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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen128
4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 19. Oktober 2001
Ich kann mich den bisher geäußerten Meinungen der Leser nicht anschließen, dass die Sprache holprig sei. Viele finden auch den französischen Film oft langatmig und langweilig. Und dieses Buch spielt nun einmal in Frankreich.
Ich bin sonst kein Fan von ausschweifenden Naturbeschreibungen. Hier jedoch haben sie einen - meiner Meinung nach - unübersehbaren Zweck: auf die Spießbürgerlichkeit und völlige Überholtheit im Denken der Leute in dem kleinen Dorf hinzuweisen, die noch glauben, was man ihnen von der Kanzel herunterpredigt. Der Text ist voller Anspielungen darauf, wie sehr sich alles in Richtung Himmel neigt. All die kleinen Andeutungen von Heuchelei und Ignoranz haben mich sehr amüsiert.
Was dieses Buch für mich lesenswert macht, obwohl ich den Film schon kannte, ist die Geschichte von Vianne. Je weiter man liest, desto deutlicher wird, dass diese Frau, die ihren Kunden nur Gutes bringt und so stark wirkt, selbst einige Ängste mit sich herumträgt. Ihre Psyche wird massiv von ihrer Vergangenheit bedroht.
Wenn man sich also einmal von dem Film abwendet, der ja doch um einiges anders ist als das Buch, wird man auch das Ende nicht in Frage stellen. Jede Abweichung davon wäre vom Handlungsstrang her völlig unlogisch gewesen.
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am 25. April 2014
I love this book. It is so much better than movie.
The movie is a lovely fairytale ;) and I love it as well. But the book is so much deeper, darker. It is so much different than movie. I love the way J. Harris writes, I love her characters, I love Vianne and le Cure. There is so much live in this book. The characters are so real.
I read this book maybe twenty times and the two that follows (Lollipop Shoes, Peaches for Monsier le Cure), but "Chocolat" is the best of those three.
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am 29. März 2001
Als Vianne Rocher in das kleine französische Dorf Lansquenet-sous-TAnnes kommt, gilt sie sofort als Außenseiterin, die den heiligen Dorffrieden stört. Sie eröffnet direkt nach ihrer Ankunft ein Schokoladen-Geschäft, dass von der Mehrheit der Dorfbewohner als potentielle Bedrohung angesehen wird, da es die Moral verderben könnte und Schokolade als etwas Lasterhaftes und Verführerisches gilt. Vianne schafft es jedoch schon bald, viele Menschen durch ihre Schokolade für sich zu gewinnen, ganz gegen den Willen des örtlichen Pfarrers. Als Vianne schließlich ein Fest der Schokolade veranstalten möchte, kommt es zum offenen Eklat zwischen den beiden Parteien...
Der Kinofilm "Chocolat" ist eine perfekte Umsetzung von Joanne Harris Buch. Die Autorin erzählt faszinierend, wie fast ein ganzes Dorf der süßen Versuchung verfällt, Harris schreibt mit einer Leichtigkeit und Hingabe, sodass man manchmal meint, den Geschmack von Zartbitter, Nougat, Nuss oder Vollmilch spüren zu können. Mit viel Liebe zum Detail beschreibt die Autorin ihre Hauptfiguren, das Buch ist gleichzeitig eine gute Milieustudie eines französischen Dorfes, dass der süßen Versuchung nicht wiederstehen kann.
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am 10. Februar 2001
Als das Buch auf den Markt kam, kaufte ich es deshalb nicht, weil ich dachte, "wieder so eine oberflächliche romantische Geschichte". Nun ist die Verfilmung in den Kinos, und ich überlegte mir, daß es sich viel besser über schlechte Verfilmungen meckern läßt, wenn man das Buch kennt. Und nun ist das Wunder da: Ich bin begeistert! Es hat Charme. Es ist ätzend, was die Meinung über Provinzialität und die Zwänge des Dorfes betrifft. Wer Frankreich liebt, will sofort wieder hin. Vianne ist nicht nur eine starke Frau, die sich über Konventionen hinwegsetzt- wir lernen sie auch in ihren dunklen Stunden kennen, wenn sie Angst hat, zweifelt, sich allein fühlt. Wie jeder andere Mensch eben auch. Lesen!!
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am 7. Oktober 2007
Der Film "Chocolat" gehört zu den unterhaltsameren und schöneren Filmen der letzten Jahre, der Roman von Joanne Harris ist nicht ganz so bekannt, aber seine Hörbuchversion durchaus ein Hingucker. In Zusammenarbeit mit der Firma Lindt hat Steinbach Sprechende Bücher das Hörbuch in eine Pralinenschachtel gesteckt. Die CD-Hüllen sind mit Fotos von feinen Schokoladenpralinen geschmückt, hebt man den Deckel der Schachtel an, so findet man die typischen Papierabdeckungen. Schick aufgemacht ist das Werk also schon mal.

Joanne Harris erzählt ihren Roman hauptsächlich aus der Perspektive der Vianne, lässt zwischendurch aber auch Pater Reynaud seinem Vorgänger von den Vorgängen im Städtchen erzählen. Eine Geschichte mit viel Herz, einem guten Stück Kitsch und vor allem viel Schokolade, das passt schon alles recht gut zusammen. Nein, kein Meisterwerk, aber ganz sicher ein sehr hörbarer Roman.

An der Hörbarkeit hat dann auch Maud Ackermann einen großen Anteil, die mit viel Engagement diesen Roman liest, die Rollen klar unterscheidbar liest, so ziemlich alles richtig macht und auch noch eine sehr sympathische Stimme hat.

Zusammengerechnet wird da ein schönes Hörbuch für Zwischendurch draus, kein Klassiker, nichts sehr Tiefsinniges, aber vier rundum gelungene CDs, die ein schönes Märchen erzählen.
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am 10. Juli 2001
"Chocolat" is a book I really enjoyed.Although I read it after having watched the film - which I think to be brilliant as well. I even put on weight a bit being inspired by the novel... Luckily there was no chocolate boutique near by, otherwise I would have been disappointed to find it run by someone else than Vianne Rocher...
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am 18. März 2000
"We came on the wind of the carnival. A warm wind for February, laden with the hot greasy scents of frying pancakes and sausages and powdery-sweet waffles cooked on the hot plate right there by the roadside, with the confetti sleeting down collars and cuffs and rolling in the gutters like an idiot antidote to winter."
Thus the first two sentences of a book that was instantly captivating, and remained so, despite a story line that veered away from the promise of whimsy to grapple with some of the darker aspects of the human condition - spousal abuse, social prejudice, religious zealotry and intolerance, and heavy-handed "management" of the aged.
I only wish the author had dwelt more at length on the subjects of Anouk's Pantoufle and Vianne's talents as a witch(?). But for these omissions, 5 stars for a thoroughly enjoyable and satisfying book.
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am 20. Juni 2002
Für mich ist das Buch ein echter Sinnesgenuss. Ich habe es in einer Zeit größter Trauer gelesen und konnte dabei ausgezeichnet abschalten und mich entspannen. Es ist verzaubernd und fesselnd zugleich und vermittelt eine ganz wunderbar positive Stimmung. Ich würde sagen: einfach schön!!!
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am 17. Oktober 2013
Als Vianne Rocher mit ihrer Tochter Anouk in das verschlafene Dörfchen Lansquenet kommt und dort eine Chocolaterie
eröffnet, zeigen die Dorfbewohner wenig Verständnis für die Neuankömmlinge und deren Vorliebe für Süßigkeiten.
Vor allem der Dorfpriester wettert von seiner Kanzel gegen die Sünde, vor allem jetzt in der Fastenzeit.
Doch so langsam gewöhnen sich die meisten der Dörfler an den Zuwachs und die unkonventionelle Art,
beginnen sogar Vianne zu vetrauen und zu unterstützen, vor allem, da der Duft von Schokolade und anderer Köstlichkeiten
jeden Morgen über den Marktplatz wabert und es schwer ist, sich dem zu entziehen!
Doch auf den Priester scheint Verlass, bald schon sieht er Vianne Rocher mehr als nur einen Eindringling ins müde
Dorfleben und will alles dafür tun, um sie wieder loszuwerden...

Eine sehr schöne Geschichte über eine junge Frau, die endlich ihren Platz im leben finden will, und sich nur selten den Wind aus den Segeln
nehmen lässt! Sehr schön sind auch die Kapitel über den Dorfpriester Reynaud, der von Tag zu Tag seine Ansichten ändert, scheinbar unter Paranoia leidet
und selbst Dreck am Stecken hat!

Köstlich, sag ich da nur!!
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am 15. Mai 2005
Joanne Harris hat ein wundervolles Bild gezeichnet, ein plakatives Szenario. Es hat etwas Comic-haftes, die Figuren sind überzeichnet, aber keine Karikaturen; die Geschichte ist einfach und nicht neu, aber doch vielschichtig und emotional. Ein wirklich gelungener Roman der wie eine kleine Gaumenfreude zergeht. Keine Weltliteratur und auch kein großer Schreibstil (zumindest in der deutschen Übersetzung nicht), aber durchaus lesenswert, wenn man bereit ist, eine kleine Geschichte zu erleben.
Vianne Rocher ist auf Reisen...schon seit jeher. Wir erfahren, dass sie bereits als Kind mit ihrer Mutter nie lange an einem Ort blieb. Ständig zogen sie um, entdeckten gemeinsam viel von der Welt und nachdem Viannes Mutter an Krebs starb und ihr eigenes Kind Anouk auf der Welt war, folgte sie dem eingeschlagenen Weg, war stetig unterwegs. Doch Vianne wünscht sich auch, für Anouk und sich selbst, einen Ort zu finden, den sie beide Heimat nennen. Einen Ort, dem sie sich verbunden fühlen, in dem Anouk auch andere Freunde als das Kaninchen Pantoufle hat, welches lediglich in ihrer Phantasie existiert und so gelangen die beiden nach Lansquenet-sous-Tannes. Vianne entschließt, sich zu bleiben und die alte Bäckerei anzumieten. Viele der alteingesessenen Bürger sind verwundert, als sie nach relativ kurzer Zeit die Chocolaterie ‚La Céleste Praline' eröffnet.
Von Anbeginn hat sie gegen den Unbill des Curé Francis Reynaud anzugehen, denn der sieht in dem Laden voller Versuchungen eine Gefahr für die Schafe seiner Gemeinde, noch dazu, wo Vianne ihm bereits bei ihrem ersten Treffen klar macht, dass sie seine Kirche nicht betreten werde. Nach und nach werden in Glaubensfragen die zwei Figuren immer weiter ausgearbeitet. Reynaud, der voll in seinem christlichen Glauben aufgeht und sich selbst kasteit und bis an seine körperlichen Grenzen fastet und für den Erhalt der christlichen Werte in seiner Gemeinde zu allem bereit ist und Vianne, die gelegentlich das Tarot befragt und Göttern huldigt, die älter sind als die Bibel und deren Geschichte von Gott; eine Frau die viel von der Welt gesehen hat und dabei sehr viel am Wegesrand mitnehmen konnte...vielleicht eine Hexe.
Es ist nicht leicht, dem Roman nicht allzu viel vorweg zu nehmen, aber Vianne beeinflusst die Menschen in Lansquenet. Die wunderbar beschriebenen Schokoladen-Verführungen mit denen sie ihre Kundschaft beglückt, die Einfachheit und das Urvertrauen, dem sie sich den Rollen stellt, die ihr die Vorurteile der anderen zuschreiben, sind entwaffnend. Die Vorurteile, die letztlich immer dazu führten, dass der Wind sie und Anouk weiter trug. Doch in Lansquenet sind die Dinge auch etwas anders als sonst. Sie trifft auf eine Geistes-Schwester, auf Armande Voizin, die Viannes Großmutter sein könnte. Die immer mehr zu wissen scheint als alle anderen und die genauso wenig mit der Kirche anfangen kann, wie Vianne. Sie ist Viannes Mutter und Vianne selbst sehr ähnlich und so ist eine Freundschaft unumgänglich. Caroline Clairmont und deren Sohn Luc sind Kind und Enkel von Armande. Caroline ist gottesfürchtig und will Luc auf Ihrer Spur und von Armande fern halten, doch Vianne fragt einfach Luc, was ‚er' will...
Michel Roux gehört dem reisenden Volk an, das sich mit ihren Booten in Les Marauds auf dem Fluß niedergelassen hat. Wie es seiner Art schon seit jeher geschieht, werden sie nicht willkommen geheißen. Man versucht sie zu vertreiben. Angeführt von den Gemeinderatsmitgliedern Caroline Clairmont und Paul-Marie Muscat und mit moralischer Unterstützung von Francis Reynaud, wird gehetzt, was die Möglichkeiten hergeben.
Wie Vianne sich gegen all diese Borniertheit stellt, wie sie sich Freunde und Feinde macht, wie sie polarisiert, ist zauberhaft, ist ein Genuss. Der Roman ist emotional, es geht um entscheidende Fragen in Bezug auf Leben und Tod, es geht um die Frage, ob ein weißer Kragen das alleinige Recht auf Glauben gibt und es geht um die Frage, was zu sehen man bereit ist. Was will man von der Welt und dem Leben sehen, auch wenn man an einem Ort verweilt? Will man seine Vorurteile pflegen und Menschen in Schemata pressen oder will man hören und verstehen, was das Gegenüber einem sagt, will man einfach die Wahrheit wissen. Es geht um schwarze Männer, um Dinge die uns ängstigen und denen wir uns stellen müssen und auch Vianne stellt sich ihrem schwarzen Mann. Vianne weckt alle auf, Freunde wie Feinde und keiner kann mehr verhindern, dass sich etwas ändert...
Lesen Sie dieses Buch...es ist wie ein Stück Schokolade, aber wie ein Stück ihrer Lieblings-Sorte, ein besonderes Erlebnis, dessen Sie sich erinnern werden.
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