll never happen."
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Something different, 31. März 2008
Rezension bezieht sich auf: The Lies of Locke Lamora (Gentleman Bastards) (Taschenbuch)
Did you ever have problems getting a story right that you read a few months ago? Ever started mixing up characters and places? You just know that you read that book and ist was quite ok but in the end it was just one out of many?

That won't happend to you with this one. The story and its characters are just a bit different from what you are used to. A little less noble, a little less romantic, a little less fantastic - very refreshing, very entertaining!
I won't give 5 stars for less!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, 13. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Lies of Locke Lamora (Gentleman Bastards) (Taschenbuch)
Insgesamt ein schönes Fantasybuch. Die Geschichte um den Waisenjungen Locke, der unter der Aufsicht eines falschen Priesters, zusammen mit anderen Waisenkindern zu hochkarätigen Betrügern erzogen wird, macht grundsätzlich Spass. Okay, die Handlung müßte nicht immer vor und zurück springen, aber das geht noch. Zuviel fand ich die teilweise seitenlange Beschreibung von Landschaft und Architektur, denn dadurch schwand der Spannungsbogen. Es gibt gerade am Anfang lustige Passage, die sich aber im Laufe der ernsten Geschichte verlieren. Spannend auf jeden Fall, kann ich dieses Buch allerdings Englisch-Einsteigern, aufgrund der Wortwahl und blumigen Ausdrucksart des Autors, nicht empfehlen...
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante, urbane Fantasy, 18. März 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Lies of Locke Lamora (Gentleman Bastards) (Taschenbuch)
Die Lügen des Locke Lamora von Scott Lynch ist ein Fantasyroman, der vom klassischen Muster des Genres abweicht. Fast zur Gänze in einer an das Renaissance-Venedig erinnernden Stadt angesiedelt, sind die Protagonisten der Geschichte Verbrecher. Keine gewöhnlichen Kriminellen natürlich, sondern die Gentleman Ganoven, Trickbetrüger par exzellence, die darauf spezialisiert sind, die Reichen in geschickten Verwirrspielen um ihr Vermögen zu bringen.

Doch ihr schönes Leben findet ein jähes Ende, als sich in der Unterwelt der Stadt gefährliche Veränderungen ergeben, Verbündete ausgeschaltet werden, und man ihnen offensichtlich nach dem Leben trachtet - gerade als sie den Coup ihres Lebens durchziehen. Erst nach und nach kommen sie einer gefährlichen Verschwörung auf die Spur, die mehr bedroht als nur ihren Raubzug.

Der Roman ist frisch und anders, konnte mich aber nicht zur Gänze überzeugen. Mit vielen Rückblenden erzählt Lynch die Geschichte seines titelgebenden Haupthelden und beleuchtet dabei die Stadt Camorr. Doch die Story selbst wird schnell konventionell, und am Ende gibt es den genretypischen Showdown mit blanken Klingen, den ich in einem Buch, das immer wieder auf die Schläue des Protagonisten verweist, als enttäuschend empfand. Zudem sind die Verbrechen der Gentleman Ganoven durchaus nicht von brillanter Schläue, sondern recht simple Verwirrspiele. Da hätte ich mir ein wenig mehr Intrige erhofft. Dennoch ist das Buch ein guter Fantasyroman abseits ausgetretener Pfade.

Fazit: Ein lesenswertes Debüt, dessen Finale leicht enttäuschend wirkt. Trotzdem eine empfehlenswerte Lektüre, die Lust auf den nächsten Band macht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Gentleman Bastards, 6. Juli 2008
Von 
B. Winkelmann (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
sehr spannende, amüsante einfallsreiche Geschichte um einen Haufen gebildeter Diebe. Schön mal etwas anderes als Orks, Elfen/Elben, Ritter, SpaceCowboys also Protagonisten zu haben. Nicht das die genannten schlecht wären, doch dieses Buch, bzw diese Reihe bietet einfach mal eine erfrischend andere Story. Habe das Buch im englischen gelesen, kann also nicht für die deutsche Übersetzung sprechen.
Meiner Meinung nach eine deutliche Empfehlung für verregnet Nachmittagsstunden.
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5.0 von 5 Sternen Das beste Buch des Jahres 2014 für mich!, 11. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Lies of Locke Lamora (Gentleman Bastards) (Taschenbuch)
Inhalt

Locke Lamora ist ein Dieb. Aber nicht irgendein Dieb - er ist der beste in ganz Camorr. Zusammen mit seinen Freunden Jean Tannen, Calo und Galdo Sanza und dem jungen Bug, die sich die Gentlemen Bastards nennen, raubt er die Reichsten der Reichen aus - und das sehr erfolgreich. Niemand ist ihm bisher auf die Schliche gekommen und sogar der Anführer der Diebesgilde wird von ihm betrogen. Als Locke für seinen neuesten Coup plant, den wohlhabenden Don Lorenzo Salvara und seine Frau Doña Sofia um einige zehntausend Goldmünzen ihres Vermögens zu erleichtern, scheint zunächst alles glatt zu laufen. Doch dann taucht ein geheimnisvoller Mann in Camorr auf, der sich Gray King nennt, und der Diebesgilde Probleme bereitet. Als dieser Gray King beginnt, Lockes Pläne zu vereiteln und alles zu zerstören, was ihm im Leben wichtig ist, schwört Locke, den geheimnisvollen Feind zu besiegen - oder bei dem Versuch zu sterben.

Meine Meinung

Oh mein Gott! Was für ein Buch! Was für ein geniales, abgefahrenes, perfektes, wahnsinniges, tolles Buch! Ich kann nicht glauben, dass ich all die Jahre auf das Buch warten musste. Ich habe selten einmal ein so gutes Buch gelesen. Seit ich es im November 2014 gelesen habe, lässt es mich nicht mehr los. Fangen wir aber nun ganz von Beginn an:

Zunächst fiel mir der Einstieg nicht so leicht. Das Englisch ist sehr anspruchsvoll (viel Slang, Redewendungen, Dialekte und kompliziert konstruierte Sätze...) und liest sich definitiv nicht einfach runter. Wenn ich gewöhnlich bei etwas schwierigerem Englisch drei bis maximal zehn Seiten benötige, um mich einzulesen, habe ich hier den kompletten Prolog gebraucht - der fast vierzig Seiten lang ist. Auch inhaltlich fand ich nicht direkt Zugang zu der Geschichte und während des Prologs fragte ich mich häufiger, worauf das Buch hinaus will und ob es wirklich etwas für mich wäre. Ich bin froh und mehr als dankbar, dass ich nicht aufgegeben und den Prolog überstanden habe, dann spätestens ab dem ersten Kapitel war ich verliebt.

Zunächst erfährt man über Locke Lamora, dass er ein Waisenjunge ist, der Mist gebaut hat. Dafür soll er bestraft werden, wird stattdessen jedoch zu einem Priester geschickt, der einem ganz besonderen Gott dient. Immer wieder während der Geschichte werden Interludes eingeschoben, in denen man etwas aus Lockes Vergangenheit erfährt. Locke wird von dem Priester Chains zusammen mit den Zwillingen Calo und Galdo und später mit Jean zu Dieben ausgebildet. Zunächst fragt man sich, was die Interludes sollen, doch nach wenigen Seiten merkt man, wie genial diese Zwischenkapitel eingebaut sind. In jedem Interlude wird etwas aus der Vergangenheit Lockes oder Jeans geschildert (oder etwas aus der Geschichte Camorrs) und im nächsten Gegenwartskapitel spielt genau das, was man zuvor im Interlude gelesen hat, eine wichtige Rolle. Diese Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart, dieses Unterbringen von Informationen, hat mir unheimlich gut gefallen. Beispielsweise gibt es ein Interlude, in dem beschrieben wird, dass Locke sich als Jugendlicher von einem rivalisierenden Gang-Anführer verprügeln ließ, weil er wusste, dass Jean Tannen kommen und ihn retten würde - und genau dieses Vertrauen auf Jean spielt im nächsten Kapitel eine entscheidende Bedeutung. Diese Verbindungen sind so gut gemacht und man lernt die Charaktere dadurch besser kennen und zu verstehen. Vor allem Locke als Protagonist ist perfekt. Er ist eine gelungene Mischung aus Anti-Held und Held, denn er hat seine bösen und verschlagenen Seiten, aber tief in seinem Innern ist er ein guter Mensch mit Gewissen und Prinzipien. Außerdem mochte ich, dass Locke und seine Freunde (bis auf Bug) alle über 20 Jahre alt sind. Neben Locke mochte ich auch Jean Tannen unheimlich gerne - die enge Zuneigung und Verbundenheit, die Locke und Jean füreinander empfinden, hat mich sehr berührt.

Das Buch ist mit 719 Seiten sicherlich kein kleiner Bissen, dennoch wurde es niemals langweilig. Trotz der Dicke und der Ausführlichkeit, mit der Scott Lynch das Buch geschrieben hat, war es kurzweilig und zog sich nicht. Abwechselnd ging es mal actionreicher zu, mal beschaulicher, aber durch den wunderschönen Schreibstil konnte man sich in jede Situation hinein versetzen. Ich habe mir gefühlt hundert Stellen markiert, in denen mir Sätze besonders ins Auge gesprungen sind - teils, weil sie witzig waren, teils, weil sie mich berührt haben.

Denn man wird unweigerlich von dem Buch berührt. Und mitgerissen. Ich konnte es stellenweise kaum noch aus der Hand legen und habe richtig mitgefiebert, wie es weiter gehen würde. Schnell merkt man, dass Locke alles zu entgleiten droht und das erste Mal hatte ich richtig Angst, das Buch zu Ende zu lesen, weil ich mir nicht sicher war, dass Locke das alles überleben würde. Ständig saß ich da und dachte nur, wie Locke da heil aus der Sache wieder rauskommen sollte. Vor allem, nachdem der Gray King auftaucht, spitzt sich die Situation dramatisch zu und ein glückliches Ende scheint nicht mehr möglich zu sein. Am Ende musste ich mir sogar ein paar Tränen verkneifen, da mich das Buch wirklich mitgerissen hat. Einige Szenen in dem Buch sind sehr heftig und der Autor beschönigt nichts. So wird recht detailliert beschrieben, wie dieser oder jener getötet wird - teilweise ist das nichts für Menschen mit schwachen Nerven. Auch die Sprache ist oftmals sehr derb, es passt aber einfach perfekt zum Flair des Buches und hat mich jetzt nicht gestört. Zudem gibt es immer wieder Hinweise und Andeutungen bezüglich eines Love-Interests von Locke, aber man erfährt in diesem Band noch nichts genaueres. Daher freue ich mich schon auf die Fortsetzungen.

Ich könnte noch ewig so weiter machen und das Buch in höchsten Tönen loben, aber ich möchte ja nicht zu viel verraten, denn man sollte das Buch unbedingt selber lesen und sich von dessen Genialität verzaubern lassen! Daher mache ich an dieser Stelle der Rezension Schluss, damit ich nicht doch noch irgendwelche Spoiler aus Versehen ausplaudere. Daher: Los, geht und kauft das Buch. Ob auf Englisch oder Deutsch ist mir egal, Hauptsache, ihr lest es :)

Fazit

The Lies of Locke Lamora ist bei mir von 0 auf 100 eingeschlagen wie eine Bombe und darf sich von nun an unter meinen Top-Lieblingsbüchern zählen. Es ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe und zählt zu meinen Highlights der dieses Jahr gelesenen Bücher. Der Schreibstil ist unnachahmlich, genau so wie der Erzählstil, die Zeichnung der Charaktere, der Handlungsaufbau und die Story an sich. Ich habe das Buch geliebt und vergebe sehr gerne volle 5 Sterne!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganovenstreich - 4.5 Punkte, 24. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: The Lies of Locke Lamora (Gentleman Bastards) (Taschenbuch)
In der düsteren Fantasy-Welt Camorr wächst der Waisenjunge Locke Lamora auf. Nachdem er dem Diebesmacher, Mentor der jugendlichen Diebe Camorrs über den Kopf hinauswächst, kommt er in die den Haushalt des Priestes Chains, der die Diebesbande der "Gentlemen Bastards" leitet und ausbildet. Hier findet Locke Erfüllung, eine profunde Diebesausbildung und gute Freunde in seinen Bandesbrüdern. Gemeinsam planen sie Jahre später eine nahezu perfekt erscheinenden Coup, der ihnen die Hälfte des Vermögens eines adligen Dons der Stadt zuführen soll. Doch mittendrin taucht ein Fremder in Camorr auf, der sich "der graue König" nennt und der Reihe nach Bandenmitglieder erledigt. Schon bald vermutet Locke, dass "der graue König" nach der Herrschaft über die Unterwelt Camorrs dürstet und mit einem Magier im Bunde steht. Und ganz nebenbei Lockes perfekten Plan mächtig durcheinander bringt.

Der bereits mehrfach von der Presse genannte Vergleich mit "Ocean's Eleven" und anderen meisterhauften Ganovenstückchen erscheint zwar für ein Fantasy-Buch weit hergeholt, ist aber wirklich gar nicht so abwegig. Auch hier geht es um "den perfekten Plan" und einen Mann mit einem Gehirn, das sich sowas ausdenken kann. Das Buch ist wirklich gekonnt geschrieben und nimmt den Leser vom ersten Kapitel an gefangen. Die düstere Welt Camorrs und der harte Weg des erst kleinen und später ausgebufften Locke, sind eindringlich beschrieben, viele Charaktere gekonnt gezeichnet und der verschachtelte Plot etwa so geradlinig wie ein gordischer Knoten. SCott Lynch beweist ein Händchen für "Um-5-Ecken-Denken" und der Leser kann mit Staunen verfolgen, wie die Handlung sich immer wieder im Kreise dreht.
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3.0 von 5 Sternen Mit einigen Geburtsschwierigkeiten entwickelt sich eine spannende Geschichte, 14. März 2015
Rezension bezieht sich auf: The Lies of Locke Lamora (Gentleman Bastards) (Taschenbuch)
Die Geschichte spielt in Camorr, einer Stadt, die auf mehreren Inseln erbaut ist, die durch Brücken und Kanäle verbunden sind. Ein Großteil des täglichen Stadtlebens spielt sich auf Booten ab. Locke Lamora ist ein Waisenkind das vom Thiefmaker aufgenommen und zum Dieb erzogen wird. Er allerdings ist interessierter an ausgeklügelten Plänen, um an das zu kommen, was er will. Daher wird er an den Priester Perelandros verkauft, der ihn in seiner Gruppe junger Diebe aufnimmt. Die "Gentlemen Bastards" erhalten eine Ausbildung die sie zu jungen Trickdieben macht, die nun - in ihren Zwanzigern - den Coup ihres Lebens planen. Dabei stoßen sie allerdings auf allerlei Schwierigkeiten.

Das Buch wechselt zwischen der Geschichte und Rückblicken auf die Ausbildungszeit im Tempel Perelandros. Diese sind leider immer dann dazwischengeschoben, wenn die Geschichte gerade spannend wird.

Ich konnte erst nicht so warm werden mit der Erzählweise. Die ersten 150 Seiten war ich mir nicht mal sicher, ob ich`s überhaupt weiterlesen soll. Dann wurde es langsam etwas spannender. Die ausführlichen Beschreibungen der Stadt waren etwas langatmig und nicht immer notwendig - mich haben sie immer wieder von der Geschichte abgelenkt. Bis zum Ende des Buches wurde die Geschichte aber immer spannender - einzelne Nebenerzählungen aus der Jugendzeit ergaben auch mehr Sinn im Ganzen der Story - und ich bin froh, dass ich bis dahin durchgehalten habe.
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5.0 von 5 Sternen Witty story with witty thieves, 20. März 2009
Rezension bezieht sich auf: The Lies of Locke Lamora (Gentleman Bastards) (Taschenbuch)
Locke is an orphan, so for him coming from one of the poorest quarters in town there is no other path but to become one of the 'right' people. In Lynch book, 'right' people are thieves, cut-throats and such. But Locke also has a very creative mind which gets him into a lot of trouble with his guardian the Thiefmaker. Who finally sells him to Master Chains. Master Chains sees the boys potential and trains him as 'gentleman bastard' to become a master thief. As leader of the 'gentlemen bastard' Locke and his four fellow 'bastards' rob the high and noble of the city of Camorr in a very tricky and witty fashion. But the easy life of the gang suddenly comes to an end when they get dragged into a intrigue around the underworld's most feared ruler. Suddenly Locke finds himself with his back to the wall and no idea how to get out of this situation. But in this situations he always gets the best ideas.

I found the book extremely enthralling and all but predictable. Even in the end when you believe everything is lost, it is still Locke who has the winning card. The characters, though all but saints, are well developed and very likeable for all their edges. The interludes which are so often really annoying and always happen to come up when the book is most exciting are in 'The Lies of Locke Lamora' really interesting and worth reading. All in all a really good and clever book.
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5.0 von 5 Sternen beste Fantasy in ungewöhnlichem Setting, 2. November 2011
Rezension bezieht sich auf: The Lies of Locke Lamora (Gentleman Bastards) (Taschenbuch)
Das ist mal wieder ein Fantasy-Buch ganz nach meinem Geschmack.

Das Setting hebt sich wohltuend vom üblichen Einheitsbrei ab: Es gibt keine Zwerge und Drachen, dafür gibt es eine Stadt, die stark an Venedig erinnert, eine mächtige Diebesorganisation, Händler und Adlige, und mittendrin den Antihelden der Geschichte - Locke Lamora. Er ist von Beruf Dieb, notorischer Lügner und Überlebenskünstler, der mit seinen "Gentlemen Bastards" zum einen die Reichen beklaut, und zum anderen die Diebesgilde an der Nase herumführt.

Das Buch ist sehr spannend geschrieben, Scott Lynch schafft es auf geniale Weise, immer wieder neue Wendungen der Geschichte zu bringen, die den Leser förmlich an das Buch fesseln. Dabei wird es nie langweilig, er bringt nie einen Deus ex Machina, um eine verfahrene Situation zu retten, sondern er schafft es, alle Handlungsstränge immer wieder logisch zu vereinen. Dabei schont er auch keine Hauptpersonen, wenn es der Geschichte dient. Die Spannung wird von Kapitel zu Kapitel immer größer, um schließlich in einem Finale Furioso zu gipfeln, das erst auf den letzten Seiten des Buches aufklärt, worum es eigentlich geht. Eine wirkliche Meisterleistung der phantastischen Literatur.
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The Lies of Locke Lamora (Gentleman Bastards)
The Lies of Locke Lamora (Gentleman Bastards) von Scott Lynch (Taschenbuch - 26. Juni 2007)
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