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4.0 von 5 Sternen Dawkins for School
The magic of reality should be accessible to all schoolchildren. The logic of the arguments, the interesting accumulation of facts will awaken every intelligent child.The illustrations are less clear than the text but acceptable.
Of course the factual descriptions of mythological beliefs is shocking to some churches but only because they are all put on the same level...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2011 von Christophe Huber

versus
3.0 von 5 Sternen Attraktiv gemachtes Wissenschaftsbuch, aber unausgewogen
Richard Dawkins und dem Illustrator Dave McKean ist es gelungen, ein attraktives Wissenschaftsbuch für das große Publikum vorzulegen. Seine positiven Seiten sind schon hinreichend beschrieben worden, deshalb will ich mich auf einige Schwachstellen konzentrieren.

ZIELGRUPPE
Das Buch wendet sich in erster Linie an Jugendliche, dürfte es aber...
Vor 10 Monaten von Benedictu veröffentlicht


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dawkins for School, 4. Dezember 2011
The magic of reality should be accessible to all schoolchildren. The logic of the arguments, the interesting accumulation of facts will awaken every intelligent child.The illustrations are less clear than the text but acceptable.
Of course the factual descriptions of mythological beliefs is shocking to some churches but only because they are all put on the same level of unprovable truth.
Dawkins is a prince amongst educators not because he fights some beliefs but because he has strong one of his own.
Do read the book even if you are not a child.
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Science has its own magic: the magic of reality" (265)., 10. Oktober 2011
Von 
Michael Dienstbier "Privatrezensent ohne fina... (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
"I hope you agree that the truth has a magic of its own. The truth is more magical - in the best and most exciting sense of the word - than any myth or made-up mystery or miracle. Science has its own magic: the magic of reality" (265).

"The Magic of Reality" ist bisher das mit Abstand 'schönste' Buch von Richard Dawkins. Jede der gut 270 Seiten ist mit farbigen Illustrationen hinterlegt, so dass es sich hierbei um einen optischen Hochgenuss handelt. Im Gegensatz zu seinen populärwissenschaftlichen Darstellungen Selfish Gene und The Ancestor's Tale, richtet sich Dawkins hier nicht nur an ein interessiertes Fachpublikum, welches sich in das Thema Evolution einlesen möchte, sondern sowohl an bisher nicht an der Thematik Interessierte als auch an jugendliche Leser.

Jedes der 12 Kapitel beginnt mit einer Frage, wie zum Beispiel "Who was the first person?", "What
is the sun?" oder "What and how did everything begin?" Zuerst stellt Dawkins die jeweiligen Antworten vor, die in den Mythologien der diversen Kulturen dieser Erde gegeben werden. Auch wenn das Buch im relativ moderaten Ton gehalten ist, lässt Dawkins keinen Zweifel daran, was er von den Erklärungsversuchen gerade von religiöser Seite hält. Nämlich nichts: "Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic" (264) schreibt er über die selbstauferlegten geistigen Schranken vieler religiöser Welterklärungsversuche. Anschließend liefert Dawkins die aktuellen Erklärungsansätze der Wissenschaft. Dabei, so sein Credo, liege doch in der Wissenschaft viel mehr Weisheit, Tiefe und auch Poesie, als im Reich des Mythischen.

Fazit: Dawkins beweist einmal mehr, dass kaum einer in der Lage ist, mit mehr Begeisterung und Überzeugungskraft über die großen Fragen der Menschheit zu schreiben, als er. So eignet sich "The Magic of Reality" sowohl für Dawkinskenner als auch für Neueinsteiger.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Magisch!, 24. Oktober 2011
Hier machte ich eine Ausnahme und erwarb mal eine gebundene Ausgabe (so als kindle Nutzer!) Und tatsächlich hat es sich mehr als gelohnt, ja ich meine sogar, dass nur so das Buch seine Magie transportieren kann, denn die herrlichen Zeichnungen korrespondieren zum Text exakt und erweitern das Wahrnehmungsvermögen optimal; didaktisch sehr gelungen. Das Buch versucht die Geschichte von uns Menschen und unserer nächsten und weiterern und sehr weiten Umgebung zu erklären. Richard Dawkins ist nicht so talentiert in Talkshows, aber wenn es darum gelassen und in Ruhe Erklärungsmuster zu entwickeln, da ist er für mich eine absolute Höchstbegabung.

Kurzum: für Richard Dawkins Leser ein Muss, für offene "Jünger" eine kleine Offenbarung und für mich ein ebenbürtiges Gegenüber von Carl Sagans Cosmos.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Magie der Wissenschaft, 12. Juli 2012
Von 
karin1910 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In diesem primär für jüngere Leser gedachten Buch gibt Richard Dawkins Antworten auf Fragen wie "Was ist Realität?", "Warum gibt es so viele verschiedene Tierarten", "Was ist ein Regenbogen" oder auch "Warum passieren schlimme Dinge?"

Das besondere an diesem Werk ist, dass zu Beginn jedes Kapitels zunächst dargestellt wird, wie die entsprechende Frage von den Mythen und Legenden verschiedenster Völker beantwortet wird. Geschichten aus der jüdisch-christlichen Tradition stehen gleichberechtigt neben Überlieferungen aus aller Welt - vom alten Ägypten bis zu den Azteken, von afrikanischen Eingeborenenstämmen bis zu den Maoris.
Dabei verzichtet der Autor auch nicht darauf, seine Leser immer wieder zum Hinterfragen dieser Erzählungen und ihrer Entstehungsgeschichten aufzufordern.

Danach gibt es eine wissenschaftliche Erklärung - in einfachen Worten und doch fundiert.
Es gelingt Dawkins vortrefflich, die Faszination der wissenschaftlichen Forschung deutlich zu machen, zu erklären, wie Wissenschaftler zu ihren Ergebnissen kommen und zu zeigen, dass die wahre Erklärung vieler Phänomene interessanter und wunderbarer ist als jede Fiktion.

Er verhehlt dabei aber weder, dass er selbst nicht alles weiß, noch, dass unserem heutigen Wissensstand generell Grenzen gesetzt sind, ruft allerdings dazu auf, diese nicht als grundsätzliche Niederlage zu begreifen, vor der man Zuflucht in magischen oder übernatürlichen "Erklärungen" suchen müsste, sondern vielmehr als Ansporn für das immer weitere Streben nach neuen Erkenntnissen zu sehen.

Über die bloße Vermittlung von Sachkenntnissen hinaus kann dieses Werk daher auf Leser aller Altersgruppen inspirierend wirken.

Schade nur, dass sie Kindle-Ausgabe so gut wie keine Illustrationen enthält.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar erzählt, 14. November 2011
Hallo,
ich bin schon lange ein RIchard Dawkins Fan und mit diesem Buch hat er mal wieder bewiesen, dass er wunderbar schreiben kann. Auch wenn es ein Kinderbuch ist, macht es Spaß drin zu lesen, da alles einfach und anschaulich erklärt wird.
Am Anfang jedes Kapitels wird eine Mythe erzählt, wie es sich die Menschen in früheren Zeiten erklärt haben, anschließend wird die wissenschaftliche Erklärung geliefert, wobei es sehr verständlich ausgedrückt wird. Richard Dawkins scheut auch nicht davor zurück, zu sagen, dass er etwas nicht versteht, was das Buch noch sympathischer macht. Insgesamt ist es jedem zu empfehlen, der was über unsere Realität erfahren will.
DIe Zeichnungen machen das Buch noch schöner und hellen die Stimmung beim Lesen merklich auf.
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5.0 von 5 Sternen Der Mensch strebt von Natur aus nach Wissen, 13. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diesen Leitsatz der Philosophie des Aristoteles findet man im vorliegenden Buch des Evolutionsbiologen R. Dawkins an zahlreichen grundlegenden Beispielen aus der Geschichte der Wissenschaft bestätigt. Fragen wie "Warum gibt es so viele verschiedene Tiere?", "Was ist die Sonne?" oder "Wann und wie hat alles angefangen?" werden ausführlich und mit vielen farbigen Abbildungen erläutert. Immer wieder werden alternative Antworten aufgezeigt, die zunächst einleuchten, dann aber systematisch anhand der mit Experimenten geprüften Wirklichkeit widerlegt. Das Buch sollte ein Gewinn für alle Leser sein, die sich für grundlegende Fragen des Weltalls, der Erde und des Lebens interessieren.
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5.0 von 5 Sternen „That is the wonder and the joy of science: it goes on and on uncovering new things.“, 15. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
„The Magic of Reality“ ist ein wunderschön illustriertes und spannendes Buch über Naturphänomene, wobei man sowohl Richard Dawkins als auch dem Illustrator Dave McKean ein großes Lob zusprechen muss.
Zu Beginn jedes Kapitels gibt es eine Frage zu verschiedenen Themenbereichen. Zunächst wird eine Auswahl von Mythen vorgestellt, die sich mit der jeweiligen Frage beschäftigen. Im Anschluss darauf wird kurz und verständlich dargestellt, was die Wissenschaft für eine Erklärung für die fraglichen Phänomene hat. Dabei unterstreichen die zahlreichen Illustrationen wunderbar das geschriebene Wort. Auch die gewählten Gedankenexperimente sind einfach nachzuvollziehen. Auf jeder Seite in diesem Buch gibt es etwas Neues zu entdecken, so dass es nie langweilig wird.
Dieses Werk ist eine verständliche, spannende und faszinierende Darstellung der Magie unserer Wirklichkeit und der Wissenschaft, die uns hilft diese Magie zu verstehen.
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5.0 von 5 Sternen Excellent, 29. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
It's so easy to read, even if my english for popular science is not the best, however there're so excellent illustrations all through the book that give you the rest of help you need to clearly understand everything.

And Dawkins has really a brilliant sense of humour.
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3.0 von 5 Sternen Attraktiv gemachtes Wissenschaftsbuch, aber unausgewogen, 22. Dezember 2013
Von 
Benedictu - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Richard Dawkins und dem Illustrator Dave McKean ist es gelungen, ein attraktives Wissenschaftsbuch für das große Publikum vorzulegen. Seine positiven Seiten sind schon hinreichend beschrieben worden, deshalb will ich mich auf einige Schwachstellen konzentrieren.

ZIELGRUPPE
Das Buch wendet sich in erster Linie an Jugendliche, dürfte es aber nur bedingt schaffen, diese durchgehend zu fesseln. Dafür sind die Inhalte in ihrem Niveau einfach zu unterschiedlich. Der naturkundliche Lehrstoff ist oft viel zu einfach, der geistesgeschichtliche dagegen zu schwer oder unvollständig. Die größeren Kinder wissen längst über Regenbogen und Jahreszeiten Bescheid, die kleineren profitieren zwar von solchen elementaren Lehrinhalten, verstünden aber die Passagen zu Ludwig Wittgenstein und David Hume nicht. Ob die älteren die verstünden, ist natürlich auch nicht ausgemacht. Hinzu kommt, daß der sarkastische und zynische Unterton, in dem Dawkins versucht, die Religionen herabzusetzen, nicht die richtige Ansprache für Kinder ist.

ZWEIFELHAFTES VORBILD FÜR KINDER
Ein Buch für Kinder müßte sich jeder Polemik enthalten. Mehrfach bezeichnet Dawkins Jesus als "wandering Jewish preacher", also als den jüdischen Wanderprediger. Wenn Dawkins die Objektivitätsstandards, die er für andere fordert, auf sich anwendete, hätte er die gegensätzlichen Auffassungen sachlich gegenübergestellt. Etwa, daß die Bandbreite des Bildes von Jesus von Nazareth vom Wanderprediger über den Propheten bis zum Religionsstifter reicht. Dawkins gibt seinen jugendlichen Lesers also ein schlechtes Beispiel für den Umgang mit strittigen Sachverhalten. Er liebt die holzschnittartigen Fakten und verteidigt sie dann als wissenschaftlich richtig. Was ist denn falsch daran, Jesus als jüdischen Wanderprediger zu bezeichnen, würde er scheinheilig fragen; das ist doch keine polemische Herabsetzung, sondern eine wissenschaftlich korrekte Aussage. Dazu aber ein Gegenbeispiel: Wenn die CIA, die Che Guevara 1967 in Bolivien hinrichten ließ, diesen analog als "den argentischen Wanderrevolutionär" bezeichnen würde, würde doch auch Dawkins einsehen, daß das eine polemische Herabsetzung wäre, die der Person des Che in keiner Weise gerecht würde.

DAS GESCHÄFT MIT DEM ABERGLAUBEN
Ein Phänomen in den westlichen Gesellschaften, das mit dem zunehmenden Bedeutungsverlust der etablierten Religionen einhergeht ist der Aufstieg der Esoterikindustrie, die mit Engelsessenzen und -wässerchen, Amuletten, sündhaft teuren Erleuchtungskursen selbst kommerzielle Sekten wie Scientology blaß aussehen läßt. Allein im deutschsprachigen Raum wird der Umsatz der Esoterik-Industrie auf über 20 Milliarden Euro geschätzt. Wahrscheinlich ist Dawkins von solchen Haß auf die etablierten Religionen beseelt, daß es ihn vollkommen blind macht vor diesem viel größeren Problem. Vor der Augen der Wissenschaft dürften jedenfalls nicht die monotheistischen Religionen der größte Skandal sein, sondern der grassierende Aberglauben, der angefeuert von Sekten und Geschäftemachern sich zu einer milliardenschweren Verdummungsindustrie aufsummiert.

WUNDER ALS PHILOSOPHISCHES PROBLEM
Im abschließenden, zwölften Kapitel zitiert Dawkins den großen schottischen Philosophen David Hume: "No testimony is sufficient to establish a miracle, unless the testimony be of such a kind, that its falsehood would be more miraculous than the fact which it endeavours to establish." Die Wunderthematik zum Höhepunkt eines naturkundlichen Buches auszubauen, ist aber mindestens in zweierlei Hinsicht bedenklich:
□ Der Abschnitt in An Enquiry Concerning Human Understanding "About Miracles" des Theisten Hume ist unter Philosophen alles andere als unumstritten. Der Erkenntnistheoretiker John Earman führt in Hume's Abject Failure: The Argument Against Miracles aus, daß jede Epistemologie, die nicht zumindest die M ö g l i c h k e i t eines Beweises zugesteht von Ereignissen wie einer UFO-Landung oder des Über-Wasser-Gehens grundsätzlich unvollständig ist. Natürlich sollte eine adäquate Erkenntnistheorie auch zur richtigen Schlußfolgerung führen, daß in den meisten Fällen solche Beobachtungen tatsächlich unglaubwürdig sind.
□ Die letzte Pointe des Schlußkapitels ist das Bonmot des bekannten Science-fiction-Autors Arthur Clarke: "Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic." Diese zutreffende Sentenz enthält schon den von Dawkins übersehenen Einwand gegen Hume, daß man über das vermeintliche Vorliegen eines Wunders solange nichts sagen kann, solange das Wissen über die Welt unvollständig ist und nicht alle Naturgesetze bekannt sind. Das meinte letztlich auch Augustinus, wenn er sagte: "Es gibt keine Wunder, nur unbekannte Gesetzmäßigkeiten." Augustinus hat also vor sechzehnhundert Jahren die Tür schon aufgemacht, die Dawkins jetzt einrennen will :-).

FAZIT
Die große Stärke dieses Buches ist seine graphisch und didaktisch attraktive Aufmachung. Seine große Schwäche ist seine Unausgewogenheit in mehrfacher Hinsicht:
a) Die Lehrinhalte sind von sehr unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, manches Naturkundliche (Regenbogen, Jahreszeiten) ist sehr elementar, manches Philosophische (Wittgenstein, Hume) für Kinder zu schwer oder unvollständig.
b) Die Religionen werden unangemessen dargestellt. Zum einen nimmt Dawkins den Skandal des grassierenden Aberglaubens in den westlichen Gesellschaften jenseits der christlichen Kirchen nicht zur Kenntnis. Zum anderen tut Dawkins so, als ob die großen Massenmorde der Geschichte nur auf das Konto der Theisten gegangen wären. Die maßloseren vor allem rassistisch und imperialistisch motivierten Massenmorde (japanische Zivilisten 1944/45, armenische Zivilisten 1915/16) und die Genozide auf das Konto der nationalsozialistischen und sowjetischen Atheisten (1933-1945) erwähnt er mit keinem einzigen Wort (s. dazu History of Bombing und Bloodlands: Europe between Hitler and Stalin).
Diese Einseitigkeit und Unausgewogenheit wäre bei einem Buch für Erwachsene vielleicht akzeptabel; sie ist für ein Jugendbuch aber ziemlich fragwürdig.
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5.0 von 5 Sternen It's Magic!, 20. Juli 2013
Richard Dawkins schafft es mit diesem Buch wieder einmal den Spagat zwischen Wissensvermittlung und Unterhaltung hinzubekommen.

Aufgrund verschiedener Rezessionen, habe ich, obwohl ich einen Kindle besitze, die gedruckte Version dieses Buchs erworben, und es nicht bereut.
Dave McKean versteht sein Handwerk. Er schafft es, dem Leser und Betrachter dieses Werkes, ein hervorragendes Kunsterlebnis zu präsentieren. Nicht umsonst gibt es von diesem Buch auch eine animierte Version für den iPad.

Der Text von Richard ist klar verständlich undvermittelt in einfachen, passenden und schönen Worten seine Botschaften.
Die Kunstwerke von Dave sind nicht einfach nur Bilder oder Abbildungen - sie bilden mit dem Text ein Gesamtkunstwerk!

Durch die vielen Bilder ist es auch möglich, Kindern die zu übermittelnde Botschaft ansprechend zu präsentieren.
Richard konzentriert sich deshalb auch auf verschiedene Themen, welche er meist mit Hilfe von Mythen oder Fabeln aus der Vergangenheit einleitet.
Dadurch sieht man, dass die "Magie" dieser Themen schon immer eine Faszination auf Menschen ausübte, welche deshalb zu jeder Zeit und überall auf der Erde ihre eigenen Erklärungen für die unterschiedlichsten Themen unserer realen Welt hatten. Im Anschluss daran folgt eine meist leicht verständliche Erklärung dieser Phänomene auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Ab dem Jugendalter für all jene empfehlenswert, die etwas über die Hintergründe der "Magic of Reality" lernen wollen.
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The Magic of Reality: How we know what's really true
The Magic of Reality: How we know what's really true von Richard Dawkins (Taschenbuch - 21. Juni 2012)
EUR 8,99
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