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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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am 19. Oktober 2001
Ein Grisham-Roman einmal ohne Anwälte, Staatsanwälte und Richter, nicht aber ohne Leichen! Luke Chandler, ein sieben Jahre altes Kind einer armen Farmer-Familie, schildert einen Spätsommer, anfangs 50er Jahre im ländlichen und rückständigen Arkansas, wo der Autor ebenfalls aufgewachsen ist. Die Baumwoll-Ernte steht vor der Tür und deren Erfolg oder Misserfolg entscheidet über das finanzielle Wohlergehen der Farmerfamilie während eines ganzen Jahres. Der kleine Luke beobachtet das Zusammenleben seiner Familie mit den eingestellten mexikanischen Hilfsarbeitern und den Erntearbeitern der "Hill-People". Diese Symbiose ist konfliktträchtig und es geschieht vieles im verschlafenen Black Oak, das den kleinen Luke in schwere Gewissensnöte versetzt; denn seine Welt ist auf den Hof mit dem ungetünchten Farmerhaus und dem Radio beschränkt, wo er die Live-Übertragungen der Baseball-Spiele seiner "Cardinals" mithört.
Grisham spricht durch Luke im Ich-Erzähler-Stil, was zuweilen vergessen lässt, dass der Junge erst sieben ist. Luke sieht Hank, einen gewalttätigen Erntearbeiter, der im Streit einen dorfbekannten Ganoven tötet, beobachtet Hanks halbwüchsige Schwester beim Nackt-Baden und erlebt zusammen mit ihr hautnah, wie ein Nachbarsmädchen ein Kind zur Welt bringt, das sein Onkel, der in Korea kämpft, gezeugt haben soll. Es stürzt so viel Fremdes und Beklemmendes auf den siebenjährigen Luke ein, das er fast daran zerbricht.
Grisham lässt uns an den Leiden, aber auch den Freuden des Luke, durch den er als Ich-Erzähler spricht, unmittelbar teilhaben. Dabei wirkt er allerdings oft so altklug, dass es einem schwer fällt zu glauben, hier spreche ein siebenjähriges Kind. Aber auch andere Personen, bis auf Lukes Eltern, die erstaunlich konturlos bleiben, sind farbig geschildert. Ein buntes Kaleidoskop der bigotten Welt einer kleinen Baptistengemeinde im mittleren Westen der USA! Während diese heile Welt bleibt und das Familienoberhaupt, Lukes Grossvater (Pappy) um die Ernte und die Farm kämpft, zerbricht die Familie. Luke sieht in einem der vereinzelten Fernseher im Dorf zum ersten Mal ein richtiges Baseball-Spiel. Das ist eine Schlüsselszene. Was er erfahren hat, hat ihn einerseits überfordert und andererseits gereift. Er wird sein Leben nicht als Farmer im rückständigen Arkansas führen.
Das Buch erreicht nicht die Spannung und Dichte der besten Action-Romane Grishams, aber lohnenswert ist es allemal, den Autor einmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen.
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am 3. Dezember 2001
Eigentlich hatte ich die Lust "auf Grisham" verloren, zu viele Anwälte, zu viel Stereotypes. Und dann ist mir dieses Buch in die Hände gefallen, und nach den ersten zwanzig oder dreißig Seiten habe ich noch mal auf dem Titel nachgesehen, ob da nicht vielleicht Hemingway draufsteht... Einfühlsam, nicht reißerisch, dennoch aber voll intensiver Spannung entfaltet sich eine wunderbare Welt, in der man zwar nicht unbedingt leben will, die aber dazu einlädt mitzufühlen und mitzuleben - und manchmal erinnert man sich dabei auch an die eigene Kindheit. Auf eine authentische Art, voll von kostbaren Details des kindlichen Erlebens. Ein wunderschönes Buch, das einen tief berührt.
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am 21. Januar 2002
Wer sich erhofft, dieser Grisham ist ebenso spannend, wie alle anderen davor, der wird mit diesem Buch enttäuscht. Erfrischend jedoch ist es, dass in diesem Buch keine Junganwälte gegen die Übermacht des Bösen ankämpfen - sondern ein kleiner Junge mit sieben Jahren es langsam lernt, was es bedeutet in der Welt der Erwachsenen sich zu bewegen. Natürlich - es gibt auch zwei Tote - aber die passieren eher beiläufig. So beiläufig, wie die gesamte Geschichte dahinfließt - man liest so vor sich hin - wartet, wann's jetzt endlich los geht und muß dann schließlich feststellen, dass man am Ende ist. Es gibt keinen richtigen Höhepunkt - es wird keine Spannung aufgebaut. Aber wer die nicht sucht, dem macht das Buch sicher Spaß und wer sie sucht, sollte lieber dieses Buch von Grisham nicht kaufen.
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am 11. Juli 2001
Beim "neuen Grisham" erwartet wahrscheinlich fast jeder einen weiteren, leicht zu lesenden und spannenden Justiz-Roman, die üblichen Zutaten eines Grisham eben.
Diesmal weit gefehlt: Grisham versucht sich an einer Art Amerika-Sittengemälde, die guten amerikanischen Tugenden einer Familie im Mittleren Westen werden dargestellt. Ein kleiner Junge wächst inmitten einer "cotton-picking-family" auf und erlebt - mehr oder weniger behütet die Mysterien des Erwachsenwerdens. Es werden typisch amerikanische Register gezogen: Baseball als Charaktergrundlage für jeden amerikanischen Mann, das einfache und redliche Landleben, die traditionelle Rollenverteilung zwischen Mann und Frau, Rassenunterschiede und -konflikte zwischen den Farmern und ihren mexikanischen Gastarbeitern, erste Begegnung des Jungen mit weiblichen Wesen und die damit verbundenen Unsicherheiten...
Das Buch ist nicht langweilig, es ist nur anders und könnte daher für den Grisham-Fan eine Enttäuschung sein.
Es kommt einem fast so vor, als ob Grisham die Nase voll hätte von seinen eigenen Justiz-Dramen. Allerdings haben andere vor Ihm das "amerikanische Wesen" besser beschrieben (z. B. Salinger, T. Williams und viele andere). Grisham ist einfach kein großer Schriftsteller sondern ein Suspense-Lieferant, das macht er gut und dabei sollte er bleiben!
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am 15. Mai 2001
A painted house ist das erste Buch von John Grisham, daß nun überhaupt nichts mit Anwälten zu tun hat, sondern eine Art Südstaaten "Drama" in der er aus Sicht eines kleinen Jungen einen Sommer einer armen Familie beschreibt, die eine kleine Baumwollplantage betreiben. Spannend und Rührend vom Beginn bis zum Ende, man fühlt sich richtig in die 50er Jahre des amerikanischen Südens versetzt. Er beschreibt den Überlebenskampf dieser Familie und Ihrer Erntehelfer (teils aus dem Norden der USA, teils eigens bestellte Helfer aus Mexiko)sehr detailliert und ehrlich ohne dabei zu deprimierend zu werden. Wenn am Ende des Buches der Junge mit seinen Eltern den Süden (und somit seine Großeltern und die Plantage) verläßt, wartet der Leser auf eine umgehende Fortsetzung, um zu erfahren, wie es dem Jungen weiter ergeht. Vielleicht hat John Grisham ja tatsächlich eine Fortsetzung im Sinn, zu wünschen wäre es auf jeden Fall. Der Wechsel in einen ganz neuen Themenbereich und somit auch für ihn völlig untypischen Schreibstil ist ihm hervorragend gelungen.
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am 2. September 2002
Mal wirklich ein ganz anderer Grisham! Aber wahrhaftig nicht schlechter! Es ist eine zunächst ruhige Geschichte, die allmählich Fahrt aufnimmt. Sehr authentisch (zumindest, was man als Erwachsener so denkt...) kommt die Sicht des Protagonisten rüber, ein 7jähriger Junge, der seine kleine Welt beschreibt und im Laufe der Zeit einige dunkle Geheimnisse erfährt... Sehr amüsant sind die Gedanken des kleinen Jungen, z.T auch rührend sein unerschütterlicher Glaube an die Familie, deren einzelne Mitglieder verschiedener Generationen wirklich gut beschrieben werden. Die Handlung steigert sich allmählich, die Spannung nimmt aber nie überhand, letztlich bleibt das Buch irgendwie gemütlich, aber nie langweilig!
Kein Thriller, aber ein schönes kleines Buch!
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am 13. Juni 2001
Grisham hat gut daran getan, nicht noch einen Krimi zu schreiben. A painted house zeigt, dass Grisham eben doch ein "richtiger" Author ist, der seine Leser fesselt, auch wenn er nicht ganz ohne Mord und Totschlag auskommt. Die Geschichte von dem siebenjährigen Luke, der auf einer Farm in Arkansas aufwächst, fasziniert durch die (erfolgreichen) Bemühungen den Authors, Einblicke in Sorgen und Nöte der Farmer im Cotton-Belt der 50er-Jahre zu geben und gleichzeitig eine spannende Geschichte zu erzählen. Grisham gelingt so sein bestes Buch seit langem.
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am 3. November 2002
Erstens: in diesem Buch gibt es keine Gerichtsszene und das ist für einen Grisham durchaus ungewöhnlich. Das Buch erzählt die Geschichte des kleinen Luke Chandler der in seinen Sommerferien die Baumwollfelder seiner Eltern ernten muss anstatt wie die anderen Kinder aus der Stadt seine Ferien zu genießen. Ein toller Roman mit einer unglaublich dichten Atmosphäre und überzeugenden Figuren. Man bekommt richtig Lust in Lukes Heimat Arkansas seinen nächsten Urlaub zu verbringen.
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am 11. April 2002
Nicht wie gewohnt im Anwaltsmilieu spielt John Grisham's Geschichte, sondern im Arkansas der frühen 50er Jahre. Erzählt aus der Sicht des siebenjährigen Luke Chandler, der mit seinen Eltern und Grosseltern auf einer bescheidenen kleinen Baumwollpflücker Farm lebt. Wer hier die Spannung von Grisham's anderen Bestsellern erwartet, wird enttäuscht.

Ganz gemächlich aber kontinuierlich entwickelt sich die Erzählung und lässt schöne Bilder über das ländliche Arkansas und das Kleinstadtleben in Black Oak im Kopf des Lesers entstehen.
Gekonnt wird das beschauliche Leben der Farmer und deren Ängste und Sorgen vermittelt. Die grösste Sorge ist das Wetter. Regen, Stürme und Fluten können ganze Ernten in Gefahr bringen oder gar vernichten.
Die Farmer sind auf die Hilfe der alljährlich wiederkehrenden Erntehelfer aus dem Norden des Landes und aus Mexiko angewiesen. Die Menschen sind abhängig von einander. Deshalb wird versucht
Konflikte zu vermeiden.
Nichts desto Trotz kommt es auch zu Mord und Totschlag und Luke Chandler leidet an seinem Geheimnis Augenzeuge des Totschlages und einziger Augenzeuge eines Mordes zu sein.
Der kleine Chandler vermisst seinen im Koreakrieg dienenden Onkel Ricky der für ihn wie ein Bruder ist. Er ist das einzige Kind auf der Farm, muss aber bei der Baumwollernte anpacken wie ein Erwachsener.
Die gemeinsamen Ausflüge an den Samstagen nach Black Oak sind die Höhepunkte in Luke's jungem Leben und er weiss eines schon ganz genau. Er wird kein Farmer. Er will im Team der Cardinals Baseball spielen. Seine grosse Leidenschaft.
Grisham beantwortet am Schluss nicht alle Fragen sondern überlässt die Auflösung der Fantasie des
Lesers. Er versteht es ein ganz feinfühliges Ende zu formulieren.
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am 18. April 2001
Ein Buch über einen 7jährigen Farmerssohn aus Alabama, (fast) ohne Mord und Gewalt, aus der Hand eines der weltbekanntesten Krimiautoren? Ich war sehr skeptisch und bin bekehrt: Selten habe ich ein Buch so schwer aus der Hand legen können. Mit einem faszinierenden, weil weder überladenen noch kargen Stil erzählt Grisham aus der Perpektive eines Kindes von der Baumwollernte im amerikanischen Süden der 50er. Es passiert nicht viel an äußerer Handlung, der Ich-Erzähler träumt davon, Baseball-Star zu werden und plagt sich mit den zunehmend wahrgenommenen Realitäten des Erwachsenen-Daseins. Der Leser kann nicht anders als ihm dabei zu folgen und so eine Welt kennenzulernen, die aus heutiger Sicht in weiter Ferne liegt.
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