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Kundenrezensionen

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am 8. Juni 2016
Das Buch ist richtig fokusiert und bringt verschiede Schwerpunkte mit. Kein Kritik dabei. Ich empfehle andere Leser dieses Buch zu analysieren. Ist es nötig, die Schwierigkeiten des Kapitalismus in Schwellenländer zu verstehen.
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am 2. Juni 2001
Etwas stutzig wurde ich schon, als ich auf dem Einband las, dass die gute alte Maggie Thatcher das Buch gut fand. Trotzdem machte ich mich dahinter, und es hat sich gelohnt. Auch wer "El otro sendero" oder "Marktwirtschaft von unten" schon gelesen hat, kann sich diese Neuerscheinung mit Gewinn zu Gemüte führen. Der Autor braucht wunderbare Formulierungen und Vergleiche, um auch Nichtökonomen klar zu machen, was er meint.
Generalthema des weltbekannten Autors sind die Eigentumsrechte, die in vielen Entwicklungsländern nur ungenügend klar definiert sind. Wer nicht zur Elite gehört, hat vielerorts gar keinen Zugang zum Rechtssystem, was zahlreiche Nachteile mit sich bringt. Wer keine Besitztitel für sein Grundstück hält, hat auch keinen Zugang zum Kreditmarkt, der muss seinen Besitz ständig bewachen und kann nicht damit handeln. Sogar wenn diese Leute viel arbeiten und viel besitzen, können sie somit nicht das Optimum aus ihren Ressourcen herausholen. Das meint der Autor, wenn er vom "Toten Kapital" spricht. In seinem historischen Vergleich schildert er zudem, wie die USA im 18/19. Jahrhundert der Bevölkerungsmehrheit den Zugang zum Rechtssystem ebneten.
Sicher hat der de Soto recht, wenn er das Fernhalten der Armen vom Rechtssystem kritisiert. Die These ist gut formuliert und hat vor allem langfristig sicher ihre Berechtigung. Das Beseitigen von bürokratischen Hürden ist ohne Zweifel nützlich. Allerdings stellt der Autor das Verteilen von Eigentumsrechten etwas einseitig als alleinseligmachende Entwicklungsstrategie dar. Drei Gedanken dazu:
Erstens wird mit keinem Wort erwähnt, dass die meisten Nationen Lateinamerikas nicht an zuviel Staat, sondern an einem zu schwachen Staatsapparat leiden. Solange diese Staaten regressive Steuersysteme aufweisen und den nationalen Reichtum zu den reichsten 10% umverteilen, wird es weder Entwicklung noch Gerechtigkeit geben. Und der Staat wird seine Aufgaben nicht zufriedenstellend erfüllen können. Zu diesen Aufgaben gehört besonders die Bildung für alle; ohne sie wird sich die Arbeitsproduktivität nie steigern lassen. Solange Regierungen wie diejenige Mexikos die Firmen und Banken der reichsten Familien mit Steuergeldern retten, anstatt in die Bildung zu investieren, bleibt die sogenannte „Marktwirtschaft" eine Karikatur ihrer selbst. Die Leute sind nämlich nicht unbedingt über die „legal apartheid" sauer, sondern über die Raffgier der Eliten, die Heuschrecken gleich ihre Länder abgrasen. Dabei sind es gerade sie, die das Gesetz bei jeder Gelegenheit mit Füssen treten. Die apodiktische Teilung in einen „law abiding" und einen extralegalen Sektor scheint daher zumindest etwas künstlich.
Zweitens blendet der Autor aus, wieso der informelle Sektor in allen Ländern Lateinamerikas derart gewachsen ist. Sicher ist die halblegale Landnahme in der Peripherie der Grossstädte ein wichtiger Grund. Noch wichtiger aber ist, dass der „legale Sektor" in den letzten 20 Jahren von liberalen Politikern sowie den entsprechenden internationalen Organisationen kaputtgeschrumpft wurde. Ob es sich nun um staatliche oder private Firmen handelt, überall wurden Tausende von Arbeitsplätzen und damit die (traditionell schon schwache) Mittelschicht liquidiert. Und diejenigen Jobs, die blieben, werden immer schlechter entlöhnt. In Mexiko verloren die Reallöhne zwischen 1982 und 1995 etwa 70% ihrer Kaufkraft. Unmittelbare Folge davon ist das Abwandern in den informellen Sektor, um die Situation zu überleben.
Ein Rätsel ist mir schliesslich, wieso der Autor die paar Länder ausser Betracht lässt, die den Sprung vom Entwicklungsland zum Industriestaat erfolgreich geschafft haben. Mein Verdacht ist, dass die starken Gewerkschaften Südkoreas, die vorsichtige Öffnungspolitik Taiwans oder die Kapitalverkehrskontrollen Malaysias nicht in die neoliberale Agenda des Autors passen. Sicher gehört de Soto nicht zum Typus „ignoranter Investor", aber der Heuschreckenkapitalismus ist eben nicht „The Only Game in Town"!
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am 9. Juni 2016
I love it when a book states what its about on the first few pages and then spends the next 200 pages elaborating it in a laid back style. Verbal economics at its finest, 5 stars, read it in two days.
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am 11. April 2015
Hernando de Soto provides a landmark theory of economic thought - the recognition of how extra-legal economies are amongst us and how they work. Unfortunately, his thesis fits on to about 5 pages, the rest is re-hashing and repetition of the same topic, extremely annoying. Inexplicably, the author only hints at his and his team's extensive multi-year field research. It is never outlined, explained, or otherwise used to lay the foundation of his message. Most annoying. This has got to be one of the worst "documentations" of some of the best and most important economic research for the immediate future! To the author: please re-write this book!
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