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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sogar ein notwendiges Buch?
John Grisham ist Autor. John Grisham ist Jurist. John Grisham ist Christ.

In seinem Roman »The Appeal« werden alle drei John Grishams sichtbar und prägen die Lektüre. Manch einen Leser wird dies womöglich nicht recht schmecken, aber auf mich wirkte dieses Buch so, als sei es das bisher ehrlichste und persönlichste seiner...
Veröffentlicht am 5. September 2008 von G. J. Matthia

versus
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3.0 von 5 Sternen "In Washington the corruption has been legalized" ....
.. das ist einer der wichtigsten Aussagen in diesem Buch und Korruption und Manipulation ziehen sich durch den ganzen Roman. Das lt. Senator "doofe Volk" spricht den Opfern von Ärztepfusch und Umweltverschmutzung Millionen Dollars an Entschädigung zu? Kein Problem, wenn im Supreme Court von der Industrie gekaufte Richter sitzen, die die Urteile annulieren...
Veröffentlicht am 13. Juni 2010 von dieleseratz


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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sogar ein notwendiges Buch?, 5. September 2008
Von 
G. J. Matthia "GJM" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Appeal (Taschenbuch)
John Grisham ist Autor. John Grisham ist Jurist. John Grisham ist Christ.

In seinem Roman »The Appeal« werden alle drei John Grishams sichtbar und prägen die Lektüre. Manch einen Leser wird dies womöglich nicht recht schmecken, aber auf mich wirkte dieses Buch so, als sei es das bisher ehrlichste und persönlichste seiner Erzählwerke.

Das Buch beginnt mit einem Ende. Dem Ende eines Prozesses, den eine Witwe gegen das Unternehmen führt, durch dessen sorglosen Umgang mit chemischen Abfällen nicht nur ihr Mann an Krebs erkrankt und gestorben ist, sondern eine ganze Stadt vergiftet wurde. Die Firma wird zu einer Geldstrafe von 41 Millionen Dollar verurteilt.

Grisham erzählt aus wechselnder Perspektive, was nach dem Urteil und vor der Berufungsverhandlung (daher der Titel »The Appeal«) geschieht. Der Leser begleitet mal den Milliardär, der seine Firma »Krane Chemicals Co.« vor der Zahlung der enormen Geldsumme bewahren will, mal die Witwe, die nderen geschädigten Bewohner der Stadt und deren Anwälte, die, da ja Berufung eingelegt wurde, keinen Cent von den Millionen bekommen und mit dem finanziellen Ruin kämpfen, mal denjenigen, der in der Berufungsverhandlung das Zünglein an der Waage zugunsten des verurteilten Unternehmens sein soll sowie diejenigen, die für seinen rasanten Aufstieg Sorge tragen.

Das Buch wird als Thriller beworben, es ist aber eher ein - allerdings durchweg spannender - Gesellschaftsroman. Ein Roman auf jeden Fall, der schonunglos aufdeckt, was nicht aufgedeckt werden will: Nicht nur die Politik ist ein schmutziges Geschäft und käuflich, das Gleiche gilt auch für das Rechtswesen. Wer die nötigen Geldmittel hat, kann - von der Öffentlichkeit unbemerkt - darauf hinwirken, dass ein Gericht die Entscheidung in seinem Sinne fällt. Krane Chemicals hat das Geld und die richtigen Berater:

We target a supreme court justice who is not particularly friendly, and we take him, or her, out of the picture.

So einfach ist das.

Das Buch ist einerseits ein Zeugnis dafür, wie satt John Grisham die wild wuchernde Korruption in Justiz und Politik hat, andererseits verkneift er sich jegliches platte Moralisieren. Er hält dem Leser, und damit nicht zuletzt seiner Heimat Mississippi, einen Spiegel vor, ohne Wertungen abzugeben. Er schreibt als Chronist, und was er berichtet, ist dazu angetan, den Leser zumindest zu beunruhigen, wenn nicht gar eine Gänsehaut zu verursachen. Sollte Amerika wirklich so funktionieren, wie in diesem Buch? Die Antwort, die John Grisham im Nachwort gibt, ist eine doppeldeutige.

All characters herein are purely fictional. Any similarity to a real person is coincidental. There is no Cary County...
...now that I have impugned my own work, I must day that there is a lot of truth in this story.

Auch den christlichen Gemeinden und Kirchen hält er mehrfach einen Spiegel vor das Gesicht. In diesem Roman treten Geistliche und Laien auf, die alle meinen, Gott auf ihrer Seite zu haben. Sie können es auch samt und sonders begründen. Und dennoch stehen sie auf absolut gegensätzlichen Positionen, während die Berufungsverhandlung näher rückt.
In einer amerikanischen Rezension zum Buch las ich:

Who knew that the mega-best-selling Grisham wanted to be a sort of Old Testament prophet fulminating against our sins? In »The Appeal«, he pulls that off beautifully.

Der Christ John Grisham scheut sich tatsächlich nicht, wie ein Prophet des Alten Testamentes Jauchegruben im eigenen Lager aufzudecken - und das ist auch gut so.

Der Roman hat für mich, den juristischen Laien, noch dazu in Deutschland, einige Bestandteile, die ich zur Kenntnis nehme, ohne sie recht zu verstehen. Der Jurist John Grisham weiß sicher besser in den Paragraphen seines Landes Bescheid als ich, und ehrlich gesagt ist das juristische Dickicht auch nicht so entscheidend für die Geschichte, die er erzählt.

Der Autor John Grisham schließlich zeigt sich von seiner gewohnt guten Seite. »The Appeal« ist nicht sein bestes Buch, aber es ist auch kein Durchhänger. Ich will an dieser Stelle nicht verraten, wie der Roman endet. Dies zu entdecken bleibt jedem Leser überlassen, und ich bin überzeugt, dass der Weg durch die über 350 Seiten auch für andere so spannend und mitreißend sei wird, wie er für mich war.

Mein Fazit: Kein Meisterwerk, aber ein sehr gutes Buch, womöglich sogar ein sehr notwendiges Buch, weil es in der Lage ist, Augen zu öffnen. Auch wenn der Blick auf die Realität dann schmerzhaft ist.
Sprachlich und erzählerisch fand ich das Buch - wie von John Grisham gewohnt - ohne Makel. In erster Linie ist und bleibt er natürlich, obwohl Jurist und Christ, Schriftsteller. Und zwar einer, der sein Handwerk beherrscht. (Ich habe das Original gelesen, inwieweit die deutsche Übersetzung gelungen ist, vermag ich nicht zu beurteilen.)
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schon wieder ein etwas anderer Grisham, 4. März 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Appeal (Gebundene Ausgabe)
Nach "Broker" und "Innocent Man", die ein wenig abwichen von den action-geladenen Vorgängern, glänzt "The Appeal" ebenfalls durch ein ein paar Besonderheiten, die wir vorher von Grisham nicht kannten: (1) Der Leser muss sich darauf einstellen, kein happy end erleben zu düfen. (2) Es fehlt die eindeutige männliche Identifikationsfigur. (3) Am Ende des Buches wird ein Ereignis in die Handlung eingespielt, das etwas pathetisch und weit hergeholt scheint.

Das Buch räumt grundsätzlich auf mit zwei Ansichten:
(1) Die USA wären des freieste Land der Erde.
(2) Gläubige Kirchgänger würden die besseren Werte vorleben.

Lesenswert allemal. Selten habe ich so gerne die "Author's Note" gelesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packend!, 14. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: The Appeal (Taschenbuch)
Gewohnte Grisham-Qualität.
Anfangs ein bißchen schwarz-weiß-Malerei, aber das legt sich schnell.Packend bis zum Schluss. Sehr empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Misleading description - and therefore disappointing story..., 12. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: The Appeal (Taschenbuch)
I bought this book because I most liked the early legal thrillers by John Grisham like "The Firm" etc. After reading the review of "The Appeal", I hoped to get another one.

Unfortunately, the main story described in the reviews about the trial against the company Krane Chemical and the following appeal was only a small part of the whole book. Another part describes the whole process about the pre-election and the election of judges. In the end, the story changes to an accident of a child of newly elected judge Fisk. Sometimes there are 20 pages where the main story is not even mentioned.

By the way, the end of the main story is disgusting!

I also must criticize the writing style of John Grisham. Sometimes I thought I read a report, not a novel. There were too many itemizations and not many converstations.

I'm sorry, but there is a long way back to novels like "The Firm". I'm not sure if Grisham is able to go this way!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "In Washington the corruption has been legalized" ...., 13. Juni 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Appeal (Taschenbuch)
.. das ist einer der wichtigsten Aussagen in diesem Buch und Korruption und Manipulation ziehen sich durch den ganzen Roman. Das lt. Senator "doofe Volk" spricht den Opfern von Ärztepfusch und Umweltverschmutzung Millionen Dollars an Entschädigung zu? Kein Problem, wenn im Supreme Court von der Industrie gekaufte Richter sitzen, die die Urteile annulieren.
Der Roman ist kein Thriller - deshalb sind auch viele von Grishams Fans enttäuscht - sondern eine gnadenlos deprimierende Zustandsbeschreibung des augenblicklichen "American Way of Life" inclusive Legislative.
Den Roman hatte ich jetzt schon fast zwei Jahre, seit 2008 zuhause liegen, dass ich ihn gerade jetzt las - wo im Golf von Mexiko aufgrund von Mauscheleien die größte amerikanische Umweltkatastrophe aller Zeiten vonstatten geht und es keinen Notfallplan und auch keine Konsequenzen gibt - passt irgendwie dazu.
Im Buch wird sehr viel gebetet - es wird morgens und abends zuhause gebetet, vor einem Urteil mit den Mitarbeitern gebetet, in der Kirche gebetet, vor einem Baseballspiel gebetet. Gute Christen, wohin man schaut. Vor allem die "guten Rechtsanwälte" der Story, Mary Grace und Wes, sind nervend edle Vorzeigechristen und geben sprichwörtlich ihr letztes Hemd, um ihre kranken Mandanten vor Gericht bis zum bitteren Ende zu verteidigen.
Der von der Industrie mit Bedacht ausgewählte Anwärter auf den Supreme Court ist auch ein Vorzeigechrist, predigt in der Sonntagsschule, betet pausenlos und lebt die amerikanischen Werte vor: Familie, wohlgeratene Kinder, Baseball, Kirche, Mitglied in der National Rifle Organisation. Dass er selbst nur aufgrund von extrem viel Geld und Manipulation an die Macht kommt, verdrängt er.
Irgendwie ist das ganze Buch deprimierend: Sicherlich ein schonungsloser, wenn auch subjektiver, Blick auf die amerikanische Gesellschaft - aber es macht auch Angst - und der deprimierende Schluß ohne Happy End fügt sich da nahtlos ein.

Fazit: Mehr Sachbuch als Thriller, lesenswert, wenn auch für uns Europäer aufgrund des anderen Rechts etwas langatmig. Grisham hätte sehr viel mehr aus diesem Thema herausholen können - schade!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Fiction" oder "Non-Fiction", 13. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: The Appeal (Gebundene Ausgabe)
Das letzte Buch von John Grisham "THE INNOCENT MAN" war ein Tatsachenbericht, "THE APPEAL" ist ein Roman. Es hätte genauso gut umgekehrt sein können. Dieser Gedanke wird natürlich noch begünstigt durch den Umstand, dass "THE APPEAL" kein Happy End hat. Es ist aber unzweifelhaft, dass Grishams Story in diesem Roman so wahr sein könnte wie die Geschichte des "INNOCENT MAN". Grisham fleht den Leser in den "Author's note" geradezu inständig an, ihm zu glauben, dass alles, aber auch alles erfunden ist und nicht der Wahrheit entspräche.

Ja, die Vereinigten Staaten sind ein zutiefst demokratisches Land; Notare, Steuerkommissäre, Sherriffs und so weiter, alle werden vom Volk gewählt. Und auch die Richter und im Fall dieses Romans die obersten Richter des Staates Mississippi.

Doch was nützt es, wenn ein erstinstanzliches Gericht (Jury) Jeanette Baker, einer Frau aus Bowmore, einem verlorenen Kaff in der Nähe von Hattiesburg, 41 Millionen Dollar Schadenersatz und "punitive damages" zuspricht, weil sie durch ein unglaubliches Verbrechen eines amerikanischen Chemieunternehmens, mit einem unsäglich widerlichen und arroganten CEO an der Spitze, ihren Ehemann und den Sohn durch Krebs verloren hat. Dieses Unternehmen, die Krane Chemical, liess nämlich sämtliche vergifteten Chemikalien ins Trinwasser von Bowmore laufen. In der Folge stieg die Krebssterblichkeitsrate in diesem County um ein Vielfaches gegenüber dem Landesdurchschnitt an.

Der Jury-Entscheid nützt nichts, weil der Chemiegigant bei der nächsten Ersatzwahl in den Supreme Court sich einfach einen Kandidaten kauft und eine eher liberale Richterin durch einen stockkonservativen Feld-Wald-und-Wiesen-Anwalt ersetzt, der im Übrigen juristisch ein unbeschriebenes Blatt ist. Doch das kümmert keinen. Mit den nötigen Millionen im Rücken wird eine Werbekampagne inszeniert, welche die angeblichen Volksrechte zu völligen Farce werden lässt. Mit dieser gekauften "Wahl" sichert sich Krane Chemical eine konservative Mehrheit im Mississippi Supreme Court, so dass das erstinstanzliche Urteil wieder aufgehoben wird.

Armes Rechtssystem Amerikas. Nach aussen glänzend und innen korrupt und marode. Der zutreffendste Satz in John Grishams Buch, das spannend ist, aber nicht zu seinen besten gehört, ist, das das alles keine Korruption ist, denn das was wir landläufig als Korruption bezeichnen, ist eben in den USA längst legal.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Trivial und fade, 5. August 2008
Von 
Lothar Müller-Güldemeister "Reißwolf" (Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Appeal (Gebundene Ausgabe)
Grisham hat fraglos ein Talent, mich (und vielen wird es, wie sein Erfolg zeigt, nicht anders ergehen) am Lesen zu halten, wenn ich einmal mit den ersten Seiten eines Romans von ihm angefangen habe. Und das auch dann, wenn ich durchaus die Schwächen seiner Schreibe und seiner Erzählkonstruktionen erkenne. Ich möchte einfach wissen, wie es weitergeht, auch wenn ich vieles schon ahne und kommen sehe. Meistens steht dann aber am Ende der Lektüre ein Kater, oder zumindest ein schlechter Nachgeschmack. Warum habe ich eigentlich einen oder mehrere Tage meines Lebens diesen plakativen, übertriebenen Charakteren und dieser trivialen, konstruierten Geschichte gewidmet? In seinem vorliegenden Werk fand ich den Abgang besonders fade. Das Ende ist überraschend - mehr will ich nicht verraten -, aber es ist auch nur deshalb überraschend, weil der Autor den Leser zuvor in eine Sackgasse führt, aus der selbst nur durch einen billigen Trick herauskommt. Ich jedenfalls habe mir vorgenommen, dass dies mein letzter Grisham ist.
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3.0 von 5 Sternen Spannender Grisham-Thriller, mir aber bisschen zu politisch und wirtschaftlich, 28. März 2011
Von 
Melli - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Appeal (Taschenbuch)
Ein spannender Grisham-Thriller über eine Gerichtsverhandlung, über Geld und Politik, über die Beeinflussbarkeit von Menschen und über Klagen gegen große Konzerne, Kliniken, etc.

Der monatelangen, nervenaufreibenden Prozess gegen Krane Chemical geht endlich dem Ende zu. Die Anwälte Wes und Mary Grace Payton vertreten die Klägerin Jeannette Baker. Die junge Frau hat alles verloren. Ihr kleiner Sohn und ihr Ehemann sind qualvoll an Krebs gestorben. Verantwortlich für ihren Tod ist Krane Chemical, davon ist Jeannette Baker überzeugt. Jahrelang hatte der Chemiekonzern hochgiftige Abfälle illegal entsorgt und damit das Trinkwasser der Region verseucht. Als ihrer Klage stattgegeben und Krane Chemical zu 41 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt wird, ist die Sensation perfekt. Die Freude währt jedoch nur kurz. Angeführt von Firmenboss Carl Trudeau, geht der Chemiekonzern in Berufung. Um sein Unternehmen zu retten, ist Trudeau jedes Mittel recht.

Spannend geschrieben und auch auf englisch flüssig zu lesen. Meinen persönlichen Geschmack hat das Buch trotzdem nicht hundertprozentig getroffen, da politische und wirtschaftliche Themen einen großen Anteil haben. Der Gerichtsprozess bildet nur den Rahmen.

Trotzdem kein schlechter Roman, unterhaltsam, kann man lesen.
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4.0 von 5 Sternen John Grisham und Politik? Warum nicht...., 29. April 2010
Rezension bezieht sich auf: The Appeal (Taschenbuch)
Das Buch "The Appeal" war mein mittlerweile 8. Buch von Grisham, das dritte in Englisch und ich finde es eines seiner komplexesten. Es ist zu keinem Zeitpunkt langweilig und man fühlt sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzt. Erstaunlich ist es, wie er es auf rund 500 Seiten schafft einen Bogen zwichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu schlagen.

Grisham schafft es bei diesem Buch besser als z.B.bei "Das Testament" die vielen Charaktere unterzubringen und seine Botschaft kommt beim Leser deutlich an. Man lernt etwas über das amerikanische Wahlsystem und die Form des wirtschaftlichen Lobbyismus.

Einen wahren Hauptdarsteller hat das Buch nicht, was jedoch nicht weiter stört. Ich finde es nur ein bisschen schade, dass es zu sehr aufgebaut ist wie ein Film. Grisham ist bekannt dafür, dass sich seine Romane sehr gut als Drehbuchvorlage eignen, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass einige Handlungsstränge länger verfolgt und besser aufgelöst worden wären.

Das Ende ist aber wiederum ein typischer Grisham. Insgesamt ein wirklich gutes Buch, das mir persönlich viel Spaß gemacht hat. Auch und vor allem in Englisch lesenswert!

Von mir 4 Sterne!
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5.0 von 5 Sternen Guter Schriftsteller, 27. März 2010
Rezension bezieht sich auf: The Appeal (Taschenbuch)
Habe bereits mehere Bücher von John Grisham erworben und gelesen.
Bin immer wieder begeistert.
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The Appeal
The Appeal von John Grisham (Taschenbuch - 5. August 2008)
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