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Kundenrezensionen

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am 12. November 2011
Ich weiß noch genau, wie ich vor vielen Jahren den ersten Band nach erstmaliger Lektüre zur Seite legte... Wow. Was für ein Buch. So viele Details, so viele Geheimnisse, Emotionen, Möglichkeiten. Kaum zu glauben, dass Paolini damals ein Teenager war. Ich konnte kaum erwarten endlich Teil 2 zu lesen. Unnötig zu sagen, dass es mir nach besagtem zweiten Teil genauso ging. Ich war hin und weg.
Aber irgendwas ist dannach passiert. Schon Brisingr konnte nicht mehr richtig überzeugen, irgendetwas FEHLTE.
Ich kann bis heute nicht genau sagen was das sein könnte, woran genau es liegt, aber während Teil 1 und 2 mich in ihrem Bann hielten und auf eine echte Gefühlsachterbahn mitnahmen während sich jede einzelne Seite lebhaft vor meinen Augen abspielte, hatte ich nach 3+4 jedes mal das Gefühl, nicht richtig mitgerissen worden zu sein. Irgendwie nach dem Motto: "Das wars? Aber.. es ist doch noch gar nichts PASSIERT!". Aber das mögen subjektive Eindrücke sein, zumal sind sie wirklich schwer in Worte zu fassen, weswegen ich jetzt versuche, ein wenig auf Band 4 als solchen einzugehen.

Zuersteinmal: Das Buch ist gut. Völlig ohne Zweifel. Auch wenn es mich nicht so gefesselt hat wie die ersten beiden Bände,legte ich es nur ungern aus der Hand. Auf jeden Fall ist es besser als Brisingr, und ich kann jedem den Kauf empfehlen, der die Geschichten um Eragon und co. bisher gerne gelesen hat.
Im Gegensatz zu Teil 3 schafft CP es, die Handlung wieder in Bewegung zu versetzen. Wenn man auch, wie oben angedeutet, nicht ganz so mitgerissen wird wie in den ersten beiden Bänden hat man wieder das Gefühl, dass die Geschichte eine klare Richtung hat und alles auf den einen, unabwendbaren Kampf hinausläuft.
Die Hauptstory als solche macht also endlich wieder Spaß zu lesen, hat interessante Entwicklungen zu bieten und ist - wenn auch nicht komplett unvorhersehbar - sehr kreativ geschrieben. Und endlich, endlich, schaffte Paolini es wieder, die Ausbildung Eragons weiterzuführen, denn gerade dort offenbarten sich ja bisher die interessantesten Details und Geheimnisse von Alagaesia.
Dennoch gibt es viele imho einfach unnötige Stellen in dem Buch, die mir nur wie Lückenfüller vorkamen. Im Gegensatz zu Teil 3 sind diese Lückenfüller besser gestaltet und zumindest für mich doch relativ interessant geblieben, dennoch waren sie größtenteils eher lästig. Hätte man sie weggelassen, wäre viel Platz freigeworden, den Paolini dringend hätte gebrauchen können, doch dazu später. Die Geburt von Horsts Tochter nehme ich als ein Beispiel heraus, was mir ganz gut gefallen hat. Es hat für zusätzliche Charaktertiefe gesorgt, die Beziehung zw. Eragon und Arya vertieft und ein bis dato nicht beobachtetes Verantwortugnsbewusstsein in Eragon gezeigt. Im Gegensatz dazu waren viele Roran-Szenen komplett irrelevant und liefen beständig nach folgendem Motto ab:
a) Roran befindet sich in einer ausweglosen Situation.
b) Detailliert und blutig beschriebenes, dennoch wenig fesselndes Kampfgetümmel.
c) Ein genialer Einfall (oder übermenschliches Kampfgeschick) von Roran rettet den Tag.
d) Rorans bisherige Zweifler verstummen.
Das ganze passiert so nicht nur in Teil 3, sondern auch in Teil 4 immer und immer wieder. Ich frage: Warum?
Für die Haupthandlung hat es jedenfalls keinen Erkennbaren nutzen, die Eroberung der einzelnen Städte hätte sowieso ingesamt deutlich kürzer gefasst werden können.
Dennoch. Beim Endkampf angekommen, und auch gerade während diesem, hatte ich trotz der beschriebenen Mängel ein gutes Gefühl. Ich war nicht hin- und weg wie bei den ersten Bänden oder der "Sword of Truth"-Reihe (riesen Empfehlung btw!!), aber ich war zufrieden. Alles schien sich gut zu Entwickeln, und auch der Endkampf wurde kreativ und ansprechend gelöst.

Was dann aber folgte ist wohl die größtmögliche Enttäuschung, die sich jeder Leser nur vorstellen kann. Hier geht ein über 2000 Seiten langes Epos zuende. Diesem Ende wurde fast ein Jahrzehnt entgegengefiebert... und dann DAS? Bitte..!
Ich dachte noch: Wow, sind ja noch über 100 Seiten, Mensch, da passiert noch was! Denkste..
Während die politische Zukunft des Imperiums noch befriedigend gelöst wurde, lassen die Einzelschicksale der Helden ganz stark zu wünschen übrig. Ums kurz zu machen: Nicht nur, dass abgesehen von Roran alle unglücklich sind, womit ja noch zu leben wäre, ist der Weg dahin so.. FLACH und gezwungen beschrieben, dass es einem echt schlecht werden könnte. Ich will hier jetzt nicht übermäßig Spoilern, aber gerade was die absolut unzureichend entwickelte Liebesgeschichte zw. Eragon und Arya angeht hat man das Gefühl, der gute Paolini durfte nie selbst erleben was es heißt, sich in den Augen einer wunderschönen Frau zu verlieren.. oder anderswo. ;) Absolut hölzern, absolut unglaubwürdig, absolut.. falsch. Aber nicht nur die Beziehung Eragon-Arya, eigentlich das gesamte Ende kommt so daher. Als hätte man CP die Pistole auf die Brust gesetzt, endlich fertig zu werden.
Eine treffende Rezension auf amazon.com nannte das gesamte Ende "depressing". Das trifft sowohl auf das Ende selbst als auch auf dessen Gestaltung zu. Ein Trauerspiel sondergleichen. Da fallen dann nicht mal die zuhauf offengelassenen Fragen noch ins Gewicht. Hier hätte CP wunderbar die ca. 200 weiter oben gesparten Seiten nutzen können. Und vielleicht vorher mal mit ein paar Frauen reden oder ersatzweise wenigstens andere Fantasy-Literatur lesen sollen...

Zusammengefasst: Gutes Buch, grausiges Ende. Lesen lohnt, aber hätte ich noch mal die Wahl, würde ich nach Galbatorix' Tod aufhören und mir mein eigenes Ende erdichten. Schlechter wäre es nicht geworden, so viel steht fest.
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am 1. Dezember 2011
Als ich damals Eragon las, tat ich dies in kurzer Zeit und konnte das Buch nicht weglegen. Die Ideen Paolinis waren nicht neu (Held/Helden kämpfen gegen bösen Herrscher) und man konnte natürlich sehen, woher er viele der Ideen hatte (Tolkien etc.), aber es waren neue Sachen dabei und die Charaktere waren ebenfalls vielversprechend.

Eldest war schon etwas weniger gut und Brisingr war mir zu langatmig. Aber ich hoffte nun auf den letzten Teil. Mit 849 Seiten musste ja nun eine super Geschichte entstanden sein.

Ich war maßlos enttäuscht! Paolinis Stil hatte sich verschlechtert und ich denke, dass er sich maßlos übernommen hatte, all die losen Enden zusammenzuführen wobei mich viele Sachen dermaßen deprimierten, dass ich Paolini am liebsten während der Lektüre geschüttelt hätte.

---Spoilers!!!----

Erstmal ist all das Schlachtgetümmel mit Roran meiner Meinung nach absolut unnötig gewesen. Ich habe mich erwischt, dass ich von Absatz zu Absatz sprang und dann einfach die Seiten überflog. Das Kapitel um die Stadt Arroughs war viel zu lang und zu detailliert und das Schlimmste ist, dass es weder der Story noch den Charakteren irgendetwas gebracht hat. Da kann man sich nur fragen, ob irgendein Editor das Buch gelesen hat. Man hätte es auf 5 Seiten zusammenstreichen können. Ebenso die Geburt des Babys am Anfang. Die Geburt von Rorans Kind, passierte ja auch Off-Screen.

Es wurden wiedermal viele Fragen aufgeworfen, die aber absolut im Sand verliefen. Paolini sagt, dass er evtl. einmal nach Alagaësia zurückkehrt um mehr zu schreiben. Das klingt nicht sicher, also warum so viele mysteriöse Fragen aufwerfen? Einfach nur um evtl. noch Stränge zu haben um doch noch einmal etwas zu haben woran man anknüpfen kann? Wo ist der Gürtel von Beloth? Wieso wird er erwähnt und wieder erwähnt, aber dann ist er weg? Was für eine Frau ist nun Angela? Woher kommt sie? Warum respektieren die Elfen sie so dermaßen? Wer waren die seltsamen Leute in Vroengard? Ich dachte, dass sie Eragon angreifen würden, aber wir hören nichts mehr von ihnen. Wer war die Frau mit den Narben an den Armen, die Roran n Uru'baen rettet?

Die Beziehung zwischen Arya und Eragon war einfach lachhaft beschrieben, da muss Paolini nochmal ein bisschen Nachhilfeunterricht nehmen; zwar nicht so schlimm wie in den vorherigen Büchern, ist es doch irgendwie äußerst unbefriedigend, dass die beiden auf keinen gemeinsamen Nenner kommen können, sei es jetzt in einer Beziehung oder in Freundschaft. Ich hatte nicht erwartet, dass sie zusammen kommen, aber irgendwie wirkte ihr Miteinander sehr gezwungen.

Dieser Speer, der plötzlich irgendwie von irgendwoher auftaucht, und von dem niemals vorher die Rede war? Und der im Endeffekt Shruikan besiegt...es kam mir so vor, als hätte Paolini selber keinen Ausweg gewusst, da er von vornherein nie geplant hatte, wie seine Bücher enden und bringt nun diesen Speer ins Spiel um etwas zu haben, womit sie den großen, bösen Drachen töten können. Arya sticht ihm ins Auge und das war es. Der Kampf gegen Thorn war da ja anscheinend weitaus schwieriger.

Was war mit Murtagh? Und vor allem mit Murtagh und Nasuada? Ich muss sagen, diese Kapitel waren die besten Kapitel im ganzen Buch. Sie waren gut geschrieben, zeigten Einblicke in die Charaktere, die Paolini sonst vernachlässigt hatte und da war ein echter Twist im Plot. Wer hätte erwartet, dass Nasuada und Murtagh sich näher kommen würden? Murtaghs war nicht zufrieden und überzeugt von Galbatorix wie man dachte. Doch was machte Paolini daraus? Nichts! Die Kapitel endeten und dann kam der Angriff auf Galbatorix, bei dem Nasuada plötzlich dastand. Murtagh verschwindet und abgesehen, von ein paar verstohlenen Blicken bleibt nichts. Das Schlimmste ist, dass Murtagh danach auch nie wieder wirklich erwähnt wird. Schade wie gesagt.

Das Ende, angefangen von der Szene im Thronraum bis zum Schluss war ein Schock für mich! Galbatorix wird als eigentlich unbesiegbar hingestellt, keiner weiß wie man jemand der so mächtig und auch gerissen ist, besiegen soll...und so starb er so schnell wie Sirius Black in Harry Potter. Einfach so und explodierte dann auch noch. Irrsinnig und vor allem unglaubwürdig! Was danach kam, war noch schlimmer, mag man ja noch nachvollziehen das Nasuada Königin wird, aber alles andere...war einfach schlecht, an den Haaren herbeigezogen und unstimmig. Eragon findet keinen Platz für die Dracheneier und so muss er auf dramatische Weise, alleine aus Alagaësia verschwinden. (erinnerte mich an das Ende von Herr der Ringe) Auch eher unglaubwürdig, denn die Rider hatten vorher auch in Alagaësia die Drachen aufgezogen. Und irgendwie war die Ausrede ja nur, dass die Drachen ja die Schafe der Zwerge fressen würden und das geht nicht...und natürlich darf er nie wieder kommen. Was mir einfach völlig unverständlich war. Hier wird die Pflichterfüllung über alles gestellt, sogar über die Wünsche, Gefühle und Bedürfnisse aller Charaktere...

Den Part mit dem grünen Drachen hätte man entweder früher einfügen oder sich sparen können: Fírnen taucht für eine kurze Zeit auf, die Passage mit dem Drachensex lass ich mal aus, und dann war es das. Es wirkt reingerutscht und war auch noch vorhersehbar, dass Arya auch noch einen Drachen abbekommt. Dann wird sie auch noch mehr oder minder überredet Königin zu werden, obwohl sie immer gesagt hat, dass sie dies nicht tun will, aber es müssen sich ja alle trennen zum Schluss obwohl das ja alle nicht wollen. Ich dachte es würde noch gesagt, dass Saphira ein Ei legt, was den Sinn von der Balz mit Fírnen erklären würde, aber auch nicht. Vor allem wie kommt es, dass die beiden sich 3 min sehen und Saphira sich sofort auf ihn stürzt? Wo Fírnen noch viel zu jung und unerfahren ist? Da hätte Thorn mehr Sinn gemacht, da man durch Saphiras leichte Arroganz nicht erwartet, dass sie jeden als Partner akzeptieren würde, der sich auch nicht im Kampf bewährt hat.

Wir erfahren auch nicht, wer nun die Spione waren, die all die Informationen an Galbatorix weitergegeben hatten. Ich hatte ja Orrin in Verdacht, aber der war ja anscheinend dem Suff verfallen.

--Spoilers Ende --

Alles in allem hatte das Buch ein mehr als unwürdiges Ende und viele Sachen, die mich einfach frustriert haben. Paolini hat einfach aus all den Handlungssträngen, die er selber angefangen hat nichts gemacht. Auch die Charaktere, die am interessantesten (Murtagh, Nasuada, Angela) schienen hat er fallen lassen und nicht weiterverfolgt. Stattdessen verliert er sich in endlos langen Beschreibungen von Schlachten und Belagerungen. 849 Seiten, die man um min. 200 hätte kürzen können oder stattdessen mit sinnvolleren Sachen hätte füllen können. Auch eine kurze Beschreibung was nun geworden ist, nach ein paar Jahren. Was ist mit den Charakteren passiert? Dies sollte ja nun das Ende sein, aber Paolini schien sich irgendwie noch die Möglichkeit offen lassen zu wollen, doch noch weiterzuschreiben.

Da bleibt nur zu sagen:
Wirklich schade
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am 14. November 2011
Schreibstil:
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Paolini ist in seinen Schilderungen viel detaillierter und man merkt wie er sich in den letzten Jahren auch technisch weiter gebildet hat. Die Szenen wurden nun deutlich greifbarer und authentischer.
Was mir nicht gefallen hat ist der Sprung zwischen den Handlungen. Zu Beginn eines Kapitels befinden wir uns mitten IN der Situation. Dann erst fasst Paolini zusammen was in zwischen passiert ist. Hä? Wo bleibt die Spannung? Auf kleine Inhaltsangaben kann ich wirklich verzichten. Ich will ja schließlich mit dem Charakter mitfiebern, um mich besser in die Rolle hinein zu versetzen.
Der Spannungsbogen wird immer gehalten und es fällt einem sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Was unter anderem durch die verschiedenen Hauptrollen entsteht: zB. erzählt Paolini wie in den letzten Büchern die Geschichte nicht nur aus Eragons, sondern auch aus Rorans oder Nasuadas Sicht.
Die ersten 2/3 des Buches sind wirklich spannend und herausragend geschrieben, voller Kämpfe/Eroberungen. Leider flacht die Handlung im letzten Drittel nach dem großen Kampf mit Galbatorix schlagartig ab und gerät ins stocken.
(Besonders gefreut haben mich Eragons Machtquelle: Vault of Souls. Das hätte ich wirklich nicht erwartet.)

Charaktere: (klitze kleine ungefährliche Spoiler die kaum etwas verraten)
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Leider ist Paolini vielen Charakteren nicht treu geblieben!
-King Orrin verhält sich plötzlich gar nicht mehr wie ein verantwortungsbewusster König.
-Nasuada wird am Ende die letzten Seiten auch ganz schwach dargestellt und wirkt nicht mehr authentisch.
-Angela wird zur Superheldin! Es gibt plötzlich nichts was sie nicht kann. Sie weiß alles, kann alles, kämpft (besser als Eragon) wie eine Killermaschine, hat außergewöhnliche Waffen, wird auf einmal von allen Rassen verehrt und doch bleibt sie ein unerklärtes Mysterium, um die es viel zu viele Fragen gibt. Ja ja ich weiß Angela Paolini ( die Schwester von Christopher Paolini) diente hier als Vorbild, aber wenn die zwei Geschwister schon durchdrehen und Superwoman aus Angela machen, hätte der Verlag sie wenigstens auf den Boden der Tatsachen zurückholen sollen!
-Selbst Saphira wirkt am Ende nur noch wie ein Schatten ihrer selbst. Sie wurde eher lieblos vereinzelt die letzten Seiten eingefügt -irgendwie unrealistisch für mich.
-Besonders enttäuscht wurde ich von der oberflächlichen + kurzen Rolle des grünen Drachen. Was sollte das denn? Wie alle Fans hab ich mich auf diesen Charakter und seinen Reiter/in am meisten gefreut. Paolini hätte statt dessen Shurikan auf dem Cover platzieren sollen. Durch das komische Ende wurde der grüne Drache auch eher sinnlos. Wie übrigens viele weitere Charaktere...

Viel diskutiertes Ende:
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Während ich das Buch las war ich fest entschlossen im 5 Sterne zu geben. Jedoch hat mich das unbefriedigende Ende eher in einer melancholischen Stimmung zurück gelassen... Das war vielleicht für die Bände 2-3 ganz toll aber nicht der letzte Band! Ich bin überzeugt Paolini hat deshalb so lange gebraucht das Buch zu schreiben, bis er sich das merkwürdigste Ende ausgedacht(erzwungen) hat, nur um kreativ und originell zu sein. Als möchte er dem Leser damit zu sagen: "Pah! Damit habt ihr wohl NICHT gerechnet!" Für mich ist das KEIN richtiges Ende gewesen. Hä? Wie geht's weiter? Bis zur absolut letzten Seite dachte ich mir: Nein Paolini, das kannst du nicht machen!
In den letzten 80-100 Seiten werden sprunghaft einige wichtige Ereignisse mehrerer Monate angesprochen und überflogen. Als ob der Autor keine Lust mehr zum detaillierten Schreiben gehabt hätte und einfach nur fertig werden wollte. Oder sein Verlag ihm Druck gemacht hat nach 3 Jahren endlich mal zu Potte zu kommen.
Zu viele Plots enden in einer Enttäuschung oder verlieren sich ganz neben Unwichtigem. Da ich nicht spoilern will kann ich leider nicht weiter darauf eingehen.
Zwar werden viele Mysterien gelüftet, wie zB. Warum sich Eragon bei der "Blood oath ceremony" in einen Elf verwandelt hat, er Arya in seinem Traum sieht oder woher Solembum seine Vorahnung hat . Aber genauso viele Fragen bleiben auch unbeantwortet! zB. was soll das nicht zu schreiben was der Menoa Tree als Gegenleistung gefordert hat?? Das war doch ein Hauptelement! Paoloni hat in 2 kurzen Sätzen darauf angespielt aber das bleibt der Fantasie des Lesers zu entscheiden was war. Hier zeigt das Buch eindeutige Schwächen.
Der Konflikt mit Galbatorix ist meines Erachtens gut gelöst und hätte nicht besser sein können. Wie meine Mit-Rezensenten hätte ich mir zwar auch etwas mehr handfesten Kampf mit Galbatorix gewünscht, ABER der Kerl hat alle weit aus mächtigeren Reiter wie Vrael & Co. mit links besiegt. Wenn Eragon Galbatorix wie den Shade Durza im Schwertkampf platt gemacht hätte, dann wäre es doch wirklich lächerlich/ unglaubwürdig gewesen.

Im Ganzen war das Buch zwar toll, hinterlässt aber leider einen bitteren Nachgeschmack wenn man es zuklappt. Ob das etwas für euch ist, müsst ihr selbst entscheiden... Ich persönlich bin jedenfalls nicht zufrieden, doch da das Buch sonst ein tolles Lesevergnügen war, bekommt es von mir 4 Sterne ****
Empfehlen würde ich das Buch vor allem Jungs zwischen 14-20Jahren.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. November 2011
Prolog:
Einige werden sich fragen, warum ich bereits jetzt eine Rezension zu diesem Buch abgeben kann, da selbiges ja erst am 08.11.2011 erschienen ist und mit einem festen Erscheinungstermin verknüpft war. Jedoch gibt es Berufe, in denen man Freiexemplare bekommen kann, um diese vorweg zu lesen und dem potenziellen Publikum dieses Buch schmackhaft zu machen. So einer bin ich. Ich bin Buchhändeler und hatte die Gelegenheit ein Vorabexemplar zu ergattern, welches ich mit großen Erwartungen gelesen habe. Hier also meine Meinung zum Buch, ohne Spoiler.

Inhalt:
Eragon und Saphira sind zutiefst enttäuscht und verletzt, nachdem dessen Herren und Meister von Murtagh und Thorn (mit Hilfe von Galbatorix) getötet wurden. Es schwebt die Frage in der Luft, ob es überhaupt möglich ist, den Herrscher niederzuringen oder ob dieses Vorhaben zum Scheitern verurteilt ist. Jedoch steht Eragon nicht alleine da. Das Volk der Varden und die Urgals stehen hinter Eragon und Saphira und weitere Verbündete stehen zur Verfügung. Doch wird dies reichen, um dem Herrscher das Wasser zu reichen? Wer wird der nächste Reiter werden und wo ist das Ei? Kann Eragon mit Hilfe von Glaedrs Eldunari Murtagh und Galbatorix die Stirn bieten? Und was passiert zwsichen Arya und Eragon und welchen Tribut fordert der Baum, welcher ihm das Matrial für Brisingr gegeben hat. Und überhaupt; was wird mit der Prophezeihung, die Eragon auferlegt wurde. Muss er Alagaesia für immer verlassen?

Rezension:
Fragen über Fragen. Und? Gibt es Antworten?
Was haben Millionen von Lesern auf diesen Augenblick gewartet oder warten immer noch?! Ich glaube, dass ich über den Sprachstil von C. Paolini nichts mehr erwähnen muss. Für sein Alter ist es sprachlich, wie auch stilistisch eine grandiose Leistung. Ideenreichtum und fast grenzenlose Fantasie lassen die Herzen der Leser schneller schlagen.
Doch kann er mit dem finalen Teil des Inheritance Cycle die meisten Leser befriedigen, gerade nachdem (meiner Meinung nach) nicht sehr gelungen dritten Teil, der mehr eine Art Überbrückung war?
Ja doch! Er schafft es.
Man findet sich am Anfang von Inheritance oder Das Erbe der Macht direkt Schlachtgetümmel wieder. Eragon peitscht sein Schwert, welches von blauem Feuer umschlingt ist. Saphira zerfleischt die Gegner und zerquetscht sie mit bloßen Prankenhieben. Wuah, Gänsehaut und Adrenalin.
Doch wird es daraufhin wieder ziemlich ruhig und die Geschehnisse werden aus mehreren Perspektiven wiedergegeben. Meiner Meinung nach ein sehr kluger Schachzug, da Krieg ja auch nicht nur an einer Front stattfindet. So werden nicht nur Eragon und Saphira zu Hauptprotagonisten, sondern auch z.B. Roran oder der die Königin von Alagaesia. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen. Man bekommt mehr Eindrücke und auch die Ereignisse werden dadurch besser geschildert, als wenn nur Eragon diese erlebt.
Dies ist auch ein klarer Pluspunkt in Bezug auf den dritten Teil der Reihe. Wurde man hier stellenweise 100-150Seiten regelrecht gefoltert (ich denke da an den Besuch von Eragon bei den Zwergen) und nur ein einzelner Erzählstrang geschildert, so geschieht es beim letzte Buch, dass die Ereignisse sich im jeden Kapitel (und das Buch hat so Einige) fast überschlagen, ob sie nun ruhig erzählt werden (vergleichbar mit Politik) oder das Schlachtgetümmel einem regelrecht auffrisst und mitreißt. Wie gesagt, dass hat C. Paolini sehr sehr gut hinbekommen.
Zudem werden endlich einzelne Probleme und ungelöste Fragen aufgeklärt und/oder weitergesponnen. Dies geschieht aber auch nicht in rascher Reihenfolge, sondern wird auch nach und nach erzählt, so dass man sich als Leser selbst nickend und zustimmend wiederfindet. Das ist toll, das macht spaß und so soll es sein.
Was gab es da nicht für viele Frage nach dem 2ten und 3ten Teil! Es waren so viele, dass man einige schon wieder vergessen hatte. So ist es auch sehr gemacht, dass, bevor der vierte Teil überhaupt anfängt, eine kurze Zusammenfassung dem Leser wieder auf die Sprünge hilft, wo die Ereignisse beim dritten Teil stoppten.
Die Karte über die Ländereien ist natürlich auch wieder am Bandanfang zu finden.
Die Qualität des Buches (Papier, Einband, Druck) ist diesmal besser. Was das angeht, nehmen die englischen Verlage es wohl nicht sehr genau, war mein letztes englisches Buch doch vergleichbar mit einem alten Taschenbuch vom Dachboden.

Fazit:
Abschließend lässt sich sagen, dass das Warten gelohnt hat und den Leser mit dem Abschluss einer berauschenden Reihe befriedigt zurücklässt. Ich hoffe, dass meine Meinung aussagekräftig genug ist, da es unheimlich schwer ist, bei solch einem ereignisreichen Buch nichts vom Geschehen selbst zu verraten.
C. Paolini spinnt den roten Faden deutlich besser und geschickter fort, als im letzten Teil. So warten spannende Passagen, traurige wie auch lustige Momente, jede Menge Action und politische Debatten mit erstem Hintergrund auf den Leser, um sich abschließend zu bündeln und so dem Leser im grandiosen Finale zu fesseln, bis auch die letzte Seite um Eragon, Saphira, Arya und Co. verschlungen ist.
Ja, das Warten hat sich gelohnt und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Ich wünsche allen Lesern viel Freude, auch wenn die deutsche Fassung noch ein wenig auf sich warten lässt.

5 Sterne
Bremen, den 09.11.2011
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am 13. Dezember 2011
Spoilerwarnung - dies ist bereits der vierte und letzte Teil des Drachenreiterzyklus!

Der Krieg in Reich Alagaesia geht weiter, alle Völker sind bereit sich gegen den dunklen Tyrannen zu vereinen und ihn zu vernichten, wie er das Geschlecht der Drachenreiter vernichtet hat. Die Schlachten sind hart, aber Eragon weiß, dass ihm die größte aller Schlachten noch bevor steht, doch wie will er Galbatorix vernichten und auch gegen Murtagh bestehen, die so viele Herzen der Herzen von Drachen in ihren Besitz haben. Ihm bleibt nur eine Hoffnung und das ist die Prophezeiung von der Werkatze Solembum, die vor langer Zeit weissagte, dass das Verließ der Seelen der einzige Lichtblick ist, wenn alles verloren scheint...

***Meine Meinung***
Schon lange bin ich den Romanen von Paolini verfallen. Ich liebe die Drachenreiterbücher und freue mich seit nun schon 3 Jahren auf die Fortsetzung und nun hatte ich die Gelegenheit Eragon auf seinem letzten Weg zu begleiten, der mit Tränen, Geheimnissen und Überraschungen gepflastert ist.

Wie schon bei den Vorgängern ist auch "Das Erbe der Macht" (eng. "Inheritence") sehr einfach gehalten was das Cover angeht (wie viele andere High Fantasy Bücher ;D). Das einzige, was man sich hier fragt ist: Was hat es mit dem grünen Drachen auf sich? Den wir alle wissen wo sich noch ein grünes Ei befindet und das ist nun wirklich nicht schwer zu erraten, doch wie und was geschieht? Naja das muss man selbst herausfinden indem man in die Welt von Eragon huscht.

Poalini beherrscht auch in Teil 4 sein Handwerk, was er übrigens schon mit 15 durch "Das Vermächtnis der Drachenreiter" (engl.: "Eragon") bewies. Seine Bücher strotzen nur so von Ideen und nachdem viele Leser wütend waren, das die Trilogie erweitert wurde, können auch diese nicht umhin zu sehen, das er es durch einen Teil 4 besser schafft unsre Fragen zu beantworten. Viele Geheimnisse werden gelüftet und obwohl man immer schon das eine oder andere im Hinterkopf hat und Vermutungen anstellt, kann man es dennoch nicht schaffen den Autor gänzlich zu durchschauen. Ich für meinen Teil hatte ein anderes Ende erwartet, zwar lag ich mit sehr vielen Vermutungen richtig und auch das Bild hat gepasst, aber man kann hier einfach nicht alles lüften, dazu geschieht zu viel in der Reihe.

Der Schreibstil ist auch hier wieder leicht und flüssig zu lesen, auch wenn das Buch vor Schlachten nur so strotzt, was in den Vorgängern nur bedingt der Fall war. Wieder erleben wir die Sicht von verschiedenen Personen, seit es nun ein kleiner Schwenker in Saphiras Gedanken, Rorans Schlachten oder Nasuadas Erlebnissen. So bekommt der Leser einen guten Eindruck von allem was so vorgeht bei den Varden und um sie herum.
Das einzige was mich teilweise etwas gestört hat war, dass manche Gedanken oder eher Sichtweisen etwas hastig wechseln, aber da man immer wieder gleich weiß mit wem man es zu tun hat ist das nur halb so wild.

Eine Sache will ich hier am Ende noch erwähnen und zwar, dass ich erstaunt war in welch großem Ausmaß Paolini uns nach dem Finale, auf das alle gewartet haben, noch ein Nachbeben beschert. Der Leser darf sich also auf eine wirklich umfassende Lösung freuen, das dürfte wohl auch erklären warum dieser Teil fast tausend Seiten hat ;)

***Fazit***
Ein blutiger Abschluss der viele Geheimnisse löst und birgt. Mit Eragon geht es in die entscheidende Runde, die dem Leser so einiges bietet. Für mich ein absolutes Muss, für alle anderen Eragonleser meiner Meinung auch. Von mir gibt es 4,5 von 5 Wölkchen und ein enttäuschtes Seufzen weil sich Paolini vielleicht nie mehr an das Thema Alagaesia ranwagen wird.

***Reihe***

1. "Das Vermächtnis der Drachenreiter" (engl.: "Eragon")
2. "Der Auftrag des Ältesten" (engl.: "Eldest")
3. "Die Weisheit des Feuers" ( engl: "Brisingr")
4. "Das Erbe der Macht" (eng. "Inheritence")
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am 12. April 2012
Ich mochte die ersten Bücher sehr, deshalb wollte ich auch das Ende lesen.
Jetzt wünschte ich, ich hätte es gelassen.
Die Entwicklung der Geschichte ist zwar in sich schlüssig, braucht aber viel zu lang. Manche Passagen scheinen völlig irrelevant zu sein, da sie weder der Entwicklung der Charaktere noch der Geschichte zuträglich sind.
Während ich für die ersten beiden Bücher max.2 Tage gebraucht habe, habe ich dieses Buch fast drei Wochen mit mir herumgeschleppt (Wortwörtlich).

Phasenweise findet der Autor wieder zu seiner alten Form zurück und die letzten Kapitel bis zu Galbatorix' Tod retten den Rest beinahe. Die Nasuada-Murtagh funktioniert und auch die anderen Charaktere bekommen... Perspektive.

Aber anstatt es bei der Perspektive zu belassen, oder wenigstens einen Teil der Erwartungen, die der Leser nach der (langen) Vorgeschichte hat, zu erfüllen, wird jede Einzelne gründlich und mühsam zunichte gemacht.

Schade.

Ich hatte mich lange auf das Buch gefreut. Manchmal sind die Erwartungen wohl einfach zu groß.

Keep heading West, Eragon. Others went there before you.
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am 13. November 2011
ACHTUNG SPOILER!!!

Dies ist das erste Mal, dass ich überhaupt eine Rezension abgebe, allerdings habe ich das Gefühl dieses Mal muss meinen Senf dazugeben.

Ich schließe mich "constitutionalist" voll und ganz an - insgesamt wurden viele Charakter- und Handlungsstränge nicht, zuminder, oder schlichtweg "deprimierend" aufgelöst:

Murtagh - Nasuada - Was wird aus ihnen?

König Orrin - die Streitigkeiten um seine Person und die Thronfolge

Wer war Angela wirklich? Wer war Tenga (Angelas Ausbilder) wirklich und was genau hatte er vor?

Woher wusste Galbatorix so viel, wo und wer waren die Spione?

Was ist mit Broms letzten Worten?

Was wird aus Murtagh und Thorn?

Gibt es nun tatsächlich noch Ra'Zacs?

Was ist mit dem Menoa - Baum, es wird angedeutet die Sache ich doch noch nicht geklärt?

Wo verbleibt der Gürtel von Beloth dem Weisen?

und vor Allem natürlich Ergagon - Arya.
Schon in den vorigen Büchern hat sich Paolini nur gaaaaaaanz langsam, zu langsam, an die Romanze rangetastet, allerdings hat er sie aufgebaut, soviel steht fest - nur um sie dann schlagartig, enttäuschend und unausgereift enden zu lassen - warum? Entweder ganz oder garnicht, dann hätten die Andeutungen aus den anderen Büchern und diesem garnicht erst kommen sollten. Sehr deprimierend meiner Meinung nach, wenn sich so etwas über 4 Bücher und jahrelangem Warten aufbaut, nur um dann so zu enden. Ohnehin wurde dieses Thema viel zu wenig angehaucht in der gesamten Saga. Außerdem gehörte diese Romanze auch zum Teil von Angelas Prophezeihung, genau wie das Verlassen des Landes - logischer Denkfehler?

Eine weitere Angelegenheit ist die Roran Geschichte. Schon im zweiten Band habe ich die Passagen von ihm (und auch Nasuada) bei zweitmaligem Lesen des Buches übersprungen, da sie einfach überhaupt nicht zur Story beitragen. Klar, für seine Charakterentwicklung mag es wichtig sein, allerdings ist er in meinen Augen ein Nebencharakter dem sowieso schon zuviel Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Außerdem finde es doch sehr übertrieben, ihn so zu heroisieren - die Elfenkönigin Islanzandi schafft es nicht, den Übermenschen Lord Bas zu besiegen (der sowieso ein wenig lächerlich erscheint... soetwas wie die Mega-Maschine, die nur dazu dient, den Kampf der Völker um die Hauptstadt irgendwie krampfhaft interessant und dramatisch zu gestalten), aber natürlich, Roran, der epische aber sehr menschliche und niemals abgehobene, bodenständige Krieger schafft es und wird sogar als Thronfolger vorgeschlagen. Ein bisschen zuviel des Guten.

Auch fande ich den finalen Kampf zwischen Eragon und Galbatorix unbefriedigend. Die Idee war nicht schlecht, allerdings hätte er einfach ausführlicher und detaillierter seien sollen. man vermisst einen epischen Drachenkampf im Freien, einen richtigen Schwertkampf oder Gedankenkampf zwischen Eragon und Galbatorix. In wenigen Seiten wurde das gesamte epische Finale zusammengefasst, da hilft auch der fragwürde Spannungsaufbau mit dem Korridor voll Fallen nicht.

Alles in Allem ist das Buch hat das Buch definitiv seine Stärken, allerdings ist das Ende viel zu unausgereift, vor Allem in Bezug auf die beiden Hauptcharaktere. Viele Sachen bleiben ungeklärt, was den Leser doch sehr verärgert, da dies der letzte Teil der Saga ist. Sehr enttäuschend das Ganze.
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am 28. Januar 2012
The Story per se is not without flaw, but also it is not unoriginigal. And not even a bad story. But it is told in a long lond word, and sometimes it is just boring. I had the feeling, that Christopher just had the "Manual For A Successful Fantasy Story" in his mind, when he wrote about torture, finality, deciscions, religion, and so on; and that he forgot, that the acomplished reader of a fantasy story reads for one purpose only: to escape reality and play the story in his mind. And I for one don't want to imagine a boring world or a boring story, which was this book... Christopher, contact Brandon Sanderson, should you ever want to write a fantasy story again--
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am 7. Dezember 2011
after reading the third volume and expecting the(then called) trilogy to end with it, i felt a little stupid when i was about 30 pages before the end of the book and still no trace of the evil king was seen. in the afterword the author explained that he'd realized that he needed one more book to develop his characters and make the story work. well it was worth the waiting time.

another gripping volume, written in a way that i didn't want to lay the book down after i began reading, leading to the result that i managed to read through the over 800 pages in two days.
the world of alagesia is expanded, new creatures are introduced, and though most of the book consists of telling how the varden manages to conquer one city after another, the fighting is described in a thrilling and vivid way. there is not as much politics as in volume 3, and this time the story is not only told through eragons eyes, but also through the eyes of roran and nasuada. well, some of the story was naturally predictable, for example the hidden force that eragon finds to help him against galbatorix. though it is repeatedly denied by all characters who are in the position to judge, it was obvious to me what the "vault of souls" had to be...
the way they got rid of galbatorix(it had to happen) was creative and -to my mind- a satisfying solution. i especially liked the role murtagh had in this and in the book in general. i like how all the characters develop(except for king orrin, for i don't like the direction of his development.) i also liked the description and characterization of galbatorix, who is shown as more complex that the usual antagonist here.

a lot of people complain about the ending(meaning: what happens after galbatorix'defeat) being not so thrilling or satisfying.
well, you can't expect the author to unravel every question that occured on the over thousand pages of the books in 80 pages.
and you can't expect to make all characters happy, because even in a fantasy world with magic and dragons, it would have seemed unrealistic.
because the defeat of the evil king was the climax of the story, it had to be anti-climatic afterwards. naturally, it is easier to tell about fighting the villain than about restoring the order afterwards. politics are always less thrilling than fights. maybe the author should have ended the volume with the happy end instead of trying to tie some of the loose ends, but i think his solution is realistic and true to the rest of his story.
it leaves enough questions unanswered to give the author the chance to come back to the world of alagesia again, maybe with some side- or shortstories...

i enjoyed reading, was completely satisfied because the book held up to my expectations and would recommend the book to everyone who likes complex and creative fantasy stories.
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am 19. November 2011
Also vorweg möchte ich auf jeden Fall schreiben, dass dieses Buch wirklich gut ist. Es ist gut geschrieben und es gibt einige wirklich gut Ideen.
Bevor ich das Buch gelesen hab, hatte ich Angst davon ziemlich enttäuscht zu werden, da ja noch viele Fragen offen waren, vor allem wie den die Eragon-Galbatorix Geschichte ausgeht. Hier hat sich der Autor (entgegen meinen Erwartungen) eine wirklich gute Lösung einfallen lassen, die auch glaubwürdig rüber kam. Hätte Eragon, nachdem man so viel über den unbesiegbaren Galbatorix gehört hat, ihn einfach in einem Schwertkampf oder mit einem anderen gängigen Mittel besiegt, wäre das schon sehr unglaubwürdig gewesen.
Über die Arya-Eragon Beziehung hab ich mir vor dem Lesen keine Sorgen gemacht. Schließlich hat Paolini diese Storyline ja über die letzten Bücher sehr schön aufgebaut, und nach dem großen Kampf auch genügend Zeit gehabt, die GEschichte weiter zu spinnen. Man sieht also die letzten 100 Seiten, freut sich schon auf eine kleine Lovestory und was passiert? Nichts. Ich persönlich hatte das Gefühl, als hätte ein anderer Autor die letztn 100 Seiten geschrieben, der das Ende der Geschichte nocheinmal ganz anders gestallten wollte als Paolini es vohatte. Vielleicht wollte Paolini es auch nur allen Recht machen und schrieb deshalb kein richtiges Ende, dass sich jeder sein eigenes Ende ausdenken konnte.
Was mir persönlich gut gefallen hat, und was auch für mich unerwartet kam, war die Geschichte mit Murtagh und Nasuada. Leider haben sie auch kein richtiges Ende bekommen.
Wenn man diese Kritik liest, darf man keinen falschen Eindruck des Buches bekommen. Ich habe es jetzt in 3 Tagen ausgelesen und saß wirklich in jeder freien Minute vor diesem Buch. Nur am Ende lief es etwas zäher.
Alles in allem ein wirklich gutes Buch, mit ein paar richtig tollen, überraschenden Handlungen, aber auch ein paar Defiziten. Ich gebe trotzdem 5 Sterne, da es nicht viele Bücher schaffen, mich so zu fesseln wie Paolinis.
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