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40 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Generationswechsel
Mit Überraschung habe ich die Reaktionen auf die 7. Folge der Bestseller-Serie um Jamie& Claire gelesen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, daher möchte ich einige positive Aspekte hervorheben; über den Inhalt wurde ja bereits ausführlich berichtet.
Zunächst möchte in anmerken, daß manche eher unrealistische Handlungselemente...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2009 von javelinx

versus
57 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Fortsetzung zu viel...
Manchmal ist es besser, rechtzeitig aufzuhören. Nicht, dass mich jemand falsch versteht, ich
liebe die Outlander-Serie und habe auch diesen Band verschlungen. Aber so ab Mitte des Buches
hatte ich das Gefühl, das einen auch beim Ansehen von Highlander n, Matrix n+1 oder Rocky
n+2 beschleicht: Alle guten Ideen sind verbraucht, also wird das bereits...
Veröffentlicht am 29. September 2009 von Mariko


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57 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Fortsetzung zu viel..., 29. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Manchmal ist es besser, rechtzeitig aufzuhören. Nicht, dass mich jemand falsch versteht, ich
liebe die Outlander-Serie und habe auch diesen Band verschlungen. Aber so ab Mitte des Buches
hatte ich das Gefühl, das einen auch beim Ansehen von Highlander n, Matrix n+1 oder Rocky
n+2 beschleicht: Alle guten Ideen sind verbraucht, also wird das bereits erzählte nochmal
aufgekocht, durchgerührt und kräftig gewürzt. Schmeckt leider nicht.

War es wirklich notwendig, das Klischee "Deine Eltern sind nicht die, die Du dafür hältst",
so oft anzuwenden? Ist das name-dropping real existierender historischer Persönlichkeiten
wirklich so wichtig? Musste die John-Grey-Reihe so tief eingewoben werden? Wie häufig wird
Jamie the Uberscot noch schwer verwundet werden? Ist die Menge der Zeitreisenden nicht
langsam mal groß genug oder sollen erst Warteschlangen vor den Steinkreisen eingerichtet
werden?

Irgendwann habe ich auch aufgehört zu zählen, wie viele "zufällige"
Begegnungen die Hauptfiguren miteinander hatten. Man erinnere sich daran, wie schwierig es
schon ist, eine Person in einem Kaufhaus wiederzufinden. Jetzt stelle man sich das ganze
verteilt auf die US-Ostküste von Carolina bis New York vor... Es hat so ein bisschen was von
Winnetou: "Ich hinterlasse Dir eine Nachricht am abgeknickten Zweig der einsamen Tanne in
Arizona."

Auf den letzten Seiten überschlugen sich die vorher recht ausgiebig und
zäh geschilderten Ereignisse, lassen aber (gefühlt) die Hälfte der angefangenen
Handlungsfäden offen -- und mich unbefriedigt.

Ich werde mir auch den nächsten Band kaufen, wenn er in ein paar Jahren erscheint, aber nur,
weil ich so neugierig bin, nicht weil ich spannende, in sich stimmige Lektüre erwarte.
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41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen naja, 29. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich auf die Fortsetzung der Highland-Saga lange gewartet habe, bin ich schon enttäuscht. Jede Menge einzelne Handlungsstränge, zwischend denen die Autorin in ziemlich kurzen Abständen hin- und herspringt. Alle möglichen Charaktere werden neu eingeführt, die eigentlich niemanden interessieren. Zum Anfang wird alles sehr, sehr langatmig ausgeführt - im Gegensatz dazu überschlagen sich zum Ende wieder die Ereignisse und zum Schluß bleibt der Leser mit jeder Menge angefangener Geschichten zurück. Obendrein ist das Ende dieses Buches (wenn man bei soviel angedeuteten offenen Geschichten überhaupt von einem Ende sprechen kann) ziemlich absurd konstruiert. SPOILER: Wer glaubt denn wirklich, daß Claire und John Grey miteinander ins Bett gehen? Wer glaubt denn wirklich, daß Jamie dauernd etwas Unvorhergesehenes und Furchtbares passiert? Hey, how many bad days can one guy have?!!!

Ich hatte die ersten 6 Bücher der Serie vor Erscheinen von An Echo In The Bone nochmals gelesen, was mir deren Inhalt in mancher Weise neu eröffnet hat. Aber diese Fortsetzung ist zäh, langatmig und wird der Ausgangsstory nicht gerecht.

Es scheint noch einen weiteren Fortsetzungsband zu dieser Serie zu geben und ich hoffe sehr, daß sich Ms. Gabaldon dann wieder auf das besinnt, was sie sehr gut kann, nämlich die bekannten Charaktere weiterzuführen und mit viel Humor spannende Geschichten zu erzählen. Manchmal will sie einfach zu viel, doch der Schuß ging dieses Mal gründlich nach hinten los.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verschachtelt, verwirrend ... frustrierend. Schade!, 19. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: An Echo in the Bone: A Novel (Taschenbuch)
Nachdem ich die ersten 6 Bände der Serie von Diana Gabaldon verschlungen habe, bin ich mit dem neuesten Band frustriert. Vielleicht hätte die Autorin gut daran getan, doch den letzten Band (Nr.6) als Abschluss zu belassen.

Ihre Kreativität hat nicht gelitten. Auch in diesem Buch erdenkt sie sich wieder jede Menge interessante, wenn auch manchmal weit her geholte, Geschichten und Verknüpfungen zwischen den handelnden Personen und beschreibt diese penibel und lebensnah, geht, was die historischen Begebenheiten oder auch Beschreibung der medizinischen Behandlungen betrifft oft sogar viel zu sehr ins Detail (wenn der Leser nicht gerade selber Chirurg ist, wird er sicherlich die eine oder andere Seite gähnend überfliegen).

Aber in der Erfindung zu vieler Charaktere und Einleitung zu vieler paralleler (und manchmal auch zeitlich verschobener) Handlungsstränge liegt auch die Gefahr (der dieses Buch erliegt), dass die Geschichte einen zerstückelten, unzusammenhängenden Charakter bekommt.
Die Sprünge zwischen den Personen und Handlungsorten und -zeiten reißen den Leser aus dem Lesefluss und frustrieren. Außerdem kommen die Geschichten vieler Personen, auf die zunächst die Lupe gehalten wird, wie zum Beispiel die von William (Jamies unehelichem Sohn), letztlich zu kurz und erscheinen dadurch unvollendet.

Ich bin auf Seite 756 angelangt und es gibt noch so viele offene Enden, dass in mir die Panik hoch steigt, wie Fau Gabaldon diese Geschichten noch zufriedenstellend zuende bringen will und ich habe schon Angst, dass ich mich gedulden und auf einen weiteren Band warten werde müssen. Dazu gesellt sich das Gefühl, dass diese Geschichten ' wenn sie denn beendet werden - nicht zufriedenstellend und zu hastig enden würden.

Auf diesen 'kostbaren' letzten 60 Seiten dann Briefe plauderhafter Natur von Jamie an Claire lesen zu müssen, deren Inhalt die Handlung weder voran treibt, noch interessant ist, war umso mehr frustrierend.

Achtung Spoiler:

Viel mehr möchte ich wissen: Was geschieht mit William, dem unehelichen Sohn Jamies, der an dieser Stelle immer noch nicht weiß, wer sein wirklicher Vater ist, obwohl über das Buch verteilt Hinweise auf eine mögliche Aufklärung dieser Verwandtschaft zu finden sind. Wird er es noch herausfinden? Der Leser möchte es, muss aber womöglich auf den nächsten Band warten?
Wird Ian Murray Rachel Hunter heiraten und Arch Burg noch seine angekündigte Rache an ihm ausüben (allein hierzu ließe sich wohl noch ein halbes Buch anhängen) ?

Und was sollte überhaupt die verschachtelte, uninteressante und teilweise schwer nachvollziehbare Geschichte um Percy Beauchamp und Fergus, alias Claudel Armandine? Diese Nebenhandlung ist meiner Meinung nach nicht nur sehr schwer zu durchschauen und vor allem anfänglich ausholend und kompliziert eingefädelt, sondern trägt auch zur Geschichte der Frasers nichts Wichtiges bei. Durch diese Partien habe ich mich mühsam gequält und sie schließlich grob überflogen, als ich entschieden hatte, dass sie für die Haupthandlung nicht wichtig waren und vor allem, weil für mich das mysteriöse Gedankenleben des Lord John Grey, aus dessen Sicht sich diese Geschichte entfaltete, erstens nicht nachvollziehbar und zweitens kein bisschen interessant war.

Interessiert hat mich auch wirklich nicht, was mit Laoghaire oder ihrer ins Kloster gehenden Tochter, Tom Christie oder William McKenzie passiert und warum diese Personen überhaupt wieder ausgegraben wurden, denn diese Geschichten waren doch eigentlich in den letzten Büchern abgeschlossen worden.
Ebenso die lange diskutierte Glaubens- und Existenzkrise von Roger McKenzie scheint an den Haaren herbei gezogen.
Was aber passiert mit Roger, der so kurz vor Ende des Buches noch durch den Steinkreis geht, um seinen Sohn wieder aus der Vergangenheit zu holen?? Und was ist mit dem Tunnel, in dem Brianna ein Zeitportal verspürt hatte? War dieses Erlebnis im Tunnel überhaupt wichtig (die ganze Zeit warte ich schon darauf, dass zu erfahren)
Wie wird sich das Missverständnis um Jamies angeblichen Tod und Claires Heirat mit Lord John noch auflösen? Hier hat sich die Autorin meiner Meinung nach gegen Ende noch sehr verstrickt.
Überhaupt gewinnt man den Eindruck, dass dieses Buch in sehr unterschiedlich kreativen Phasen geschrieben wurde, in denen die Autorin manchmal recht hastig durch sehr dramatische Entwicklungen stolpert, um sich an anderer Stelle seitenweise Zeit zu lassen, für recht unbedeutsame Ereignisse, wie zum Beispiel die überaus gründlichen Beschreibungen verschiedener von Claire durchgeführten Operationen oder die seitenlangen Gespräche zwischen Claire und Jamie, in denen viel aus der Vergangenheit Aufgewärmtes und ihre Gefühle füreinander (derer wir ja als Leser eigentlich bereits durch die 6 ersten Bände recht sicher geworden sind) breit getreten werden.

Insgesamt kann man anmerken, dass die Autorin weiterhin durch Detailrecherche und Sprache überzeugt, jedoch keineswegs durch eine konsequente, sinnige Handlungsführung oder gelungene Spannungsbögen. Wenn man die ersten Bücher (vor allem Band 1-4) gelesen hat, muss dieses Buch zwangsläufig enttäuschen und man kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass die Geschichte von Jamie und Claire 'auserzählt' ist. Mit Ian Murray und William Ransom hat Diana Gabaldon zwar wieder zwei Charaktere geschaffen, die die Sympathien und das Interesse des Lesers halten können, aber die Autorin scheint nicht vor zu haben, die Geschichte wirklich von ihnen tragen zu lassen.
Vielleicht sollte sie anstatt dessen lieber eine komplett neue Familien-Saga mit frischen, unverbrauchten Charakteren beginnen. Um ihr geniales, schreiberisches Talent wäre es ansonsten schade.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen leider noch enttäuschender als "A Breath of Snow and Ashes", 3. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
An Echo in the Bone ist fast noch enttäuschender als "A Breath of Snow and Ashes". Wiederum beschreibt D. Gabaldon nur einen Zeitraum von wenigen Jahren (3, glaube ich), dazu werden die Erzählstränge noch verworrener, da z.B. der Jamie/Claire-Strang bereits in 1777 spielt, während der John Grey/William-Strang erst "aufholen" muss und in 1776 beginnt. Zusätzlich dazu noch einen dritten Strang mit Roger/Brianna/etc. in 1980, der auch nicht sonderlich aufschlussreich ist und ein ziemlich hahnebüchenes offenes Ende findet. Generell braucht das Buch gut bis zum Ende des ersten Drittels, bis das Erzähltempo zulegt und man sich einigermassen wieder heimisch fühlt.

Mittlerweile ist mir Young Ian fast der sympathischste Charakter, zusammen mit Rollo.

Verwirrungen, Kaperung auf See (warum eigentlich?), ein sehr oberflächliches Heimkommen von Jamie und Young Ian nach Lallybroch (wie intensiv war dagegen das erste Homecoming in Outlander oder das zweite in Voyager, sogar Brianna's kurzer Aufenthalt in Drums of Autum war intensiver beschrieben). Jenny verwandelt sich von einer gefühlsstarken Frau in eine verbitterte Person.

Es begegnen dem Leser viele Charaktere aus den früheren Büchern, teilweise wird versucht, den Erzählungsbogen zu Ende zu bringen (z.B. trifft Jamie Hamish McKenzie), aber teilweise wird es einfach nur unglaubwürdig.

Schade, schade, schade: die Auszüge, die vor Jahren im Internet zu finden waren, versprachen ein spannendes, emotionales Buch. Draus geworden ist eine unlogische Aneinanderreihung von Ereignissen und Personen, die wieder (!) kein Ende gefunden hat.

Ich werde den nächsten Teil auch wieder lesen, aber nicht mehr wegen Jamie und Claire, sondern wegen Young Ian, William, RogerMac und anderen.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen entnervt, 4. Oktober 2009
Eigentlich bin ich ein großer Fan von Jamie und Claire, aber nach diesem Band muss ich mich ernsthaft fragen, ob ich den nächsten wirklich noch lesen will. Das Buch ist wirklich schlecht. Neben zugegebenermaßen 2-3 interessanten Charakteren, werden viel zu viel unwichtige und letztlich verwirrende neue Charaktere eingeführt. Bei manchen realisiert man dann auch noch entnervt, dass sie beim nächsten Unglück von Jamie oder Claire bestimmt auch wieder auftauchen oder dafür verantwortlich sind (Spoiler: der kleine Plünderer, der Claires Gesicht nicht vergessen wird, grmpf! und irgendwie wird der bestimmt auch noch ein Verwandter sein!)

Man ist noch nicht mal in einem Handlungsstrang angekommen, sofort wird zum nächsten gesprungen. Vieles wirkt vorhersehbar und die eigentliche Story von Jamie und Claire geht ziemlich unter. Teilweise ist dann wirklich schon Ian oder William im Fokus und die beiden sind schon halb vergessen. Der Teil über die Schlachten ist mir auch viel zu ausführlich und zu langamtig, kein Vergleich zu den ersten Büchern.

Der Schluss schiesst dann den Vogel ab. Nachdem man sich durch viele nichtssagende Seiten gequält hat, überschlagen sich wirklich auf den allerletzten Seiten, teilweise haarsträubend, die Ereignisse und mindestens 3 wichtige Handlsungsstränge bleiben komplett offen! Da hat eigentlich nur noch "Fortsetzung folgt" gefehlt. Ich war wirklich stinksauer und habe nicht wirklich Lust, jetzt wieder Jahre auf eine schlechte Fortsetzung zu warten.

Diana Gabaldon hätte sich selbst und allen Fans einen großen Gefallen getan, hätte sie die Highland-Saga einfach schön und würdig zu Ende gehen lassen, anstatt jetzt sich jetzt eine Endlosschleife zu starten.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Frustrierend, 23. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Selten habe ich in einer Serie so mitgefiebert, so mit gelitten und mit geliebt. Was die Reihe für mich besonders faszinierend machte, war dass ich die Handlungsweisen und Gefühle auch der dunklen und unsysmpathischen Figuren nachvollziehen konnte. In diesem Buch - besonders am Ende- verstehe ich niemanden mehr. Die Handlungsweisen kann ich nicht mehr nachvollziehen. Schon gar nicht Claires. Sie ist mir fremd geworden und manchmal sogar unsympathisch.
Dieses Buch lässt mich verwirrt zurück, auch nach ein paar Wochen finde ich es vor allem frustierend.
Davon abgesehen finde ich dieses dauernde "tot, doch nicht tot" ziemlich nervig. Die "zufälligen" Begegnungen - (z.Bsp. mitten im recht unbewohnten Nordamerika trifft Ian im Sumpfgebiet - im Nebel! auf den verirrten William) verlangen einem auch recht viel Toleranz ab.
Wie schade!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ist das wirklich von Gabaldon?, 5. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: An Echo in the Bone: A Novel (Taschenbuch)
Ist das wirklich von Gabaldon? Eigentlich hab ich noch nie einen dermaßen schlecht komponierten Bestseller gelesen. (Um keine Mißverständisse aufkommen zu lassen: die ersten drei Bände fand ich klug und spannend! Die nächsten drei zumindest in Teilen noch lesenswert...) Jetzt habe ich den Eindruck, dass da ein(e) Ghostwriter(in) in ganz dilettantischer Manier die Story weitergeschrieben hat, wobei sie weitgehend den Überblick über das inzwischen in die Hunderte zählende Personal und alle Handlungswege und -pfade verloren hat. "Macht nichts", dachte sie sich, "verwirre ich noch mehr, dann siehts gewollt aus!"
Die Handlung schleicht in den ersten 700 Seiten mühsam dahin. Der größte Teil besteht in umständlichen, langatmigen Schilderungen von Fortbewegungsstrapazen, durch Sümpfe, übers Meer (immerhin eine Pirateriegeschichte dabei, aber sie strotzt vor Unwahrscheinlichkeiten und hält nur die eigentliche Handlung auf), durch Nebel und Schnee und ähnlich ungemütliche Terrains. Wenn sonst nichts mehr anliegt, müssen Claire oder das Quäker-Geschwisterpaar Hunter, eine Neuerwerbung, an die Sanitäterfront. Auch da tut sich nicht wirklich etwas Neues (wie toll waren da Band 3 und 4!), außer vielleicht einer Hodenamputation gegen Ende zu. Undurchsichtige Beziehungen werden aufgespannt, aber nicht aufgeklärt - irgendwas mit Agenten und komplexen Verwandschaftsgeheimnissen, aber dafür sind wahrscheinlich im nächsten Wälzer der auf 20 (?) Bände angelegten Gesamtgeschichte (wird wahrscheinlich erst nach 2050 fertig) die nächsten spärlichen Informationen vorgesehen.
Eigentlich soll doch der amerikanische Unabhängigkeitskrieg der Höhepunkt der ganzen Frasergeschichte werden, in dem die antienglische, proschottische Perspektive sich entfaltet. Und die dramaturgische Konstruktion ist darauf hin ausgelegt, dass der verschollene Stuart-Schatz, dessen genauen Ort allein die Frasers wissen, die amerikanische Revolution retten wird. Aber anstatt der Leserschaft das welthistorische Geschehen ein wenig plastisch zu machen (auch einer der Gründe, warum man Romane mit historischem Background liest), versucht Gabaldon ein bißchen Tolstoi zu imitieren, d.h. Schlachten so zu schildern, dass man die Verläufe nicht wirklich durchschaut. Was soll eine Figur wie Lord John, der nun als Intelligence-Offizier, sprich als Vorläufer des MI5, nichts über Washington, Jefferson, Lafayette, Beaumarchais, John Wilkes und viele andere wichtige Akteure des weltpolitischen Geschehens zu Tage fördert, sondern sich vor allem um die Eheanbahnung zwischen Neffe und Nichte abstrampelt. Von Benjamin Franklin erfährt man immerhin die umstürzende Information, dass er vormittags gerne "völlig" (!) nackt zu sonnenbaden pflegt. Danke Diana, das fehlte mir noch zu meinen historischen Grundkenntnissen.
Nach dem endlosen Geplätscher wird im letzten Viertel das einschläfernde Erzähltempo plötzlich so beschleunigt, als ob man vom 2. sofort in den 5. Gang geschaltet hätte. Offenbar hat der Verlag die Autorin gedrängt, doch noch ein bißchen Action - Gewalt, Geheimnis, Sex! - beizugeben und rechtzeitig für Erscheinen im Herbstprogramm fertig zu werden. Das liest sich dann wie eine halb ausgearbeitete Konzeptsammlung mit Textbeispielen. Um Plausibilität gehts gar nicht mehr, sondern es wird einfach ein wildes Durcheinander arrangiert, das dann plötzlich mit einer bevorstehenden Heirat endet. Gewalt, Geheimnis - nun gedrängt alles auf einmal und dick aufgetragen. Zum Sex allerdings, den Gabaldon in den früheren Bänden durchaus ansprechend zu inszenieren pflegte,langte es diesmal nur noch für einen kleinen, zehnzeiligen Ehebruch von Claire fast am Ende der Story.
Besonders uninteressant sind übrigens die im heutigen Schottland lebenden Brianna und Roger geraten - da ist der Autorin fast gar nichts mehr Originelles eingefallen außer einem bizarren knalligen Schluß mit Geiselnahme, die auf den nächsten Band neugierig machen soll.
Schade, der großartige Wurf einer Verbindung von History und Fantasy - vergeigt! Und es sieht so aus, als sollte die ganze Story über weitere tausende Seiten zu Tode geritten werden. Wer sich für den Ausgang des Fraserunternehmens interessiert: diesen Band braucht er wirklich nicht dafür. Frau Gabaldon: Entlassen sie diese Ghostwriterin, schreiben sie wieder selber!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Och NÖ!, 18. Oktober 2009
Ein bisschen enttäuscht hat mich dieser heiß ersehnte Roman nun schon. Wie auch in ihren letzten 2 Romanen hat sich Frau Gabaldon an ihr neues Schreib-Prinzip gehalten: exzessive Themen-Streuung statt zielgerichteter, intensiver Handlung. Nebenprotagonisten nehmen plötzlich massiv viel Raum ein, die Hauptprotagonisten werden eiskalt durch die Handlung geschleift. Keine Wendung der Ereignisse ist zu absurd; hauptsache, es geht weiter. Langsam fühlt man sich als Leser etwas genarrt: schreibt Frau Gabaldon an ihrer Erfolgssaga weiter, weil die Handlung es erfordert, oder möchte sie einfach möglichst viel Geld mit ihrem Erfolgsduo Jamie + Claire verdienen? Ein bisschen scheint es so, sollte doch ursprünglich dieser Band der letzte sein. Aufgrund der vielen, neubegonnenen Handlungsstränge ist davon auszugehen, dass auch der nächste Band nicht, wie angekündigt, der letzte sein wird. Bedauerlich! Denn die Saga hätte ein würdevolles Ende verdient.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschend!, 12. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: An Echo in the Bone: A Novel (Taschenbuch)
Ich liebe die anderen Bücher... aber scheinbar ist es Zeit aufzuhören... Ich hätte nie gedacht ich könnte das über Jamie & Claire sagen. So schade!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider das schwächste "Outlander"-Buch bisher!, 25. Oktober 2009
Von 
Tia (Brochterbeck, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
Vielleicht liegt es daran, dass ich vier Jahre lang auf dieses Buch gewartet habe und ich somit zu hohe Erwartungen hatte: ich finde, dass "An Echo in the Bone" (oder dt. "Das Echo der Hoffnung" - unglückliche Übersetzung übrigens) das schwächste der Outlander-Serie bisher ist. Außerdem sollte man die anderen Bücher kennen und auch die Lord-John-Romane, sonst hat man es mit diesem Buch wohl sehr schwer.
Es gibt vier Handlungsstränge: Brianna/Roger (im 20. Jh.), Jamie/Claire, Lord John und William, allerdings ist der Jamie/Claire-Anteil gefühlt der geringste (ich habe die Seiten nicht gezählt) und auch der uninteressanteste.
Das Buch beginnt noch gut und viel versprechend, hat in der Mitte teilweise Längen, aber zum Ende zieht das Tempo dermaßen an (noch schlimmer als in "A breath of snow and ashes"), dass ihm weitere 200 Seiten sehr gut getan hätten! Am Ende sind außerdem ziemlich fiese Cliffhanger eingebaut und zu viele lose Fäden, sodass ich es sehr unbefriedigt weggelegt habe. Außerdem vermisse ich die Situationskomik der anderen Bücher.
Achtung, Spoiler!
Ich finde viele Handlungsgänge in diesem Buch nicht sehr schlüssig (ganz untypisch für D. Gabaldon eigentlich), aber am übelsten ist wohl die Darstellung Claires nach Jamies' vermeintlichem Tod! Außerdem kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, wie Jenny Fraser Murray Lallybroch nach dem Tod Ians verlassen kann, weil sie dort angeblich nichts mehr hält! (Was ist mit ihren Kindern und Enkelkindern?!)
Ich kann nur hoffen, dass das nächste Buch 1. das letzte Buch der Saga ist (irgendwann sollte man es gut sein lassen) und 2. besser ist als dieses!
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An Echo in the Bone: A Novel (Outlander)
An Echo in the Bone: A Novel (Outlander) von Diana Gabaldon (Taschenbuch - 24. Mai 2011)
EUR 6,70
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