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158 von 169 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bezaubernd
Schon das Buchcover hat es mir angetan: Ein Mädchen, das mit dem Tod tanzt. Ganz selbstverständlich, keine Dramatik, nichts überflüssiges. Kind und Vergänglichkeit geben sich die Hand. Dass die Geschichte vom Tod erzählt wird, fand ich originell und mutig, schließlich war dieses Buch, so schien es mir, vorwiegend für...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2007 von S. Giel

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zwiespältig
Schon vor längerem gekauft, kam ich jetzt endlich dazu, dieses hochgelobte Buch zu lesen - und wurde gnadenlos enttäuscht.
Ein Jugendbuch über die Nazizeit, geschrieben von einem Nicht-Betroffenen, ist eine sehr schwierige Gradwanderung und gelingt nur sehr selten.
Der Beginn, vor allem die Erzählweise durch den Tod ist auch originell. Aber...
Veröffentlicht am 5. Oktober 2011 von dieleseratz


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158 von 169 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bezaubernd, 28. Oktober 2007
Von 
S. Giel (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Book Thief (Taschenbuch)
Schon das Buchcover hat es mir angetan: Ein Mädchen, das mit dem Tod tanzt. Ganz selbstverständlich, keine Dramatik, nichts überflüssiges. Kind und Vergänglichkeit geben sich die Hand. Dass die Geschichte vom Tod erzählt wird, fand ich originell und mutig, schließlich war dieses Buch, so schien es mir, vorwiegend für Kinder/Jugendliche konzipiert. Einer der ersten Sätze im Buch lautet: "You are going to die". So aus dem Kontext gerissen, könnte man nun meinen, dies solle bedrohlich wirken. Ganz und gar nicht. Markus Zusak schafft es den Tod als natürliche Konsequenz darzustellen, er präsentiert ihn nicht als Feind sondern als Bestandteil des Lebens und macht ihre gegenseitige Wechselwirkung sichtbar. Der Tod als genauer und teilweise zynischer Beobachter der Menschen erzählt uns die Geschichte von Liesel Meminger, einem Mädchen, deren Eltern, angeblich kommunistischer Gesinnung, Opfer des Nationalsozialismus wurden. Die Vielschichtigkeit dieses Buches ist besonders hervorzuheben:
Geschichtlicher "Hintergrund" (das wort Hinter scheint mir irgendiwe unangebracht, da er einen Großteil des Außen- und Innenlebens der Protagonisten bestimmt)ist Deutschland von 1938- 1943, also die Blütezeit des Naziregimes. Der Autor vermeidet jedoch eine zeigefingerhafte Verurteilung, tut sich nicht als großer Richter hervor, sondern schildert all diese bedrückenden, menschenfeindlichen Ereignisse ohne jede Dramatik, bewahrt Objektivität. Er überlässt es also seinen Protagonisten und uns, den Lesern, zu fühlen, zu beurteilen. Alle Geschehnisse gelangen unaufbereitet in unsere Köpfe und gerade diese schmucklose Schilderung hat eine Authentizität bewirkt, die mir all diese Verbrechen gefühlsmäßig näher bringen konnten als die meisten anderen Bücher.
Zusak schafft es seine Protagonisten zum Leben zu erwecken, sie mit ihren Vor- und Nachteilen darzustellen. Niemandem wird eine gute oder böse Rolle zugeschrieben. Er kommt mit seinen Schilderungen zwischenmenschlicher Beziehungen, in meinen Augen, dem was man Liebe nennen könnte, sehr sehr nahe: Die Achtung,der Respekt gegenüber einem andrene Menschen trotz seiner zahlreichen Fehler, Zuneigung trotz Unvollkommenheit,die Bereitschaft dem anderen beizustehen,zu ihm zu stehen, Risiken dafür einzugehen, ohne sich selbst aufzugeben.
Ein weiterer, der fast wichtigste Aspekt, scheint in diesem Buch die Sprache: Einerseits, die Sprache, die Wörter als eine der stärksten Waffen des Nationalsozialismus, anderseits die Sprache als Identität der Protagonisten und das Konsumieren und Produzieren jener als Bekenntnis ihrer Sprachliebe. Ja, und natürlich das problematische Verhältnis, das diese beiden Aspekte zueinander haben.

So, dass ich nun endlich zum Ende komme: Meines Erachtens ein Buch für Menschen, die an Ursachen interessiert sind,etwas lernen wollen, Sprache lieben, gerne zwischen den Zeilen lesen, Kreativität schätzen, sich unserer Vergäglichkeit bewusst sind, Märchen mögen, einen gewissen Zynismus an den Tag legen, hinschauen wollen und vorallem unsere Menschlichkeit akzeptieren können.

Ein Buch voller Abgründe, Alltäglichkeiten, Wunder und Weisheit.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen You little Saumensch!, 12. November 2009
Von 
G. J. Matthia "GJM" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Book Thief (Taschenbuch)
Let's go, Saukerl! ' What do you bet, you little Saumensch? ' She schmunzelled. ' They returned to Frau Diller's, Heil Hitlered and waited. - Dieses Buch sollte man, wenn man es denn vermag, unbedingt auf Englisch lesen. Der Sprachwitz, der durch die bajuwarischen Brocken entsteht, geht unweigerlich verloren, wenn eine Übersetzung ins Deutsche vorliegt. Und die Sprache, die Markus Zusak entwickelt, ist ganz hervorragend geeignet, den Leser nicht mehr von der Angel zu lassen, hat er erst einmal angebissen.

Wir begleiten in The Book Thief Liesel Meminger durch fünf Jahre ihres Lebens im Hitlerdeutschland. Sie ist neun Jahre alt, als sie einer Pflegefamilie übergeben wird, die in der Himmelstraße in Molching wohnt, einem Vorort von München.
Der Tod selbst erzählt uns ihre Geschichte, auf eine Art und Weise, die mir in der Literatur noch nicht begegnet ist. Er ist nicht der grausame Sensenmann, sondern er tut einfach nur seine Arbeit, und die fällt ihm oft genug nicht leicht. Er weiß jedoch, dass alles Meckern oder Aufbegehren vergeblich wäre, also verrichtet er seinen Dienst so human - ist das Wort angebracht? - wie möglich.
Die Zeit, in der die Markus Zusak die Erzählung angesiedelt, ist alles andere als human. Manchem ist der Tod ein willkommener Besucher, mancher sucht ihn gar bewusst, weil das Leben unerträglich geworden ist. Viele holt der Tod auch ungefragt, weil The Führer nun einmal seine Wege geht.
Liesels kindliche, aber keineswegs kindische Perspektive auf das Leben wirkt von der ersten bis zur letzten Seite des Romans glaubhaft, es gelingt dem Autor, sich und den Leser in dieses Mädchen hineinzuversetzen. Das Kleinstadtleben unter den Nazis verändert sich langsam, jedoch unaufhaltsam. Misstrauen unter Nachbarn wächst, die Juden verschwinden aus der Stadt, um später in Ketten durch Molchings Straßen nach Dachau geführt zu werden, Hunger und Mangel nehmen zu. Und dennoch bleiben Kindheitsrituale wie Fußballspiele auf der Straße unverändert, hat das Leben auch heitere Facetten.
Markus Zusak hat für dieses Buch zwar keine herausragend neue Handlung ersonnen, aber er erzählt die Geschichte auf fesselnde Weise. Sein handwerklich makelloser Umgang mit der Sprache (wobei mitunter für den deutschen Leser die bayerischen Schnipsel in den Sätzen ziemlich amüsant sein können) ist das eine, die liebevolle Gestaltung des Buches mit kleinen Skizzen und Bildern, optisch herausgehobenen Anmerkungen des Todes zum Geschehen und die gelegentlichen Zeitsprünge das andere, was dieses Werk so einzigartig macht. Ich neige nicht zu Superlativen, aber hier ist ein klares Wort am Platz: The Book Thief ist eines der besten Bücher, die ich in den vergangenen Jahren gelesen habe.

Mein Fazit: Wer sich auf die Lektüre mit ihren überraschenden Eigenarten einlässt, beschenkt sich mit einem Leseerlebnis der unvergesslichen Art. Das Buch ist manchmal dramatisch, es ist zeitweise komisch, es ist stellenweise tragisch. Das Buch ist eben wie das Leben selbst.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Courtesy of Teens Read Too, 19. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: The Book Thief (Readers Circle) (Taschenbuch)
Gold Star Award Winner!

THE BOOK THIEF is on of the most memorable books I've read in a long time. It takes place during World War II in Molching, Germany. It's the writing, the unusual narrator (death), and the characters sketched in vivid colors that make this novel so difficult to put down.

Meet Leisel, the book thief, whose first encounter with death occurs on a train with her mama and brother - on their way to meet her foster parents.

Meet Rosa Hubermann, Leisel's new mama, whose rough, crude exterior can't hide the heart inside.

Meet Hans Hubermann, Leisel's firm foundation. The man who stays up with her after her nightmares, who teaches her to read her first stolen book, who finds empathy in a slice of stale bread.

Meet Max, a Jew, the shadow in the basement, a skeleton later seen marching, or more aptly, stumbling, down the road.

Meet Rudy, the lemon-haired Jesse Owens, Leisel's partner in crime and best friend, the one who yearns for Leisel's kiss.

Meet the Führer, the invisible, potent master of words.

Meet death, in a metal cockpit, on a snow-covered field mottled in red, hanging from a rafter at the end of a rope, sitting at a simple kitchen table, under a pile of rubble that used to be a home.

Markus Zusak fills the reader with vivid images of humans at war, humans led to the unthinkable by a force they cannot control. Some go willingly, others have no choice. Those left behind are merely attempting to survive each day as life crumbles around them. Leisel survives by stealing books.

As I read the final chapters of THE BOOK THIEF, I literally had to close the book to get my emotions under control before reading on to meet death. It was inevitable -- he would meet me at the end of the book. As I emerged from the story at the turning of the back cover, my reality felt so jarringly wrong. It was as though I went from a black and white silent movie to a new world: bright, free, and colorful. You cannot read this novel without feeling a resounding resolve that this should never, ever, happen again.

The writing is incredible. Mr. Zusak gave death such an unusual perspective. His descriptive phrases are nothing short of brilliant. THE BOOK THIEF is a powerful read that should not be missed by anyone, teen or adult!

Reviewed by: Cana Rensberger
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schrecklich bedrückend und gleichzeitig schrecklich schön!, 3. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Book Thief (Taschenbuch)
Ohne jetzt die Geschichte und das Thema des Buches noch einmal nach zu erzählen, muss ich einfach an dieser Stelle sagen, dass mich ein Buch selten so berührt hat.

Vieles wurde in anderen Rezensionen schon angemerkt, dem ich mich nur anschließen kann. Es handelt sich hier um eine Geschichte, die während des zweiten Weltkrieges spielt und die ich aus diesem Grunde zunächst fast nicht kaufen wollte, weil man dieses Themas nun fast schon überdrüssig ist.

Aber die Perspektive ist eine erfrischend neue und das ist das Entscheidende.

Zum einen, die Tatsache, dass die Geschichte vom Tod selber erzählt wird, und zum anderen, dass der Tod in seiner Erzählung das Nazi-Deutschland auferstehen läßt, in dem er die Geschichte eines kleinen Mädchens in einer durchschnittlichen, deutschen Familie (nicht etwa einer jüdischen) in Bayern erzählt, einer Familie, die zunächst keinen Idealen nachstrebt und sich einer der beiden Seiten tatkräftig zuwendet, sondern eine Familie, die zunächst einmal einfach überleben will.

Die Umstände, die diese Familie umgeben sind keineswegs normal und heil: der Sohn hat sich ganz dem Führer verschrieben und mit dem Vater gebrochen, die kleine Liesel kommt als Pflegekind in der Familie, der Vater ist Maler und begnadeter Akkordionist und eine gute Seele, die Mutter eine scheinbar harte Frau, zusammen verbergen sie einen Juden vor dem Regime, um eine Schuld zu begleichen, der Krieg bricht aus und bringt das Leben aller dieser Menschen in verschiedenster Weise aus den Fugen, bringt das Schreckliche, aber auch das Schöne ihrer Seelen hervor.

Und um diese Seelen geht es dem Tod ja immer wieder. Er beschreibt sie als schwer oder weich oder leicht oder aufrecht und charakterisiert damit nicht zuletzt ihren Zustand zum Zeitpunkt seines Eintreffens, ohne sie allerdings zu werten.

Auch die Beschreibung der Verwüstungen, die der Krieg anrichtet, werden vom Tod in all ihrer Schrecklichkeit gefühlsneutral und (fast) ohne Sentimentalität dargestellt. Deshalb sind diese Bilder nur jeweils so dunkel und bedrückend, wie wir als Leser sie bewerten. Sie nehmen die Gefühlslage an, die unserer eigenen zum Zeitpunkt des Lesens entspricht und nicht eine, die der Autor ihnen vorsätzlich vorgibt. In dieser Hinsicht wird ganz besonders die Bedeutung und Wirkung von Worten als Thema in die Geschichte verwoben.

Der Tod gibt sich ganz neutral in dieser Geschichte. Er ist nicht Freund der Menschen, aber auch nicht ihr Feind. Er hat einen Auftrag, den er immer wieder erfüllen muss, eine Sysiphus-Aufgabe, die nie endet und unter welcher er leidet und die ihm gleichzeitig Freude bereitet. Und wie er es am Ende noch einmal zusammen fasst, ist ebenso alles im Leben der Menschen, sowie auch in ihrem Handeln und Sterben, zweiseitig, gleichzeitig schrecklich und schön. Sie enttäuschen ihn und machen ihn gleichzeitig wieder stolz, sie geben auf und lassen sich gleichzeitig nicht unterkriegen.

Die Thematik des Buches ist in vieler Hinsicht Zeit übergreifend und berührt deshalb so nachhaltig.

Das Meisterhafte an dem Buch ist, wie kunstvoll der Autor eine vielseitige Thematik (wie die Bedeutung von Worten und die Thematik des Todes)in eine zunächst simpel erscheinende Geschichte von einem kleinen Mädchen verwoben ist.

Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen und werde es bestimmt noch einmal lesen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zwiespältig, 5. Oktober 2011
Von 
dieleseratz - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Book Thief (Taschenbuch)
Schon vor längerem gekauft, kam ich jetzt endlich dazu, dieses hochgelobte Buch zu lesen - und wurde gnadenlos enttäuscht.
Ein Jugendbuch über die Nazizeit, geschrieben von einem Nicht-Betroffenen, ist eine sehr schwierige Gradwanderung und gelingt nur sehr selten.
Der Beginn, vor allem die Erzählweise durch den Tod ist auch originell. Aber das Buch hat gewaltige Längen, nichts geht vorwärts. Die Schilderung des Dorflebens, des Familienlebens, der Protagonisten kann überhaupt nicht überzeugen, der inflationäre Gebrauch von "Saumensch, Saukerl, Scheisse" schon gar nicht.
Die Guten sind einfach gut, die Bösen einfach böse. So einfach war das damals!
Dazu wurden viele deutsche Wörter in der ORiginalfassung falsch verwendet (z.B. "Watschn" für "a good hiding") - auch das ist ärgerlich, wenn der Autor schon explizit versuchte, authentisch zu sein und Deutsch einzubauen.
Sicherlich ein lobenswerter Versuch, der heutigen Jugend das Dritte Reich näher zu bringen - und wie ich den Rezensionen entnehme, finden gerade junge Leser "The Book Thief" gut. Und für diese lobenswerte Intention gebe ich zwei Sterne - aber ich empfehle auf jeden Fall die folgenden Bücher, die absolut authentisch sind und mitfiebern und mitleiden lassen und die Grausamkeit und Brutalität, den Tag-zu-Tag-Wahnsinn der Nazizeit schonungslos aufzeigen:
- Das Tagebuch der Anne Frank
- Hitlerjunge Salomon
- Neger Neger Schornsteinfeger
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Disappointed, 22. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: The Book Thief (Taschenbuch)
I wanted to like this book but the writing wouldn't let me. At first the choppy language suggested that I was holding the (bad) translation of a German original; but apparently the book was written in English and the German words/phrases had been added for "atmosphere."

This construct isn't necessarily a bad idea but did he ask someone who speaks today's German to check it? I counted the word Saumensch about 20 times before giving up. It isn't a common word and the constant repetition of it was very distracting.

However my qualms aren't really about that. It's about telling, not showing. It's about 5th grade writing and wondering why an author (who is clearly well educated) would express himself this way. Perhaps the intended audience was children but thanks to Harry Potter we all know that a kid's book doesn't have to be childish.

Anyway, the characters and plot were interesting and if the writing would have been a little more sophisticated (ok, a LOT more sophisticated) this could have been an amazing book.
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38 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interesting but trying too hard to be different, 25. Juni 2009
Von 
Monika Simon (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Book Thief (Taschenbuch)
'The Book Thief' is the story of Liesel Meminger, the eponymous book thief, and it is told by Death who over the years was more than once in Liesel's vicinity and became fascinated by her. The book is set during World War II. Liesel is brought to the fictional small town of Molching (presumably based on Olching an der Amper) where she is rasied by foster parents. A good part of the events described are pretty mundane: Liesel goes to school, makes friends, plays football, etc. The War and the Nazi regime add some danger and suspense. Additionally, there is of course Liesel's penchant for book stealing.

The story in itself is not particularly unusual: normal people in a normal town doing some normal and some not so normal things in extraordinary (thank goodness) times. The unusual narrative style, Death as the narrator, the interruptions of the story for explanations or translations etc., the thick sprinkling of German phrases may have been employed to turn this book into something more interesting and hence more marketable, but perhaps I am just being cynical. To me it did not seem to add anything to the story and appeared more like a mannerism than something that developed naturally. I had great difficulties getting used to this style and becoming involved in the story. Once I was able to do that, I was gripped by the tale and could enjoy the book.

A few words, however, on the German. The author obviously has a good grip on German, BUT some of the translations he provides are just plain wrong. A "Watschen", for example, is not 'a good hiding', it is a slap in the face. I also never have heard the phrase "Saumensch" in my life, neither have the friends I asked. There are also no sash windows in Germany. These mistakes did definitely reduce my enjoyment of the book.

Altogether, I thought 'The Book Thief 'a fine book but on occasion quite irritating.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut Empfehlenswert !!!, 22. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Book Thief (Kindle Edition)
Ich bin auf dieses Buch gestoßen, weil ich zufällig hörte, dass es gerade verfilmt wird und eigentlich ist es nicht mein Genre. Ich muss allerdings sagen, dass es mich von Anfang an sehr fasziniert hat. Das beginnt schon damit, wer diese Geschichte erzählt. Zum Inhalt ist sicher schon genug geschrieben worden, da muss ich mich nicht auch noch auslassen.

Sollten Lehrer diese Rezension lesen, würde ich gern empfehlen, dieses Buch in den Geschichts- oder Deutsch- oder Englisch-Unterricht einzubauen. Gerade wenn man mit der Thematik 2. Weltkrieg nicht soviel am Hut hat, zieht einen diese Geschichte und der Schreibstil doch in seinen Bann und das ganze kommt auch noch ohne erhobenen Zeigefinger daher.

Ich danke Mr Zusak für eine lehrreiche und reflektierende "Geschichtsstunde" in der ich lachen, weinen und viel nachdenken musste.

Absolut empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührende und aufrichtige Geschichte!, 20. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Book Thief (Taschenbuch)
MEINUNG

- zu häufige Verwendung der Wörter „Saumensch” und „Saukerl”

Hierbei muss ich dazu sagen, dass ich das Buch auf Englisch gelesen habe, insofern ist dieser Kritikpunkt für die deutsche Fassung wohl nicht unbedingt relevant.
Die zwei oben genannten Wörter werden so häufig verwendet – insgesamt 105 Mal, und es kann sein, dass mir beim Zählen ein oder zwei durch die Lappen gegangen sind –, dass es mir vorkam, als seien es die einzigen deutschen Schimpfwörter, die Markus Zusak kennt. Um fair zu bleiben, gilt es zu erwähnen, dass diese Wörter gut die eher derbe Verhaltensweise von Liesels Adoptivmutter widerspiegeln und ich Rosa Hubermann im Laufe der Geschichte auch gerade deshalb ins Herz geschlossen habe. Zudem intensiviert es die Atmosphäre der 30er und 40er Jahre, dennoch gingen mir die „Sauwörter” gerade in den ersten 100 Seiten sehr auf den Keks. Davon abgesehen, fand ich die eingestreuten deutschen Begriffe sehr gelungen und auch grammatikalisch korrekt. Die Tatsache, dass diese Lappalie mein einziger Kritikpunkt am ganzen Buch ist, zeigt, wie sehr mir Die Bücherdiebin gefallen hat.

+ Erzählstil und Aufbau des Buches

Ich fand es richtig klasse, dass die Geschichte vom Tod höchstselbst erzählt wird. Es ist sehr passend, schließlich war die Nazizeit ja maßgeblich von Tod und Verzweiflung bestimmt. Der Tod ist zynisch und gibt bissige Kommentare ab, was ihn beunruhigend sympathisch und amüsant erscheinen lässt.

Markus Zusaks Schreibstil ist fantastisch. Zum Beispiel wird die Atmosphäre lebhaft mit Farben beschrieben, was ich interessant fand. Von der ersten Seite an war ich völlig in der Geschichte versunken.
Die Story ist unterteilt in zehn Abschnitte, die alle nach dem jeweiligen Buch benannt sind, das Liesel gerade durch ihre Erlebnisse begleitet und am meisten beeinflusst. Markus Zusak macht außerdem Gebrauch von einem faszinierendem literarischen Mittel, denn der Erzähler macht Andeutungen zu Geschehnissen, die erst viel später stattfinden werden. So erfährt der Leser bereits in der Mitte des Buches, welche Charaktere am Ende sterben werden. Das Faszinierende daran ist, dass es der Spannung keinen Abbruch tut, sondern mich nur noch mehr dazu gebracht hat, weiterlesen zu wollen. Es ging nicht darum, was passiert, sondern welche Ereignisse zu dem erwähnten hinführen.

+ Ton und historischer Hintergrund

Die Glaubwürdigkeit des Buches geht einher mit dem erstklassigen Schreibstil. Das Buch ist sehr überzeugend und ich finde, es ist dem Autor gelungen, die Stimmung und die Mentalität der Menschen während der Nazizeit einzufangen. Beim Lesen kam es mir vor, als würde ich alles selbst neben Liesel erleben. Die Geschichte lies mich viel darüber nachdenken, wie es wohl gewesen sein musste, während dieser Zeit gelebt zu haben – ganz gleich ob nun als Deutsch, Jude oder irgendjemand anders. Es ist sicherlich kein erfreuliches Thema, dennoch ist es sinnvoll, sich von Zeit zu Zeit damit zu beschäftigen

+ Charaktere

Hans Hubermann, ein Maler und Akkordionspieler, und seine Frau Rosa nehmen die junge Liesel Meminger bei sich auf, obwohl sie selbst kaum genug zum Leben haben. Sie sind liebevoll Zieheltern, und sie sind auf ihre Weise sehr menschlich und gütig. Es war toll zu sehen, wie sich ihre Beziehung zu Liesel im Verlauf der Geschichte entwickelt hat. Darüber hinaus ist es sehr bewegend, darüber zu lesen, wie diese widerständige Familie und andere Bewohner der kleinen Stadt Molching mit den Lebensumständen der damaligen Zeit umgehen. All die kleinen Zeichen von Widerstand, Solidarität und Güte, während andere Menschen all ihre Menschlichkeit verloren zu haben scheinen, sind herzerwärmend.

Nicht nur die Hubermanns brillieren in diesem Buch, sondern auch die Frau des Bürgermeisters, Rudy und selbstverständlich Max Vandenburg, der jüdische Faustkämpfer (der übrigens in viel mehr Szenen hätte vorkommen sollen!). Jeder dieser Charaktere steht in unterschiedlicher Weise in Beziehung zu Liesel, und ich fand sie allesamt sympathisch!

+ Emotionen

Die Bücherdiebin ist emotionsgeladen, und das nicht nur, weil es zur Nazizeit spielt. Beim Lesen fühlte ich mich hilflos und war wütend wegen der Grausamkeit der Menschen. Ich war traurig wegen der sinnlosen Tode unschuldiger Menschen und weil das Ende herzzerreißend war, auch wenn man als Leser bereits wusste, was passiert. Ich war erfreut und berührt, weil das Buch zeigt, dass man auch dann seinem Leben einen Sinn geben kann, wenn um einen herum schreckliche Dinge geschehen. Die Bücherdiebin stimmte mich optimistisch und hoffnungsvoll, dass, ganz gleich zu welchen grausamen Taten Menschen imstande sind, es immer auch solche gegen wird, die zu Liebe, Güte, Freundschaft und Ehrlichkeit fähig sind.

FAZIT
Ich bin mir sicher, dass mich diese Geschichte und ihre Charaktere noch auf lange Zeit begleiten werden. Falls Die Bücherdiebin schon lange auf eurer Leseliste war und ihr bisher jedoch aus irgendeinem Grund gezögert habt, es zur Hand zu nehmen, lest es. Oder wenn euch das Buch bisher nicht gereizt hat, ihr aber interessiert seid an einer Geschichte über die Macht von Worten und Büchern, dann lest es. Die Bücherdiebin richtet sich meiner Meinung nach nicht nur an Jugendliche, sondern kann von (nicht ganz so jungen) Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen gelesen und gemocht werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbeschreiblich!, 26. April 2014
Rezension bezieht sich auf: The Book Thief (Taschenbuch)
Ich bin so froh, dieses Buch entdeckt zu haben.

Inhalt:
Der Tod hat Liesels Tagebuch gefunden und erzählt uns nun die beeindruckende Geschichte des Mädchens, das in der Zeit des zweiten Weltkriegs lebte.
Diese Geschichte spendet ihm Trost, ihm, dem Wesen, das wir uns als furchteinflößend und böse vorstellen.
1939: Liesel und ihr Bruder werden von ihrer Mutter zu ihren zukünftigen Pflegeeltern gebracht. Ihr Vater ist Kommunist, ein Wort das Liesel nicht versteht, und plötzlich verschwunden.
Doch ihr Bruder überlebt die Reise nicht und die neunjährige Liesel erreicht allein die Himmel Straße, wo sie von nun an leben soll.
Ihr erstes Buch als Erinnerungsstück gestohlen, entwickelt das Mädchen eine große Liebe zu Büchern.
Das Buch beschreibt ihr Leben bis die Bomben anfangen zu fallen.

Und weil mir die Inhaltsangabe auf dem Buch wirklich sehr, sehr gut gefallen hat, ist sie hier noch einmal:

HERE IS A SMALL FACT - YOU ARE GOING TO DIE

1939. Nazi Germany. The country is holding its breath. Death has never been busier.
Liesel, a nine-year-old girl, is living with a foster family on Himmel Street. Her parents have been taken away to a concentration camp. Liesel steals books. This is her story and the story of the inhabitants of her street when the bombs begin to fall.

SOME IMPORTANT INFORMATION - THIS NOVEL IS NARRATED BY DEATH It's a small story, about:
-a girl
-an accordionist
-some fanatical Germans
-a Jewish fist fighter
-and quite a lot of thievery.

ANOTHER THING YOU SHOULD KNOW - DEATH WILL VISIT THE BOOK THIEF THREE TIMES.

Cover:
Ein passendes Cover, das den Titel des Buches gut darstellt. Allerdings kann es die gesamte Besonderheit, Tiefgründigkeit des Buches nicht symbolisieren.
Also ein schönes Cover, aber eine noch bessere Geschichte!

Meine Meinung:
"Death and Chocolate

First the colours.
Then the humans.
That's usually how I see things.
Or at least, how I try." (S.13)

Schon ab dem ersten Satz ist dieses Buch etwas ganz Besonderes, Eigenes und ich konnte nicht aufhören zu lesen.
Ich hatte hohe Ansprüche, der Tod als Erzähler, da hatte ich eigene Erwartungen und Bilder im Kopf.
Das Buch setzt alles viel besser um, als ich es mir hätte erträumen können.
Der Schreibstil hat mich sehr beeindruckt, natürlich aufgrund der Tatsache, dass unser Erzähler der Tod höchstpersönlich ist.
Ich habe schon viele Bücher mit gutem Schreibstil gelesen, aber keiner war so einzigartig wie dieser. Irgendwann hat man in irgendeinem Buch mal Ähnlichkeiten gefunden. Das ist hier so gut wie unmöglich!
Der Tod hält nicht viel davon Spannung aufzubauen und verrät ziemlich gerne vorher, wie gewisse Dinge enden werden. Bei jedem anderen Buch unmöglich, aber hier hat es gepasst (außer an ein, zwei klitzekleinen Stellen). Denn alles, was an Spannung fehlt wird mit viel Hintergrund, mit viel Tiefgründigkeit wett gemacht. Das Buch hat mich mit seinem vielen schönen Metaphern und Symbolen sehr berührt. Wer also gerne etwas von Kriegsmachern, Himmelstehlern und anderen lesen möchte, liegt hier absolut richtig.
Das Gefühl, das Liesel als Protagonistin mit sich bringt, ist nicht in Worte zu fassen. Wie sie handelt, mutig wird, sich entwickelt... Jeder Versuch von mir sie zu beschreiben, würde fehlschlagen. Wer dieses beeindruckende Mädchen kennenlernen möchte, muss dieses Buch einfach lesen.
Natürlich bringt das Buch auch düstere, schlimme Dinge mit sich, wir sind immerhin im zweiten Weltkrieg, und manchmal nimmt das einen mit, die Weise wie das Schicksal der Bewohner der Himmel Straße geschildert wird, aber der Autor schaffte es immer wieder die Stimmung durch kleine Hoffnungsschimmer aufzulockern und durch alltägliche Dinge sogar stellenweise lustig zu machen.
Das Ende, nun ja, es ist passend und sehr emotional. Mehr sage ich jetzt nicht dazu!

Fazit:
Ich habe selten eine so einzigartige Geschichte gelesen, die mich auf ihre Weise so berührt hat, die das Schlimme darstellt und trotzdem die Hoffnung nicht aufgibt!
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The Book Thief
The Book Thief von Markus Zusak (Taschenbuch - 1. Januar 2008)
EUR 4,98
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