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Kundenrezensionen

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am 26. September 2012
Es scheint so als würde Terry Pratchett inzwischen vor allem bei seinen nicht-Scheibenweltbüchern zur Höchstform auflaufen, musste hierfür bei Nation noch ein ungewöhnliches Südsee-Setting herhalten, so beschreibt er diesmal das viktorianische London und damit letztlich diejenige Stadt, die seiner genialen Kreation Ankh-Morpork zugrunde liegt. In gewisser Weise also ein 'back to the roots' allerdings gemischt mit einer Hommage an Charles Dickens und den in Deutschland eher unbekannten Henry Mayhew. Das ganze in einer Story, die eine Mischung aus dem besten von Nightwatch und Nation ist.

Zur eigentlichen Story: Dodger ist ein junger Mann aus ärmlichen Verhältnissen, der sich als mehr schlecht als Recht durch sein Leben im London der 1840er Jahre schlägt indem er in der Kanalisation nach Münzen und anderen Wertgegenständen sucht. Wobei der Name Programm ist: Dodger ist in jeder Hinsicht 'dodgy', so nimmt er es mit dem Gesetz nicht allzu genau, schafft es dennoch noch nie für ein Verbrechen bestraft worden zu sein und dank einer zufälligen guten Tat hat er im Gegensatz zu seinen Freunden sogar eine recht gemütliche Bleibe.
Eines Tages aber wird er Zeuge wie eine junge Frau aus einer noblen Kutsche springt, von zwei Männern verfolgt und übelst zusammengeschlagen wird. Das ist dann auch für Dodgers eigentlich nicht sonderlich ausgeprägten Gerechtigkeitssinn zuviel: Er eilt der jungen Frau zu Hilfe und schlägt die Angreifer in die Flucht. Ohne es zu wissen setzt er damit nun Ereignisse in Gang, die weit über alles hinausgehen was er sich hätte vorstellen können. Denn auch wenn sich die junge Frau Simplicity nennt....ihre Geschichte ist es beileibe nicht und so findet sich Dodger plötzlich in der Gesellschaft eines Gewissen Charley Dickens wieder und lernt eine auch für ihn neue Seite von London kennen.

Terry Pratchett schafft es hier auf fantastische Weise fiktive Figuren mit historischen Persönlichkeiten zu verbinden und beschreibt anhand einer jugendlichen Liebesgeschichte auf faszinierende Art und Weise das harte Leben im London des frühen 19. Jahrhunderts. Zwar wird das Buch als Jugendbuch tituliert, aber meiner Meinung nach ist es erwachsener als die meisten von Sir Terrys Scheibenweltbüchern. Wie dem auch sei, ich für meinen Teil kann das Buch nur jedem empfehlen, sowohl Pratchett Fans als auch Lesern, die einfach nur ein gutes, spannendes und mit viel teilweise recht tiefgründigem Humor versehenes Buch über das viktorianische England lesen wollen.
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am 27. Mai 2015
Pratchett ohne Discworld - immer schwierig. Nicht automatisch schlecht, aber eben … schwierig. „Dodger“ macht es einem da insofern einfach, als dass es zwar im viktorianischen London spielt, man sich aber die ganze Zeit fühlt, als sei man in Ankh-Morpork. Das geht so weit, dass ich wirklich irritiert war, wenn ein Wort wie „Synagogue“ auftauchte, weil sowas nicht zur Discworld passt, von Figuren wie Dickens, Disraeli und Sweeny Todd ganz zu schweigen. Auch umgekehrt wird ein Schuh draus; man merkt sehr klar, woher die Inspirationen für Ankh-Morpork eben kommen – vom gut gestampften Eimer Pferdemist bis zur historischen Figur, die die Vorlage für Sam Vimes war.

Abgesehen davon ist das Buch unterhaltsam, zügig geschrieben und hat die übliche Mischung aus Humor, Ernst und Herzenswärme. Eine recht simple Story, die die üblichen Stilelemente eines Pratchett brav abarbeitet. Insgesamt eines der besseren Discworld-Bücher der späten Phase – und das ganz ohne Discworld.
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"Dodgy" nennt man es, wenn einer sehr schnell ist und eher von eingeschränkter Vertrauenswürdigkeit. Schnell ist Dodger, der junge Tosher im Viktorianischen England auf jeden Fall, aber er ist auch intelligent und hat eigentlich sehr gute soziale Instinkte - und ein großes Herz, was ihn dazu bringt in einem schweren Sturm zwei Männer, die eine ihm unbekannte junge Frau verfolgen zu vertreiben und sich dann mit Hilfe eines hinzugekommenen Charles Dickens und eines Henry Mayhews um die junge Frau zu kümmern.

Der junge Kanalisationjäger - ein Mensch, der in dem "Ausfluß" der Stadt mit Handschuhen und besonders geschulten Instinkten in völliger Dunkelheit nach wertvollen Dingen sucht - wird gegen seinen Willen mehr und mehr in die Rolle eines HElden gedrängt, was sich durch die Verhinderung eines Überfalls auf eine Zeitung in der Fleet Street und durch die Überwältigung des psychopathischen Barbiers Sweeney Todd noch verstärkt. Gleichzeitig versucht er weiter die junge Frau zu schützen, die von Agenten einer ausländischen Macht gesucht wird und die für ihre Ziele über Leichen gehen.

Durch seine neuen Begleiter und durch seine Aufgaben beginnt Dodger, der auch Disreali begegnet und diesem ein unvergeßliches Erlbenis beschert, immer mehr zu einer BErühmtheit in London zu werden - und sich zu einem immer verantwortungsbewußterem jungen Mann zu entwickeln.

Eine überzeugende Betrachtung des frühen Viktorianischen Englands und seiner Kanalisation, bei der Terry Pratchett dfie Sprache nur leicht für seine jungen Leserinnen und Leser übernommen hat - dafür aber den Sprachwitz wieder bis an die äußerste Grenze treibt. Sehr amüsant zu lesen, informativ - und mit dem starken Geschmack eines neuen Serienbeginns versehen, der deutlich Lust auf mehr macht.
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am 27. Januar 2013
= spielt im (realen) viktorianischen London mit fiktiven und historischen Figuren
= ein Charles Dickens Meta-Roman, wenn man so will
= kein Disc-World Roman, dieser Erwartungshaltung muss man entsagen
= wenn man unbedingt will, kann man aber Parallelen zur Scheibenwelt entdecken (Night Watch, Sam Vimes, Ankh-Morpork ...)
+ humorvoll (auch wenn nicht so funny wie die Scheibenwelt Baende)
+ spannend, geradlininig, liebenswert, gute Unterhaltung
+ Mischung aus Fantasy (aber ohne Magie) und historischem Roman mit Seitenhieben auf Politiker; ein Krimi mit Spionage-Elementen
+ das Besondere ist meiner Meinung nach, das Einflechten von historischen Persoenlichkeiten (Dickens, Disraeli, Napolen, Wellington, Henry Mayhew, Sir Robert Peel, Angela Burdett-Coutts, Joseph Bazalgette, ... ; weckt das Interesse in diesem Umfeld weiterzulesen
+ empfehlenswert, nicht nur fuer Pratchett Fans, sondern auch fuer Liebhaber historischer Romane (auch wenn es hier eher historische Fantasy ist)
+ bei dem duesteren sozialen Lebensumfeld sei dem Helden das Happy End gegoennt
- Story und Helden koennten komplexer sein
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am 10. Dezember 2013
Dodger is another novel by Pratchett which is fun to read. It's not an extraordinary book, but those who enjoy Pratchett's books will also enjoy this one. I certainly did :)
It doesn't feel quite as witty as some of his other books, which might be due to the setting.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Oktober 2013
Dodger spielt im viktorianischen London und das Setting passt so gut zu Pratchetts Stil, dass man sich fragt, warum nicht mehr Scheibenwelt-Bücher hier spielen - so groß sind die Unterschiede nicht. Die Geschichte des namensgebenden Überlebenskünstlers, der eine Frau rettet, sich verliebt und sich (und seine Liebe) dann vor den Bösen beschützen muss, hätte auch gut in Ankh-Morpock spielen können.
Das Setting und der Anfang der Geschichte, der gewohnt flüssige-witztige Stil und die Anspielungen auf die Historie haben mich gefesselt und ich dachte, ich hätte hier das Beste Pratchett-Buch seit langem liegen. Leider konnte der gute Eindruck nicht ganz halten, insbesondere ist mir das Ende zu vorhersehbar und hätte gut 100 Seiten frühger kommen können. Auch ist mir die Hauptperson zu "super" geraten - sie ist toll in allem (außer Lesen). Das war bei Komissar Mumm ähnlich, aber der war eine Fantasygestalt; hier in einem realen Universum passt die Figur weniger.
Aber auch so: Pratchett-Fans machen nichts falsch, ansonsten darf man keinen "historischen Roman" erwarten (schreibt Pratchett selbst), kann aber seinen Spaß haben.
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am 27. November 2013
Ganz amüsant. War sein Geld wert.
Die Anspielungen waren teils zu plump, aber erträglich. Der in den aktuell erscheinenden Scheibenweltromanen ständig zunehmende moralisierende Pathos lässt sich auch hier finden, aber ist ebenfalls auf einem erträglichen Maß. Auch ist der Mary-Sue Faktor der Figuren nicht so hoch wie in den aktuellen Scheibenweltromanen. Alles in allem also ein erfreulicher Rückfall in vergangene, bessere, Pratchett-Zeiten. Was vermutlich an einem besseren Ghostwriter/Co-Schreiber liegt. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass der inzwischen stark an Alzheimer erkrankte Pratchett nicht bis zum bitteren Ende als Franchise ausgebeutet wird.
Was mir seit dem Buch den Kopf zerbricht: Haben die Leute im viktorianischen England wirklich schon "OK" gesagt?
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am 16. Juli 2013
Terry Pratchett mal ganz anders. Erzählt wird die Geschichte von Dodger, einem jungen Mann, der seinen Lebensunterhalt damit bestreitet, in der Kanalisation auf Schatzsuche zu gehen. Münzen, Schmuckstücke, die den Menschen auf den Straßen in den Gulli fallen, sucht und verkauft er. Davon kann er ganz gut leben. Sein Leben nimmt eine unerwartete Wende als er eine junge Frau aus den Händen von zwei Schurken rettet und in Sicherheit bringt. Auf seinen Abenteuern begegnet Dodger vielen bekannten Figuren aus der Zeit von Charles Dickens bis zum Premierminister Disraeli. Pratchett zeichnet so auf unterhaltsame Weise ein interessantes und anschauliches Bild vom viktorianischen Zeitalter und seinen Menschen und darin eingebettet eine spannende Geschichte.
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am 27. März 2013
Dodger spielt im (einigermaßen) realen viktorianischen England und enthält praktisch keine Fantasy Elemente. Trotzdem läßt Pratchett diese Welt ziemlich fantastisch erscheinen und läßt auf dieser Bühne die bekannt orginellen Charaktäre auftreten.
Ich habe beim Lesen nicht laut gelacht, wie bei früherern Büchern von diesem Autor, aber sehr oft geschmunzelt. Ich wurde in die Geschichte hineingezogen, war gespannt, wie es weiter geht und konnte das Buch gegen Ende kaum noch aus der Hand legen.

So muss Lesen sein.
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am 13. Oktober 2014
Wer bei Terry Pratchet zuerst an die Discworld Reihe denkt, liegt diesmal daneben.

Schauplatz ist das Victorianische London.
Dodger - sollen wir Ihn Held nennen? - ist eine "Kanalratte", jemand, der die Kanalisation nach dem durchwühlt, was der Rest der Menschheit absichtlich oder unabsichtlich entsorgt. Vornehmlich nach Geldstücken.

Dann trifft er eine junge Dame, die verschwinden muss - und trifft eine ganze Menge interessanter neuer Leute
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