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Kundenrezensionen

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am 10. Juni 2014
Seit dem Erscheinen von "An Echo in The Bone" Anfang 2010 mussten sich die Fans von Claire, Jamie und ihrem großen Clan wieder einmal jahrelang in Geduld fassen, bis nun endlich der 8. Teil der epischen Zeitreise-Saga erschienen ist. Nach dem monumentalen Cliffhanger der letzten Folge beginnt dieser mit einem Paukenschlag: Claire - einst Fraser, nun Lady Grey - wohnt bei ihrem "Ehemann" in Philadelphia, nachdem die beiden eine Zweckehe geschlossen hatten, um Claire nach Jamies vermeintlichem Tod vor juristischer Verfolgung wegen Spionage zu schützen.

So unendlich erleichtert Claire darüber ist, dass Jamie noch am Leben ist, ist die Situation ziemlich explosiv - wie ihren betrunkenen Ausrutscher mit Lord John erklären? Und was wird nun aus der drohenden Anklage wegen Spionage? Dann wäre da noch die heikle Situation mit ihrem "Stiefsohn" William, dem 9. Duke of Ellesmere...

Wie in einem Drama oder Kammerspiel kracht es ordentlich in dem Haus Lord Johns in der Chestnut Street - jeder stürmt in eine andere Richtung davon, und bis sich alle wiedergefunden haben, braucht es einige der 800 Seiten der Geschichte. Im Zentrum des Geschehens stehen wie immer Jamie und Claire, und ihre alles überstehende tiefe Beziehung bildet das Herzstück der Geschichte.

Einmal mehr erwartet den Leser die bewährte Mischung aus Zeitreise-Abenteuer, epischem Familiendrama und Arztroman, mit einer Vielzahl von Zeitlinien, Handlungssträngen und Akteuren, angereichert mit den bewährten Elementen - Claires abenteuerliche medizinische Eingriffe, Geburten, Todesfälle, Verwicklungen in den Krieg, und nicht zuletzt wieder einmal ein dramatische Hausbrand. Das alles liest sich für die vielen Seiten wie gewohnt flüssig und flott herunter, gewürzt mit dem charakteristischen Humor vor allem von Claire - etwas bahnbrechend Neues sollte man allerdings nicht erwarten. Der Fortschritt der Handlung liegt weniger in dem Umfassen eines größeren Zeitabschnittes als vielmehr in den Verhältnissen der Hauptakteure untereinander. Diesmal hat man das Gefühl, dass Claire und Jamie überhaupt nicht altern - was natürlich darauf hoffen läßt, dass die beiden noch für einige Fortsetzungen gut sein dürften.

Einer der Höhepunkte dieser Fortsetzung sind die beiden Brüder Grey - Lord John wird von einer ungewohnten Seite gezeigt, die wenig mit adliger Etikette und Würde zu tun hat. Noch besser hat mir Claires Begegnung mit seinem Bruder Harold, Duke of Pardloe, gefallen. Zwischen ihr und ihrem unverhofften Schwager gibt es einige Konfrontationen und Wortgefechte, die man einfach genießen sollte, auch ihr Schwanken zwischen unwilliger Sympathie und Mordlust ist äußerst unterhaltsam.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Handlungsstrang um Ian, der sich in den letzten Folgen immer mehr als dritte Hauptfigur herauskristallisiert hat. Sein Part erfüllt alle Erwartungen; es gibt reichlich Spannung und auch traurige Momente. Wie er mit Rachel, der zunächst spröde wirkenden Quäkerin, zusammenwächst, und dass diese so spröde gar nicht ist, liest sich ebenfalls sehr kurzweilig.

Gegen Ians Rolle als Sympathieträger hat William dagegen einen schweren Stand. Der Schock, ein Bastard zu sein, trifft ihn bis ins Mark und läßt ihn an allem, was für ihn bisher selbstverständlich war, zweifeln, und er gerät buchstäblich außer Rand und Band. So verständlich auf der einen Seite seine Wut und Enttäuschung sind, fällt es manchmal schwer, diese Sympathie aufrechtzuerhalten, hat er doch immer noch ein sehr privilegiertes Leben geführt und keinen Mangel an Vaterfiguren und Verwandten. Vermutlich wird sein Sinneswandel in der nächsten Folge ausgeleuchtet werden und der Leser muß sich einfach gedulden. Mir hätte es besser gefallen, wenn er mit der neuen Situation jetzt schon etwas reifer umgegangen wäre.

Wie in den bisherigen Folgen werden die Hauptfiguren auch dieses Mal in einen Krieg verwickelt und müssen ihr Hab und Gut hinter sich lassen. Die Handlung findet wieder auf mehreren Zeitebenen statt; außer dem 18. Jahrhundert gibt es einen Zeitstrang in der nahen Gegenwart, wo Brianna auf der Suche nach ihrem Sohn Jem von ihrem Mann getrennt wird, der sich in die Vergangenheit begibt und dort einigen Figuren begegnet, die in früheren Folgen eine Rolle gespielt haben.

Viele andere Akteure treten auf und erinnern an frühere Episoden, auch Claire und Jamie hängen Erinnerungen nach, was manchmal für melancholische Stimmung sorgt. Fans der Serie dürfen sich auf ein Wiedersehen mit all den liebgewonnenen Charakteren freuen, und die vielen Verwicklungen der Handlung lassen auch keine Langeweile aufkommen. Allein schon Claire und Jamie und wo sie sich am Ende der Geschichte befinden, machen das Buch lesenswert. Einen Cliffhanger am Ende gibt es diesmal nicht, ebenso wenig neue Elemente, die den Leser gespannt auf die nächste Folge warten lassen. Die Handlung fließt mit einigen Turbulenzen eher beschaulich vor sich hin; - man hätte wahrscheinlich noch ein paar hundert Seiten genauso heruntergelesen und wäre gut unterhalten worden. Insgesamt hat mir das Buch wie alle bisherigen gut gefallen - einen wirklichen Höhepunkt oder eine Zuspitzung habe ich allerdings nach dem dramatischen Auftakt vergeblich erwartet.
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am 2. August 2014
Fest gebundene Bücher sind mir normalerweise zu teuer, doch dann gibt es diese must-haves und man will einfach nicht auf das Taschenbuch warten. Für den Preis sollte so ein Buch dann aber auch vernünftig gebunden sein. Das war hier nicht der Fall, denn im letzten Viertel waren die Seiten verschnitten. Aus dem Grund habe ich es retourniert.
Zum Inhalt: Es ist nicht eines von Diana Gabaldons besseren Bücher der Outlander-Reihe. Wieder viele nebeneinander herlaufende Erzählstränge, wieder viele abstruse Begegnungen in der Vergangenheit, vermischt mit der Gegenwart, wieder blieben viele Fragen offen und Angelegenheiten ungeklärt. Im Ganzen einfach "unrund". Wie bei den Vorgängern kommt es mir wieder so vor, als ob von Buch zu Buch lose Episoden gesponnen werden, ohne dass es zu einem Abschluss kommt. Nichts gegen eine Buchreihe, die viele Bände hat, doch nur sofern die einzelnen Bände auch gute Geschichten erzählen. Dann lieber mal zum Ende kommen. J.K. Rowling hat das übrigens hervorragend geschafft - ihre Krimis kann ich sehr empfehlen.
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am 7. Dezember 2014
Da ich alle bisherigen Titel der Outlander Serie gelesen hatte, war der Kauf praktisch ein Muss. Die gekaufte Kindle Edition ist gut gesetzt und lässt sich gut lesen.
Das Buch an sich ist typisch mit den Vorgänger-Bänden: was fürs Herz und ein bisschen (in diesem Fall amerikanische) Geschichte.

Wer die Vorgängerbände gelesen hat und mochte, wird auch dieses Buch gerne lesen.
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am 30. November 2015
It took me a long time to actually go out and buy this book. As I had read all the others long ago. I thought I was over the Jamie& Claire series. But after reading this book I can't wait to get the next instalment. Well done Diane Gabaldon. This is a great read.
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am 27. August 2015
Wie gebannt wartete ich auch den neusten Band und wurde nicht enttäuscht. Spannend bis zur letzten Seite und sehr vielfältig aufgestellt. Alle die hoffen, dass die Serie zu einem guten Ende kommt, müssen sich wieder gedulden. Vorbei ist diese Liebesgeschichte novht lange nicht.
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am 19. Juli 2016
Das erste Buch konnte ich nicht aus der Hand legen. Die nachfolgenden Bücher waren auch noch gut aber spätestens seit dem Vorgänger "An Echo in the Bone" scheinen der Autorin die Ideen auszugehen. Damals habe ich mich noch durchgekämpft weil ich einfach wissen wollte wie es weitergeht. Aber nach 1/3 des 8 Bands der Reihe endet die Reihe für mich.

Ich will keinen Inhalt verraten deswegen nur allgemein was mich stört. Es handelt sich eigentlich nur um eine unzusammenhängende Ansammlung von Ideen. Und die wenigen Ideen werden sehr in die Länge gezogen. Nebenhandlungen werden aufgebauscht. Unterhaltungen ziehen sich seitenlang. Wenn ich das Buch mit einem Wort beschreiben müsste: zäh.

Weil ich ehemaliger Fan der Serie bin gibt es zwei Punkte. Einen 9 Band wird es für mich nicht geben.
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am 14. Januar 2016
well-researched historical fiction, continuing the outlander tale. It's amazing, though, how fit Claire and Jamie are, considering they must be at least over fifty! One has to suspend disbelief at the adventures they pack into their time! But a good yarn even if a bit rambling at times.
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am 8. Februar 2016
Saw the TV Show and found out about the books. Read them within three month (part German, part English).
Enjoyed them very much and could not stop reading.
Looking forward to the books still to come.
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am 22. Juli 2014
Was habe ich gewartet auf den neuen Band der Highland-Saga, auch wenn die Highlands leider längst keine Rolle mehr spielen.
Vorab hat die gute Diana die Leser ja schon mit Snippets und Dailylines bei Laune gehalten, also Auszüge aus dem Buch bei Facebook, Twitter und Co. veröffentlicht und so das Warten auf das Buch zu einer harten Geduldsprobe gemacht.

Tja, und nun ist das Buch da und was denke ich?

[SPOILER]

So nett die Snippets und Dailylines von Diana gedacht waren, leider verhält es sich mit dem Buch für mich nun wie mit einem Filmtrailer: Die besten Szenen werden in diesem gezeigt, dann sieht man sich den ganzen Film an und bis auf die bekannten Szenen ist leider nicht mehr so viel vorhanden.

Persönlich empfand ich es leider so. Diana präsentierte die witzigsten und interessantesten Szenen vorab und der Rest vom Buch plätscherte so dahin, war aber auch einfach zu viel.

Mir missfiel zum Beispiel:
- Claires Operationen ... ich bin keine Medizinerin und die Fachausdrücke und genauen Schnippeleien von Claire interessieren mich daher nicht und es war für mich persönlich unnötig, so viele Patienten antanzen, diese verarzten zu lassen und von eben diesen danach nie wieder zu lesen ... Eben nur, damit Claire ihr Wissen unter Beweis stellen kann.
- In jedem Buch ist entweder Jamie oder Claire nahezu am Sterben.
- Ständige Liebesbekundungen zwischen Jamie und Claire und der daraus resultierende sexual intercourse (schön, aber nach acht Büchern wissen wir das).
- Sogar in diversen Hochzeitsnächten wird Claires medizinisches Wissen eingebracht ...
- Auch ohne Internet finden die Haupt - und Nebenpersonen einander an den verschiedensten Orten - und immer ganz rein zufällig.
- Ja, aufgrund Jamies kurzem Ableben in Band 7 kam es zu einer sexuellen Begegnung zwischen John und Claire. Jamie verzieh dies relativ schnell der lieben Claire, aber John hat das Nachsehen...
- Roger und Brianna .. Gähn ... das habe ich ehrlich gesagt nur überflogen, zumal ich die übernatürlichen Fähigkeiten der Kinder mehr als lächerlich finde.
- die schnellen, unnötigen Begegnungen mit mancher historischen Persönlichkeit. Hauptsache Claire oder Jamie konnten mal eben dessen Had schütteln.

Sehr positiv:
- Die Greys! Einfach sehr unterhaltsam und meines Erachtens nach haben Hal und John sehr viel zur Spannung des Buchs beigetragen.
- William ... Er ist einfach drollig und ich finde es sehr gut, dass er nicht sofort zum Jamie-Groupie wird, sondern John als seinen Papa ansieht.
- Die Schlacht ... Absolut spannend beschrieben!

Für mich überwiegt das Negative und daher kann ich dem Roman leider nicht mehr als drei Sterne geben.
Das Buch hätte zur Hälfte gekürzt werden können, doch gebe ich zu, dass ich mich in all den Jahren zu einem Lord John Fan entwickelt habe und die militärischen Geschehen und dramatischen Entwicklungen um seine Familie viel lieber lese.

Dennoch werde ich den neunten und letzten Band - wenn er in einigen Jahren erscheint - auch lesen. Immerhin möchte ich wissen, wie die Saga endet und was mit den Beteiligten passiert.
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am 3. Februar 2016
Ich habe jetzt schon fast alle Bände gelesen und sie gefallen mir sehr gut. Es ist eine faszinierende Welt. Die geschichtlichen Ereignisse sind sehr anschaulich beschrieben. Die Beziehung der Hauptpersonen Jamie und Claire ist wunderbar. Es wird mit viel Fantasie erzählt, mit viel Abenteuer. Mir sind alle Hauptpersonen schon sehr ans Herz gewachsen, als ob es meine Familie wäre.
Die Bände zu lesen entspannt wunderbar von einem stressigen Alltag. Ich bin schon ein bißchen süchtig nach diesen Büchern und fürchte mich davor, dass es keinen Nachfolgeband mehr gibt.
Ebenso machen mir die englischen Ausdrücke und manchmal alten Wörter viel Spass. Es macht alles sehr lebendig.
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