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am 3. August 2012
Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert für Leser von Feynmans Werken. Dennoch sind die meisten Problemstellungen, so finde ich, viel zu allgemein gehalten und die Lösungen fallen meistens "trivial" aus. Das 20. Kapitel beinhaltet und behandelt erst die wirklich relevanten Themen und Grundlagen der Thematik im Fast-Forward-Modues und der Rest des Buches wirkt nach dem Durchlesen ein wenig schlecht abgestimmt. Nun ja, der Inhalt des Buches hat ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel, so kann man den Verantwortlichen keine Schuld zuweisen. Dennoch muss man loben, wie penibel Herr Feynman die Probleme angeht, so dass Interessierte einen fehlerfreien Einblick in die fantastische Welt der Quantenmechanik bekommen. Bei dem Buch handelt es sich um ein Stück Geschichte, somit sind 4 Sterne vollkommen gerechtfertigt.
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am 15. Juli 2015
Seit rund fünfzig Jahren sind für Physik Studenten, rund um den Globus, die „Feynman Lectures“ so etwas wie ein Markenzeichen; dieses drei bändige Einführungswerk wurde in ein Dutzend Sprachen übersetzt und allein von den englisch- sprachigen Ausgaben gibt es 1,5 Millionen Exemplare; es ist damit das am weitesten verbreitetste Physik Buch.

Anfang der 60iger Jahre überlegten Richard Feynman, Robert Leighton und Matthew Sands, wie der zweijährige Physik Einführungs- Kurs, der für alle Caltech Studienanfänger obligatorisch ist, interessanter gestaltet und besser an die modernen Entwicklungen des Fachgebiets angepasst werden könnte; die üblichen beschäftigten die Studenten mit schiefen Ebenen und Problemen der Elektrostatik, bevor sie von den 'coolen' Ideen der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik zu hören bekamen. Auf Vorschlag von Sands sollte Feynman den Kurs erstmalig in den akademischen Jahren 1961/62 und 62/63 halten, von dem mittels Bandmitschnitten, die Manuskripte der vorliegende Bände verfasst wurden, die 1964 erstmalig erschienen.

Im Vorwort zieht Feynman ein recht pessimistisches Resümee seines Kurs- Experiments, zu viele Studenten wären auf der Stecke geblieben. Kip Thorne, der das Vorwort zur Millennium Edition beisteuerte, hat einige ehemalige Kursteilnehmer per email befragt, in der Tat haben viele die Vorlesungen als Highlight ihrer Studienzeit in Erinnerung ('transforming experience' oder 'It was like going to church') – einige kamen aber auch mit Feynmans besonderen Art Physik zu betreiben nicht zurecht: „... solange man F. zuhörte, war alles einleuchtend, wollte man das Gehörte später rekapitulieren, funktionierte es nicht mehr...“ --- eine Erfahrung, die sogar einige Fachkollegen gelegentlich teilten, wie Albert Hibbs in 'No Ordinary Genius' berichtet.

Richard Feynman hatte Physik vollständig verinnerlicht, er liebte es, Probleme aus vielen verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, oder Beispiele für ein Phänomen soweit zu vereinfachen, ohne sein Wesen zu verändern, so dass er es analysieren und umfassend verstehen konnte; damit konnte Feynman immer wieder mit verblüffenden Abkürzungen überraschen. Dieser Stil prägt auch seine 'Lectures on Physics'.

Die Vorlesungen zur Quantenmechanik folgten im zweiten Kursjahr der Elektrodynamik, aus Zeitmangel wurden aber sieben Vorlesung erst im Mai 1964 gehalten. Man beschloss, der Quantenmechanik einen eigenen Band zu widmen, der Vollständigkeit halber, wurden hier auch die beiden Einleitungs- Kapitel 37 und 38 aus Band I fast umgeändert noch einmal mit aufgenommen.

Bei der Entwicklung der QM folgt Feynman seinen eigenen Idee der Summierung der Amplituden über alle Alternativen: frühzeitig werden quantenmechanische Amplituden eingeführt und die Regeln ihrer Kombination erläutert und systematisch angewandt. Die Betonung liegt dabei auf der Herausarbeitung der grundlegenden und allgemeinen Aspekte der QM, mit der geschilderten Methode gelingt es Feynman, fast alle Betrachtungen technisch elementar zu halten; erst in der etzten Vorlesungen stellt er einen Brückenschlag zu gewohnteren Beschreibungen der QM mit Operatoren und Schrödingers Gleichung her.

Die 'Feynman Lectures' wurden sicher nicht oft außerhalb des Caltech als Vorlesungs- Script wieder verwendet, und aus den genannten Gründen, sind sie als 'aller erstes' Physik Lehrbuch sicher eine Herausforderung, aber neben vielen Kurs- Anforderungen/ Einschränkungen, sind sie für Generation von Studenten und alle sonstigen Physik Begeisterten stets eine Quelle der Inspiration und Sammlung originären Feynmanscher Ideen gewesen.

Über die Jahre haben diese Bücher im Netz eine treue Schar von Enthusiasten gefunden, die mehrere Seiten mit Aufgaben, Lösungen, Errate und Geschichten rund um dieses Werk betrieben, die eine wertvolle Ergänzung zur Lektüre sein können.
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