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121 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superklasse
Endlich mal wieder ein Sportbuch das glatte fünf Sterne verdient.
Hier findet man keine Hochglanzbilder oder irgendwelchen vorher-nachher Quatsch.
Hier findet man eine gut geschriebene und nachvollziehbare Einleitung, in der schlüssig und sachlich erklärt wird warum Training mit dem eigenen Körper dauerhaft funktioniert.
Die Übungen...
Veröffentlicht am 30. März 2011 von Amazon Kundenrezensionen

versus
50 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel pep talk, wenig Substanz
Die ersten 54 Seiten sind nur pep talk, Übungen sucht man hier vergebens. Extrem gewöhnungsbedürftig ist das ganze Gerede von den Elitekämpfern (die er körperschult), die für ihren übermenschlichen Dienst am Vaterland auch ein übermenschliches Training benötigten. Das Vorwort stammt von einem USAF Colonel, hell yeah...
Veröffentlicht am 26. Februar 2011 von fonzy


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121 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superklasse, 30. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: You Are Your Own Gym: The Bible of Bodyweight Exercises (Taschenbuch)
Endlich mal wieder ein Sportbuch das glatte fünf Sterne verdient.
Hier findet man keine Hochglanzbilder oder irgendwelchen vorher-nachher Quatsch.
Hier findet man eine gut geschriebene und nachvollziehbare Einleitung, in der schlüssig und sachlich erklärt wird warum Training mit dem eigenen Körper dauerhaft funktioniert.
Die Übungen sind vielseitig, abwechslungsreich, kreativ und interessant.
Wer sie sieht wird sofort verstehen dass die Standardkritik an BWE`s einfach in`s Leere läuft. Die Standardkritik heißt nämlich: es gibt keine Progression. Von wegen! Der Autor bietet so viele Steigerungstechniken zu den wichtigsten Übungen an wie man sich wünscht. Bis man dann die wirklich schweren Übungen kann muss man schon länger trainieren.
Er betont auch immer wieder dass man sich jederzeit einen Rucksack auf den Rücken setzen kann - für den Fall dass es irgendwann doch zu leicht wird.
Alleine die vielen Variationsmöglichkeiten von Liegestützen und Kniebeugen - einwandfrei.
Im vorletzten Teil werden die wichtigsten Trainingsmethoden geschildert. So wird es möglich das Training zu variieren: Leitertraining, 3-Satz Training, Doppelsätze etc. Für jedes werden die Zielsetzung und die Durchführung genau erklärt.
Dann kommen Trainingspläne über jeweils 10 Wochen, die von Anfänger bis Superkönner reichen.
In sich sind sie - jeweils im Zwei Wochen Zyklus - so gesplittet dass in verschiedenen Leistungsbereichen trainiert wird. Es geht los mit Kraftausdauer, über Kraft und Schnellkrafttraining bis hin zu einer Kombination dieser drei Bereiche. Man nennt das auch Trainingsperiodisierung, und da man 125 Übungen im Buch findet wird es auch möglich all diese Bereiche zu trainieren.
Es finden sich auch völlig unkonventionelle Übungen wie z.B. einbeinig auf ein Hindernis zu hüpfen.
Richtig cool ist es zu sehen mit welch einfachster Ausrüstung trainiert werden kann. Hier kommen Besenstiele, Hifi Lautsprecher, Telefonbücher, Kopfkissen, Stühle, Bänke, Rucksäcke, Wasserflaschen und lauter Kram zum Einsatz den einfach jeder hat.
Genau das hat mir an diesem Buch gefallen. Und das sage ich als jemand der einen komplett eingerichteten Trainingsraum zu Hause hat.
Jedenfalls hat mich das Buch dermaßen überzeugt dass ich meine Hanteln aktuell nicht benutze.
BWE`s haben einen ganz anderen Reiz als Training mit Gewichten. Das merkt man vor allem als vermeintlich starker Bursche, der zwar ordentlich was auf der Bank drücken kann, aber pfeift wie ein Vögelchen wenn er mit dem eigenen Körper hantieren muss.
Das sagt auch der Autor sinngemäß: wer mit Hanteln trainiert wird stärker im Training mit Hanteln. Diese Kraft kann er im Alltag i.d.R. kaum nutzen. Ganz anders sieht das bei dieser Art des Training aus. Hier merkt man ziemlich schnell dass man eine fast vergessene Art von Kraft wieder erlangt, die man vor langer Zeit mal hatte als noch kein Geld für teure Ausrüstung da war und die damals blendend funktionierte.
Für mich war das Buch ein Anstoß zur Rückbesinnung auf das Wesentliche.
Gebe besten Gewissens fünf Sterne dafür. Habe in den letzten Jahren so viel Blödsinn aus der Kraftpresse gelesen dass es zum Teil schon fast weh tut.
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So, jetzt schreibe ich eine kurze Ergänzung, denn ich habe im letzten Jahr die Auswirkungen des Trainings mit dem Körpergewicht mit dem Hanteltraining verglichen.
Ich schrieb ja, dass ich so überzeugt war, dass ich zunächst keine HAntel mehr anfasste. Habe ich auch nicht getan, sondern 6 Monate lang ausschließlich mit dem Körper trainiert.
Die Erfolge waren wirklich super. Nach vier Monaten hatte ich tatsächlich gut sichtbare Bauchmuskeln.
Alltägliche Dinge gingen einfach leichter von der Hand. Ich wurde im Sprint deutlich schneller. Trotz des Verlustes von 7 Kilo Gewicht konnte ich mich im Kugelstoßen steigern. Ein netter Nebeneffekt war auch, dass ich gefragt wurde (war zu der Zeit 41) ob ich ne Verjüngungskur gemacht hätte. Ich konnte Bergsprints trainieren und fühlte mich einfach geschmeidig.
Dann war der Sommer vorbei und mit ihm das Leichtathletiktraining.
Habe dann von Oktober bis März wieder mit Hanteln trainiert.
Erste frustrierende Festellung: ich war schwächer geworden. Ich musste mit den Gewichten runter und habe zunächst mal das Körpergewichtstraining verflucht. Aber nach zwei Wochen kam die Beruhigung. Ich war wieder dort, wo ich vor einem halben Jahr war. Ab dann kam das Erstaunen: ich habe dermaßen schnell an Kraft gewonnen, wie nie vorher. Offenbar bildete das Körpergewichtstraining eine hervorragende Basis, auf die man mit Hanteltraining aufbauen konnte. Ich konnte mich fast wöchentlich in den wichtigsten Übungen (Kniebeugen, Kreuzheben) steigern und mit 41 JAhren einen Leistungsstand erreichen, den ich vorher nicht annähernd hatte. Im Bankdrücken gingen die Steigerungen eher langsam, waren aber auch hier durchaus messbar.
Ich nahm dann über den Winter 13 Kilo zu, und von Bauchmuskeln ist nicht mehr viel zu sehen.
Trotz gewaltiger Kraftsteigerungen in den Hantelkniebeugen fühle ich mich wie ein Fisch auf dem Trockenen, wenn ich nen Berg hoch laufe.
Mit der Umstellung auf Sommerzeit bleiben die Hanteln liegen und es wird wieder mit dem eigenen Körpergewicht trainiert.
Werde es in den nächsten Jahren weiter so halten.
Ich kann aber sagen, dass diese Art des Trainings einfach gut funktioniert. Man wird einfach fitter dadurch und kann diese Art von Kraft in quasi allen Lebensbereichen besser nutzen, als die Kraft, die man durch Hanteltraining entwickelt.
Umgekehrt merkte ich allerdings auch, dass in Situationen, wo es auf eine plötzliche, hohe Kraftleistung ankommt, Rückschritte zu sehen waren.
Müsste ich mich an dieser Stelle dauerhaft zwischen BWE`s und Hanteltraining entscheiden, würde ich ersteres wählen. Zum Glück muss ich diese Entscheidung nicht treffen und wähle daher beides - und zwar im Halbjahreszyklus.
Was den Spaßfaktor betrifft: mir persönlich fällt es leichter mich für die BWE`s zu motivieren. Wenn ich nach Hause kam, konnte ich nicht schnell genug die Sportklamotten anziehen. Beim Training mit Gewichten sieht das oft anders aus. Hier muss ich mich deutlich mehr zwingen.
Fazit nach einem Jahr: Der Wechsel zwischen beiden Welten scheint Sinn zu ergeben. Insgesamt sind die BWE`s deutlich alltagstauglicher. Der Aufbau von sichtbarer Muskulatur funktioniert mit BWE`s besser als gedacht und für so manchen vielleicht besser als mit Hanteln. Der Aufbau von Körpermasse funktioniert mit Hanteln besser.
Figurziele erreicht man mit BWE`s wahrscheinlich schneller als mit Gewichten.
Die für mich interessanteste Beobachtung war folgende: bei gleicher Kalorienaufnahme, verlor ich Gewicht beim BWE Training, während ich beim Hanteltraining Gewicht zunahm.
Ich habe lange drüber nachgedacht, wie sich das erklären lässt. Ich glaube ich weiß es jetzt.
Letztendlich wird jede Anpassung vom Gehirn gesteuer. Wenn man mal die beiden Trainingsarten miteinander vergleicht wird deutlich:
Hanteltraing - eine Steigerung der Kraft UND eine Vergrößerung der Masse machen den Anpassungsprozess aus.
BWE`s - eine Steigerung der Kraft UND eine Reduzierung der Masse machen den Anpassungsprozess aus.
Will heißen: an zunehmende Hantelgewichte passt sich der Körper durch Kraft- und Massesteigerung an.
An das Training mit dem eigenen Körper passt er sich anders an, nämlich durch steigende Kraft und gleichzeitig abnehmende Masse.
Ich vermute, dass es sich also um zwei verschiedene Anpassungsprozesse handelt, was auch erklären würde, warum viele Menschen mit BWE`s schneller ihre Figurziele erreichen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Versuch einer Gebrauchsanweisung für das Buch., 4. Februar 2014
Von 
Ralf Schmidt "ralsch" (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zuallererst:
Wer selbstherrlichen Militärjargon nicht mag sollte das Buch definitiv nicht kaufen.
Der Punkt stößt leider sehr stark auf und die Stories über die ach so tapferen Kämpfer (allen voran unser Held: Mark!) nervt gewaltig. Anstöße zu höherer Leistung werden entsprechend mit "Tritt in den A...sch" und ähnlichem plakativ dargestellt.
Dieser Kritikpunkt bezieht sich auf das gesamte Buch, aber zu 100% auf den gesamten ersten Teil.

Los geht es m.E. mit den ersten halbwegs plausiblen Informationen in Teil 4 (Why Strength Training).

Sehr gut gelungen finde ich persönlich seine Definition von Fitness in Teil 5. Hier merkt man dass er sich Gedanken macht das Thema gesamtheitlich anzugehen und nicht auf Gewichte, ODER Lauftests, oder andere Einzelpunkte zu reduzieren.

Teil 6: Ebenfalls "bravo", ein allgemein verständlicher Leitfaden für eine gesunde Ernährung die nicht auf irgendwelchen Chemiebaukästen sondern den Gegebenheiten des menschlichen Metabolismus beruht.

Teil 7: Hier kann ich nur empfehlen vorurteilsfrei und sehr genau zu lesen. Er lehnt z.B. Cardiotraining (analog "Trimming 130" etc.) ab. Das Verständnis hat bei mir lange gebraucht durchzusickern bevor ich das Buch gelesen habe. Seine Herleitungen und die daraus gezogenen Schlüsse sind m.E. absolut korrekt, das erkennt man insbesondere als Ausdauersportler der lange auf der falschen Schiene (lange, und langsam) unterwegs war. Ein paar harte Intervalle ersetzen stundenlanges vorsichhin-Traben und machen dabei noch mehr Spaß.

Teil 8 und 9 kann man kurz auf den berühmten Ausspruch von Radsportlegende Udo Bölts zusammenfassen: "Quäl Dich Du Sau!". Also nix mit vorsichtigem Trainieren und dicken Muckies. Von nix kommt nix. Auch hier: Lesen, verstehen, auf die eigenen Bedürfnisse und Gegebenheiten anpassen.

Und dann geht's bei 10/11 in's Volle. Die Übungen an sich findet man in vielen Büchern wieder. Der Mehrwert von YAYOG kommt aus der Darstellung der Variationsmöglichkeiten, und den wichtigen Hinweisen wie man's tun soll. Letzteres ist natürlich immer schwierig selbst zu beurteilen, auch auf einem Spiegel erkennt man nur bedingt ob man wirklich die Übung gerade ausführt, die richtige Spannung hat etc. Das kann kein Buch der Welt leisten, hier ist immer ein geschultes Trainerauge von Vorteil.

Zu den Bemerkungen verschiedener Rezensenten bzgl. Hilfsmitteln: Es geht um das Training mit dem Körpergewicht, nicht um virtuelles Training im luftleeren Raum. Wer zuhause keinen Tisch, etwas Schweres für in die Hand zu nehmen um die Übung zu verstärken oder Irgendetwas zum dran festhalten hat mag hier Probleme mit verschiedenen Übungen haben. Für alle anderen ist das aber eine aus meiner Sicht sehr hypothetische Diskussion. Ich finde es mittlerweile sogar recht spaßig "Fitnessgeräte" im Haus zu suchen, bzw. zu entdecken, auch wenn ich einiges an Hanteln und Geräten herumstehen habe.

Fazit: Für blutige Anfänger auf dem Gebiet ggf. zu wenige Detailinformationen über die saubere Ausführung der Übungen. Da kann aber nur ein Trainer wirklichen Mehrwert bringen, insbesondere um Fehler zu vermeiden die dann zu Schäden führen.
Ich finde das Buch (Herleitungen, Erklärungen, etc.) und die Übungen super und trainiere damit regelmäßig.

Immer dran denken: Die beiden Wiederholungen NACHDEM eigentlich nichts mehr geht sind die wichtigsten ;-)
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41 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine überzeugende Anleitung für hoch effektives Kraft - und Fitnesstraining, 7. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: You Are Your Own Gym: The Bible of Bodyweight Exercises (Taschenbuch)
Weil das ebenfalls sehr empfehlenswerte Standardwerk von John E. Peterson über Amazon Deutschland derzeit nur sehr teuer zu erwerben ist, habe ich auf Anfrage eines Freundes nach brauchbaren Alternativen gesucht. Dabei fand ich dieses Buch.

Wer sich über Trainingsmethoden informieren will,
die einfach und mit wenig Aufwand praktisch überall und trotzdem hoch effektiv praktizierbar sind - ohne endlos langweilige Joggingrunden, stinkende Fitnessstudios, teure Maschinen, gefährliche Gewichte, gesundheitsschädigende Nahrungsergänzungen und sonstiges belastendes Zubehör - ist mit dieser gut fotografierten, übersichtlichen, umfassenden, leicht nachvollziehbaren und voll praxistauglichen Trainingsanleitung zu einem erfreulich günstigen Preis hervorragend gut bedient.

Der Autor trainiert Soldaten U.S. amerikanischer Eliteeinheiten und setzt dabei vorwiegend auf intensive Übungen mit dem eigenen Körpergewicht. Doch der Inhalt des Buches ist komplett auf die Bedürfnisse des zivilen Alltagslebens abgestimmt. Weit über hundert Übungen in diversen Variationen für alle Körperpartien werden in diesem Buch mit jeweils mehreren ansprechenden Fotografien und klaren Erklärungen anschaulich gemacht.

Für Männer und Frauen gleichermassen geeignet, bietet das Buch Übungen und Trainingsprogramme für jedes Ziel - sei es allgemeine Fitness, Kraft und Ausdauer, ein schlanker Körper oder massiver Muskelaufbau. Auf den Punkt gebrachte und am aktuellen Erkenntnisstand orientierte Kapitel über die Grundlagen von Fitness, Training und Ernährung sind geeignet, etliche weit verbreitete Fitness-Märchen zu entlarven. Speziell das Kapitel, in dem geradezu militärisch zackig und bestimmt erklärt wird, warum klassisches Ausdauertraining wie Laufen oder Aerobics für allgemeine Ausdauer und Fettabbau praktisch wirkungslos und sogar hinderlich sind, war für mich eine zwar nicht unbekannte aber doch erlösende Offenbarung. Die damit angestrebten Effekte sind mit dem hier beschriebenen Training in stark gesteigertem Mass und viel kürzerer Zeit erreichbar. Es ist ja auch an der Zeit, dass jemand dies endlich in aller Deutlichkeit ausspricht.

Körperliches Training mit dem eigenen Körpergewicht bildet nicht ohne Grund seit jeher weltweit die Grundlage bei der Ausbildung von Soldaten, Sicherheitskräften und Athleten. Die Leser(innen) profitieren hier also von den Erfahrungen vieler Generationen. Auch ich habe mit solchem Training mitten in meinen Vierzigern schnelle und überraschend umfangreiche Erfolge erlebt. Zwar habe ich nur wenig Gewicht abgebaut, weil Muskelmasse schwerer ist als Fettgewebe, aber mein Körper ist viel schlanker und muskulöser geworden. Neben schön definierter Muskulatur haben sich erfreulicherweise auch eine stark gesteigerte Ausdauer, erweiterte Körperbeweglichkeit und allgemein verbessertes Wohlbefinden eingestellt. Und das wurde bereits wenige Wochen nach Trainingsbeginn offenbar, bei einem Pensum von einer Stunde drei mal in der Woche. Natürlich hat sich das auch positiv auf meine Selbstwahrnehmung ausgewirkt. Übungen mit dem eigenen Körpergewicht fordern immer den ganzen Körper - also Muskeln plus Herz-Kreislauf-System plus Nervensystem. Ein solches Training belebt und macht in jeder Hinsicht stark. Immer wieder erlebe ich begeistert, wie schnell und nachhaltig das Training Stress abbaut und Gelassenheit und Zuversicht erzeugt. Das ganze Leben profitiert davon.

Fazit :

Sowohl was die Gestaltung als auch die Texte und die Qualität der gebotenen Information angeht, finde ich dieses Buch überaus gelungen. Ich kann es Ihnen mit bestem Gewissen ans Herz legen. Selten habe ich ein so überzeugendes und motivierendes Fitness-Buch gelesen wie dieses. Die Bezeichnung Bibel im Untertitel mag gewagt sein, ist aber auch nicht wirklich übertrieben.

Auch wenn das Buch in Englisch verfasst ist, ist es vor allem durch die exzellente Illustration auch mit geringeren Sprachkenntnissen verständlich und anwendbar.

Eine ganz klare Kaufempfehlung !

Nachtrag 24.10.2011 :

Inzwischen ist dieses Buch in Deutsch mit dem Titel "Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht" erschienen.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach fast einem Jahr immer noch hervorragend., 7. Februar 2012
Von 
Markus Blaurock (Greifswald) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: You Are Your Own Gym: The Bible of Bodyweight Exercises (Taschenbuch)
Ich nutze "You Are Your Own Gym" nun seit einem Jahr und möchte angesichts meiner hervorragenden Erfahrungen mit dem Buch etwas darüber schreiben.

Warum dieses Buch?

Das Studium nähert sich dem Ende und ich sehe mich einer zukünftigen Tätigkeit entgegen in der ich relativ wenig Zeit für Sport haben werde. Da ein gewisser Grad an Fitness für mich sehr wichtig ist, habe ich mich nach möglichst effizienten Trainingsplänen umgesehen die sich mit dem geringstmöglichen logistischen (und zugegebenermaßen mentalen) Aufwand bewerkstelligen lassen.

Was ich persönlich an dem Buch gut finde

Die Trainingspläne. Mir fällt es am leichtesten zu trainieren wenn ich schwarz auf weiß lesen kann, was heute dran ist. Die Übungen an sich sind sicherlich nicht das innovativste oder unglaublich neu, aber die durchdachten Zusammenstellungen in Form von Trainingsplänen machen für mich das Buch aus. Es ist immer eine bewusste Steigerung zu spüren gewesen und ich habe gemerkt, dass sonst eher nicht so gut erfasste Muskelpartien aus meinem "planlosen" Training davor deutlich besser erfasst wurden. Ich habe beispielsweise sehr deutlich Rumpfmuskulatur zugelegt was sich merklich in weniger Rückenschmerzen geäussert hat.

Was ich nicht so gut finde oder anders machen würde

Eigentlich fast nichts. Ich würde allerdings empfehlen sich nicht zu sehr auf ein absolut Gerätefreies Training zu versteifen. Zumindest eine Klimmzugstange erscheint mir sehr sinnvoll. Optimal finde ich eine zum einhängen die auch für (einarmige) Liegestützen und Ruderähnliche Übungen verwendet werden kann.

Für wen ist dieses Buch?

Ich finde das Buch vor allem für Menschen gelungen die mit verhältnismäßig geringem Zeitaufwand ein ausgewogenes Training absolvieren wollen und sich zumindest am Anfang nicht alles selbst zusammenstellen wollen sondern ein gutes Programm schätzen das ihnen ausgewogene Übungen für den ganzen Körper bietet. Gleichzeitig setzt das Buch sicherlich voraus, dass man bereit ist sich zu pushen um wirklich die hohe Intensität zu erreichen. Hierbei ist es wahrscheinlich gut wenn man schon eine gewisse Erfahrung mit Sport hat und weiß wie sehr man seinen Körper belasten kann und sich gleichzeitig zusammenreißt und nicht sofort mit einem zu schweren Plan anfängt.

Für wen ist das Buch nicht?

Ich glaube man wird in dem Buch sicherlich nicht viele Übungen finden, die man nicht irgendwie selbst finden könnte wenn man danach suchen würde. Auch ist das Buch wahrscheinlich nicht sehr hilfreich wenn man ohnehin komplett auf eigene Faust trainiert und keinen Trainingsplan sucht. Ob dies der richtige Plan ist extrem viel Muskelmasse aufzubauen weiß ich auch nicht, da ist wahrscheinlich das Fitnessstudio und ein Trainingsplan der dazu passt besser.

Persönlicher Fazit

Ich habe das Buch im Frühjahr 2011 gekauft und trotz halbwegs guter Fitness bewusst mit dem einfachsten Trainingsplan angefangen und auch einen Plan zwischendrin wiederholt um die Übungen sauberer absolvieren zu können. Mittlerweile bin ich nahezu ohne Unterbrechungen mit dem zweitschwersten Trainingsplan fast fertig. Ich habe sehr merklich Muskelmasse aufgebaut, aber ohne extrem voluminös zu werden. Vielmehr habe ich extrem viel Kraft und Koordination gewonnen, immerhin konnte ich vorher noch nie gut einarmige Liegestützen die ich nun regelmäßig mache.

Es ist mir vorher noch nie so leicht gefallen gezielt daheim zu trainieren, weil ich mir einfach keine Gedanken machen muss was ich nun mache oder wie. Ich komme aus der Arbeit nach hause und lege einfach mit dem Tag los. Wenn ich danach noch Zeit habe oder kein Trainingstag ist gehe ich joggen. Wenn mir die Übungen noch nicht ganz genug waren, mache ich einfach noch welche dazu.

Die Beste Übung ist die, die man auch macht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Excellent work, 23. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: You Are Your Own Gym: The Bible of Bodyweight Exercises (Taschenbuch)
I`ve been looking for a book with detailed exercises for bodyweight training. This book by Mark Lauren / Joshua Clark has met my expectations fully:
* First, there are some basic explanations (why bodyweight / strength training?, what is "fitness"?, which strength training myths are there?, etc.) and tips regarding nutrition, training tools, and so on.
* Then there are short descriptions of the basic bodyweight exercises (including their variations).
* In the last part of the book, you`ll find proposals for "training programs" for beginners and advanced trainees.

This book is concise and to the point so it's a pleasure to read and work with! If you're in doubt about how to perform an exercise, check Mark's (or other body weight training oriented) youtube channels ([...]).

~PB

*** UPDATE DER REZENSION (August 2013) ***
Nach über einem Jahr des intensiven Bodyweight-Trainings hier noch einige "experiences from the trenches" (dieses Mal in Deutsch). Vielleicht interessiert das ja jemanden:
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Vorsicht beim "High Intensity
Interval Training" (HIIT)
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Nach meinen Erfahrungen kann diese Trainingsform, die soundso für Anfänger(innen) ungeeignet ist, leicht zu einer Art von muskulärem / zentralnervösem "Burn-Out" (als einer Variante des Übertrainings) führen. Daher sollte in den Trainingsplänen, die Lauren in seinem Buch vorschlägt, vielleicht nicht alle 10 Wochen eine ca. 1-wöchige Regenerationspause (mit leichtem Yoga, Foam Rolling, u.ä.) eingebaut werden. Eine solche Pause sollte vielmehr alle drei, vier oder fünf Wochen erfolgen.

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Muskelumfang
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Der Muskelumfang geht zurück im Vergleich zum Training mit Gewichten / Maschinen. Das ist bei Laurens Beispieltrainingsplänen primär darauf zurückzuführen, daß hier v.a. "Muskelausdauer" trainiert wird. Meine Lösung: Ein Trainingsprogramm von ca. 10 Wochen (allerdings gekoppelt mit oben erwähnten Regenerationsphasen) 2-3 x wiederholen.
Zum Beispiel wie folgt:
* Programmdurchlauf 1: primär Muskelausdauer-Programm - ohne zusätzliche Gewichte
* Programmdurchlauf 2: einarmig / einbeinig mit Positionsänderung der Gliedmaßen (z.B. Füße erhöht), langsame Wiederholungen mit Haltepunkten, Zahl der Wiederholungen reduziert = Mix aus Kraft- und Kraftausdauer
* Programmdurchlauf 3: Gewichtsweste / -manschetten / Freihanteln mit stark reduzierter Zahl der Wiederholungen (u.U. mit den Techniken des 2. Durchlaufs) = primäres Kraft-Programm.

Das scheint mir auch eine Lösung zu sein, um langsamer die Bänder und Sehnen an sich steigende Belastungen, gerade bei one-arm / handstand push ups, etc., zu gewöhnen.

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Erlernen von "master
exercises"
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Die Lauren-Trainingspläne sind zum Erlernen "schwieriger" Kraftübungen (one arm / handstand push ups, pistols, etc.) weniger geeignet. Hier sollte man sich eher an die Aufbaustufen des sehr gelungenen Trainingsbuches "Convict Conditioning" halten.

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Bauchmuskeltraining
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Die "Bauchmuskelübungen" (Übungen für Abs bzw. den "Core"-Bereich) überzeugen mich bei Lauren nicht. Hier sollte man tw. andere Bauchübungen einbeziehen bzw. den Schwerpunkt auf anspruchsvolle Übungen wie "Hanging Leg Raises" legen (siehe hierzu nochmals: "Convict Conditioning").
Freilich teile ich folgende Grundüberzeugungen:
* Abs hängen wesentlich vom Körperfettanteil ab. Daher: Was man wie ißt, ist Trumpf!
* Bodyweight-Exercises trainieren die Abs mit, so daß weniger Bauchmuskeltraining vonnöten ist, als gemeinhin angenommen wird.
* Bauchmuskeln sind wie andere Muskeln auch: Ein intensiveres Training 1-2x pro Woche reicht völlig aus.

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Bridges
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Eine m.E. absolut zentrale Rückenübung wie "Bridges" fehlt bei Lauren völlig bzw. sie wird im Buch nur kurz gestreift in Form der "inverse push ups". Bridges stellen freilich eine Grundübung dar, die in keinem Bodyweight-Trainingsprogramm fehlen sollte.
Habe ich schon "Convict Conditioning" erwähnt? :-) Darin ist jedenfalls auch ein Leitfaden enthalten, anhand dessen Bridges trainiert werden können.

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Update-Fazit
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* Das Lauren-Buch ist immer noch supi, v.a. seine Periodisierungsempfehlungen sind top!
* Aber bei HIIT sollten ggf. häufiger Regenerationspausen eingelegt werden.
* Ein Buch wie "Convict Conditioning" sollte verwendet werden, um schwierige Bodyweight-Kraftübungen zu erlernen.
* Letzteres besagt weiterhin, daß "You are your own gym" und "Convict Conditioning" (von dem es mittlerweile 2 Bände gibt) sich als Bodyweight-Trainingsmaterialien hervorragend ergänzen!

Have fun & stay healthy!
~PB
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen nice book, 7. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: You Are Your Own Gym: The Bible of Bodyweight Exercises (Taschenbuch)
This book provides a great assembly of interesting exercises and is very well illustrated and explained. However, many of the exercises are difficult to do in a "normal" house as most doors etc are not sufficiently stable (at least in Europe) to use them in the exercises.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlichweg ein Meisterwerk!, 10. Februar 2011
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: You Are Your Own Gym: The Bible of Bodyweight Exercises (Taschenbuch)
Ich komme gleich zum Punkt: auf dem unübersehbar großen Markt für Fitness-Bücher ist YOU ARE YOUR OWN GYM meiner Ansicht nach das in jeder Hinsicht gelungenste Werk, welches sich jeder an Fitness Interessierte unbedingt zulegen sollte.

Dies fängt bereits bei der Qualifikation des Autors an: Mark Lauren ist ein echter Profi für Fitness-Training - und er trainierte ausdrücklich keine Hollywood-Stars (wie die meisten anderen Fitnessgurus) als Personal Trainer, sondern ist Fitness-Instructor bei den US-Spezialeinheiten. Dies bedeutet im Klartext, dass er Methoden kennt, die ohne teure Geräte und in der Massenabfertigung hocheffizient funktionieren müssen - und natürlich auch, dass er als ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet gelten darf und natürlich auch jede Menge Routine auf seinem Sektor mitbringt, Routine, welche man bei so manchem anderen Fitness-Autoren getrost bezweifeln darf.

Weiterhin fällt auf, dass dieses Buch sehr gut geschrieben ist und in sehr durchdachter Präsentation vorliegt. Gerade auf dem Markt für Fitness-Bücher gibt es zahlreiche Werke, die man vorsichtig gesagt entweder als dreiste inhaltsarme Abzocke oder aber halbgaren Mumpitz bezeichnen muss (wer kennt hier keine Beispiele?). Nicht so beim vorliegenden Buch: auch wenn man schon Einiges auf dem Sektor gelesen hat sind die ersten 50 Seiten (eben der theoretische Teil nebst Anleitung zum Thema Ernährung) höchst informativ und schlichtweg gut verfasst. Man merkt sofort, dass dies kein hastig herunter geschriebener Schnellschuss ist, sondern auf echten Erfahrungen und gründlicher Analyse beruht. Dabei erfindet Mark Lauren das Rad sicherlich nicht neu und kommt nicht mit irgendwelchen Geheimrezepten um die Ecke (gerade von diesen distanziert er sich das gesamte Buch lang sehr entschieden) - auch er befürwortet eine Ernährung, die den glykämischen Index berücksichtigt, weitestgehend auf Zucker und weißes Mehl verzichtet und natürlich die Anzahl der Kalorien sowie die Zufuhr von Eiweiß im Auge behält. Hierbei argumentiert er aber ausführlich und gut nachvollziehbar... und mit vielen Tipps, die allesamt im Alltag leicht umsetzbar sind und ohne ganz besondere Spezialzutaten auskommen. Ähnlich gelungen seine Ausführungen pro und contra aerobes Training, Fitnessstudios und Krafttraining. Im gesamten Theorieteil fällt auf: der Mann weis wovon er spricht, er kann dies auch durchweg artikulieren und dabei auch noch lebendig sowie unterhaltsam (oft genug auch sehr lustig) schreiben.

Die eigentlichen Übungen sind wie der Name andeutet reine Body-Weight-Exercises. Von Hanteln und Maschinen aller Art hält der Autor nichts, und er wird nicht müde, deren Nachteile und Problematiken zu erläutern - allerdings mit Argumenten, die meiner Ansicht nach sehr überzeugend sind, genauso wie die Argumente des Autors für Body-Weight-Exercises sehr stichhaltig sind. Sicherlich erläutert der Autor auch, welche Hilfsmittel bei den Übungen zum Einsatz kommen können (und manche Hilfsmittel lassen sich auch prima durch eine Hantel ersetzen), aber natürlich liegt sein Hauptaugenmerk auf Alltagsgegenstände, die im jeden Haushalt und in jeder Wohnung (also keine Übungen, für die man Traktorreifen und Vorschlaghämmer brauchen würde) vorhanden sind.

Sämtliche Übungen sind gut erklärt, mit anschaulichen Fotos versehen und häufig in verschiedenen Abstufungen dargestellt. Außerdem sind die Übungen gut in verschiedene Muskelzonen und in Schwierigkeitsgrade eingeteilt - man erhält also alle Informationen, die man für einen eigenen Trainingsplan benötigt. Das Buch geitzt nicht mit Inhalt, und der Autor stellt 125 Übungen vor - auch der Enthusiast wird einiges zu tun haben, diese alle kennen zulernen und ihre ganzen Variationen zu erforschen!

Abgerundet wird der Praxisteil durch gibt es eine gute Darstellung über die verschiedenen Durchführungsarten der Übungen (u.a. Ladders, Intervalls und Negativ-Übung) und natürlich einen vollständigen mehrstufigen 10-Wochen-Workoutplan in jeweils vier Schwierigkeitsgraden. Kurzum: YOU ARE YOUR OWN GYM ist ein sehr vollständiges Rundrum-Sorglos-Paket, nur das disziplinierte Training muss der Leser selbst bewerkstelligen!

Alles in allem: wie eingangs beschrieben ist dies meiner Ansicht nach das Buch, welches JEDER Fitness-Interessierte kennen sollte. Zu einem mehr als fairen Preis erhält man eine Fülle von Informationen, durchdachte Übungen und gute Workouts - alles gut präsentiert und gut beschrieben. Dieses Buch ist sowohl gut, wenn man nur nach ihm trainieren will, wie es auch eine tolle Ergänzung zu anderen Trainingsformen ist - dieses Buch ist also schlichtweg ein Muss!
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4.0 von 5 Sternen klare Kaufempfehlung, 6. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: You Are Your Own Gym: The Bible of Bodyweight Exercises (Taschenbuch)
Ich habe mir das Buch gekauft, nachdem ich nach einem Jahr Pause mal wieder mit Fitness anfangen wollte.
Das Buch fängt mit einigen Geschichten zu Mark Lauren an, welche auch interessant sind und von seiner Erfahrung überzeugen, aber nicht wirklich notwendig gewesen wären(eine Kurzfassung/Lebenslauf hätte auch gereicht).
Vor den Übungen werden noch einige Ernährungs- und Fitnesstips gegeben.

Ab seite 58(wenn ich mich richtig erinnere) fangen dann die Übungen an. Diese sind nach den Beanspruchten Muskelgruppen sortiert(sprich: erst kommen Push-Übungen[Trizeps, Schultern, etc.) dann kommen Pull-Übungen[Bizeps, Rücken, etc.] usw.)
Jede Übung wird mit Anleitung und Bildern erklärt, was auch gut umgesetzt wurde. Für mich war jede Übung verständlich.
Zu vielen Übungen gibt es einige Variationen, die die Übung leichter oder schwerer machen.

Direkt nach den Übungen kommen die Trainingspläne(insgesamt 40 Wochen!). Diese sind nach Schwierigkeitsgrad aufgeteilt(je. 10 Wochen).
Ich habe mich an die Vorgegebenen Pläne gehalten und bin mit dem leichtesten angefangen. Das klappt soweit sehr gut, allerdings wird schon ab der ersten Woche ein 2er-Split vorgeschlagen und ab der vierten Woche geht es schon zum 4er-Split. Die Muskeln werden zwar stark gereizt, aber ich fand, dass beim 4er-Split die Regenarationszeiten am Anfang zu lang waren. Das hinderte aber nicht an der Leistungssteigerung.
Bis die Klimmzüge mit Obergriff im Trainingsplan auftauchen. Ich habe mit viel Übergewicht angefangen(125kg bei 196cm) und bis die Klimmzüge dran kamen auch ganze 12kg abgenommen. Im Buch wird vorgeschlagen, einen Stuhl zur Hilfe zu nehmen, wenn man keinen normalen Klimmzug schafft, was mir aber auch nicht geholfen hat. Wer also glaubt mit so viel Übergewicht rasante Erfolge zu erzielen, den muss ich an dieser Stelle enttäuschen. Auch bei dieser Art von Fitness braucht man Geduld. Allerdings habe ich nach erneutem Absolvieren des Plans bis zu den Klimmzügen immernoch nicht weiter machen können.

Ich bin so lange an der Stelle mit den Klimmzügen nicht weiter gekommen, dass ich mittlerweile wieder zum Fitnessstudio übergegangen bin, weil man dort die Übungen einfacher an seinen Fortschritt anpassen kann.
Wer abnehmen will, ist mit dem Buch gut bedient, wird allerdings an einigen Stellen stagnieren. Dennoch werde ich, sobald ich mehr abgenommen habe, wieder Übungen aus diesem Buch in meinen Trainingsplan mit einbinden.

Ich habe übrigens zur englischen Version gegriffen, weil ich hier gelesen habe, dass die Trainingspläne in der deutschen Version teilweise nicht übereinstimmen. Da kann ich aber nichts genaueres zu sagen, weil ich nur die englische habe.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 13. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: You Are Your Own Gym: The Bible of Bodyweight Exercises (Taschenbuch)
Dies ist ein wirklich tolles Buch. Leider habe ich es erst jetzt gekauft.
Ich bin ein Bodyweight- Exercises Fan. Ich trainiere schon seit Jahren ohne Gewichte und kenne daher fast alle Übungen. Bisher konnte ich in keinem Buch "Neues" entdecken, mit dem ich die Trainings- Routine auffrischen konnte und war entsprechend misstrauisch als ich dieses Buch bestellte. Doch ich wurde sehr positiv überrascht und entdeckte mir bislang unbekannte Übungen.
Ich kann das Buch daher nur empfehlen, auch wenn es in englisch geschrieben ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen You Are Your Own Gym: The Bible of Bodyweight Exercises, 6. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: You Are Your Own Gym: The Bible of Bodyweight Exercises (Taschenbuch)
Das Buch "You Are Your Own Gym" bietet sowohl Männern als auch Frauen auf ALLEN Leistungsstufen einen optimalen Überblick über Körpergewichtsübungen, die nahezu alle überall und ohne großen Platzbedarf ausgeführt werden können.

Ich habe dieses "Kompendium" vor ein paar Monaten gekauft und trainiere seither gemäß den gegebenen Vorgaben zu Übungen und Trainingsgestaltung. Dabei konnte ich bereits enorme Fortschritte verzeichnen: Mein allgemeines Durchhaltevermögen hat sich stark verbessert, ich kann viel komplexere Übungen durchführen, und meine Figur ist auch entsprechend ansehnlicher geworden.

Ganz klar fünf Sterne!
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You Are Your Own Gym: The Bible of Bodyweight Exercises
You Are Your Own Gym: The Bible of Bodyweight Exercises von Joshua Clark (Taschenbuch - 4. Januar 2011)
EUR 11,95
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