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Kundenrezensionen

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am 12. Januar 2014
Als ich das Cover des Buches gesehen habe, hat es mich zwar sofort neugierig gemacht, aber auch Schlimmes befürchten lassen. Nämlich eine zu seicht daher kommende Geschichte über Jesus' Rückkehr auf die Erde in Manier einer männlichen Bridget Jones mit spirituellen Absichten.

Aber wie schon Jesus wusste: Alles wird gut. Das Buch ist toll!

"The Second Coming" ist einfach zu lesen, unterhaltsam bis zum Schluss und regt einen dennoch erstaunlich oft dazu an, über Gott und die Welt nachzudenken. Hier mal im wahrsten Sinne des Wortes. Vor allem der Road-Trip, den Jesus mit seinen "Jüngern" im Buch unternimmt, gefällt mir sehr gut. Hier wird klar, dass Jesus auf Seiten derer steht, die von der Gesellschaft zu oft an den Rand gedrängt werden, wie z.B. die ehemalige Prostituierte Becky oder der HIV-positive Pete, dem das Leben aber auch die Gesellschaft übel mitgespielt haben.

Es gibt viele Parallelen zu Jesus erstem Erdenbesuch, diese sind aber nicht so offensichtlich, dass man -sofern man einigermaßen Bibelfest ist- schon weiß, was passiert. Die Handlung umfasst das Geschehen im Himmel, Jesus' Teilnahme an der Casting-Show, den Road-Trip und später das Leben auf einer großen Ranch. Anders als das Cover vermuten lässt, ist also Jesus' Karriere als Sänger nicht die einzige Haupthandlung des Romans und das finde ich sehr gut, denn ich hätte es sonst als zu albern empfunden. Die Teilnahme an der Casting-Show ist vielmehr Jesus' Schritt an die Öffentlichkeit, um seine wichtigste Botschaft zu verkünden, die da schlicht lautet: "Be nice!"

Sicherlich ist das Buch auf vielen Ebenen kontrovers. Ein erzkonservativer Katholik dürfte erschaudern, wenn er plötzlich die Schwulen im Himmel wiederfindet und das Kirchenpersonal in der Hölle, wo es grausamsten Qualen ausgesetzt ist. Hier kann man aber auch als liberal denkender Mensch darüber stolpern, dass zwar die Bewertung menschlichen Handelns diametral zur konservativen Lehrmeinung etablierter Religionen steht, jedoch das simple Himmel-Hölle-Prinzip bestehen bleibt.

Einerseits will der Roman einen gütigen Gott vermitteln, gleichzeitig bestraft dieser beispielsweise religiöse Heuchler sehr grausam. Das ist ein Widerspruch, wenngleich einer, der weit über den satirischen Ansatz des Romans hinausgeht und grundsätzliche religiöse Fragestellungen berührt.

Außerdem sind die Einteilungen von Gut und Böse im Roman sehr simpel, Rock-Musik ist gut, kommerzielle Pop-Musik böse, Haschisch und Alkohol sind toll, Heroin ist böse.

Trotzdem: Liest man den Roman als Satire auf starre religiöse Lehrmeinungen, die lediglich den Menschen dienen, die sie verbreiten, anstatt ein höheres Ziel zu verfolgen, freut man sich doch diebisch beim Lesen, dass mal diejenigen, die Hass und Intoleranz predigen, eins auf die Glocke bekommen.
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am 12. Januar 2015
I really wanted to give this four stars but I can't. I'm not a prude and love a good swear from time to time but Mr. Niven took swearing to a new level in the first half of this novel. OK - I get the idea that God and Jesus and indeed everyone in heaven are totally cool and hip etc etc. but did they really have to use the f and c word in every sentence? For me it was over-kill. The second half was much better and the author finally started to articulate without resorting to gutter language. Enjoyable and but for the cursing it would be four stars.
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am 24. August 2011
if Moses hadn't ballsed it up with those own Commandments of his. God, Clooney with grey hair with a love of the good life, whisky and joints, is livid when he returns from a short holiday he took in the Rennaissance to come back to the mess of life in 2011. He sees no alternative but to send His son back to earth to sort it all out again. Jesus, a sort of surfer version of Cobain, tries his best to spread God's original message but doesn't have much success. He then sees no alternative but to enter er into America's American Popstar where we meet the devilish Steven Stelfox. This is one of the most sarcastic and compassionate books I have ever read. It so puts the finger right where it hurts - all over the world, nothing is sacred. If God was like this, I'd become religious.
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am 22. September 2013
Zum Inhalt schreiben andere genug, das spar ich mir. Ich will einfach meinen Gesamteindruck loswerden. Der Bogen an Emotionen reicht von Schmunzeln und Kichern über laut Lachen zu einer kurzen Zeit der Traurigkeit und endet dann in einem warmen Gefühl des Optimismus, einem leichten Schmunzeln am Schluss... Eine originelle Idee in John Niven's unnachahmlichem Schreibstil umgesetzt, man ist mitten drin, lebt, lacht und leidet mit. Empfehlung: wenn es irgendwie geht auf Englisch lesen! Das Buch verliert in der deutschen Übersetzung ungemein und ist dann nur noch halber Lesespaß.
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am 26. November 2012
Zuerst dachte ich, dass die Story etwas zu abgefahren ist, neugierig hat sie mich aber allemal gemacht.

Da mir das Buch jedoch so warm empfohlen wurde, habe ich es mir dann in der Originalversion gekauft und es absolut nicht bereut.

Der Autor nimmt jede Menge aktuelle Themen auf die Schippe und zieht so ziemliche alle Welt-Religionen durch den Kakao. Das allerdings nicht bösartig sondern eher durch einen vorgehaltenen Spiegel und nur selten mit derben Witzen. Wenn man sehr gläubig ist, kann das vielleicht recht unangenehm werden, solange man aber ein wenig Humor hat kann man sehr oft herzlich lachen.

Ich habe jedenfalls fast durchgehend geschmunzelt und oft laut gelacht, mir hat das Buch sehr großen Spaß gemacht und ich wünsche mir fast, dass nicht alles fiktiv ist :)

Bleibt nur noch zu sagen: Be nice! :)
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am 23. Februar 2013
Eines der besten (witzigsten) Bücher, die ich seit langem gelesen habe. Eine weitere Inhaltsangabe an dieser Stelle erspare ich mir.
Niven gelingt es der (nicht nur amerikanischen) Gesellschaft von heute einen Spiegel vors Gesicht zu halten, ohne dabei jemals moralisierend zu wirken. Er tut dies in einer charmanten und vorallem saukomischen Art, die voll auf meiner Linie liegt. Ich empfehle jedem, der halbwegs in der Lage ist ein Buch in englischer Sprache zu lesen, dies bei diesem Buch zu tun! Der Wortwitz (sowie der Gebrauch des "F...-words" in sprichwörtlich biblischem Ausmaß) ist umwerfend. Eines der Bücher, bei dem man in U-Bahn, Café etc von anwesenden Mitmenschen irritiert angeschaut wird, weil man eben mal wieder beim Lesen laut losgelacht hat. Absolut empfehlenswert - auch für gläubigere Menschen als ich es bin und auch für Religionsfanatiker. Für letztere ganz besonders - zum Nachdenken!
In diesem Sinne: Be nice!
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am 13. Dezember 2011
Wer Kill Your Friends mochte wird dieses Buch auch gerne lesen. Schräger abgefahrener Humor, einfach witzig.
Was bei diesem Buch neu ist, ist eine gewisse gesellschaftskritische Komponente. Hier werden das Musikbusiness (Castingshows) und Religion sehr kritisch dargestellt und dass mit einer gewissen Ernsthaftigkeit.
Niven stellt das so dar, dass Gott und Jesus viele der religiösen Institutionen und Dogmen ablehnt, viele der gesellschaftlichen Konventionen und Vorurteile auch. Ob die Weltanschauung die hier portraitiert ist Tatsächlich ernstgenommen werden will lasse ich mal dahingestellt, denn für so tiefgreifend halte ich das Buch nicht - ich glaube schon, dass hier trotz alledem das Provozieren und die Art von Nivens Humor eine Rolle spielt.
Daher ist dieses Buch mit sicherheit nichts für streng Gläubige Menschen.
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am 13. Juli 2012
Sehr lustiges, aber auch intelligentes Buch, in dem vor allem christliche Eiferer und die amerikanische religiöse Rechte ordentlich durch den Kakao gezogen werden. Auch die verlogene Welt der TV-Castingshows kriegt ihr Fett weg. Wer also ein eher lockeres Verhältnis zur Religion bzw. zum Christentum hat, Castingshows verabscheut und sich über heuchlerische und einfältige Altes-Testament-Christen amüsieren will, soll hier bitte zugreifen. Auch wer John Nivens "The Amateurs" kennt, kann bedenkenlos zugreifen! Aber Achtung, die Sprache ist wie bei Niven üblich, gewohnt äußerst deftig!

Ich denke, genau so würde die Wiederkehr Jesu verlaufen!
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am 23. Oktober 2013
"Be good" - das ist die Devise Gottes - und darum ging und geht es ihm.

Leider hat das nicht jeder so verstanden bzw. verkompliziert, was schon bei Moses begann. 10 Gebote? Es gab doch nur das eine. Anyway, Gott ist ein vielbeschäftigter Mann, also tut er, was er schon einmal tat: Er schickt seinen Sohn zurück auf die Erde, um seine Kernbotschaft ans Menschengeschlecht zu bringen. Das gefällt dem Sohn ja gar nicht. Viel lieber hing er u.a. mit Jimi Hendrix ab, von dem er sich in die Kunst des Gitarrenspiels und andere Dinge, für die der Amerikaner stand, hat einweisen lassen und es dabei zu einem gerüttelt Maß an Perfektion brachte.

Aber er ist ein artiger Sohn und tut, wie ihm geheißen. Naja, und dann nimmt seine Geschichte so ihren Lauf. Leicht und gar nicht mal so unwahrscheinlich. Denn natürlich ist das so eine Sache, wenn Theorie (Gottesdienst) und Praxis (Er ist da.) aufeinander prallen - gerade in den acho so christlichen USA.
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am 30. Dezember 2014
es stimmt zwar, an die etwas starke Sprache muss man sich gewöhnen, aber dieses Buch könnte der Stoff für eine grandiose Verfilmung als Komödie werden. Mir hat es gut gefallen, es ist kurzweilig, witzig und entwirft ein Gegenmodell zum allzu humorlos dargebrachten Gottesbild unserer hohen Geistlichen. Die 10 Gebote in nur ein Einziges zusammenzufassen hat schon wieder etwas tiefsinniges.
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