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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen High Fantasy mit sozialkritischen Aspekten
333 Jahre nach der Rückkehr der Dämonen. Die Stämme Krassias haben sich unter einem gemeinsamen Anführer, dem Shar'Dama Ka Ahmann Jardir, versammelt und die Wüste gen Thesa durchquert, um alle Nordländer zu erobern und diese gewaltsam im heiligen Kampf gegen die Dämonen zu vereinen.
Aber auch die Menschen des Nordens haben ihrer...
Veröffentlicht am 19. April 2010 von callisto

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geld besser sparen
Nach dem 1. Band, bei dem es doch einige Zeit dauerte sich hineinzulesen, war ich gespannt auf den 2. Teil und bin nun ziemlich ernüchtert. Jeder der dachte die Geschichte wird in irgendeinerweise weitergeführt kann drei viertel auslassen und die letzten ca. 100 Seiten lesen, alles andere ist meiner Meinung nach sehr breit getreten und bringt die Geschichte...
Veröffentlicht am 23. Mai 2012 von Amazon-Kunde


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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen High Fantasy mit sozialkritischen Aspekten, 19. April 2010
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
333 Jahre nach der Rückkehr der Dämonen. Die Stämme Krassias haben sich unter einem gemeinsamen Anführer, dem Shar'Dama Ka Ahmann Jardir, versammelt und die Wüste gen Thesa durchquert, um alle Nordländer zu erobern und diese gewaltsam im heiligen Kampf gegen die Dämonen zu vereinen.
Aber auch die Menschen des Nordens haben ihrer eigenen "Deliverer" erkoren, Arlen den "warded man", der jedoch im Gegensatz zu Ahmann Jardir keinerlei Anspruch auf den Titel des "Deliverers", des gottgesandten Retters der Menschheit, erhebt.
Es kann nur einen "Deliverer" geben und Ahmann Jardir ist fest entschlossen Arlen, seinen ehemaligen Freund und Waffenbruder zu beseitigen, nachdem er die Länder des Nordens im Sharak Sun, dem Tageskrieg, erobert hat.
Aber diese neuen Entwicklungen sind den Dämonen nicht unbemerkt geblieben. Sie entsenden Prinzen der Hölle um die beiden neuen großen Führer der Menschheit, zu beseitigen.

Hier nun der zweite Band der großen Saga um den "Painted Man" Arlen. Während der erste Band der Reihe hauptsächlich die Geschichte Arlens und der Protagonisten der Nordländer im Kampf gegen die Dämonen schilderte, beginnt dieser Roman mit der Geschichte Ahmann Jardirs und erzählt in Einschüben wie er zum Shar'Dama Ka seines Volkes wurde. Ahmann Jardir ist derjenige, der im ersten Band Arlen den Speer stahl und ihn zum sterben in der Wüste zurück ließ. Während er damit im ersten Band also eindeutig ein Bösewicht war, lernt der Leser ihn nun näher kennen und verstehen. Auch die Geschichte Leeshas, Rojers und Rennas wird weitergesponnen.
In diesem Band geht es nicht mehr nur um den Kampf der Menschheit gegen die Dämonen, sondern auch um den Kampf zweier Ideologien. Die Krassianer sehen den Sinn und den Zweck eines Menschenlebens (oder besser Männerlebens) im heilige Kampf gegen die Dämonen. Wer nicht gegen die Dämonen kämpft muss mit Gewalt zu seinem Glück gezwungen werden und gewaltsam in die Reihen der Krieger dieses heiligen Krieges der Menschheit gezwungen werden. Die Menschen des Nordens sind passiver. Sie schützen sich, aber vermeiden eine Konfrontation mit den Dämonen und halten ein Menschenleben für zu wertvoll um es im Kampf gegen die Dämonen zu verlieren "Your people live to fight, while mine fight to live" (S 494). Arlen versucht das zu ändern und sieht seine Lebensaufgabe darin, dem Menschen die vergessenen Kampfrunen zurückzubringen, damit sie sich und Familie verteidigen können, damit keiner mehr sterben muss wie seine Mutter.
Währen Ahmann Jardir nach Macht strebt, versteckt sich Arlen vor den Menschen und leidet unter dem, was er geworden ist. Zwei ehemalige Kampfgefärten und Freunde, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.
In gewisser Weise ist dieses Buch, neben dem klassischen Kampf gegen das Böse, auch eine Parabel auf den Kampf zweier Religionen, die sehr große Ähnlichkeiten zwischen zwei real existierenden Religionen aufweisen. Der Glaube der Krassianer, dessen Kernaussage im Kampf der Menschen gegen die Dämonen besteht und auch deren ganze Kultur haben viele Parallelen zu die Islamischen Kulturen. Der Glaube der Thessianer, die die Dämonen als Strafe Gottes ansehen und als Buße für ein sündiges Leben, erinnert stark an die christliche Religion.
Der Autor achtet sehr darauf, keine Stellung zu beziehen. Er beschreibt seine Protagonisten und ihre Beweggründe. Keiner ist nur gut oder nur böse. Jeder hat seine Gründe, warum er so handelt. Aus dem bösen Ahmann Jardir des ersten Bandes wurde ein großer Führer seines Volkes, der letztendlich nur das beste für die Menschheit im Sinn hat, nur dass sein Weg nicht der der Nordländer ist, deren Kultur auf anderen Grundregel besteht als die der Krassianer.
Somit ist dieser Fantasyroman gleichzeitig eine kleine Sozialkritik, was den realen Kampf der Religionen heutzutage angeht. Ahmann Jardir versucht die Nordländer mit Leeshas Hilfe zu verstehen, genauso wie Leesha versucht zwischen ihren beiden Kulturen zu vermitteln.

Fazit: Ein vielschichtiges Werk. Sozialkritische und doch unterhaltsame Fantasy, mit vielen parallel laufenden Handlungssträngen. Im Aufbau den Büchern von Tad Williams sehr ähnlich. Der Autor schafft eine lebendige Welt, in welcher man schon nach wenigen Seiten versinkt.
Dieses Buch jedoch ist ohne Kenntnis des Vorgängerbandes nicht zu verstehen. Es gibt keine Zusammenfassung der Ereignisse des ersten Bandes, daher kann ich nur dringend abraten mit diesem buch quer in die Geschichte einzusteigen.
Einziges Manko, es gibt leider kein Glossar oder Personenverzeichnis.

Die Reihe:
Painted Man (Demon Trilogy 1)
The Desert Spear (Demon Trilogy 2)
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die geschichte geht weiter, 8. April 2010
Von 
J. Schweiger "Honz" (Innsbruck) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Der zweite Teil fängt zunächst da an wo der erste Teil geendet hat. Doch begleitet man zunächst nicht Arlen weiter auf seiner Reise, sondern erfährt mehr über die Geschichte von Jardir, der sich selbst zum Deliverer erklärt hat. Neben seiner Geschichte erfährt man auch einige Dinge, welche sich in der Zeit des ersten Romanes abgespielt haben, doch bisher nicht erzählt worden waren.
Brett versteht es seine Leser bereits nach wenigen Seiten in seinen Bann zu ziehen. Allen die den ersten Teil gelesen haben und denen er gefallen hat, empfehle ich dieses Buch zu kaufen und die Geschichte selbst zu erleben.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hält, was erster Teil verspricht, 15. Mai 2010
Von 
Der erste Teil der Serie konzentrierte sich stark auf die Entwicklung von Arlen, seiner Suche nach den verlorenen Siegeln, wodurch er schliesslich zum "Paintet Man" wurde. Im zweiten Teil wird die Kindheit von Ahmann Jardir, dem Führer der Krasianer beschrieben. Insbesondere kann man so einen Einblick in die Kultur der krasianischen Wüstenvölker bekommen.

Ansonsten schliesst das Buch zeitlich mehr oder weniger nahtlos an den ersten Teil an. Die Krasianer kommen aus der Wüste, um die Menschheit im Kampf gegen die Dämonen zu vereinigen. Ausserdem erfährt man andeutungsweise etwas über die Dämonen und wo sie herkommen. Der Heilerin Leesha und dem Jongleur Rojer wird ein größere Beitrag eingeräumt. Ebenso dem krasianischen Händler Abban.

Arlen, der als "Paintet Man" andere Menschen meidet, versucht seine Kampfsiegel an andere Menschen zu verteilen, damit sie nicht wieder verloren gehen können. Dabei muss er sich auch mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen, der Ersatzfamilie, die er in Miln zurückgelassen hat ebenso wie seinen Verwandten in Tibbets Bach. Es wird gegenüber den anderen "ahnungslosen" Charakteren, Leesha und Rojer, angedeutet, dass es eine offene Auseinandersetzung zwischen Arlen, dem "Par'Chin" und Ahmann Jardir gibt. Zu einer Begegnung kommt es aber nicht.

Das Buch ist gut lesbar geschrieben, ich hatte keine Probleme, die englischen Begriffe zu verstehen, nachdem ich den ersten Teil in deutscher Sprache gelesen hatte. Die Wechsel in der Erzählperspektive sind nachvollziehbar und stören den Erzählfluss wenig. Besonders positiv zu bemerkten, der Autor treibt sowohl die Geschichte vorwärts und entwicklet gleichzeitig seine Charaktere weiter. Meistens geht ja das eine auf Kosten des anderen. Spannende Kampfszenen gibt es als Bonus. Lesenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geld besser sparen, 23. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: The Desert Spear: Book Two of The Demon Cycle (Taschenbuch)
Nach dem 1. Band, bei dem es doch einige Zeit dauerte sich hineinzulesen, war ich gespannt auf den 2. Teil und bin nun ziemlich ernüchtert. Jeder der dachte die Geschichte wird in irgendeinerweise weitergeführt kann drei viertel auslassen und die letzten ca. 100 Seiten lesen, alles andere ist meiner Meinung nach sehr breit getreten und bringt die Geschichte nicht viel weiter. Arlen, der zugegebenerweise meine Lieblingfigur ist, wird nur beiläufig erwähnt und tritt erst am Ende in Erscheinung nach ACHTUNG SPOILER einer sich endlos hinziehenden Reise mit vielen Begegnungen seiner früheren Wegesgenossen an den Ursprung der Geschichte zurück ENDE SPOILER

Leesha entwickelt sich, wie manch andere Rezensionen auch anmerken, zu einer Überfrau, die einfach alles kann und vor ihrer Mutter kuscht, die seltsamerweise immer wieder auf alle Abenteuer mitgeschleppt wird. Interessant, wenn auch auch zu breit angelegt, ist die Hintergrundgeschichte von Ahmann, jedoch verliert sich der Autor in einer nervigen Wiedererzählung eines Kreuzuges, die es in vielen anderen Bücheren besser gab und die Geschichte nicht weiter fortführt.

Seltsamerweise sind die Horclinge nun unglauglich einfach zu besiegen, von Kindern bis zu alten Frauen, das entbehrt nun jeder Logik. Agesehen von dem langsamen bis kaum sich entwickelnden Plot wird die Charakterentwicklung bei den Hauptpersonen größtenteils verschlafen oder diverse Dialoge so oft wiederholt, dass man gezwungen ist ganze Passagen quer zu lesen.

Nun denn, wer dem Autor mit einem neuen Buch noch eine Chance geben möchte, gerne, aber ich hoffe, dass er dann etwas sinniges weiterschreibt anstatt sich in lagweiligen Wiedeholungen zu ergehen
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36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen O Deliverer, erbitte ein Ward zur Abwehr miserabler Fortsetzungen..., 30. Januar 2011
Es war am letzten Samstag. Ein Samstag, der ich von vorn bis hinten sorgfältig verplant hatte. Mangels frischen Lesestoffes nahm ich am Frühstückstisch kurz ein Buch zur Hand, dass ich als hochangepriesen (und mithin hochgehypt) äußerst misstrauisch beäugte. Bevor ich mich jedoch versah, hatten sich meine Augen an dem Buch festgesogen; den Tag verbrachte ich im Lesesessel mit stetig vollem Kaffeepot. Am Abend desselbigen Tages brache ich die nächste Regel: niemals mehr als 10 € für ein Buch hinzulegen. Die s**teure Hardcover-Fortsetzung erreicht mich eine Woche später, ironischerweise ebenfalls an einem Samstag. Einem Samstag übrigens, der selbstverfreilich sorgsam verplant war. ;-)

Bei den Büchern handelt es sich natürlich um den "Painted Man" und sein Sequel, "The Desert Spear". Das eine eine meisterlich geschrieben; das andere.. nunja meisterlich gescheitert. Denn je länger ist über die Fortsetzung nachdenke, desto mehr fällt mir auf, wie erstaunlich katastrophal die Bruchlandung geworden ist.

Die erste Hälfte des Buches gehört Jardir, dem Anführer des kriegerischen Wüstenvolkes der Krasian, und seinem Aufstieg vom verächtlichen Buben zum unangefochtenen Führer seines Volkes. Bäh, dachte ich mir, dieser olle Verräter... nur das ich den bösen "Verräter" nicht mehr gelten lassen konnte, als mir der Autor Jardirs Entwicklung charakterlich dezidiert darlegt und ich Jardirs finalen Schritt nicht nur nachvollziehen, sondern - in seine Schuhe schlüpfend - sogar gutheißen konnte. Sicher, seine Geschichte ist deutlich zu ausgewalzt und erschöpft sich mehr und mehr in wiederkehrenden Mustern (Stichwort: wider die pösen Schicksalsknochen), aber gutgeschrieben war es: Charakterkino eben.

Die Probleme beginnen danach. Viel zu schnell kristallisierte sich heraus, dass der Autor nicht die geringste Ahnung hatte, wie es weitergehen sollte. Das erste Buch bestand aus drei Hauptfäden, die meisterlich ineinander verflochten waren und in einem wahren Cresecendo mündeten. Dem zweiten Buch ist diese Finesse fremd. Beginnend mit dem überfrachteten Jardir-Faden erhalten in der Mitte zwei weitere Fäden ihre "Chance": zum Einen Leesha & Rojer und zum Anderen Renna.

Der Leesha&Rojer-Faden ist eine einzige Katastrophe. Rojer ist eine völlig überflüssige Nebenfigur geworden, die vom Autor künstlich weiterbeatmet wird, wobei sich zwei Sachen endlos wiederholen: er fiedelt (Wow, wie neu!) und er ist in Leesha verschossen und sabbert ihr e-n-d-l-o-s hinterher. Boah, was da auf den Hintern geschielt wird, traurig herumgefiedelt oder selbstbemitleidet wird, das schlägt jede schlechte Romanze. Leesha erwischt es noch schlimmer: sie wird so eindimensional verbraten, das es nur noch weh tut. Auf einmal kann dieses Superweib besser warden als Arlen, lernt eine Sprache in einer Woche, wird zur Mutter eines Kontinentes, knallt jedem ihre selbstgerechten Weisheiten an den Kopf und ist schlichtweg so perfekt, dass der Charakter völlig versandet. Das geht so weit, dass sie sich sich von ihrer stumpfsinnigen Mutter bereden lässt, und fortan nur noch darüber nachdenkt, wie sie einen halbwegs vernünftigen Bettpartner findet, bevor ihre fruchtbaren Jahre vorbei sind. (Stichwort: Marrick...) Gott ist das mies. Arlen wird zur Fussnote. Zwar gehören ihm die drei besten Szenen des Buches, viel Screentime erhält er leider trotzdem nicht. Faden Numero,, 3 "Renna" wurde nur erfunden, um eine alles andere als überzeugende Mann-Frau-Interaktion herbeizuzaubern. Charakterentwicklung bleibt ebenso wie eine wohldurchdachte oder auch nur spannende Geschichte völlig auf der Strecke. Was habe ich mit der Zeit gegähnt...und verzweifelt nach einem guten Plot oder einem funktionierenden Spannungsbogen gesucht.

Die restliche Kritik steht unter einer dicken SPOILERWARNUNG:

- Was soll eigentlich dieser unsinnige Jardir-Leesha-Plot? Da kommt dieser gnadenlose Krieger in den Norden, bettelt anstatt sich das zu nehmen, was er möchte, und wird von der dollen Leesha dergestalt diszipliniert, dass er auf jeden Pfiff gehorsam Pfötchen zeigt. Leesha schlept sogar ihre Eltern mit bei seinem H-o-c-h-z-e-i-t-s-w-e-r-b-e-n. Mei, da braucht der Autor eine ganze Hälfte seines Buches, um das extrem verkrustete wie stolze Traditionsvölkchen der Krasians einzuführen und Jardir wirft in der anderen Hälfte - mit nach Se* hechelndem Blick gen Leesha - jede einzelne Tradition über Bord. Er schlägt sogar vor, dass Frauen, die einen Dämon töten, gleichberechtigte Kriegerinnen werden... an der Stelle hat der Autor schlichtweg den Verstand verloren. Klar, gestern noch sind die Wüstenfrauen der letzte Dreck, und am nächsten Tag auf Geheiß des Deliverers gleichberechtigte Krieger...
- Leesha, die vergewaltigt wurde und dies nachvollziehbarerweise nicht ganz verkraftet hat, hält sich in einem Städtchen auf, in dem auf Jardirs Geheiß hin vergewaltigt, gemordet und geplündert wurde und wird. Kein einziger Kommentar dazu, Miss Leesha? Ey klar, Jardir ist ein ganz Lieber und wir sind alle eine große glückliche Familie.
- Die Dämonen. Früher haben sie Grauen und Schrecken in den Herzen der Menschen verbreitet, jetzt sind sie billiges Kanonenfutter, dass denkbar einfach von ein paar dumpfen Holzfällern und dann auch noch 80jährigen Dorfvorstehern zerhackstückelt wird.
- Was hat das Buch eigentlich inhaltlich gebracht? Die Krasians kommen in den Norden? Geschenkt, wusste ich nach dem Erstband schon. Es gibt intelligente Dämonenchefs? Wusste ich auch schon nach dem ersten Band. Gibt's wenigstens etwas mehr Hintergrundwissen? Nope. Die Dämonenchefs sind halt da und der Aufenthalt der Krasian-Krieger dienen nur noch dem Balztanz ihres Chefs um Leesha.
- Wenig überraschend war die mit deutlichem Abstand interessanteste Passage diejenige, die an Arlens Vergangenheit in der großen Stadt und seine dortig recht schnöde zurückgelassenen Freunde anknüft. Natürlich war diese Passage auch viel zu kurz und holte aus den Charakteren zu wenig raus. Nichtsdestotrotz ist der "Painted Man" die einzig interessante Figur sowie Motivation, mich an den Folgeband zu wagen... auch wenn ich diesbezüglich Gräuliches befürchte. In dem Augenblick, in dem Leesha "Fruchtbarkeit" (ich habe dieses Wort hier hassen gelernt) ausgewalzt wird, bin ich weg, aber auch so was von.
- Was für eine Obsession hat der Autor eigentlich mit Frauen? So ziemlich jede relevante Entscheidung in diesem Buch wird von Frauen angeleiert. Jardir ist die Puppe seiner Knochen werfenden Erstfrau, Angier wird von einer alten Schabracke regiert, Leesha ist die neue Königin, Rojer denkt nur noch an Se*, Leeshas Bodyguard kracht ungeübt drei Elitekrieger gegen die Wand, Elona darf ihren Werd-endlich-schwanger-Tochter-Unfug aller paar Seiten absondern, der wackere Arlen bekommt die dominante Renna usw. usf.? Wie oft dieses Gesabbel dann noch wiederholt wird...*wurgs* oder habt Ihr mal nachgezählt, wie oft Jardir über sein knochenbestimmtes Schicksal herumjammert? Bei Leeshas Aufenthalt geht es nicht um den Deliverer, sondern um die Frage, von welcher Frau er letztendlich kontrolliert wird. Pfui Teufel. Ganz davon abgesehen, dass ich diese Darstellung der Frau weniger schmeichelhaft als vielmehr ausgesprochen geschmacklos wahrnahm: manipulativ, befehlend oder die Männer schlichtweg mit Sex dominierend. So platt kann ein Buch manchmal sein.

Fazit:

Boah, was ist das Buch doch schlecht. Ein jämmerlicher Versuch, die im Erstband aufgeworfenen Fäden weiterzuführen, ohne auch nur die Spur an Plan zu haben, wo die Reise hinführen soll. Letztlich ein wirrer Krust: aus packendem Drama und echten Charakteren wurde billiger Schmus und eindimensionale Scheibchenfiguren hingepfuscht. Gute Nacht...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The Story Continues, 31. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
I might have given The Desert Spear a 3.5 but since I can only award whole stars, I gave the book a 3. It just does not feel like 4 stars to me.

The writing throughout is solid, the developments interesting, and I will be reading the sequel to this one. However, what really bothered me was that I did not feel that the author conveyed real understanding of what was going on in the minds of some of the characters or rather, I felt their reactions unnatural.

In this book, we have some characters who have been sexually abused. I found their reactions following that different to what I would imagine them to be. I understand that I am a woman and that the author is a man and that perhaps I am just being insensitive to his way of writing these things; I might be biased here, but even so, it just did not feel right for me. Another reader may well think differently. An example for what I am talking about would be that one of the main characters, Leesha, seems to be falling in love with Jardir. At that time, Leesha is aware that Jardir is at least a leader who condoned rape, at worst a rapist himself. Since Leesha was raped herself, I just find it hard to believe that she would fall for Jardir so easily, no matter the political concerns.

Another thing is the overall emphasis that is put on getting pregnant and producing children. It fits into the concept of Brett's world, but while reading I just found the constant reminder tedious. Again, this might be just me. Another thing that surprised me in contrast to the constant mention of who wants/is forced to sleep with who is that sex scenes in general were treated curtly in terms of depth of writing. I was not looking to read porn, but when procreation gets so much mention in a book, yet sex so little, it strikes me as noteworthy. Again, personal opinion here.

On the whole, I would have liked more fleshing out of the characters. We do learn more about the past especially of Jardir and Abban, but a good three dimensional character feels different still. This book could just have needed more polish.

If you enjoyed The Painted Man, you will not regret reading The Desert Spear. It is solid writing despite its failings and it is enticing enough to makes you wonder how things go on, how they end. I have seen better character portrayals done though and I do hope that Brett strives to improve his writing in the future.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Fortsetzung, 25. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Absolut fesselnd geschrieben setzt die Handlung nahtlos auf dem ersten Teil auf, beleuchtet aber in Rückblenden / Zeitsprüngen - ähnlich wie schon im ersten Teil - die Hintergrundstory, diesmal mit dem Schwerpunkt auf Krasia. Zum Hintergrund des Konfliktes zwischen Menschen und Dämonen erfährt man etwas mehr - hier bleibt es aber eher oberflächich. Sehr breit und tief werden aber religiöse und gesellschaftliche Konflikte beleuchtet, insbesondere bei den Krasianern. Deren sehr patriachalische Gesellschaft und Religion scheint dem Islam nachempfunden, während das Weltbild der übrigen Völker / Gruppen eher der westlichen Weltsicht entspricht.

Ich persönlich empfinde den Versuch, solche gesellschaftlichen Konflikte in Romanform ausgerechnet in einem Fantasy Setting aufzuarbeiten, meistens eher anstrengend und gewollt. Peter V Brett gelingt es aber, das ganze in eine gute Story und gutes "Storytelling" zu integrieren, ohne dabie übertrieben belehrend zu wirken. Ihm gelingt es nach meinem Empfinde, das ganze noch so zu balancieren, das es zu einem lebendigen Hintergrund der Geschichte beiträgt.

Ich kann mich daher voll dem vorherrschenden Urteil hier anschliessen: Unbedingt lesenswert für jeden Genre interessierten Leser, wobei es ein "Muss" ist, zunächst Teil 1 zu lesen.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gut ist das nicht., 5. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: The Desert Spear: Book Two of The Demon Cycle (Taschenbuch)
Hier meine erste Rezension überhaupt (Spoiler-Alarm vorsorglich an):

Ich möchte hier mal ein kleines Gegengewicht zu den erstaunlich vielen positiven Bewertungen erstellen. Das Buch war ein Geschenk und ich fühle mich daher verpflichtet es zu lesen. Ich hab jetzt ca. 200 Seiten geschafft und bin etwas genervt. Der Autor schafft es meiner Meinung nach überhaupt nicht, die Geschichte glaubhaft zu vermitteln. Es kommt ständig vor, dass ich mich wirklich frage, ob der Autor selber weiß was er eigentlich erzählen möchte. Selten erscheinen mir Entscheidungen von Personen nachvollziehbar. Ich weiß nicht, ob das Gesellschaftssystem im Krasia als Kritik gedacht ist. Aber die Frauenrolle erscheint mir dann doch sehr platt. Entweder manipulieren sie, oder sind für die Kriegerzucht da. Ach ja, und Jardier der jede Unannehmlichkeit mit Freude und Dankbarkeit empfängt. Er hat als kleines Kind ordentlich Schmerzen und schwups lernt er mal kurz sie zu ignorieren. Was vll zeigen soll, dass er etwas Besonderes ist, erscheint mir einfach nur lächerlich. Und wie kann das, dass die Leute seit 300 Jahren Krieg führen, aber absolut keine Ahnung von Logistik oder Strategie haben. Alles was scheinbar zählt ist der Weg in den Himmel. Effektivität ist ihnen gleich. Jardir will einen Kreuzzug starten und oh, ach du Schreck, wir müssen auch was essen? Und ständig frage ich mich, ob das mit dem Kämpfen nicht ein bisschen besser ginge. Arlen trennt aus Versehen den Arm eines Dämons ab. Also nach 300 Jahren ist keiner dieser Profi-Schlächter mal auf die Idee gekommen, mit den Wards ein bisschen was zu reißen? Oder besser, abzureißen. Mal ehrlich, die Jungs kämpfen quasie seit dem Kindergarten, aber was besseres als n Speer und n Netz fällt denen nicht ein? Ich erwarte ja keine Kettensäge oder die heilige Granate, aber doch ein bisschen was mit Verstand. Aber vll ist sowas unter der Würde der hohen Herren Krieger. Die wollen ja auch scheinbar sterben. Und wie geht das mit den Wards überhaupt? Im ersten Teil waren sie noch vollkommen fragil und nu wird im zweiten Teil nicht ein Wort darüber verloren. Man sollte meinen, das Kampfgetümmel wirbelt ein bisschen Staub auf, der den Schutz unbrauchbar macht. Oder sowas Ähnliches. Dann noch die relativen Stärken von Personen und Dämonen. Im ersten Buch waren die Dämonen ja noch unsagbar stark, böse und gefährlich. Steck nur einen Finger durch das Wardnetz und du wirst verputzt. Jetzt ist es plötzlich möglich ihnen sogar gegenüberzutreten ohne augenblicklich zu sterben. Also sind die Krieger in Krasia einfach nur super gut und stark. Ok, sie trainieren ja auch seit sie Kinder sind. Aber so stark und super sind sie dann doch nicht, weil sie ganz einfach von den noch krasseren Judo-Typen aufs Kreuz gelegt werden. Die bewegen sich so blitzschnell, da kommt keiner mehr mit. Die Dama'tings können obendrein auch noch spockmäßig Gliedmaßen taub werden lassen. Da hat der Superkrieger Jardir keine Schnitte. Der Autor verschiebt hier scheinbar je nach gutdünken die Grenzen. Je nachdem, wer gerade wen besiegen muss.
Also ich weiß nicht. Vielleicht bewege ich mich auch einfach in einem Teufelskreis in dem mich jede nichtige Ungereimheit mehr nervt, so dass ich noch mehr davon finde. Oder es ist einfach schlecht geschrieben. Ich kann das Buch jedenfalls nicht empfehlen.
Ich entschuldige mich für das Gemecker.

Klaatu
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2.0 von 5 Sternen Zu viel "Fanservice", 18. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Nachfolger von "Das Lied der Dunkelheit" ("The Painted Man").

Ich stelle bei dieser Reihe wieder fest, dass das Setting einfach großartig ist. Die Kapitel, die sich mit den Hintergründen der Welt und den politischen Strukturen beschäftigen, sind sehr unterhaltsam und gut gelungen..

Auf der anderen Seite finde ich das extrem häufige Vorkommen von langweilig und zu explizit dargestellten sexuellen Themen ermüdend. Ständig machen sich die Figuren über sexuelle Themen Gedanken, teilen das auch anderen Figuren auf zotige Weise mit und nerven damit sich nicht nur gegenseitig, sondern auch den Leser. Die des öfteren geschilderte sexuelle Gewalt ist nichts für empfindsame Leser.

Gut dargestellte Romanzen sind ein wichtiges Element der Fantasyliteratur. In historischen Romanen ist die eher vulgäre Darstellung dieser Thematik ein Mittel geworden, um den Büchern einen Anschein von Authentizität zu geben. Aber dieses Maß wird bei Brett überschritten.

Dazu kommt, dass im zweiten Band "The Desert Spear" einige Storywendungen vorkommen, deren Existenz eher auf ein "der Autor will das jetzt so" zurückzuführen sind als auf eine stimmige Interpretation der Charaktere. Die von vielen Rezensenten als nervig empfundene, neu hinzukommende Figur "Renna" empfinde ich auch eher als einen erzählerischen Vorschlaghammer, der die Hauptfigur Arlen weiter formen soll, und nicht als gelungenen Charakter.

Ich habe das Buch während des Lesens mehrfach beiseitegelegt und erst nach einiger Zeit weitergelesen. Aufgrund des wie eingangs beschriebenen sehr stimmungsvollen Settings werde ich es wahrscheinlich irgendwann beenden, aber es fesselt mich nicht so sehr wie der erste Band oder wie andere Werke der Fantasyliteratur.
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4.0 von 5 Sternen Fantastische Fortsetzung, 2. Juni 2011
Von 
Astrid (Frankfurt, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Desert Spear: Book Two of The Demon Cycle (Taschenbuch)
Die Geschichte setzt nahtlos im Jahr 333 NR (nach Rückkehr der Dämonen) an und erzählt da weiter, wo der erste Teil aufgehört hat. Noch immer erscheinen jede Nacht überall auf der Welt Dämonen, gegen die die Menschen sich mehr schlecht als recht schützen können. Die Menschheit ist dazu verdammt, mit dieser tödlichen Bedrohung zu leben - bis irgendwann der Erlöser kommt. Zumindest behaupten dass die alten Sagen und Legenden.

In "The painted man" hat der Leser die Entwicklung Arlens von seiner Kindheit bis zu seiner Verwandlung in den "painted man" begleitet. Im zweiten Teil steht nun Ahmann Jardir im Mittelpunkt und seine Entwicklung vom kleinen Jungen zum Führer seines Volkes.
Während Arlen in seiner Heimat mittlerweile von immer größeren Teilen der Bevölkerung als der "Erlöser" gesehen wird. geht es Ahmann Jardir in seiner Heimat nicht anders. Nach und nach rückt er bis an die Spitze seines Volkes vor, getrieben von der Gewissheit, dass er dazu berufen ist - und die Krasianer folgen ihm am Ende bedingungslos.
Der Unterschied zwischen Arlen und Jardir ist, dass Letzterer sich selber für den "Erlöser" hält, von dem erzählt wird, dass er die Welt von den Dämonen befreien wird. Jardir glaubt, dass er den Süden und den Norden unter seiner Herrschaft vereinen muss, um diesen Kampf gewinnen zu können.
Egal, ob die Bewohner des Nordens nun wollen oder nicht. und wer nicht will, wird überzeugt oder getötet. Die Krasianer sind da nicht besonders zimperlich.
Gleichzeitig haben die Dämonen mittlerweile auch mitbekommen, was sich da zusammenbraut und dass es ihnen an den Kragen gehen soll. Zwei Prinzen der Dämonen machen sich auf die Spur der beiden Erlöser und versuchen diese zu vernichten.
Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Nach den 544 Seiten des ersten Teils legt Peter V. Brett hier mit 672 Seiten nach. Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir "The desert Spear" besser gefallen hat, als der erste Teil der Saga.
Arlen ist nicht mehr der unnahbare Übermensch. Der Leser erfährt mehr über seine Ängste und Befürchtungen. Eine Wandlung, die mir gefällt. Ich mag diese übermächtigen Helden nicht, die am Ende alleine in den Sonnenuntergang reiten. Und das würde auch gar nicht zum Selbstverständnis Arlens passen, der sich selber gar nicht als den Erlöser sieht.

Auch, wenn mir die Kultur der Krasianer nicht besonders sympatisch ist, fand ich es hochinteressant die Entwicklung Ahmann Jardirs vom kleinen, hungernden Jungen zum Anführer seines Volkes zu erleben. Ein wenig nimmt er die Stelle Arlens als Übermensch ein. Erst am Ende des Buches sieht man auch seine weichere Seite.

Einen weiteren großen Teil des Buches macht die Weiterentwicklung von Leesha aus, die mittlerweile die Heilerin im Tal der Holzfäller geworden ist und diesen im Kampf gegen die Dämonen hilft.
Alle schon aus dem ersten Teil bekannten Personen entwickeln sich ständig weiter - zum Guten und zum Schlechten. Wie der Autor es schafft, alle diese Erzählstränge derart gut zu verfolgen und immer mehr miteinander zu verbinden, finde ich sehr beeindruckend.

Immer wieder treffen die Krasianer, Arlen und auch Leesha auf die Dämonen der Dunkelheit und ist faszinierend zu sehen, wie jeder auf seine Art und Weise mit ihnen zurecht kommt.
Interessant fand ich, mehr über die Welt der Dämonen zu erfahren. Zum erstenmal wird angedeutet, dass diese nicht nur blöde und blutrünstige Geschöpfe sind, sondern eine Agenda haben. Die Prinzen der Dämonen sind schlaue und durchtriebene Geschöpfe. Ganz das Gegenteil von den Dämonen, die im ersten Teil vorgekommen sind.

Gestört hat mich, dass man deutlich merkt, dass der Autor die letzten ca. 70 Seiten unter Zeitdruck geschrieben hat. Es wirkt alles ein wenig hingeschludert und setzt sich deutlich vom Rest der Geschichte ab. Irgendwie musste er wohl zu einem Schluss kommen.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Wer Fantasy-Epen mag, kann hier nicht viel falsch machen. Wer Fantasy generell nicht mag, möchte Peter V. Brett sicher nicht lesen.
Von mir bekommt das Buch wegen der hingehuschten letzten Seiten nur vier Sterne. Aber es gibt eine klaren Kaufempfehlung für Fantasy Liebhaber.
Und ich warte gespannt auf Teil drei in dem mehr von der Welt der Dämonen gezeigt werden soll.
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The Desert Spear: Book Two of The Demon Cycle
The Desert Spear: Book Two of The Demon Cycle von Peter V. Brett (Taschenbuch - 1. März 2011)
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