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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein psychologischer Thriller der Extraklasse
Gone Girl" von Gillian Flynn wird mir als ein Thriller erster Güte lange in Erinnerung bleiben. Es war das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe, aber bestimmt nicht das letzte. Es ist die Geschichte einer konventionellen Ehe, die sich äußerst ungewöhnlich entwickelt. Im ersten Teil des Buches wird Nick Dunne mit dem Verschwinden seiner...
Vor 20 Monaten von Michael Collin veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Leider nur zur Hälfte sehr gut
Vorweg: Hätte das Buch nur aus der zweiten Hälfte bestanden, hätte ich fünf Sterne vergeben.

Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, 1. Boy Loses Girl, 2. Boy Meets Girl und 3. Boy Gets Girl Back (or vice versa), wovon die ersten beiden Teile relativ gleichmäßig lang sind und insgesamt ca. 490 Seiten ausmachen. Die Kapitel werden...
Vor 7 Tagen von Susann Schmidt veröffentlicht


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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein psychologischer Thriller der Extraklasse, 14. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl (Gebundene Ausgabe)
Gone Girl" von Gillian Flynn wird mir als ein Thriller erster Güte lange in Erinnerung bleiben. Es war das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe, aber bestimmt nicht das letzte. Es ist die Geschichte einer konventionellen Ehe, die sich äußerst ungewöhnlich entwickelt. Im ersten Teil des Buches wird Nick Dunne mit dem Verschwinden seiner Ehefrau Amy konfrontiert und mit dem einhergehenden Verdacht der Polizei, er habe mit diesem Verbrechen mehr zu tun, als er zugibt. Jedes Mal, wenn der Leser glaubt, dass es für Nick nicht schlimmer kommen kann, wird noch einmal richtig nachgelegt. Immer wieder tauchen Beweise auf, die Nicks vermeintliche Schuld zementieren.So kommt es dann, dass der Leser Nick, der nicht zu den sympathischen Protagonisten zu zählen ist, trotzdem die Daumen drückt, dass dieser Alptraum einen guten Ausgang nehmen möge.
Über den zweiten Teil und den kurzen dritten, der als ein Epilog zu sehen ist, gehe ich inhaltlich nicht näher ein, um die Spannung nicht zu nehmen, denn eins steht fest: Je weniger man über dieses Buch weiß, um so unmittelbarer ist die Wirkung. Gillian Flynn schickt den Leser auf eine Achterbahnfahrt der getäuschten Erwartungen und Gefühle, wie ich sie in dieser Form noch nicht oft erlebt habe: Die Geschichte wird sprachlich gelungen schnell und mit vielen Überraschungen erzählt. Hinzu kommt, dass Nick und seine Frau Amy ungemein glaubwürdig dargestellt werden; Der Leser erfährt genug aus ihrer Jugend, um sich vorstellen zu können, warum sie welche charakterlichen Eigenheiten (vorsichtig formuliert) erworben haben. Und diese Eigenheiten sind es wiederum, die die Handlung vorantreiben, denn Nick und Amy kennen sich nicht nur gut, sondern setzen ihr Wissen auch ein, um sich, die Polizei und die Medien außerordentlich geschickt zu manipulieren. So habe ich manchmal den Eindruck gehabt, dass hier ein komplexes Schachspiel ausgetragen wird, bei dem der Einsatz nichts Geringeres als das Leben selbst ist.
Aufgrund der häufigen Überraschungen und Wendungen, die Gillian Flynn dem Leser beschert, musste ich einige Male an Roald Dahl denken. Hätten wir keinen Roman, sondern eine Erzählung vorliegen, wäre eine Verwandtschaft zu vermuten. Allerdings, dieses noch einmal wiederholt, ist die psychologische Charakterisierung der Protagonisten so gut gelungen, dass Gone Girl" in einer ganz eigenen Klasse spielt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig ungewöhnlich, 4. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl: A Novel (Taschenbuch)
GONE GIRL ist anders als alles, was ich bisher gelesen habe – zugegeben, ich bin kein Krimifan, meist ist die Story lasch, vorhersehbar oder unrealistisch -; dieses Buch hier ist fesselnd. Die Mini-Synopsis liest sich wie die Beschreibung eines gewöhnlichen Thrillers: Mann und Frau sind fünf Jahre verheiratet, am Jahrestag verschwindet Frau, Mann ist der Hauptverdächtige. Besonders an der Erzählweise ist, dass man abwechselnd von Nick, dem Ehemann, und Amy, der Ehefrau ‘Tatsachen’ geschildert bekommt. Nichts ist so wie es scheint, oder doch? Die Autorin jedenfalls versteht es, bis ganz zuletzt den Leser gekonnt an der Nase herumzuführen. Und klappt man das Buch dann zu, muss man erstmal realisieren, was grade passiert ist. Das Tolle an GONE GIRL ist für mich, dass es trotz Absenz von Blood & Gore packend, überraschend und krank ist. So, dass man da sitzt und sagt: Holy Crap. Definitive Kaufempfehlung.
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3.0 von 5 Sternen Leider nur zur Hälfte sehr gut, 16. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl: A Novel (Gebundene Ausgabe)
Vorweg: Hätte das Buch nur aus der zweiten Hälfte bestanden, hätte ich fünf Sterne vergeben.

Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, 1. Boy Loses Girl, 2. Boy Meets Girl und 3. Boy Gets Girl Back (or vice versa), wovon die ersten beiden Teile relativ gleichmäßig lang sind und insgesamt ca. 490 Seiten ausmachen. Die Kapitel werden abwechselnd aus Amys und Nicks Sicht erzählt. Der erste Teil zeichnet sich hierbei dadurch aus, dass Amys Beiträge Rückblenden aus ihrem Tagebuch, seit sie Nick kennengelernt hat, sind und Amy erst im zweiten Teil zum Tag ihres Verschwindens kommt, während Nicks erstes Kapitel bereits der Tag ihres Verschwindens ist, d.h. Amys erzählte Zeit ist wesentlich länger als seine. Die Ordnung der beiden Erzählstränge ist jedoch streng chronologisch und irgendwann hat Amys Erzählung Nicks eingeholt, weshalb der weitere Verlauf noch spannender wird.
Zum ersten Teil: Ich bin froh, dass ich durchgehalten habe, aber ich fand die Geschichte so langweilig, dass ich das Buch am liebsten aus der Hand gelegt hätte. Zum Schluss steigerte sich die Spannung langsam immer ein kleines bisschen mehr, vor allem durch die Schatzsuche, aber den Großteil fand ich nur lahm. Nick war mir unsympathisch (was durch seine Affäre mit einer seiner Studentinnen nicht eben besser wurde), die Tagebuch-Amy war mir auch unsympathisch, ihre auftauchenden Eltern ebenso und die Sprache war mir zu vulgär. Nur Go, Nicks Schwester, fand ich einigermaßen sympathisch.
Zum zweiten Teil: Hier tritt das erste Mal die echte Amy als Parade-Psychopathin in Erscheinung und erzählt die wahre Geschichte, die so ziemlich das Gegenteil ihres Tagebuch-Ichs ist. So etwas Irres, psychisch Durch-Mark-und-Bein-Gehendes habe ich echt noch nicht gelesen. Die Handlung ist nur hanebüchen und an den Haaren herbeigezogen, dabei aber perfekt und genial geschmiedet und verwoben. Nick, dem schon von Beginn an etwas Anrüchiges anhaftete, wird durch die raffinierten, perfiden Pläne seiner Gattin immer mehr zum Verdächtigen und Geächteten und landet letztendlich im Gefängnis. Ich bin froh, dass es sich nur um Fiktion handelt. Man stelle sich mal vor, so etwas würde in echt passieren, wie leicht 99% aller Menschen darauf reingefallen wären und so über Nick geurteilt hätten wie in dem Buch. Gruselig. Leider hatte ich zwischendurch doch ein bisschen Sympathie für Nick und, noch viel schlimmer, stellenweise sogar für Amy.
Zum dritten Teil: Die Geschichte hat kein klassisches Happy End, was die gesamte Handlung noch gruselig-schauriger erscheinen lässt. Kleines Manko: Ich kann mir einfach nicht hundertprozentig vorstellen, dass Amys Märchenerzählungen derart wasserdicht sind, auch wenn die Handlung dadurch natürlich noch grauenvoller wirkt.

Vermutlich war es die Intention der Autorin, dass man zuerst mit Amy als ihrem Tagebuch-Ich sympathisieren und danach umso schockierter sein sollte, welcher Effekt bei mir aufgrund der mangelnden Sympathie leider ausfallen musste. Stattdessen konnte ich mir aber sehr gut Nicks Ohnmacht und das Gefühl des Alleingelassenwerdens, wenn selbst bei Familienmitgliedern immer mehr Zweifel aufkommen, sowie die gesellschaftliche Ächtung und mediale Schlammschlacht vorstellen. Sicherlich soll der Gesellschaft auch ein Spiegel vorgehalten werden, wie leichtgläubig und leicht zu manipulieren die meisten Menschen sind, sogar Experten, wenn der Plan denn nur perfekt genug ist.
In dem Buch bleibt nichts, wie es scheint, und man sollte lieber gar nicht erst darüber nachdenken, welche Konsequenzen Derartiges im echten Leben hätte, denn in Wahrheit ist der Ehemann bei einer solchen Beweislage wohl doch meistens der Mörder und die Frau das Opfer.
Definitiv ein faszinierendes Thema.
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4.0 von 5 Sternen Böse, böse, böse..., 22. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl (English Edition) (Kindle Edition)
Nachdem ich schon seit vielen Monaten dieses Buch vorgeschlagen bekommen habe, habe ich nun endlich zugeschlagen. Zur Story muss ich ja nicht mehr viel erzählen, deshalb hier meine Gedanken zum Inhalt und zur Form:

Ich habe eigentlich einen Thriller erwartet und messe Bücher sehr oft daran, wie schnell man "gepackt" wird und es nicht mehr weglegen kann. Das hat bei diesem Buch wirklich lange gedauert. Das erste Viertel des Buches ist *relativ* langweilig und besteht aus Vorgeplänkel bzw. Charakterisierungen der Protagonisten. Es geht sehr viel um Beziehungen zwischen Mann und Frau im Generellen und Besonderen. Das regt zum Nachdenken und auch zum Schmunzeln an, aber ist nicht das, was man (ich?) in so einem Buch erwartet.

Dann aber geht es los: Tröpfchenweise kommen immer mehr Details über die Hauptpersonen ans Licht. Bei den ersten Details hoben sich meine Augenbrauen, aber je mehr dazu kam, umso krasser wurden die Bilder der Charaktere. An bestimmten Stellen dachte ich dann nur noch "Ach Du Scheiße!" - genau wie ich es in einem guten Thriller erwarte!

Wenn man an dieser Stelle angekommen ist, versteht man auch das Vorgeplänkel und die eingehenden Charakterdarstellungen. Dadurch gewinnt das Buch aber an unglaublicher Tiefe und wird enorm spannend.

Kleine Abzüge gibt es indes für minimale Schwächen in der Logik und manche Aktionen der Hauptdarstellerin klingen etwas übertrieben, aber nicht zuletzt lebt die Story auch davon.

Kurzum: Wer einen bitterbösen und tiefschwarzen Beziehungsthriller sucht, ist hier bestens beraten. Wer gerade selber in einer Beziehungskrise steckt, sollte die Finger davon lassen - er könnte auf falsche Gedanken kommen! ;-)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Disappointing, 2. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl (English Edition) (Kindle Edition)
Following some mixed reviews on this one, I thought I would give it a go. Unfortunately it was disappointing, the characters were unlikeable. It took over 100 pages until it attempted to get interesting, but in the end it was predictable & boring. Could not recommend it.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erschreckender Thriller, 20. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl: A Novel (Taschenbuch)
Dieser Thriller besticht hauptsächlich durch die verschiedenen Erzählperspektiven. Eine verheiratete junge Frau verschwindet spurlos am hellichten Tag. Dabei wird nun aus der Sicht des Ehemanns wie auch der betroffenen Ehefrau rückblickend erzählt. Die Geschichte verursacht teilweise echte Gänsehaut und die Autorin weiß gekonnt den Leser immer wieder hinters Licht zu führen. Die Erzählweise der Autorin ist fesselnd und zeigt die Abgründe eines Paares hinter der heilen Fassade.
Ich kann dieses Buch allen Thriller-Fans empfehlen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen What A Ride!, 15. Juli 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl (Gebundene Ausgabe)
i absolutely loved this novel...it twists and turns and has such a dark streak of pitch black humor, that I found myself laughing out loud at it's audacity. I would not dream of giving away the secrets contained within...but I have read some criticisms from people who were disapponted by the ending. I myself found it perfect...there could be no other ending, and just re-reading the last two lines still sends a shiver down my spine. Brilliant, to quote a bit of another critic..It is like an icy cold martini, light blue in color that tastes so good, you almost don't notice the slight taste of the anti-freeze mixed within...Read it...just read it!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Thriller, 10. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl (English Edition) (Kindle Edition)
Ein sehr spannendes Buch, das ständig die Erzählperspektiven zwischen Mann und Frau wechselt. Es ist sehr gut zu lesen und zieht einen regelrecht in den Bann. Das Ende ist allerdings etwas lahm, deshalb nur vier Punkte.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Erst Top, dann Flop, 16. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl (English Edition) (Kindle Edition)
Ich gebe selten Bewertungen ab, aber bei diesem Buch muss ich es einfach tun.
Ich habe die englische Version des Buches gelesen, aber das ist glaub ich nun auch egal.

Von "Gone Girl" hatte ich eigentlich recht gute Meinungen gehört und als ich dann auch noch gesehen habe, dass es mit Ben Affleck verfilmt wird, wollte ich es unbedingt lesen.
Es fing auch sehr spannend an. Den ersten Teil des Buches habe ich regelrecht verschlungen und an wenigen Abenden gelesen, zu spannend fand ich es einfach herauszufinden, was mit "Amazing" Amy Dunne passiert ist. In anderen Rezensionen wurde geschrieben, dass die Charaktere sehr oberflächlich gestaltet seien und generell der Erzählstil der Autorin zu detailreich ist. Das kann ich nicht sagen. Okay, beide Charaktere, Amy und Nick, sind nicht sehr sympathisch, aber damit konnte ich leben. Und den Erzählstil fand ich eigentlich gut. Für mich will es schon was heißen, 300 englische Seiten in 3 Tagen zu lesen....Aber gut, nach der Hälfte des Buches (nach dem ersten Abschnitt) habe ich die Spannung einfach nicht mehr ausgehalten und musste das Ende lesen. Was ich normalerweise nicht tue, aber hier sage ich nur: ZUM GLÜCK!!!! Das was ich am Ende gelesen habe, hat mir jeglichen Anreiz genommen, dass Buch zu Ende zu lesen und ich bin ehrlich gesagt richtig enttäuscht. Ohne hier etwas verraten zu wollen, aber das Ende ist wirklich der größte Mist, den ich ja gelesen habe! Habe das Buch jetzt auch direkt wieder ins Regal verfrachtet und werde es da auch nicht mehr hervorsuchen.

An alle, die eine spannende Geschichte erwarten: Ja, es ist spannend, aber das Ende entschädigt nicht für die Spannung. Es macht im Gegenteil alles zu Nichte. Es macht mich in gewisser Weise sogar etwas wütend. Also, entweder selber Meinung bilden oder auf die 12 (englische Version) bzw. 41 (deutsche Version) schlechten Reviews hier bei Amazon hören und die Finger davon lassen. Diesmal sind die "schlechten" Bewertungen wirklich gerechtfertigt!
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Annoying girl hätte es wohl eher getroffen, 25. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl (English Edition) (Kindle Edition)
Es kommt ja immer mal wieder vor dass ein Buch ganz groβ gehypt und von allen gelobt wird, einem selbst aber nicht ganz so gut gefällt.
Dass ich aber ein Buch, das (vor allem in den USA) so extrem angepriesen und beworben wird so richtig blöd find wie dieses, passiert mir nur selten.

Als Nicks Frau Amy verschwindet, tauchen nach und nach immer mehr Beweise auf die darauf hindeuten, dass Nick der ihr etwas angetan hat: seltsame Suchläufe in seinem Browser-Verlauf, Freundinnen von Amy von denen er nichts wusste und die ihn beschuldigen etc
Langsam taucht man nun in die Geschichte des Paares ein und erfährt die Hintergründe dieser Ehe, bis man erkennt was wirklich passiert ist.

Der Anfang hat mir eigentlich ganz gut gefallen, da man nach Amys Verschwinden hin und her gerissen ist, auf wessen Seite man eigentlich steht und wem man was in der Geschichte zutraut, dass hat die Autorin gut gemacht.

Aber mein Hauptproblem war von Anfang an, dass mir beide Protagonisten unglaublich unsympathisch waren.
Ich fand Amy schrecklich, beide Seiten die man von ihr sieht. Sie ist so selbstgerecht und arrogant, was natürlich irgendwie schlecht ist, wenn einem so das Schicksal des Opfers in einem Thriller eigentlich egal ist, weil sie so eine unsympathische Ziege ist. Na klar wünscht man auch unsympathischen Ziegen kein Verbrechen an den Hals, aber es fiel mir so einfach viel schwerer richtig mitzufühlen.
Erst dachte ich die Autorin legt es darauf an Nick als den Netten der beiden darzustellen, damit man in eine richtige Kontroverse zwischen den eigenen Gefühlen und den Tatsachen des Buches kommt, aber bald wird klar dass Nick auch ein richtiger Idiot ist, ein weinerlicher Verlierertyp, der sich dennoch für unwiderstehlich hält.

Naja und so fand ich es schwer richtig mitzufiebern, weil ich auf keiner Seite stehen konnte und mir die Schuld oder Unschuld beider nicht so richtig am Herzen gelegen hat.
Die Handlung fand ich schon interessant und es gibt in der Mitte eine Wendung, die die Sicht auf die Dinge nochmal komplett verändert, aber irgendwie bleibt alles immer so ein bischen flach. Ich hatte das Gefühl die Geschichte fängt an, Amy verschwindet und ab da plätschert es immer so halb zwischen spannnend und langweilig vor sich hin, ist aber nie ganz das Eine oder das Andere.
Ich habe trotzdem weiter gelesen und auf einen groβen Knall am Ende gehofft, aber leider kam nichts, im Gegenteil. Das Ende war solcher Schrott, dass ich das Buch am liebsten in die Ecke geschmissen hätte. Ich möchte jetzt hier nichts verraten, aber dieser idiotische Ausgang war es definitiv nicht wert, dass ich mit dem Buch so viel Zeit verschwendet habe. Für mich ein Möchtegern-neues Konzept für einen Thriller, dass leider nicht aufging.
Eher nette Einschlaf-Hilfe als spannender Roman. Schade.
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Gone Girl: A Novel
Gone Girl: A Novel von Gillian Flynn (Taschenbuch - 8. November 2012)
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