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5.0 von 5 Sternen Wildlings, krakens, and dragons
"Fool's blood, king's blood, blood on the maiden's thigh, but chains for the guests and chains for the bridegroom, aye aye aye."
"I dreamt a wolf howling in the rain, but no one heard his grief,[...] I dreamt such a clangor I thought my head might burst, drums and horns and pipes and screams, but the saddest sound was the little bells. I dreamt of a maid at a feast...
Veröffentlicht am 15. April 2012 von callisto

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schönes Buch miese Qualität
Sehr dünne Seiten sehr kleine Schrift die leider beim lesen verschmiert wer ein Buch mit Qualität sucht sollte mehr Zahlen sonst alles Super
Vor 16 Monaten von Xyz veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wildlings, krakens, and dragons, 15. April 2012
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Fool's blood, king's blood, blood on the maiden's thigh, but chains for the guests and chains for the bridegroom, aye aye aye."
"I dreamt a wolf howling in the rain, but no one heard his grief,[...] I dreamt such a clangor I thought my head might burst, drums and horns and pipes and screams, but the saddest sound was the little bells. I dreamt of a maid at a feast with purple serpents in her hair, venom dripping from their fangs. And later I dreamt that maid again, slaying a savage giant in a castle built of snow."

Der dritte Band des Liedes von Feuer und Eis schließt nicht direkt an Band 2 an, sondern geht noch einmal ein wenig in der Zeit zurück und erzählt einige Ereignisse vor der Schlacht von Kings Landing bevor der Erzählstrang weitergewoben wird. Martin bleibt seiner Erzählweise treu und schildert weiterhin die Ereignisse in Westeros aus verschiedenen Blickwinkeln, jedoch kommen in diesem Band einige neue Personen bzw. neue Sichtweisen hinzu.
Auch diesmal steht eine Prophezeiung am Anfang des Buches, welche die Komplette Handlung vorwegnimmt, ähnlich wie im ersten Band, die auch während der Handlung durch weitere Prophezeiungen untermauert wird. Die Geschichte ist voller Hinweise auf kommende Ereignisse, so dass kaum eines der Geschehnisse wirklich überraschend ist, denn alles wird vorher angekündigt, teilweise schon in Band 1 oder Band 2 der Reihe. Diese ausgefeilte Erzählweise, die Hinweise, die bereits im ersten Band Ereignisse dieses dritten Bandes andeuten zeigt, wie minutiös geplant diese Geschichte ist. Ereignisse aus der Vergangenheit beeinflussen die Gegenwart und Zukunft und nehmen den Protagonisten teilweise die Möglichkeit die Ereignisse selbst zu kontrollieren, denn die Entscheidungen wurden teilweise vor ihrer Geburt bereits für sie getroffen und überrollen sie.
Dieses Buch ist eine Parabel auf Macht, das Streben nach Macht und die Unfähigkeit diese verantwortungsvoll einzusetzen. Macht um der Macht willen, Macht um Reichtum anzuhäufen korrumpiert die Protagonisten und vieles davon findet sich in unserer aktuellen Politik wieder. Der Bürgerkrieg in Westeros wird immer brutaler, Allianzen zerbröckeln, jeder verrät jeden, jeder nimmt Rache, und keiner ist bereit zu vergeben. In diesen Kriegswirren versuchen die Kinder von Ned Stark ihren Weg zu gehen und zu überleben. Bran ist auf der Suche nach der dreiäugigen Krähe, Sansa versucht in Kings Landing zu überleben, Arrya will nach Hause und Robb versucht sein Reich zusammenzuhalten. Für die wirklichen Überraschungen sorgen jedoch Jaime und Tyrion, die langsam zu sich selber finden und erkennen wer sie sind und sein wollen. Sie beginnen sich zu emanzipieren, und eigene Entscheidungen zu treffen. Der Einfluss der Magie wird stärker spürbar, sie erwacht erneut. Die Geschichte wird langsam von einem alternate history Mittelaltersaga zu einem klassischen High Fantasy Roman und zusammen mit den Protagonisten lernt auch der Leser langsam diese magischen Prinzipien kennen.
Nur einer erkennt, welche Gefahr dem Reich wirklich droht und welcher Kampf das Überleben der Menschen sichern wird: Stannis Baratheon, aber auch seine Tage sind gezählt und der wiedergeborene Retter Azor Ahai ist noch ahnungslos, welches große Schicksal ihm beschieden ist.

Vielen Autoren muss man vor allem einen Vorwurf machen: Sie lieben ihre Protagonisten wie eigenen Kinder und tun alles, um sie am Leben zu erhalten. Das ist ein Vorwurf, den man Martin nicht machen kann. Kein Leben ist sicher, jeder kann sterben, jederzeit. Die Geschichte ist wichtiger als ihre handelnden Personen, eine Seltenheit in der der Literatur.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die nimmer endenden Abenteuer von Westeros, 19. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: A Song of Ice and Fire 3. A Storm of Swords. (Taschenbuch)
Es stimmt wohl, die Zahl der Handlungsstränge und Akteure wächst und wächst. Bisweilen vermag man sich nicht gegen das Gefühl erwehren, dass viel geschieht und doch nichts passiert. Aber: Es ist ein G.R.R. Martin und somit scheint der Weg das erklärte Ziel. Obwohl die "Haupthandlung" (zu fassen welche das nun genau ist, überlasse ich jedem Leser selbst) in diesem Buch keine Quantensprünge erlebt, wird die Geschichte doch nie langweilig und erhält durch den Zuwachs an Perspektiven, aus denen erzählt wird, immer wieder neue Facetten. Ganz sicher kann man spätestens mit diesem Band festhalten, dass "Das Lied von Eis und Feuer" nur etwas für Freunde von Geschichten in epischer Breite ist. Kurz und knackig ist ganz sicher nicht Martins Art. Wer jedoch nicht vor "üppigen" Erzählungen zurückschreckt wird auch mit diesem Buch noch seine Freude haben.
Auch wenn es nicht das beste Buch der Reihe ist, so gibt es von mir dennoch die vollen fünf Punkte!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wann kommt der nächste Teil ?, 27. August 2002
Schon lange nicht mehr derart faszinierende Fantasy gelesen. Ich habe die Serie förmlich verschlungen. Warum ?
Am meisten verblüfft die Ruchlosigkeit, mit der scheinbar als Hauptcharaktere identifizierte Personen unerwartet ihr Ende nehmen. Niemand ist wirklich wichtig oder unersetzbar, jede einzelne Person ist nur eine Schachfigur unter vielen, die "einfach so" aus dem Spiel scheiden kann. Das Intigenspiel wird derart gesponnen, daß nicht zu ersehen ist, wer gewinnt. Scheinbare Siege werden innerhalb eines Absatzes zu vernichtenden Niederlage.
Als zweiten Grund möchte ich die bedrohliche Natur der Mystik, der Magie nennen. Zu Beginn ist davon eigentlich nichts zu erkennen. Martin schafft es die Magie geheimnisvoll zu belassen, die Fähigkeiten der Magie praktizierenden bleiben undurchschaubar.
Wirklich das Einzige, das mich "ärgert" ist, daß ich wieder einmal eine Reihe angefangen habe, bei der ich auf den Weitergang warten muß. Hoffentlich nicht allzu lange !
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dritte Runde des vielversprechensten Fantasyzyklus, 23. Dezember 2002
Von 
In meinen Augen trägt Martin eine ungemein große Verantwortung. Zumindest habe ich mich dabei ertappt, wie ich trotz alle Vorfreude auf Storm of Swords Angst davor hatte, daß das Niveau nachlaesst.
Vollkommen unbegründet. Der Stil hat sich zwar leicht geändert und so langsam hält das fantastische Element immer stärker Einzug, doch hat die Geschichte und ihre Charaktere nichts an ihrer Tiefe verloren.
Die Stärke von Martins Fantasyzyklus liegt in meinen Augen in seinem 'Realismus'. Fantastische Elemente werden nur minimal eingesetzt und die Entwicklung der Charaktere ist nachvollziehbar, wobei sie hauptsächlich im Bereich der Persönlichkeiten liegt und nicht im Zugewinn irgendwelcher Achwietoll-Fähigkeiten.
Zudem liefert Martin eine Vielzahl von Prodagonisten (die allen Seiten angehören) und scheut auch nicht davor zurück, lieb gewonnene Charaktere der Spannung und dem Plot zu liebe zu opfern. Bedauerliche Verluste, aber dafür erhöht sich die Emotionalität und Spannung beim lesen. Wenn man zurückblickt, wer in den ersten beiden Bänden schon auf der Strecke geblieben ist, wird klar, daß in Band drei mit allem zu rechnen ist (doch wen wirds erwischen: Jon hinter der Mauer, Caitlyn an der Seite von Rob, Arya auf ihrem Heimweg, Tyrion im Intrigensumpf von Kingslanding???)
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Martins bishger bestes Buch...mit einigen Antworten., 20. Januar 2001
Aber auch einigen weiteren Fragen.Trotzdem:Wer Martins A Game of Thrones und A Clash of Kings gelesen hat,wird von ASOS absolut begeistert sein.Vor allem,weil es einen enormen Einblick in die Ereignisse des Bürgerkrieges gibt..vor allem durch Jamie Lannister,den Königsmörder,der mit 15 den Weißen Schwertern beigetreten war,und seinen Eid brach.Nun erfahren wir endlich mehr über die Ermordung Aerys,ebenso über die Gründe für Jamies Beitritt zum Orden und über den Dolch,mit dem Bran ermordet werden sollte. Vor allem aber werden die Ereignisse,die in A Clash of Kings mit einem Cliffhänger endeten,deutlich vorangetrieben: Rob Stark,King in the North and King of the Trident,steht im Westen,die Lannisters haeben Stannis Baratheon besiegt und sich mit den Tyrells und den anderen großen Häusern des Südens verbündet.Tyrion Lannister,der während der Schlacht am Blackwater Rush schwer verwundet wurde,sieht sich von allen Verbündeten am Hof verlassen.Jon Snow hat sich zum Schein den Wildlingen angeschlossen,und diese marschieren auf den Wall zu.Roose Bolton,Kommandeur der Südarmme von Robs Heer scheint sein eigenes Süppchen zu kochen,und Jamie Lannister,der von Catelyn Stark befreit wurde und auf den Weg nach Kings Landing ist,sieht sich mit seiner Vergangenheit um Aerys,Rhaegar und Ser Arthur Dayne konfrontiert.Währdendessen erobert Daennery Targaryen,die rechtmässige Erbin der Dragonkings,Stadt um Stadt im östlichen Valyria.Aber sie hat nur einen Wunsch:in die Seven Kingdoms zurückzukehren und den Tod ihres Vater und ihres Bruders Rhaegar zu rächen und die Lannisters,Starks und Baratheons für ihren Verrat vor 16 Jahren zahlen zu lassen. Martin spannt die Geschichte um Verrat,Loyalität ,Rache und Ehre geschickt weiter...mit teilweise völlig unerwarteten Wendungen.Zum Beispiel Robbs Starks Hochtzeit mit Jeyne Westerling.Die Geschichte endet mit einem traurigen Höhepunkt und der Bluthochtzeit. Auf jeden Fall war es für mich das bisher beste Buch aus dem ASOIAF Zyklus.Für mich interessanter als Tolkien und Williams oder Jordan,hat martin eine lebendige Welt eines Parallelmittelalters geschaffen,in der keiner der wirkliche strahlende held ist und das Ende völlig offen ist.Auch auf englisch sehr angenehm zu lesen,kann ich das Buch nur emphelen..es wird sie fesseln. A Dance with Dragons erscheint ohnehin erst 2002...und so wird einem die Wartezeit etwas versüsst.ACHTUNG:jeder der die Vorgeschichte noch nicht kennt,sollte die beiden anderen englischen (oder die im deutschen:4) Bücher gelesen haben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ABSOLUT GROSSARTIG!, 14. August 2001
Von 
etanui@gmx.net (Rheinbreitbach, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Wer behauptet dieser Teil der Serie sei nur ein Seitenfüller scheint das Buch nicht gelesen zu haben. Martin beweist mit dem dritten Teil seiner Serie einmal mehr, dass er den Vergleich mit anderen Grössen wie J.R.R. Tolkien gar nicht nötig hat: die Charaktere sind einfach großartig und lebendiger als alles was man in Fantasy-Büchern gewohnt ist und die Geschichte entfaltet sich immer wieder auf unvorhersehbare Weise ohne dabei einen Hauch ihrer Glaubwürdigkeit zu verlieren. Wem die ersten beiden Teile der Serie gefallen haben, der hat eigentlich keinen Grund diesen Teil nicht mit voller Hingabe zu verschlingen. Für die deutsche Übersetzung will ich, was die Atmosphere angeht, nichts garantieren, aber im Orginal ist das Buch einfach umwerfend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höhepunkt der grossartigen Reihe, 22. März 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: A Song of Ice and Fire 3. A Storm of Swords. (Taschenbuch)
Stellvertretend für die ganze Reihe "A Song of Ice and Fire" schreibe ich hier etwas zum dritten Band "A Storm of Swords", der meiner Ansicht nach den bisherigen Höhepunkt darstellt. Nach der ersten Staffel der HBO-Serie habe ich alle bislang erschienen Romane auf Englisch gelesen, und obwohl ich kein wirklicher Fantasy-Fan bin, war ich von der Reihe insgesamt schwer begeistert.

Martin gelingt es nicht nur, eine völlig glaubwürdige Welt zu erschaffen, sondern diese auch noch mit vielen denkwürdigen Figuren und echten Charakteren zu füllen. Seine Erzählkunst zeigt sich nicht nur in einem überzeugenden englischen Stil, sondern auch in den vielen überraschenden Wendungen und unerwarteten Geschehnissen, die den Plot vorantreiben. Selbst vor dem Tod wichtiger Figuren schreckt Martin nicht zurück.

Die Handlung ist scheinbar simpel (Bürgerkrieg mehrerer Fürstenhäuser, hinzu kommt die Bedrohung aus dem Norden und die Erlebnisse von Daenerys auf einem benachbarten Kontinent), doch wird die ganze Geschichte mit einer Fülle von denkwürdigen Personen in wechselnden Perspektiven erzählt, sodass ein durchaus komplexes literarisches Kunstwerk entsteht.

Besonders gut gelungen sind Martin die ersten drei Bände seiner Serie, die alle einen deutlichen roten Faden mit einem Höhepunkt am Ende des Bandes aufweisen. In dieser Hinsicht ragt der dritte Band heraus, in dessen zweiter Hälfte sich die Höhepunkte und überraschenden Wendungen fast schon jagen. Trotzdem ist zuzugeben, dass einige Handlungsstränge auch in diesen Bänden bereits etwas langatmig wirken und nicht recht auf den Punkt kommen, besonders deutliche Beispiele sind hier die Erlebnisse der beiden Stark-Töchter, deren Erzählung gestreckt wirkt, ohne dass ein rechtes Ende absehbar wäre. Auch die Odyssee von Daenerys ist einen Tick zu lang geraten.
Stilistische Eigenheiten wie die zu häufige Beschreibung von Kleidern und kulinarischen Rezepten mögen zum Kolorit der Welt beitragen, sind aber eigentlich in ihrer Masse eher überflüssig. Martins Stil, der die Ereignisse jeweils aus der Perspektive einer Figur erzählt, führt zu einer Art Stop-and-Go-Darstellung, denn immer muss der Faden wieder aufgenommen werden, die neuen Ereignisse geschildert und mit einem offenen Ende abgeschlossen werden. Dies kann man kritisieren, doch trägt es durchaus zur Spannung und der Perspektivenvielfalt der Handlung bei.

Was dazu geführt hat, dass der vierte Band "A Feast for Crows" so dermassen abfällt, ist schwer zu sagen. Der vorher deutliche rote Faden des Plots wird hier undeutlicher, die Erzählung zerfasert, Hauptfiguren fehlen, dafür erhalten Nebenfiguren viel zuviel Raum, die berichteten Ereignisse sind im Rahmen der ganzen Geschichte von geringerem Belang etc. etc. Glücklicherweise ist der vierte Band das kürzeste Buch der Reihe und daher vergleichsweise schnell gelesen.

Mit dem fünften Band "A Dance of Dragons" kann Martin viel verlorenen Boden gutmachen, die Story ist nun wieder deutlich stärker und enthält vielerlei Wendungen und Überraschungen. Dass jeder Erzählstrang aber in einem Cliffhanger endet und nichts in dem Buch abgeschlossen wird, mag zwar spannend sein, lässt den Leser aber etwas unbefriedigt zurück. Besonders fies ist natürlich der Cliffhanger mit Jon Snow an der Mauer im Norden, hier scheint alles möglich. Jetzt heisst es, auf die Fortsetzung warten!

Zwar ist die Darstellung im fünften Buch wieder deutlich stringenter als im misslungenen vierten Band, doch kann Martin nicht völlig kaschieren, dass ihm die Handlung mit ihrer überbordenden Fülle von Figuren etwas entglitten ist bzw. zu entgleiten droht. Man kann nur hoffen, dass Martin im sechsten Band zum roten Faden zurückfindet und die Reihe im siebten Band befriedigend abschliessen kann. Alles andere wäre eine Veräppelung der zahlreichen Fans und ein Hohn angesichts der hohen Qualität der bisherigen Geschichte(n) von "A Song of Ice and Fire". Hoffen wir das Beste!

Bis dahin empfiehlt es sich, die fünf Bände noch einmal parallel zur überragenden HBO-Serie zu lesen - manche Anspielung entgeht einem ja beim ersten Durchgang durchaus.

Fazit: Fantastische Buchreihe, die einen würdigen Abschluss verdient hat.
Greetings, Tudeh
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A Storm of Swords - Absolut lesenswert, 24. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wieder einmal schafft es George R.R. Martin, mich zu fesseln und meine spärliche Freizeit fast vollends in eines seiner Bücher zu investieren. Auch in dem dritten Buch der Song of Ice and Fire-Reihe verfolgt George R.R. Martin die interessante Strategie, ehemalige Nebendarsteller zu Hauptdarstellern zu machen, und bisherige Hauptdarsteller relativ überraschend aus dem Buch "ausscheiden" zu lassen, was für mich die Genialität dieser Buchreihe darstellt. Somit ist beinahe nichts vorhersehbar und alles bleibt bis zum Schluss spannend.

Wie der Titel der Rezension schon sagt - sehr empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Feuerwerk..., 31. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Storm of Swords bildet eine erste große Zäsur im Zyklus "Song of Ice an Fire". Viele Handlungsstränge gelangen zu einem Wendepunkt. In den Folgebänden "Feast for Crows" und "Dance with Dragons" werden die Karten neu gemischt, bevor die Serie dann auf das endgültige Finale zusteuert.

Inhaltlich kann man allenfalls Andeutungen machen ohne das es auf Spoiler hinausläuft:

Im Norden müssen sich die Männer an der Mauer um Jon Snow den Angriffen der Wildlinge erwehren.

In den sieben Königreichen gibt es 3 Hochzeiten und, nun ja, mehr als einen Todesfall :-). Die ursprünglich 5 Könige aus "Clash of Kings" kommen arg ins Staucheln.

Für die Stark-Mädels beginnt eine Reise ins Ungewisse und das in jeweils sehr fragwürdiger Gesellschaft.

Bran setzt seinen Marsch zur dreiäugigen Krähe nach Norden fort.

Dany muß sich in ihrer Rolle als Anführerin finden und eine Armee zusammen stellen.

Tyrion wird nach seinem Sieg am "Blackwater" arg gebeutelt. Die Konflikte innerhalb der Lannister Familie eskalieren.

Die erste Hälfte von "Storm" gleitet noch eher ruhig dahin. Zunächst einmal werden die Ereignisse der Blackwater-Schlacht und deren Folgen aufgearbeitet.

Dann allerdings überschlagen sich die Ereignisse geradezu. Es ist schier unfassbar, was in der 2. Hälfte des Buchs alles passiert. Jedes einzelne Kapitel - egal aus wessen Perspektive erzählt wird - ist der absolute Hammer. Da gibt es keine Verschnaufpause mehr. Fast alles kommt völlig überraschend und trifft den Leser bis ins Mark.

Für die TV-Serie "Game of Thrones" hat man sich entschieden, "Storm of Swords" in 2 Staffeln zu verarbeiten.
Dies ist absolut nachvollziehbar bei dem Feuerwerk, das George R.R. Martin hier abbrennt.
Ich bin allerdings gespannt, wie man es anstellt, da die Höhepunkte über das Buch hinweg doch sehr ungleich verteilt sind.

Nicht wenige Leser waren angesichts der Turbulenzen in "Storm" ein wenig enttäuscht über die beiden Folgebände, die eben nicht über so viele und spektakuläre Highlights verfügen.
Diese Vergleich sollte man so nicht anstellen. "Storm of Swords" verschiebt die Gewichte im "Spiel der Throne" so gewaltig, daß es zu einer Zäsur in der Serie insgsamt kommt.
Aufgrund der dieser Ereignisse sehen einige Spieler, die das Geschehen zunächst einmal ruhig vom Rande verfolgt haben, nur ihre Stunde geschlagen. Die Gebeutelten müssen sich neu formieren. Dies alles wird in den Folgebänden sorgfältig aufgebaut, bevor es zum nächsten - diesmal entscheidenden - Feuerwerk kommen kann.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Fantasy Serie auf dem Markt, 21. Juni 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Song of Ice and Fire 3. A Storm of Swords. (Taschenbuch)
Wie bereits in den beiden vorangegangenen Romanen schafft es George RR Martin auch hier wieder den Leser in seinen spannenden und unvorhersehbaren Strudel aus Politik, Intrigen, Krieg, Fantasy und Einzelschicksalen zu ziehen. Einmal angefangen kann man dieses Buch nur schwer aus der Hand legen. Die Charaktere werden so realistisch beschrieben, dass man kein Problem hat sie sich vorzustellen. Der Stil ist beeindruckend, denn durch die gekonnte Wortwahl erzeugt der Autor eine einzigartige Atmossphäre. Schnell erkennt der Leser, dass wirklich alles geschehen kann und nichts und niemand vielleicht verschont bleibt. Gerade dieser Umstand hebt das Buch sehr erfrischend von anderen Fantasy Romanen ab. Die Charaktere sind überzeugend dargestellt, haben Schwächen wie jeder Mensch und manche mag man trotz ihrer Niedertracht gut leiden. Man kann stets nachvollziehen, warum wie gehandelt wird. Daumen hoch!
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A Song of Ice and Fire 3. A Storm of Swords.
A Song of Ice and Fire 3. A Storm of Swords. von George R.R. Martin (Taschenbuch - 4. März 2003)
EUR 5,78
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