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4.0 von 5 Sternen simply a classic
I read a large portion of this book for a course.

For the reader from Washington, DC who only gave this book a one star rating, I would only quote what he/she wrote in his/her comment: "I just don't get this book".

That pretty much reflect why that particular reader doesn't like the book.

First, Walzer is not a "rightist" as some would...

Veröffentlicht am 8. November 1999 von shl

versus
0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen One word: arrogant
I just don't get this book. Who is Walzer to tell us what is right and wrong? I think this author goes too far in voicing his opinion, often placing his views as being right. He even goes as far was backing his "opinions" with real events! I think authors like Walzer are a real danger in our society.
Am 27. April 1999 veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen simply a classic, 8. November 1999
I read a large portion of this book for a course.

For the reader from Washington, DC who only gave this book a one star rating, I would only quote what he/she wrote in his/her comment: "I just don't get this book".

That pretty much reflect why that particular reader doesn't like the book.

First, Walzer is not a "rightist" as some would suggest. He simply accepts the possibility of war. In proposing a link between linkage and war, Walzer simply wants to set some limits as to how far a war can escalate. This is a contribution to the study of war, not an advocacy of war.

Second, Walzer does an exceptional job in using historical examples to illustrate his points. I concede that his examples are based on his interpretations alone and his points are definitely his to make. However, never forget that this book is categorized as "philosophy/political science". Moreover, those who do not make their own interpretations miss the point of reading a book such as this.

Finally, perhaps the biggest point Walzer makes is this: War/conflict is a human creation; its characteristics reflect a wide range of practices that are based on human decisions; and in searching within how humans think, we can see why we haven't killed ourselves yet. And for that, there's still hope for peace.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A classic in its field, 23. Juli 1999
This is an erudite work examining the philosophical subtelties and ethical issues that war evokes. Any one seriously interested in war, applied ethics, political philosophy, and international relations should be familiar with the arguments Walzer uses. The historical examples are standard dilemmas and problems which are useful in class discussions in philosophy as well as history. The only critique I have of the book (which I often use for my own philosophical writing) is that Walzer's ethical examination of war ends with nuclear war--in this I think he is wrong, we should not stop our analysis even with the nightmare scenario of a holocaust, for that is to give the moral hand over to those who would use nuclear arms. The book is challenging and insightful and deserves further reprints.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Excellent analysis of moral issues raised by war, 1. März 1999
Von Ein Kunde
This book is superb. Among other topics, it considers the morality of initiating armed force, the moral limits on the use of force in wartime, and individual responsibiity for war crimes. The writing is very clear and the use of historical examples brings the philosophical discussion down to earth.
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4.0 von 5 Sternen Tyrannensturz kein Kriegsgrund, aber Völkermord, 17. Juni 2012
Von 
Benedictu - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Just and Unjust Wars: A Moral Argument with Historical Illustrations (Taschenbuch)
Im Jahre 2005 hatte der Moralphilosoph Michael Walzer für die vierte Auflage seines Standardwerkes aus dem Jahre 1977 zur Frage des gerechten, also des moralisch rechtfertigbaren Krieges ein neues Vorwort geschrieben. Darin setzt er sich auch mit den Golfkriegen auseinander. Im ersten Golfkrieg von 1991 wären die Allierten streng dem klassischen Kriegsparadigma des gerechten Krieges gefolgt. Nach der Beendigung der Invasion von Kuweit hätten sie nämlich die Kampfhandlungen eingestellt und wären nicht auf Bagdad marschiert, um das Regime zu stürzen.

Im Jahr 2003 hätte die zweite Bush-Regierung jeden Tag einen neuen Kriegsgrund vorgestellt, um das Baath-Regime niederzuwerfen ('another day another reason'). Diese US-Regierung suchte nach einer grundsätzlichen Erweiterung der Doktrin 'ius ad bellum, also der Rechtfertigung des Kriegseintritts. Die Politik der Eingrenzung und Eindämmung, des In-Schach-Haltens (containment) über Flugverbotszonen, Inspektionen und Blockade war effektiv, konnte aber keinen Regimewechsel bewirken. Allerdings bedürfte auch diese Form der Gewalt einer Begründung; insbesondere, weil bei einer Handelsblockade die Zivilbevölkerung betroffen ist. Neben das '"ius ad bellum'" träte also das "'ius ad vim'", die moralisch rechfertigbare Gewalt (ohne Krieg). Bei den Maßnahmen zur Kriegsvermeidung unterscheidet Walzer zwischen
a) force-short-of-war = Gewalt(-ohne-Krieg)
b) politics-short-of-force = Politik(-ohne-Gewalt)
Letztere funktioniere etwa über die Arbeit der nichtstaatlichen Organisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International. Dies einmal ins Spiel gebracht zu haben, ist lobenswert.

T E R R O R B O M B E N
Hinsichtlich der Bombardierung ziviler Ziele vertritt Walzer einen klaren Standpunkt: "Now, terror bombing is a criminal activity, and after the immediate threat posed by Hitler's early victories had passed, it was an entirely undefensible activity." Im Abschnitt 'The Dishonoring of Arthur Harris', (Kommandeur des britischen 'Bomber Command' im zweiten Weltkrieg) zitiert er Rolf Hochhuths Frage (S. 324): "Is a pilot who bombs population centers under orders still to called a soldier?" Churchill hatte nie zugegeben, daß die Bombardierungen der Stadtzentren und Wohngebiete ein Unrecht darstellten, aber die Verwehrung des Adelstitels für Arthur Harris nach Kriegsende sei immerhin ein gewisser Schritt in die Richtung, die allgemeinen Regeln der Kriegsführung wieder anzuerkennen, einschließlich der Güter, die diese Regeln schützen sollen. Interessant (auf S. 257, im Kap. Overriding the Rules of War) zu erfahren, daß 1944 noch die meisten Briten glaubten oder glauben wollten, daß nur militärische Ziele angegriffen würden. (Dazu paßt auch die Geschichte in History of Bombing history of bombing, in der der Autor Lindqvist erzählt, wie er nach dem Krieg aus einem britischen Haus gewiesen wurde, weil die Bewohner ihm nicht glauben wollten, daß ihre Regierung jahrelang Terrorbombardierungen befahl.)

K O S O V O
Im Kosovokrieg hatte Walzer jedoch anders als Noam Chomsky und Helmut Schmidt die Bombardierungen und die Intervention der NATO gerechtfertigt. Das ist einigermaßen bedenklich. Es spricht nämlich nicht für das Funktionieren von Walzers Kalkül, daß es für den Kosovo-Krieg kein besseres Ergebnis geliefert hat. Wenn man die drei Regelgruppen der klassischen Lehre vom Gerechten Krieg hernimmt, also das "ius ad bellum" (daß der Kriegseintritt gerecht ist), das "ius in bello" (daß das Handeln im Krieg gerecht ist) und das "ius post bellum" (daß nach dem Krieg Frieden möglich ist), dann erkennt man ohne die Kriegsabläufe, die Proportionalität der Mittel etc. in extenso erörtern zu müssen, allein mit Blick auf die heutige Lage im Kosovo, daß die Bedingungen der dritten Regel, der Wiederherstellung und Ermöglichung einer Friedensordnung ohne Zwang, nicht erfüllt sind.

Helmut Schmidt, der nicht als Politikwissenschaftler oder Moralphilosoph, sondern als politischer Pragmatiker urteilt, wußte längst, daß man die Gesamtbilanz im Auge behalten muß. Er hat stets auf die insbes. von Militärs unterschätzte Problematik von Interventionen hingewiesen: Daß es zwar einfach sei, den Entschluß zu fassen, in ein Land einzumarschieren, aber sehr schwer, wieder wegzukommen, ohne Mord, Totschlag und Katastrophe zu hinterlassen. Schmidt: "Jetzt wird das Kosovo zu einem Staat erklärt, aber trotzdem kommen wir da nicht weg' (s. Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt).

L I B Y E N
Einer militärischen Intervention in Libyen hatte Walzer in der online-Ausgabe der New Republic (tnr.com) angesichts des unklaren Ziels (im Gegensatz zu Rwanda and Darfur, wo sie allerdings unterblieb) und wegen der fehlenden arabischen Unterstützung die Rechtfertigbarkeit abgesprochen.

FAZIT
Trotz der Schwäche in Walzers Kalkül (im Hinblick auf den Kosovo-Krieg), aber wegen der hervorragend kommentierten geschichtlichen Beispiele ist die Abhandlung von bleibendem Wert: 4,5 Sterne.
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4.0 von 5 Sternen Kann Krieg gerecht sein?, 27. April 2009
Von 
Serenus Zeitblom (Köln, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Für den Philosophen und Politwissenschaftler war Vietnam einer der Anlässe für seine Frage, ob Kriege gerecht sein können. Dies ist eine der alten Fragen in den Internationalen Beziehungen. Man lese etwa Thukydides' "Peleponnesischen Krieg" oder Augustinus' Erörterungen oder auch Hugo Grotius zum Recht zum oder im Krieg. Michael Walzer argumentiert mit solchen und anderen empirischen Fällen, also eher "induktiv", um Maßstäbe zu finden. Wohl ist bei dem US-Amerikaner jüdischen Glaubens auch speziell die Frage im Hinterkopf, ob die israelische Tsahal 1967 nun ihren so genannten "Präventivkrieg" führen durfte.

Walzer entwickelt aus einem guten historischen und philosophischen Hintergrund eine Theorie jenseits von einem reinen Recht des Stärkeren und damit zumindest eine Grundlage für Erwägungen (mehr sei hier nicht verraten).

Fazit: kritisch lesen, für Studierende der Internationalen Beziehungen o.ä. sicherlich eine der Pflichtlektüren.
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5.0 von 5 Sternen Lots of headache, 4. November 1999
Currently a grad. student at Columbia and this is one of my texts and by far my second favorite of the semester.

Before explaining why, I want to counter the comment below about Walzer being arrogant. That is patently ridiculous and shows the reader to be short sighted and probably did not analyze the book correctly. How can Walzer be arrogant when he is merely dissecting what every person "feels" and put these "feelings" into coherent pattern of thoughts so that we can use them to analyze an inherently inhumane subject - war?

We should be glad that someone attempts to articulate this difficult realm of our thinking into words that are both manageable, make sense, and leaves plenty of room for SELF-REFLECTION.

That's the goal of the book. Is not to impose any ideas on the reader but to open your mind to this vastly difficult subject and enable you the reader to have a grasp and possibly control over your own feelings and to justify your actions through these feelings.

In conclusion, the book is a great balance among theories, historical examples, and personal conclusions.

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen excellent supplemental material, 1. Mai 2000
As a high school AP teacher, I use excerpts from this book inmy European History class. ... My HIGH SCHOOL students both understandand love Walzer's analysis which they find very topical. His discussion on humanitarian intervention and on the ethical dilemma involved in the bombing of Dresden are of particular note. This is not your typical war book but asks that you think and consider war's ethical dimensions.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lots of headache, 4. November 1999
Currently a grad. student at Columbia and this is one of my texts and by far my second favorite of the semester.

Before explaining why, I want to counter the comment below about Walzer being arrogant. That is patently ridiculous and shows the reader to be short sighted and probably did not analyze the book correctly. How can Walzer be arrogant when he is merely dissecting what every person "feels" and put these "feelings" into coherent pattern of thoughts so that we can use them to analyze an inherently inhumane subject - war?

We should be glad that someone attempts to articulate this difficult realm of our thinking into words that are both manageable, make sense, and leaves plenty of room for SELF-REFLECTION.

That's the goal of the book. Is not to impose any ideas on the reader but to open your mind to this vastly difficult subject and enable you the reader to have a grasp and possibly control over your own feelings and to justify your actions through these feelings.

In conclusion, the book is a great balance among theories, historical examples, and personal conclusions.

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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen One word: arrogant, 27. April 1999
Von Ein Kunde
I just don't get this book. Who is Walzer to tell us what is right and wrong? I think this author goes too far in voicing his opinion, often placing his views as being right. He even goes as far was backing his "opinions" with real events! I think authors like Walzer are a real danger in our society.
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Just and Unjust Wars: A Moral Argument with Historical Illustrations
Just and Unjust Wars: A Moral Argument with Historical Illustrations von Michael Walzer (Taschenbuch - 7. Juli 2006)
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