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15 Rezensionen
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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Nicht das was ich mir erhofft habe..,
Rezension bezieht sich auf: The Goddess Test (Harlequin Teen) (Taschenbuch)
Ich überspringe mal einfach die Inhaltsangabe und komme direkt zur Kritik.Die Grundidee mit griechischen Göttern, Hades als Held der Geschichte, einem Unsterblichkeitstest etc etc hat mich sofort angesprochen. Das ist genau das Zeug was Teenagerinnen lesen wollen. Das Zitat auf dem Titelbild hat mich dann vollkommen eingenommen: 'Become immortal or die trying'. Klingt mehr als spannend und interessant! Ich war schon jetzt hellauf begeistert und hab mich auf ein neues Lieblingsbuch eingestellt. Die ersten Kapitel waren auch ganz nach meinem Geschmack und die tragische, düstere Atmosphere war durchaus passend und ging unter die Haut. Dann ließ das Buch nach. Okay, es ließ sogar extrem nach. Schon bald wurde mir klar, dass Kate- die Protagonistin- nicht den Charakter besaß, den ich erwartete. Ich nahm an, dass sie vom Leben gezeichnet, verbittert, ernst, stark und alles andere als ein naiver Teenie war. Ich hab mir wirklich sehr gewünscht, dass sie in Eden Manor das eine oder andere Mal das Maul aufgemacht hätte und einfach mal 'Nein!' gesagt hätte. Aber stattdessen hat sie sich täglich vorschreiben lassen was sie anziehen soll und war das kleine brave Mädchen, das alle in ihr sahen. Generell hat die Spannung enorm nachgelassen, seit sie in Eden Manor war. Von der 'Gefahr', die Henry und das restliche Haus auf Trapp hielt, war praktisch nichts zu spüren. Ein mysteriöser Killer der es seit Jahrhunderten schafft den Olymp an der Nase herumzuführen und ein Mädchen nach dem anderen umzubringen? Wo? In Eden Manor bei Kate war er jedenfalls nicht. Nur gegen Ende tauchte dieser 'mächtige Feind' dann doch auf. Das Interesse an Kate hatte ich da aber schon verloren, weil sie als Hauptfigur bei mir schon versagt hatte. Der zweite Punkt, der mir mächtig auf die Nerven ging, ist, dass die Beziehungen zwischen den Charakteren- sowohl bei Freundschaften, als auch bei Liebesdingen- extrem oberflächlich waren. James und Kate haben sich zum Beispiel gefühlte 3 Minuten gekannt und schon war er ihr kostbarer, bester Freund, den sie wie einen Bruder liebte. Und obwohl Henry 1. Kate dazu 'zwang' bei ihm einzuziehen und dazu noch 2. Ava umbrachte, verliebte sich Kate nach 'ner knappen Woche unsterblich in ihn. Einfach so, ohne dass er viel um ihre Gunst kämpfen musste. Tja, Götter haben's anscheinend sehr viel leichter im Leben. Ich fand es extrem schade, dass es dem Buch an Tiefgründigkeit gefehlt hat, denn so waren da keine Gefühle, die den Leser mitreißen konnten. Außerdem finde ich, dass die Autorin nicht das volle Potenzial aus der Geschichte geschöpft hat. Da gab es so viel Tragik, die sie noch in die Geschichte mit einbinden konnte, um den Leser auf eine Gefühlachterbahn zu schicken, doch es blieben so viele Handlungsstränge unverfolgt. ACHTUNG MÖGLICHER SPOILER!!!! Man merkt schon sehr bald, dass die Frau aus dem Prolog die Mutter von Kate ist. Ich hatte schon die ganze Zeit im Hinterkopf: Oho, na das kann ja lustig werden, wenn Kate erfährt, dass ihre Mom sie nur geboren hat, damit sie den Herrscher der Hölle rettet. Ich wäre zumindest emotional ziemlich zerrissen, wenn ich erfahren würde, dass ich gar keinen anderen Lebenssinn hatte, dass meine Mutter mich nur aus Liebe zu dem Typen der mich gewissermaßen entführt hat, in die Welt gesetzt hat. Kate hätte sich fragen können, ob sie überhaupt eine andere Möglichkeit hatte, ob sie nicht beeinflusst worden war usw. Aber für unsere liebliche, brave Kate ist das alles kein Ding. Sie verschwendet daran nicht mal einen Gedanken und möchte ihr Leben lieber weiterhin für Henry aufs Spiel setzen. Verständlich. SPOILER ENDE!!! Ich hätte mir auch sehr gut vorstellen können, dass Kate zumindest einmal versucht heimlich zu fliehen, damit wenigstens etwas Action vorkommt. Aber nein, Kate ist ja BRAV. Und auch das mit Ella und den Kleidern hat mich irgendwie verärgert. Wäre ich in Kate's Situation- emotional aufgebracht, Mutter ins Koma gefallen, Freundin gestorben, gefangen in einem fremden Haus mit lauter fremden Menschen, die dir sogar vorschreiben was du täglich anziehen sollst, obwohl du die Kleidung nicht ausstehen kannst- dann hätte ich eine richtige Szene gemacht und mich absolut geweigert die Kleider zu tragen. Verdammt ich vergaß- Kate ist ja ein Vorzeigemädchen, dass nicht aufgebracht rumschreien und die Einrichtung demolieren darf. So ein Pech aber auch. Okay, ich hab jetzt genug gemault. Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich notwendig war, dass Kate'chen so tugendhaft ist. Einerseit denke ich mir, dass sie eventuell, vielleicht, möglicherweise sonst nicht die Tests bestanden hätte (die man übrigens auch nur so nebenbei mitbekam, weil ja nicht mal Kate wusste ob sie nun getestet wurde oder nicht. Götter lieben es nunmal diskret), aber andererseits hat mir das den Spaß am Lesen vermiest. Oder vielleicht bin ich auch einfach nur eine Dramatikerin? Jedenfalls hat mir das gewisse Etwas gefehlt und dieses Problem mit den oberflächlichen Beziehungen besteht immer noch. Außerdem bin ich mir nicht sicher ob ich mit dem Ende zufrieden bin. Zumindest mit dieser letzten großen Enthüllung wer die Götter nun sind. (An dieser Stelle möchte ich dringend davon abraten zum Ende durchzublättern und die Seite mit dem Who-is-who zuerst zu lesen. Vertraut mir einfach.) Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich das Englisch wirklich leicht verständlich fand (mit 16 kann man es also ohne Bedenken lesen und verstehen). Oh! Und das Cover ist schön. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Tolle Idee - schlechte Umsetzung,
Rezension bezieht sich auf: The Goddess Test (Harlequin Teen) (Taschenbuch)
Mit Spannung habe ich das Buch "The Goddess Test" erwartet, leider konnte das Buch nicht ganz halten was es verspricht.Ich lese viel und bin normalerweise ein "Durchhalte-Leser", d.h. ich lege ein Buch auch nicht so schnell weg wenn es über mehrere Seiten in der Geschichte abfällt. Bei diesem Buch musste ich mich diesmal sehr zusammenreissen. Ja, ich weiss das es ein "Jugendbuch" ist, aber das rechtfertigt noch lange nicht solch flache Charaktäre, eine langatmige Geschichte und Spannungsbögen die die norddeutsche "Berge" wie die Alpen aussehen lassen. Kate, der Hauptcharakter kommt in meinen Augen über die gesamte Geschichte hinweg aus Ihrer Opferlamm-Rolle nicht hinaus. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt ob sie wirklich schon 18 oder erst 14 ist, dann hätte ich ihr ihre ungeschickte und recht schnell sehr nervige Art eher verzeihen können. Es ist mir in der ganzen Geschichte nicht gelungen auch nur einmal ihren Standpunkt und Handlungsweise zu verstehen. Man möchte die ganze Zeit rufen: Mensch Mädchen - nun stell dich nicht so an und zeig etwas Rückrat. Schade das die anderen Figuren in dieser Geschichte das Ruder auch nicht herum reissen konnten, auch sie waren farb- und einfallslos geschrieben. Leider kann man nicht viel mehr dazu schreiben ohnde zu spoilern, so möchte ich es dabei belassen das es der Autorin leider nicht gelungen ist aus den Möglichkeiten die Welt der Olympier bietet (und bei Neil Gaiman sieht man das es eine Menge Möglichkeiten gibt)viel zu machen. Es gibt von mir also nur einen Stern für die gute Idee und die restlichen Sterne fehlen wg. schlechter Umsetzung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Schön und einfach zu lesende Romantasy, die Lust auf die Fortsetzungen macht!,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Goddess Test (The Goddess Series - Book 1) (Kindle Edition)
Seit Kate erfahren hat, dass ihre Mutter Krebs hat, gab es für sie nichts anderes, als ihre Mutter zu pflegen und für sie dazusein. Darum kommt sie dem Wunsch der Mutter gerne nach, die zum sterben ihn ihr Heimatdorf Eden zurückkehren will. Laut den Ärzten hat Kates Mutter nicht mehr viel Zeit, und weil die Beziehung der beiden sehr innig ist, weiß Kate nicht, was sie danach mit ihrem Leben anfangen soll. Trotzdem versucht sie den Alltag gut zu bewältigen, geht auf eine neue Schule und findet ein paar neue Freunde.Eines nachts trifft sie unter unheimlichen Umständen auf Henry. Er vollbringt nach einem Unfall ein Wunder, verlangt aber dafür von Kate, dass sie während der sechs Herbst- und Wintermonate bei ihm auf seinem Gut 'Eden Manor' lebt. Kate hält sich nicht an die Vereinbarung. Als kurz darauf ihre Mutter ins Koma fällt, und die Chancen schlecht stehen, dass sich Kate noch von ihr verabschieden kann, sucht sie Henry auf. Sie hat die Hoffnung, dass er der Einzige ist, der es ihr ermöglichen kann noch einmal mit ihrer Mutter zu reden. Das Buch beginnt mit der Fahrt von Kate und ihrer Mutter von New York City nach Eden. Schon vom Klappentext kennt man den Umstand, dass Kates Mutter sterbenskrank ist und dieser Umzug der letzte große Wunsch ist, den Kate ihrer Mutter erfüllen kann. Man spürt sofort die innige Beziehung, die Mutter und Tochter verbindet und fühlt mit Kate, die ihrer Mutter liebvoll pflegt und dabei ihr eigenes Leben komplett hinten anstellt. Und so stiegen mir schon mitten im ersten Kapitel vor Rührung die Tränen in die Augen, bei vollem Bewusstsein: Hallo? Ich lese das hier in Englisch! Ist ja irre, wie gut ich alles mitbekomme! Die Atmosphäre zu Beginn ist bedrückend, teils leicht gruselig, was nicht nur an der Krankheit der Mutter liegt. Schon in den nächsten Kapiteln zieht die Spannung dermaßen an, dass ich mich prompt bei einer Bücherfreundin (die das Buch zufällig zur selben Zeit laß) versichern musste, ob sie die Handlung auch so unheimlich und spannend findet. Die Antwort kam sofort: Und wie!! Henrys und Kates erstes richtiges Aufeinandertreffen hat es in sich. So blieb es nicht aus, dass ich wirklich aufmerksam an den Seiten ... äh, am Kindle Display klebte. Da durfte ich kein Wort verpassen, bzw. missverstehen. S. 106 His fingers brushed against my cheek, lingering. This time I didn't pull away. "Why the tests?" I said. "Why are they necessary?" "Because," he said. "The prize is not something we give out lightly, and we need to make sure it ist something you can handle." "What's that?" "Immortality." Henry und Kate sind beides sehr sympathische Charaktere. Die 18-jährige Kate ist sehr liebenswürdig und klug, nicht auf den Mund gefallen und absolut aufopfernd gegenüber anderen Menschen. Dagegen wirkt der (äußerlich) nur wenig ältere Henry sehr reif und überlegt, lässt man mal die Tatsache außer acht, dass er ein ewig lebender Gott der Griechischen Mythologie ist. Schon sprachlich merkt man hier einen Unterschied. Henrys drückt sich sehr gewählt und überlegt aus und wirkt so sehr reif, respektvoll und kompetent. Diese Charaktereigenschaften haben aber auch ihre Schattenseiten. Zum einen kann Kate mit ihrer Rationalität leicht nerven, da sie immer wieder betont, dass sie nur ihrer Mutter wegen auf Henrys Anwesen gezogen ist. Das wird wirklich ständig wiederholt, und Kates eigene Gefühle (Henry gegenüber) werden so stark unterdrückt. Zum anderen wird so die romantische Annäherung der beiden nicht gerade forciert. Kate bremst sich mit ihrer rationellen Denkweise selbst aus, und Henry ist zu reif und zu gütig, und auch zu traurig, um spontan romantisch zu agieren. Darum zieht sich das Buch während Kates Aufenthalt bei Henry auch etwas in die Länge. Romantikfans müssen sich etwas gedulden, bis Gott und eventuelle Göttin sich ihre Gefühle füreinander eingestehen. Dafür sind diese dann wirklich sehr schön zu lesen. Interessant ist die Handlung trotz kleiner Längen auf 'Eden Manor' allemal, und im letzten Buchdrittel steigert sich dann auch die Spannung wieder um ein vielfaches. Einige Szenen sind abzusehen, andere dagegen sind komplett überraschend, was mir sehr gut gefallen hat. Die verwendete Griechische Mythologie ist einfach gehalten und jederzeit gut zu verstehen. Erwähnenswert ist, dass das Buch als abgeschlossen betrachtet werden kann. "The Goddess Test" ist zwar der Beginn eine Trilogie (?), könnte aber auch gut für sich alleine stehen. Fazit Auch"The Goddess Test" (Das göttliche Mädchen) darf sich in die Reihe der ganz typischen YA-Romantasy Bücher stellen. Trotzdessen liest sich das Buch super, macht viel Spaß und ist mit nur ca. 300 Seiten ein Pageturner. Das gewählte Thema der Griechischen Mytologie ist vergleichbar mit Büchern wie "Göttlich verdammt" oder "Ewiglich die Sehnsucht". Wer diese Thematik und schön zu lesende Romantasy (ohne nennenswerten Kitsch und leichte Romantik) mag, kann hier nichts falsch machen. Im Juni 2012 erscheint dieses Buch unter dem Titel "Das göttliche Mädchen" im Mira Taschenbuch Verlag. Das schöne Cover wurde hier übernommen. Wer sich noch kurze Zeit gedulden kann, und die Luft der Unterwelt auf Deutsch schnuppern möchte, sollte sich diesen Termin schon mal vormerken. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Courtesy of Teens Read Too,
Von TeensReadToo "Eat. Drink. Read. Be Merrier." (All Over the US & Canada) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (TOP 500 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: The Goddess Test (Harlequin Teen) (Taschenbuch)
Kate and her sick mother move halfway around the country on Kate's eighteenth birthday to fulfill her mother's wish. She wants to move back to her childhood home. On top of her mother's declining health, Kate now must also deal with a new school, finding new friends, and figuring out what to do after her mom dies.Kate soon gets invited to a party. She doesn't want to go, but she attends to appease her mother. Only the party turns out to be a prank - a deadly prank. Kate meets Henry right after the accident. Henry makes her a deal: he'll bring Ava back from the dead if Kate agrees to become a form of Persephone. Kate agrees to anything if it will just bring Ava back to life. Now, she's stuck in a bargain where she must live in a mansion for six months out of the year. She must pass seven tests in order to remain there - among the living. Meanwhile, Henry will do his best to help her and also keep her mother alive until the end of the six months. No other girl has passed the tests in centuries. Kate has no idea what's she's getting herself into. The more time she spends with Henry, the more she grows attracted to him. Can she break through his barriers and capture his heart? THE GODDESS TEST is the first in a trilogy and leaves the reader breathless. It's a beautifully haunting novel. Kate worries so much about everyone around her that she doesn't realize how different her life will become. Readers watch her new life unfold as she struggles with loneliness, frustration, her growing feelings for Henry, and her fears at failing the tests. Reviewed by: Jennifer Rummel Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
eine wundervolle und romantische Liebesgeschichte,
Rezension bezieht sich auf: The Goddess Test (Harlequin Teen) (Taschenbuch)
Damit ihre sterbenskranke Mutter ihre letzten Tage an dem Ort verbringen kann, an dem sie zur Welt gekommen war, zieht die achtzehnjährige Kate in ihrem letzten Schuljahr mit ihr nach Eden, Michigan. Dort lernt sie neue Freunde kennen und begegnet dem geheimnisvollen Henry, der zwar sehr attraktiv, aber zugleich auch unendlich traurig aussieht.In einer verhängnisvollen Nacht muss Kate feststellen, dass Henry kein gewöhnlicher Mensch ist, sondern etwas viel mächtigeres. Auf ihren Wunsch hin erweckt er eine Person wieder zum Leben, an deren Tod Kate sich selbst die Schuld gibt. Doch diese Tat hat ihren Preis und den muss Kate bezahlen. Um zu begreifen, was genau er von ihr verlangt und was sie ihm auch versprochen hat, soll sie noch einmal den Mythos von Persephone lesen ... The Goddess Test ist eine fantastische Fantasy-Liebesgeschichte, die insbesondere Fans von griechischer Mythologie begeistern wird, zumindest sofern sie offen für neue Interpretationen und Veränderungen sind. Aimée Carter hatte die tolle Idee in ihrem Roman die griechische Mythologie mit anderen Religionen und Weltanschauungen zu verknüpfen, sodass die Unterwelt z.B. Elemente aller Glaubensrichtungen in sich trägt. Ferner spielen auch die sieben Todsünden eine gewisse Rolle. Die Autorin bietet dem Leser außerdem eine ansprechende Variante über die wahre Persephone, die sich allerdings nicht gerade beliebt macht, und schafft gleichzeitig eine schöne und einzigartige Neuerzählung bzw. Fortsetzung des Mythos. Der ziemlich rätselhafte Prolog stellt einen interessanten Einstieg dar, da man dessen Handlung und Bedeutung noch nicht richtig einzuordnen vermag, und macht auf jeden Fall neugierig. Richtige Spannung kommt eher selten und meistens nur kurz auf, trotzdem bleiben die Geschehnisse die ganze Zeit über fesselnd, sodass man sich nie langweilt und immer das Bedürfnis hat weiter zu lesen. Unterschwellig spürt man zudem oftmals die Gefahr, in der Kate sich befindet, da es jemand auf sie abgesehen hat und sie, genau wie ihre zahlreichen Vorgängerinnen, aus dem Weg räumen will. Wer diese Person ist und was sie vor hat, wissen auch die Götter nicht und die Auflösung kommt für den Leser völlig unerwartet, da man diese Person nie verdächtigt hätte. Der Roman lebt vor allem von den liebenswerten Figuren sowie ihren Beziehungen zueinander. Kate und Henry sind zwei unheimlich sympathische Charaktere, mit denen man mitfiebern kann. Aber auch einige andere Götter, z.B. James und Ava, schließt man, trotz ihrer Fehler, schnell ins Herz. Kate ist eine sehr glaubwürdige und liebenswerte Protagonistin, die mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Deshalb hält sie Henry anfangs ziemlich lange für verrückt und fängt erst sehr spät, sowie nach etlichen Beweisen, an zu glauben, dass er die Wahrheit sagt und tatsächlich ein Gott ist. Sie hat aber auch ein sehr großes Herz und setzt sich für andere ein, vor allem für die, die sie liebt. Zunächst ist sie nicht gerade von der Idee begeistert Persephones Platz einzunehmen um an Henrys Seite mit ihm über die Unterwelt zu herrschen und willigt nur ein um als Gegenleistung mehr Zeit mit ihrer Mutter verbringen zu können, die sie nachts in ihren Träumen trifft, solange Henry sie am Leben erhält. Je mehr Zeit sie mit Henry verbringt und je besser sie ihn kennen lernt, desto mehr fängt sie aber an auch für ihn zu kämpfen. Während ihrer Zeit bei Henry muss Kate mehrere Prüfungen bestreiten um sich der zukünftigen Aufgabe als würdig zu erweisen und in den Kreis der Unsterblichen aufgenommen zu werden. Manche Prüfungen sind leicht, andere dagegen sehr schwer und Kate erfährt nicht, worin die Prüfungen bestehen oder wann sie stattfinden. Wenn sie versagen sollte, würde sie ohne Erinnerungen an diese Zeit in ihr altes Leben zurückkehren, allerdings ohne ihre Mutter. Henry würde jedoch sterben, weil er nicht mehr allein über die Unterwelt herrschen kann. Auch aus diesem Grund bemüht sie sich so entschlossen für Henry alles richtig zu machen, mit der Zeit aber weniger aus ihrem starken Verantwortungsbewusstsein heraus und immer mehr, weil sie den Gedanken an ein Leben ohne Henry nicht mehr ertragen kann. Es ist schön zu sehen wie Kate eine Beziehung zu ihm aufbaut und sich langsam in ihn verliebt. Henry ist ebenfalls ein toller Charakter und stellt einen total interessanten sowie faszinierenden Hades dar, den man einfach lieben muss. Neben seiner bedrohlichen Seite ist er eine zutiefst traurige Figur. Er macht deutlich, dass Götter nicht nur einsam sein können, sondern trotz allem und egal wie lange sie schon existieren immer noch eine menschliche, verletzliche Seite haben. Erst Kate gibt ihm neue Hoffnung und seinem Dasein wieder einen Sinn, weshalb er sie um jeden Preis beschützen und vor dem tragischen Schicksal ihrer Vorgängerinnen bewahren will. Auch er verliebt sich in Kate und erfährt nach seiner äußerst unglücklichen Ehe zum ersten Mal wie es sich anfühlt geliebt zu werden. *FAZIT* Mit The Goddess Test ist Aimée Carter eine wundervolle und romantische Liebesgeschichte gelungen, für die ihr die griechische Mythologie bzw. Teile davon als Grundlage diente. Es ist ein Serienauftakt, der auch ohne ein vollkommen offenes Ende definitiv Lust auf die Fortsetzung macht, in der Henry und Kate sich hoffentlich noch näher kommen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
großartig,
Von JulesK (Ruhrgebiet) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Goddess Test (Harlequin Teen) (Taschenbuch)
Inhalt: Kate hat einen Großteil ihres jungen Lebens damit verbracht, sich um ihre Krebskranke Mutter zu kümmern. Doch nun scheint all die Mühe umsonst, denn ihre Mutter liegt im Sterben. Da begegnet sie dem jungen Henry, der ihr das Angebot macht, sie könne sich noch einmal von ihrer Mutter verabschieden. Es gibt nur eine Bedingung: Sie muss an Henrys Seite in die Unterwelt ziehen.Meine Meinung: „The Goddess Test“ ist der erste Teil in Aimee Carters Reihe rund um Kate und die Mythen, welche die griechischen Götter umgeben. Der Prolog erzeugt zu Anfang schon sehr viel Spannung und Spekulationen, was sich jedoch durch die Geschichte weg nicht halten kann. Man erwartet einen spannungsgeladenen Roman gespickt mit griechischen Mythen und Legenden, wird jedoch überrascht. Die Handlung ist vor allem eines: ruhig. Wer Action oder Spannung erwartet, ist mit „The Goddess Test“ sicherlich nicht gut bedient. Aber das ist nicht zwangsläufig schlecht. Denn dadurch wird eine sehr düstere manchmal auch bedrückende Atmosphäre geschaffen, welche den Leser in ihren Bann zieht. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Kate. Sie ist gerade einmal achtzehn, wirkt jedoch sehr reif und schon gezeichnet vom Leben. Die Beziehung zwischen ihr und ihrer Mutter wird dabei so herzzerreissend und realistisch dargestellt, ohne jedoch zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken, wie man so schön sagt. Man fühlt mit Kate mit, ist traurig wenn sie traurig ist und wird während dem Lesen begleitet von diesem herrlich beklemmenden Gefühl des Verlustes und der Trauer. Und obwohl man eigentlich weiß, wie das ganze enden muss, ebenso wie Kate, kommt man nicht umhin zu hoffen. Kate als Protagonistin ist sehr realistisch gestrickt. Sie mag zwar sehr reif wirken für ihr Alter, es kommt jedoch zwischenzeitlich immer wieder durch, dass auch sie weit davon entfernt ist perfekt zu sein. Manchmal will sie nicht das Richtige tun und macht Fehler, ist jedoch in der Lage dazu, ihre eigenen Fehltritte zu erkennen. Sie ist eindeutig die Heldin der Geschichte, ist jedoch noch nicht vollkommen in diese Rolle hinein gewachsen, was sie sehr greifbar macht. Ihre Beziehung zu Henry definiert die Handlung und ist ebenfalls sehr ruhig, nicht etwa leidenschaftlich oder überhetzt. Sehr zaghaft und bedacht nähern sie sich einander an und ihre Beziehung wirkt dadurch sehr zart und berührend. Beide entwickeln sich im Laufe der Handlung, denn Henry ist keineswegs so flach oder einfach gestrickt, wie er vielleicht auf den ersten Blick wirkt. Sein Charakter hat zwei Seiten, die er nach und nach in der Lage ist zu zeigen und man kann vor allem jederzeit nachvollziehen, warum er so ist. Was mich jedoch letztendlich überzeugt hat, den Roman mit der vollen Punktzahl zu bewerten, waren die Momente zum Ende hin, die so sehr überrascht und auch ein wenig geschockt haben, dass ich gar nicht anders konnte, als lauthals „Was?!“ zu rufen. Diese Überraschungen sind definitiv gelungen und heben die Geschichte meiner Meinung nach auf ein vollkommen neues Level, da man es wirklich überhaupt nicht vorhersieht oder auch nur ahnt bis zum letzten Moment. Alles in allem ist „The Goddess Test“ ein mehr als gelungener Roman, welcher sehr viel Raum für Spekulationen lässt, wie es wohl in den Fortsetzungen weitergeht. Die Geschichte ist berührend, ein wenig düster und überraschend. Eine eindeutige Leseempfehlung für Fans von guten Fantasyromanen für Jugendliche. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1.0 von 5 Sternen
Grauenvoll,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Goddess Test (Harlequin Teen) (Kindle Edition)
Ich habe das Kindle-Buch gekauft, als es in einer Aktion nur 1,50€ gekostet hat - und selbst die war es nicht wert! Das Buch hat grundsätzlich keinen schlechten Ansatz, nämlich Mythologie und Realität zu verknüpfen, aber die Story geht gar nicht. Sie ist langatmig, langweilig und unoriginell, die Charaktere nerven oder sind dumm, ihr Handeln unmotiviert und überzogen. Der Stil ist zwar ganz ok, aber vieles an Formulierungen wiederholt sich auch oder wird nur gering abgewandelt.Bei der Kindle-Ausgabe ist noch etwas anderes nicht in Ordnung: Jedesmal, wenn das Wort "page" auftaucht im laufenden Text, steht dahinter eine Zahl, vermutlich die Seitenzahl des Papierbuches, was für einen regularen Preis von ca. 5€ einfach nicht geht - das Buch ist keine kleine Produktion, sondern wird im großen Stil verlegt und vermarktet! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1.0 von 5 Sternen
Sehr ärgerlich und enttäuschend!,
Rezension bezieht sich auf: The Goddess Test (Harlequin Teen) (Taschenbuch)
Und wieder einmal ein Buch, das ich wegen des schönen Covers unbedingt lesen wollte und das mich dann sehr frustriert zurückgelassen hat. Andererseits bin ich auch erstaunt und beeindruckt von der Tatsache, dass es tatsächlich einen Verlag gefunden hat!Wenn man alles zusammenträgt, was mich an diesem Roman gestört hat, lässt sich das Ganze eigentlich mit zwei Worten zusammenfassen: FEHLENDE LOGIK! Die Autorin hat zwar durchaus einige gute Ideen, scheitert aber leider kläglich an deren Umsetzung. Da sind zunächst einmal die Charaktere, die allesamt blass bleiben und lediglich durch ihr absolut widersinniges und stellenweise einfach nur dämliches Verhalten auffallen. Kate ist zwar nicht direkt unsympathisch, hat aber leider keinerlei herausstechende Eigenschaften und handelt meist zu naiv und rückgratlos, um wirklich ernstgenommen zu werden. Die Autorin hat anscheinend versucht, sie stark und vernünftig erscheinen zu lassen, was aber eher weniger gelingt. Zum Beispiel findet sie sich viel zu schnell mit einigen Tatsachen ab, die ein normaler Mensch bestimmt wesentlich länger hinterfragt hätte. Ihre Beziehungen zu den anderen Charakteren sind zudem äußerst seltsam. Die Zicke, die ihr einen richtig fiesen Streich spielt, sie nur in Schwierigkeiten bringt und sich meistens einfach nur selbstsüchtig verhält, ist plötzlich ihre beste Freundin und ein anderer Typ, den sie gefühlte 5 Minuten kennt, ihr bester Freund - warum auch nicht!? Natürlich verliebt sie sich dann auch noch in Henry, obwohl sich beim besten Willen nicht nachvollziehen lässt wieso. Dieser ist ebenfalls ein ziemlich nichtssagender Charakter und entspricht überhaupt nicht dem, was man sich unter einem Herrscher der Unterwelt vorstellt. Das an sich muss ja nicht unbedingt etwas Schlechtes sein ... in diesem Fall ist es das aber! Henry taucht ab und an auf und verschwindet dann wieder, ohne dass es mich während des Lesens sonderlich interessiert hat. Er soll wohl eine tragische und vom Schicksal gebeutelte aber trotzdem große Persönlichkeit sein - in Wirklichkeit ist er einfach nur ein Waschlappen, der sich in seinem Elend suhlt. Die anderen Götter werden ihren antiken Vorbildern ebenfalls nicht gerecht und haben oftmals auch nicht mehr sonderlich viel mit ihnen gemein, was wirklich schade ist. Insgesamt scheint die Autorin entweder nicht gut über griechische Mythologie recherchiert oder sich ziemlich viele künstlerische Freiheiten rausgenommen zu haben. Auch die Handlung, die eigentlich recht vielversprechend klingt, hat sich leider als absolut lächerlich und ärgerlich herausgestellt. Die Idee mit den Tests zum Beispiel ist an sich nicht schlecht. Bedauerlicherweise macht die Autorin nicht sonderlich viel daraus, sondern lässt Kate lieber auf dem Anwesen herumsitzen, alles über griechische Mythologie lernen und ein paar Mal mit Henry plaudern. Und dann ist da ja auch noch dieser Mörder hinter ihr her - beinahe hätte ich es vergessen! Auch hier wird eine Menge Potenzial verschenkt und mögliche gefährliche und dramatische Situationen werden zu schnell abgehandelt. Spannung kommt so nicht auf! Obwohl die Handlung insgesamt recht vorhersehbar ist, gibt es doch noch ein paar Überraschungen. Aber auch hier konnte ich nicht wirklich überrascht sein - dazu hat mich das alles einfach zu wenig interessiert. Zwischenzeitlich wurde ich zwar manchmal doch recht gut unterhalten, weil dieser Blödsinn schon witzige Züge hat, aber dies hat leider nie lange angehalten. Mit dem Schluss schießt Aimée Carter endgültig den Vogel ab. Die gesamte Auflösung wirkt doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen und ist alles andere als zufriedenstellend. Wer böse war, bekommt die Gelegenheit zur Läuterung, vermeintlich Tote sind dann irgendwie doch nicht so tot und natürlich finden unsere Liebenden zueinander. *gähn* ~~ Fazit ~~ Eigentlich wollte ich es etwas netter umschreiben aber ich kann nicht anders, als dieses Buch als total unsinnig, unlogisch, langweilig und bescheuert zu bezeichnen. Ja, es gibt ein paar gute Ansätze, doch die Autorin hat absolut nichts gutes daraus gemacht. Vielleicht waren meine Ansprüche zu hoch, vielleicht ist es einfach nicht mein Geschmack, aber Tatsache ist, dass mir "The Goddess Test" garnicht gefallen hat. Wenigstens habe ich dafür kein Geld verschwendet, da es nur ausgeliehen ist. Wer eine bessere Neuinterpretation der Sage von Hades und Persephone lesen möchte, dem kann ich "Abandon" von Meg Cabot empfehlen. Auch bei diesem Buch hatte ich meine Kritikpunkte aber im Vergleich hierzu ist es ein echtes Meisterwerk. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Bis auf das Ende ein gelungenes Debüt,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Goddess Test (Harlequin Teen) (Taschenbuch)
Bereits mit dem ersten "Goddess-Test"-Kapitel konnte mich Aimee Carter für sich gewinnen. Mit Kate ist ihr eine sympathische, sehr mitfühlende und tapfere Protagonistin gelungen. Kates Sorge um ihre todkranke Mutter, die Art, wie sich deren Krankheit auf das Leben ihrer Tochter auswirkt, Kates Gefühle und Gedanken, all das wird gefühlvoll und nachvollziehbar, aber niemals melodramatisch beschrieben. Beim Lesen dieser Abschnitte hatte ich oft einen Kloß im Hals, Bewunderung für Kates Umgang mit allem und das Gefühl, den Roman am Ende ganz sicher mit fünf Sternen bewerten zu können.Was mir auch sehr gefallen hat, ist, dass Kate zwar gegenüber ihrer Mutter und auch im späteren Verlauf der Handlung Stärke zeigt, aber die Autorin damit nicht übertrieben hat. Wirklich gut gemacht! Die Handlung ist, anders als der Klappentext vielleicht denken lässt, im ersten Band sehr ruhig. Der Schwerpunkt liegt das gesamte Buch über auf Kates emotionaler Situation und später dann auch auf den Entwicklungen zwischen ihr und Henry. Die Tests, die Kate bestehen muss, sind alles andere als spektakulär, bei manchen fragte ich mich sogar, ob ich das gerade richtig gelesen habe ... Die Vermischung von griechischer Mythologie mit christlichen Vorstellungen, die von anderen Rezensenten kritisiert wurde, hat mich dabei nicht gestört, wohl aber die Banalität mancher Prüfungen. Ich möchte hier nicht genauer darauf eingehen, um niemanden zu spoilern. Wer das Buch schon kennt, weiß sicher, wovon ich spreche. Richtig schlimm war für mich das Ende. Nicht nur, dass es mir ziemlich unlogisch erscheint, es nimmt auch allem, was Kate durchlebt hat, was sie geleistet hat, den Wert. Ihr Verhalten auf die große Offenbarung am Ende konnte ich absolut nicht nachvollziehen. An Kates Stelle wäre ich wirklich sehr, sehr wütend auf alle Beteiligten gewesen, anstatt alles ruhig hinzunehmen! Doch trotz dieser Kritikpunkte hat mir "The Goddess Test" insgesamt gut gefallen. Das lag neben den zu Anfang beschriebenen Punkten auch an Henry, der so ganz anders war, als ich mir ihn als Herrscher der Unterwelt vorgestellt hatte. Anstatt eines kaltherzigen, brutalen Kriegers präsentiert Aimee Carter hier das genaue Gegenteil: einen sehr nachdenklichen, melancholischen "jungen" Mann, der ziemlich sensibel ist und nicht unbedingt das größte Selbstbewusstsein hat, in manchen Punkten unbeholfen ist und von Liebeskummer geplagt ... Ich kann verstehen, dass so ein männlicher Held nicht unbedingt jedem zusagt, hatte persönlich aber kein Problem mit Henry. Im Gegenteil, ich mag Charaktere wie ihn viel lieber als scheinbar makellose Edwards oder Bad Boys wie Jace. Berücksichtigt man Henrys und Kates Charakter und vor allem Kates schwere Situation, ist es dann auch nur passend, dass sich die Beziehung zwischen den beiden sehr langsam entwickelt und von vielen Komplikationen geprägt ist. Wie es die beiden schaffen, ganz allmählich Vertrauen zum Anderen aufzubauen, wird von Aimee Carter wunderbar glaubwürdig und keineswegs kitschig beschrieben. Man merkt an diesen Stellen, dass die Autorin ein großes Talent dafür hat, über Zwischenmenschliches zu schreiben. Fazit: Mit seinen beiden sehr sympathischen Protagonisten, der ausgeprägten Charakterentwicklung und seiner Emotionalität ist "The Goddess Test" trotz einiger Schwächen ein gelungenes Debüt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2.0 von 5 Sternen
Weder spannend, noch fesselnd,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Goddess Test (The Goddess Series - Book 1) (Kindle Edition)
Auf den ersten Blick hat Eden nicht viel zu bieten. Ein winziges Örtchen in Michigan, ein verschlafenes Nest. Doch es ist der Heimatort von Kates schwerkranker Mutter und als der Krebs sie endgültig im Griff hat, zieht Kate breitwillig für die letzten Wochen oder Monate mit ihr dorthin.Zumindest die Schule scheint dort nicht anders zu sein als in New York: auch hier finden sich die typischen Cliquen. Kate hat es als 'die Neue' sowieso nicht leicht und dann schaut sie der Freund eines beliebten Mädchens auch noch ein wenig zu lange an. Schon steht die Erzrivalin fest: Ava will Kate gleich zu Anfang in ihre Schranken weisen. Doch diese Probleme erscheinen winzig im Vergleich zu dem, was Kate als nächstes wiederfährt. Als ein Mädchen einen tödlichen Unfall hat und Kate die einzige Zeugin ist, taucht der mysteriöse Henry wie aus dem Nichts auf und bietet ihr einen Deal an: Das Mädchen wird wieder leben, wenn sie dafür bereit ist 6 Monate des Jahres bei ihm zu verbringen. Denn er ist Hades, Gott der Unterwelt, und auf der Suche nach einer Begleiterin. Und nichts Geringeres als die Unsterblichkeit könnte Kate gewinnen wenn sie sich darauf einlässt sieben Tests unter seiner Obhut zu bestehen. Wäre da nicht das winzige Problem, dass in den letzten Jahrhunderten alle Anwärterinnen auf den Platz an Henrys Seite ermordet wurden' '"The Goddess Test"' klingt nach einem atemberaubend spannenden Buch, das Mystik und Gegenwart vereint. Doch den Nervenkitzel sucht man leider vergeblich. Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Buch zu Anfang fantastisch fand. Es liest sich durchaus fesselnd und der peppige Spruch auf dem Cover ('"Become immortal or die trying'") treibt einen vorwärts -' will man doch wissen welche gefährlichen Tests auf Kate warten. Leider landet man als Leser aber schnell an dem Punkt, an dem sich nur noch eine Frage stellen lässt: Wo ist die Handlung hin? Viele Ungereimtheiten nehmen einem in Nachhinein die Freude am Buch. Allen voran sind das die durchweg eher farblosen Charaktere. Kate selber lernt man als ein Mädchen kennen, das ihre Mutter sehr liebt und sich mit der Zukunft ohne sie überfordert sieht. Es ist nur allzu verständlich, dass sie äußerst widerwillig wenige Stunden ihres Tages opfern möchte um auf eine Schulparty zu gehen und dabei die ihr gebliebene Zeit mit ihrer Mutter verschwendet. Umso verdutzter liest man dann, dass sie bereitwillig bei Henry einzieht um sich den Tests zu unterziehen. Ebenso unglaubwürdig erscheint die Tatsache, dass Kate zu Anfang nicht daran glaubt, dass Henry wirklich Hades ist. Als Leser fragt man sich dann, warum sie bei ihm einzieht. Mir kommt es merkwürdig vor, dass ein Mädchen bei einem ihr vollkommen fremden Mann für ein halbes Jahr einzieht und das, obwohl sie nicht einmal daran glaub, dass er ein Gott ist, sondern sich einfach nur über das Angebot wundert. Leider ist auch das noch nicht alles. Denn, wie natürlich zu erwarten, entspinnt sich auch eine leichte Liebesgeschichte zwischen Henry und Kate. Wenigstens geschieht dies nicht übereilt '- doch nachvollziehbar ist es dennoch nicht. Aimee Carter macht es sich relativ einfach damit, dass sie immer wieder beschreibt wie gut Henry aussieht und uns dann plötzlich mit dem Satz konfrontiert, dass Kate sich jeden Tag mehr in ihn verliebt. Aber warum? Vermutlich erscheint einem das beim Lesen so weit hergeholt, weil man auch nach über der Hälfte des Buches nicht das Gefühl hat die Protagonisten zu kennen und zu verstehen. Sie sind so farblos und ohne jeden Wiedererkennungswert gezeichnet, dass sie austauschbar und flach wirken. Mir fällt bis jetzt kein einziges Charaktermerkmal von Kate oder Henry ein, das begründen könnte warum sie sich in ihn verliebt. Oder überhaupt irgendetwas von dem ich sagen würde, dass es für diese Charaktere "'typisch"' wäre. Und nicht zuletzt ist der Verlauf der Geschichte sehr ernüchternd und zeigt mal wieder ein typisches Beispiel von "'Das Cover und der Werbetext sind spannender als das Buch selber".' Denn auf gefährliche und spannende Test, die Kate bestehen muss, wartet man vergeblich. Auch auf den Handlungsstrang, dass ein Mörder hinter ihr her sein könnte. Weder das Eine, noch das Andere werden überhaupt richtig thematisiert und die Tests geschehen ohne das Wissen von Kate und vom Leser. Tatsächlich bestehen 90% der Handlung aus Kates ganz normalem Alltag in Henrys Haus. Sie diskutiert ewig über Kleider, die sie tragen soll, geht sich neue Anziehsachen aussuchen, geht spazieren, unterhält sich mit anderen Leuten, trifft ab und zu auf Henry (der ihr gegenüber dann abweisend ist) und schläft ziemlich viel weil sie in ihren Träumen mit ihrer Mutter sprechen kann. Zwar ist das alles nicht unbedingt langweilig zu lesen und man findet sich in diesen Alltagstrott doch ganz gut ein, doch irgendwie fehlt dabei der 'springende Punkt', das 'Aha!-Erlebnis' oder einfach nur ein wenig richtige Handlung. Das ist sehr schade weil Amiee Carters Idee unheimlich viel Potential hat und genug Stoff für fesselnde Geschichten liefert. Es wirkt aber alles wenig durchdacht und übereilt aufs Papier gebracht. So bleibt der angenehme Lesefluss beinahe das einzige Positive an '"The Goddess Test"' und lässt einen das Buch mit leichten Bauchschmerzen beenden. Da es bereits eine Fortsetzung ("'Goddess interrupted"') und Kurzgeschichten zur Reihe gibt, bleibt zu hoffen, dass sich die Goddess Chronicles noch zu steigern wissen. Gönnen würde ich es den Büchern auf jeden Fall, hoffen tue ich auch aber glauben mag ich es nicht so recht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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The Goddess Test (Harlequin Teen) von Aimee Carter (Taschenbuch - 19. April 2011)
EUR 7,30
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