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am 3. Juli 2003
Der Autor, Bryan Sykes, stellt hier in einer sympathischen und bescheidenen Art seine genetischen Forschungsergebnisse sowie die zahlreicher Kollegen der gesamten Welt vor. Ausgangspunkt ist der inzwischen weltbekannte "Ötzi", der bekanntlicherweise in den Alpen gefunden wurde. Aufgrund der Genanalyse der mitochondrialen DNA Ötzis kam es zu einem Vergleich mit Genanalysen von jetzt lebenden Menschen. Tatsächlich leben Verwandte Ötzis auch heute, ergab dieser Vergleich. Die mitochondriale Genstrukur wird stets durch die weibliche Linie einer Familie erhalten. Verglichen wurden viele andere Reihen von Genanalysen, wobei in bestimmten Gegenden gewisse Gensequenzen gehäuft vorkamen. Da sich die Gensequenzen nicht oft ändern, kann sehr wohl das Genmaterial von lebenden und seit langem verstorbenen Menschen untersucht und miteinander verglichen werden. Bringt man die Sache auf den Punkt, kann festgestellt werden, dass es für Europa insgesamt sieben Urmütter gegeben hat, deren erfolgreiche Nachkommen die Europäer sind. Ein sehr interessanter Ausblick wird auch auf die Urmütter der gesamten Welt gestattet. Bei deren Erforschung, kann dann auch gleich noch die Wanderung bestimmter Völker nachgewiesen werden und deckt deren Verwandtschaftsgrad untereinander auf. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch. Ich kaufe es bereits zum zweiten Mal, um es zu verschenken.
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am 4. November 2015
also interesting for those not interested in biology and natural sciences at all (me; only interested in the conclusion), I could not put it down (I am only interested in old history, wanted to read Cavalli Sforza, but this was more recent).
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am 12. August 2014
Ich bin Biologe und habe neben Genetik auch Anthropologie studiert. Ich fand das Buch sehr spannend und denke für Menschen mit naturwissenschaftlichem Hintergrund Ist es eine lehrreiche, wie spannende und unterhaltsame Lektüre.
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In this book, Sykes tells the story how he became a renowned expert for analysing the mitochondrial DNA in ancient human remains, and how he analysed the matrilinear relationship of some living persons. Some necessary background from biology follows; then the author sets out the (matrilinear) ancestral tree of mankind. Most of this is quite interesting, although the viewpoint is sometimes too personal: I would have preferred to hear how Sykes' work can be related to that one of others, over being told that he won a scientific battle against someone at a conference.
But the worst (and main) part of the book is still to come: seven "biographies" of those women who were the (matrilinear) ancestors of all Europeans. While these women have really existed, there is no point in inventing names and biographies for them: each gene had its first bearer, but who would write a story about "the first man who was rhesus-negative" ? But this is just to create an emotional feeling among the readers, as explained in he last chapter: all matrilinear descendants of each of the seven women form a "clan" of their own, and should have warm feelings for their great great...grandmother, and feel for each other like brothers and sisters. The author's website offers a DNA analysis: pay a few hundred euros and find out which "clan" you belong to. I do reject: it is cheaper to have warm feelings for the billions of brothers and sisters who have the same blood group as me.
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am 9. November 2012
Einfach und verständlich geschrieben. Sehr empfehlenswert für jemanden der sich in das Thema einlesen möchte. Mir hat das Buch beim Einstieg sehr geholfen.
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