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5.0 von 5 Sternen Genialer Tyrann
Irgendwie nachvollziehbar, dass Apple dieses Buch nicht promotet - und irgendwie auch nicht.
Denn die Autoren zollen Steve Jobs gebührenden Respekt als jemanden, der drei Branchen (Computer, Musik, Film) revolutioniert hat, sie zeichnen detailliert nach, was Jobs entweder selber geleistet oder in die Wege geleitet hat.
Sie zeigen allerdings auch, dass der...
Veröffentlicht am 29. Juni 2005 von Mio

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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Moritat vom Egomanen Steve Jobs
An Steve Jobs scheiden sich die Geister. Die Apple-Gemeinde verehrt den Mitbegründer des kalifornischen Hightech-Unternehmens als Visionär und geschmackvollen Computerpionier. Etliche Zeitbeobachter und Journalisten halten den Chef von Apple Computer dagegen für einen durchtriebenen Egomanen mit schlechten Manieren. Zur letzteren Kategorie zählen die...
Veröffentlicht am 15. Mai 2006 von Christoph Dernbach


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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Moritat vom Egomanen Steve Jobs, 15. Mai 2006
An Steve Jobs scheiden sich die Geister. Die Apple-Gemeinde verehrt den Mitbegründer des kalifornischen Hightech-Unternehmens als Visionär und geschmackvollen Computerpionier. Etliche Zeitbeobachter und Journalisten halten den Chef von Apple Computer dagegen für einen durchtriebenen Egomanen mit schlechten Manieren. Zur letzteren Kategorie zählen die Autoren Jeffrey S. Young und William L. Simon, die vor einem Jahr die nicht autorisierte Biografie "iCon" in den USA veröffentlichten.

Im Frühjahr 2005 entsprach die Reaktion von Jobs dem Bild, dass die beiden Autoren von dem Apple-Boss gezeichnet hatten: Wütend verbannte Jobs mit einer persönlichen Anweisung sämtliche Titel des Verlags John Wiley & Sons aus den firmeneigenen Apple-Stores, darunter die populäre "Dummies"-Reihe. Schon der Titel des Buchs empfand Jobs als Provokation. "iCon" heißt zum einen "Ikone", kann aber auch in einer anderen Bedeutung verstanden werden: "Hochstapler", "Bauernfänger", "Neinsager" oder "Schwindler".

Der Frankfurter Scherz-Verlag, der rechtzeitig zum 30-jährigen Firmenjubiläum von Apple Computer am 1. April 2006 die deutsche Übersetzung des Buches auf den Markt gebracht hat, will diesen Angriff nicht schon auf dem Buchcover führen. "Steve Jobs und die Geschichte eines außergewöhnlichen Unternehmens" lautet der harmlose Titel der deutschen Ausgabe und zeigt die Silhouette von Jobs vor dem Apple-Symbol. Dabei beschäftigt sich das Buch nicht nur mit Apple, sondern mit allen drei Jobs-Unternehmen: Apple, NeXT und Pixar.

Charlotte Lyne, die "iCon" aus dem Amerikanischen übersetzt hat, verliert denn auch in dem Firmengeflecht den Überblick und ordnet zum Börsengang von Pixar auf Seite 317 vier führende Mitarbeiter des Studios fälschlicherweise Apple zu. (Aus "Within the company, four man were blessed by the IPO but not through Steve’s willing generosity." wird in der deutschen Ausgabe "Bei Apple gab es vier Männer, für die sich der Börsengang als ein Segen erwies, aber das hatten sie keinesfalls Steves Großzügigkeit zu verdanken.")

Der erste Teil des Buches stützt sich weit gehend auf die Recherchen des Journalisten Michael Moritz, der schon in der Neujahrsausgabe des Time Magazine 1983 Steve Jobs als charismatisches, aber charakterschwaches Computer-Wunderkind porträtiert hatte. Time wollte damals eigentlich Steve Jobs zum "Mann des Jahres" auf das Titelblatt heben, rückte aber nach warnenden Hinweisen ihres Silicon-Valley-Korrespondenten Moritz von diesem Plan ab und ernannte den Personal Computer zur Maschine des Jahres. Die Schilderungen von Moritz, die dieser später in seinem Buch "The Little Kingdom" ausgearbeitet hatte, werden von Young und Simon ergänzt – zum Teil mit unappetitlichen Details und dürftiger Beweisführung: Da wird der junge Jobs als Schnösel vorgeführt, der zu beschäftigt sei, die Toilettenspülung zu bedienen. Der angeblich nicht weiß, wann man sich öfter duschen sollte. Ein Tyrann, der Mitarbeiter mit obszönen Bemerkungen provoziert.

Young und Simon versuchen zwar auch, das Charisma von Jobs zu beschreiben, mit dem dieser seine Ingenieure zu Höchstleistungen antrieb, Finanzmogule um den Finger wickelte oder seine Kunden in den Bann zof. Doch schnell landen die beiden Autoren wieder im kritischen Stakkato. Wer diese Seite von Steve Jobs näher kennen lernen möchte, kann sich beispielsweise auf der Website Folklore.org ein Bild machen. Hier hat Andy Hertzfeld, einer der maßgeblichen Schöpfer des ersten Apple Macintosh, Episoden aus dieser frühen Apple-Geschichte gesammelt. Eine Auswahl dieser Stories hat Hertzfeld auch in seinem Buch "Revolution In The Valley. The Insanely Great Story of How the Mac Was Made" veröffentlicht.

Der zweite Teil des Buchs orientiert sich dagegen so stark an der Biografie "The Second Coming of Steve Jobs" von Alan Deutschman, so dass sich der Reporter des US-Magazins "Fast Company" über die Übernahme kompletter Textpassagen aus seinem Buch durch Young und Simon beschwerte. Im Mittelpunkt steht hier jener Abschnitt der Karriere von Jobs, die 1985 begann, nachdem er vom damaligen Apple-Chef John Sculley gefeuert worden war.

Mit seinem Geld aus dem Börsengang von Apple gründete Jobs die Computerfirma NeXT und kaufte die Trickfilmabteilung von George Lucas, aus der dann das Animationsstudio Pixar wurde. Nach schwierigem Beginn und kurz vor der persönlichen Pleite gelang es Jobs letztlich, Pixar mit Trickfilmen wie "Toy Story" und "Findet Nemo!" zum Erfolg zu führen. Das letzte Kapitel dieses Stücks, der Verkauf von Pixar an Disney, ging dann nach der Drucklegung des Buches über die Bühne.

1996 wurde Steve Jobs von Apple in das krisengeschüttelte Unternehmen zurückgeholt. Mit Hilfe des Designcomputers iMac und der unglaublichen Erfolgsgeschichte des Musikplayers iPod führte er Apple wieder in die erste Reihe der Hightech-Gesellschaft zurück. Diese Phase wird von den beiden Autoren vergleichsweise wohlwollend begleitet. Sie haben auch eine Ursache für die Erfolgssträhne von Steve Jobs ausgemacht: das Familienglück mit Laurene Powell, die er im März 1991 heiratete, und den drei Kindern.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Miese Übersetzung, 11. März 2006
Von Ein Kunde
Kein schlechtes Buch über einen (von sich selbst) besessenen Menschen - aber die deutsche Übersetzung ist fürchterlich. Holprige Grammatik, Anschlusspannen, Satzstellung oft wie in englischen Original und viele, viele Fehler. Sehr bedauerlich. Wie gelang ein solcher Text in den Druck? Warum hat ihn niemand nochmal auf Lesbarkeit geprüft? Musste es mit der Übersetzung wirklich so schnell gehen? Der Übersetzerin will ich gar nicht die Schuld geben - aber der Verlag hätte sich lieber noch drei Monate Zeit nehmen sollen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer Tyrann, 29. Juni 2005
Irgendwie nachvollziehbar, dass Apple dieses Buch nicht promotet - und irgendwie auch nicht.
Denn die Autoren zollen Steve Jobs gebührenden Respekt als jemanden, der drei Branchen (Computer, Musik, Film) revolutioniert hat, sie zeichnen detailliert nach, was Jobs entweder selber geleistet oder in die Wege geleitet hat.
Sie zeigen allerdings auch, dass der junge Jobs ein genialer Tyrann bzw. ein ziemliches Ekelpaket war, der Menschen hart rannahm, nicht immer fair behandelte und sich mit allen Tricks durchzusetzen wusste.
Dennoch handelt sich um kein unfaires Buch. (Jobs soll sich inzwischen auch besser im Griff haben ;-)
Es führt einem nochmal vor Augen, wie Apple mit (und zeitweise auch ohne) Jobs erfolgreich wurde. Gleichzeitig wird deutlich, was Steve Jobs mit seiner Zweitfirma Pixar in der Computeranimation vollbracht hat, und warum nur einer wie er mit dem Doppelpack iTunes/iPod die Musikindustrie verändern konnte.
Für Apple ist dieses Buch sicherlich ein zweischneidiges Schwert, für den Leser aber ein eindrucksvolles Porträt eines Menschen und einer Ära. Am meisten hat mich erstaunt, wieviele Einzelerfolge Jobs inzwischen auf seiner Liste hat, und vor allem, wieviele erfolgreiche Pixar-Blockbuster-Filme darunter sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fascinating look at one of the greatest living business icons, 17. Juni 2011
Von 
Dr. Bojan Tunguz (Indiana, USA) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: iCon: Steve Jobs: The Greatest Second Act in the History of Business (Taschenbuch)
Recently Steve Jobs has been named the CEO of the decade by Fortune magazine. The announcement was hardly surprising to anyone who has been following the business world over the last ten years. Apple Computer, the company that he cofounded and the one that his name will always be associated with the most, has gone from the verge of bankruptcy in the late 1990s to one of the most spectacularly successful companies in the World today and the top brand name. The announcement cemented his already stellar and legendary reputation.

Steve Jobs is a rare bird these days: an incredibly successful businessman whose personal life and adventures are almost as intriguing as his business dealings. This is especially true of young Steve, before he matured in a very sober and calculating professional. Stories of Steve's early life are masterfully narrated in "iCon," a very well written and intriguing book. The early chapters of the book are particularly fascinating, and anyone who is not familiar with the early days of Apple Computer and what led to its formation should absolutely read this story. It is filled with anecdotes and first-hand accounts that have since become an integral part of Silicon Valley lore. The creation of Apple Macintosh probably deserves a book of its own, and a very readable one can be found in Revolution in the Valley. This part of the book is a page-turner for any real Mac fan and was hard to put down.

The latter part of the book was rather disappointing. It was largely written from the outside perspective, and many of the stories presented there could have easily been gleaned from the newspaper accounts. Many of the major development events at Apple Computer that have taken place since Steve jobs returned to the company are completely omitted. The worst part, however, are the overly detailed descriptions of the internal struggles of a company that Steve jobs never worked in - Disney. This material was completely irrelevant and one can skip it without losing any relevant information for the rest of the book.

The book concludes before Apple brought out iPhone, and reading it now it feels a bit dated. However, it is still a very insightful and immensely interesting book to read despite its many flaws.
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4.0 von 5 Sternen Im englischen Original leicht und spannend zu lesen, 22. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich nur ein paar Jahre jünger bin als Jobs und Wozniak aber ein Computer Nerd der ersten Stunde bin, ist das Buch für mich so etwas wie ein Rückblick in die Jugend.
Für Viele ist dieses Lebensgefühl, das dort vor allem in den ersten Kapiteln vermittelt wird, nicht so recht nachzuvollziehen, für mich jedoch absolut. Da bekommt man das Gefühl, man hätte dabei sein können.
Das Lesen der englischen Version halte ich für eine gute Idee, da die meisten Übersetzungen der Techie-Sprache nicht gerecht werden und sich dann abgehackt lesen.

Die Ausdrucksweise im Buch ist aber so einfach gehalten, daß man sie mit dem normalen Schulenglisch plus ein paar Computer Fachbegriffen wirklich prima lesen kann.

Ich habe nun schon einige Bücher über das Thema gelesen und man erfährt in jedem ein paar zusätzliche Details. Allerdings beruhen viele dieser Dedails auf Hörensagen. So sind die Summen, um die es bei dem Betrug von Jobs an Wozniak wegen des von Wozniak programmierten Spieles geht, stark unterschiedlich.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen und ist eins von denen, die ich noch einmal lesen werde.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packed with Knowledge!, 23. August 2005
Von 
Though unabashedly adulatory, this unauthorized biography of Steven Jobs - co-founder of Apple Computers and head of Pixar Studios - shows how he nearly squandered his career and fortune on ill-conceived and badly managed ventures. The writing is savvy and lively - if not always chronologically linear. The pace is quick and even readers with scant interest in computers, technology or animated movies will find the tale entertaining. Authors Jeffrey S. Young and William L. Simon wisely focus on how Jobs learned from his failures and became a success again by recognizing his own limitations. In that respect, we believe Jobs' journey holds important business and life lessons, and recommend it highly to all business readers.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Versöhnlicher als man erwartet, 29. November 2005
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Steve hat aus vielfältigen Gründen dazugelernt. Diesen Weg gibt das Buch sehr gut wieder. Das Buch ist erwartungsgemäß sehr stark auf Jobs zentriert. Nur die Pixar-Geschichte erhält hier mehr Platz als in manch anderem Buch. Warum Jobs versucht hat, die Veröffentlichung des Buches zu verhindern ist für die erste Hälfte verständlich, bei der zweiten weniger, am Ende gibt es nämlich nur Friede, Freude und Eierkuchen. Ein gutes Buch, das ich in einem Zug durchlesen musste.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht Fisch nicht Fleisch, 5. November 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer schon die anderen Bücher über Apple und Steve Jobs gelesen hat wird von der Tendenz nichts Neues finden. Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, es wurde krampfhaft versucht etwas zu finden, was noch nicht bekannt war. Dadurch geht dann leider der Faden manchmal verloren. Was neu war ist der Teil zu Pixar, der aber auch sehr lang war (zuviel Eisner, Katzenberg etc.)
Es lässt sich einfach lesen, ist flüssig geschrieben.
Leider haben die Autoren auch immer wieder durchblicken lassen für was für ein Genie sie SJ halten. Obwohl sie selber immer wieder darauf hinweisen, was er doch alles nicht gemacht hat oder falsch oder wo er Glück hatte.
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iCon: Steve Jobs: The Greatest Second Act in the History of Business
iCon: Steve Jobs: The Greatest Second Act in the History of Business von Jeffrey S. Young (Taschenbuch - 14. April 2006)
EUR 12,90
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