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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Meister des Plots
Natürlich gibt es wieder Bären, stark gebaute Frauen, kleine Väter und ein Erwachsenwerden in Neuengland. All die Leitmotive und Versatzstücke aus den bisherigen Romanen. Es gibt die Momente des Wunders, die Gewalt und das Lachen, das einem im Halse stecken bleibt.
John Irving zeichnet in seinem neuen Roman die Freundschaft eines Koch, seines...
Veröffentlicht am 18. April 2010 von Stephan Eichenseher

versus
26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klassiker sind andere von Irvings Werken
Irving gelingt es, den Leser an (fast) einem ganzen Leben teilhaben zu lassen. Wie in den besten seiner Bücher, ist das eine Qualität an sich. Man folgt Daniel Baciagalupo, dem Schriftsteller, von früher Kindheit bis fast in die Jetzt-Zeit.
Doch es bleibt ein komischer Beigeschmack, der damit zu tun hat, dass Daniel Schriftsteller ist und unverhohlen...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2009 von Olna


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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Meister des Plots, 18. April 2010
Von 
Stephan Eichenseher "Silberlicht" (Deutschland, München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Last Night in Twisted River (Taschenbuch)
Natürlich gibt es wieder Bären, stark gebaute Frauen, kleine Väter und ein Erwachsenwerden in Neuengland. All die Leitmotive und Versatzstücke aus den bisherigen Romanen. Es gibt die Momente des Wunders, die Gewalt und das Lachen, das einem im Halse stecken bleibt.
John Irving zeichnet in seinem neuen Roman die Freundschaft eines Koch, seines Sohnes und späteren Bestseller-Autors und eines unzähmbaren Holzfällers nach. Kochen, Schriftstellerei und die grausamen, gewalttätigen Regeln der (menschlichen)Natur kommen hier zusammen.
Irving beginnt die Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und begleitet seine Figuren bis ins Jahr 2005. Wirtschaftlicher und politischer Wandel bildet den Hintergrund. Aber eben nur den Hintergrund, denn Irving liebt seine Figuren in diesem Buch und räumt ihrer Entwicklung wieder allem Raum ein.
Irving hat sein Spiel mit Handlungssträngen, Zeitebenen und Erzählerfiguren perfektioniert. Mit dem ersten Satz über einen Unfall beim Holz-Flößen entspringt ein Handlungsfluss, den Irving geschickt kanalisiert, staut, trennt und wieder zusammenführt. Das kennt man aus seinen anderen Büchern, aber diesmal geht Irving weiter. Er lässt die Hauptfiguren zum Autor des eigenen Romans werden.
Viel Raum räumt Irving Gedanken über Fiktion, Romane und Schriftstellerei ein. Er lässt sich schon immer gerne dabei über die Schulter schauen, wie er seine Plots konstruiert. In Twisted River erhebt er dieses Prozess zum treibenden Teil der Handlung.
Twisted River ist ein Lesevergnügen, wenn auch manchmal ein anstrengendes. Anstrengend, weil man das Schicksal der Figuren mit Empathie verfolgt. Anstrengend aber auch, weil Irving ein intellektuelles Spiel mit dem Leser und seinen Figuren treibt.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klassiker sind andere von Irvings Werken, 7. Dezember 2009
Von 
Irving gelingt es, den Leser an (fast) einem ganzen Leben teilhaben zu lassen. Wie in den besten seiner Bücher, ist das eine Qualität an sich. Man folgt Daniel Baciagalupo, dem Schriftsteller, von früher Kindheit bis fast in die Jetzt-Zeit.
Doch es bleibt ein komischer Beigeschmack, der damit zu tun hat, dass Daniel Schriftsteller ist und unverhohlen Eckpunkte mit John Irvings eigener Vita teilt. Das autobiographisch zu nennen wäre absurd, auch wenn Irvings "Lebensthemen" hier immer wieder auftauchen: der Bär, das Ringen, Vaterschaft, das Unbehagen des Intellektuellen im Mainstream-Amerika etc. Doch an der Person des Schriftstellers Daniel wird viel über das Schreiben reflektiert in diesem Roman: wie es zur Wirklichkeit stehe, ob es autobiographisch sei (sic!), wie es funktioniere etc. Und das, während man einen Roman in der Hand hält, der so vordergründig "funktioniert".
Denn die Abschnitte des Buches trennen jeweils Jahre oder Jahrzehnte. Fast bei jedem neuen Abschnitt wird dem Leser der Tod einer Hauptperson oder ein Bruch in der Geschichte angedeutet und die Aufklärung darf man sich dann "erlesen" - zum Ende des Romans wird dies ein sehr eintöniges und mechanisches Mittel um Spannung aufzubauen. Dass das zugegeben kunstvoll geschieht, lässt den Text und die Kunst seines Autors in Verbindung mit der ständigen Reflexion des Schreibens dann aber mehr als selbstverliebt daher kommen. Zudem erscheint es, als misstraue Irving selbst seinen Figuren und dem Plot, wenn er ständig derart auf der Mikroebene um des Lesers Durchhaltewillen ringt. Irving hat sich selbst vor bald zwanzig Jahren die Latte mit "Owen Meany" sehr hoch gesetzt. Dieser neue Roman ist nicht sein schlechtester, aber bei weitem auch nicht sein bester.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Berührende Erzählung mit kleinen Schwächen, 22. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Last Night in Twisted River: A Novel (Taschenbuch)
Mit "Last Night in Twisted River" bietet John Irving eine Geschichte über das Schreiben und über Familie und Freundschaft, die sich über ein halbes Jahrhundert erstreckt. Zur Story möchte ich nicht viel sagen, denn dazu gibt es schließlich Inhaltsangaben. Nur soviel: "It's a world of accidents."

Irving beschreibt die Geschichte von Vater und Sohn wie gewohnt mit viel Liebe zum Detail. Das kann man mögen oder auch nicht, aber letztendlich zeigt sich in diesem Roman, dass kleine Details oft den großen Unterschied machen und manchmal sogar über Leben und Tod entscheiden können. Vieles, was einem während des Lesens vielleicht überflüssig erscheint, fügt sich am Schluss zusammen. Allerdings hätte ich persönlich auf einige Rezeptbeschreibungen verzichten können. Besonders im Boston-Teil ist es wohl etwas zu viel des Guten.
Überhaupt ist der Boston-Teil in meinen Augen der schwächste Abschnitt. Obwohl hier wichtige Schritte für Daniels weitere Entwicklung gemacht werden, konnten mich weder der Handlungsverlauf noch die Figuren besonders berühren. Vor allem die weibliche Protagonistin (wenn man das so sagen darf) hat mich irritiert. Auch mich wirkte sie nicht besonders tiefgründig und dazu noch egozentrisch; was an dieser Figur besonders liebenswert ist, geschweige denn sie zur "Richtigen" machen sollte, verschließt sich mir vollkommen.
Nachdem dieser Abschnitt aber überstanden war, konnte ich mich wieder voll ins Lesevergnügen stürzen. Man erfährt von absurden, komischen wie tragischen Episoden und taucht außerdem immer weiter in die Vergangenheit von Dominic, Daniel und ihrem Freund Ketchum ein, bis sich alles in einem großen Finale entlädt.
Das einzige, was zum Schluss stört, ist der nicht mehr ganz so subtile politische Kommentar. Nicht, weil er unbedingt falsch ist oder generell nicht in einen Roman gehört, sondern weil er etwas gezwungen wirkt; man könnte meinen, Irving wollte unbedingt seine Meinung herausschreien und wusste sich nicht anders zu helfen.
Auch die Kommentare darüber, wie ein Autor zu sein und die Welt zu sehen hat, wirkten auf mich einen Tick zu sehr nach persönlicher Meinung des Autors.

Auch wenn ich nun größtenteils negative Aspekte beschrieben habe, sind dies nur Randnotizen. Es bleibt trotzdem ein berührender Roman, der den Leser auf eine lange Reise voller Schmerz, aber auch voller Humor mitnimmt. Ich würde "Last Night in Twisted River" jedem Fan von John Irving empfehlen. Neueinsteigern, die John Irving einmal austesten möchten, würde ich allerdings eher zu "A Prayer for Owen Meany" oder "The World According to Garp" raten.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Perfekt inzinierte Familiengeschichte mit kleinen Auffälligkeiten, 28. Januar 2010
Von 
J. Siebert (Norderstedt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Alles das was ein Leser in den großen Romanen von J. Irving schätzen und lieben gelernt hat, wird er auch in seinem neuesten Roman wiederfinden: Vater-Sohn Beziehungen, Verlustängste, unvergeßliche Charaktere, skurrile Unfälle, Bären, abgetrennte Hände etc. Seine elf vorherigen Bücher irgendwie vereint und zusammengefaßt in diesem einen.

Ein Highlight sicherlich der erste Teil, in dem Irving die turbulente Mischung aus Gewalt und Kamaradschaft von urwüchsigen Männern und Frauen in einem Holzfällercamp im Jahre 1954 im nördlichen Nordamerika einfängt und in dem die Geschichte des Kochs Dominic Baciagalupo und seines Sohnes, dem späteren Schriftsteller Danny Angel (alias John Irving) seinen Anfang nimmt.

Wie kein anderer versteht es Irving die nackte Falschschirmspringerin zu inzenieren, die während einer Festlichkeit sich unvermittelt im Schweinekoben wiederfindet und dieses an sich skurrile Ereignis so real und natürlich wirken zu lassen. Solche Szenen werden im späteren Verlauf des Romans zu einer Art Leitmotiv für den Gesamtroman.

Es ist viel von und über Irving über das Verhältnis Fiktion - Autobiographie in seinen Romanen gesprochen und geschrieben worden. In diesem Buch wird dieses Thema selbst zum Thema und nicht nur weil der letzte Roman des Protagonisten Danny Angel im Buch gerade der vorliegende Roman selber ist. Die eingestreuten autobiographischen Anspielungen des Danny Angel sind zwar prägnant und teilweise aphoristisch, wirken aber in der Erzählhandlung deplaziert und selbstverliebt und stören ein wenig den Erzählfluss der Geschehnisse.

Es handelt sich um ein perfekt inzinierte Familiengeschichte, in der Vorausschau und Rückblende geschickt eingesetzt werden. Beim Lesen des Romans konnte ich mich aber häufig des Eindrucks nicht erwehren, dass die eingesetzten Stilmittel oft zum System erhoben wurden, so dass sie zu offensichtlich und fast schon störend zutage traten. Aber vielleicht neide ich einem Meister auch nur sein Handwerk .....

Ein ideales Buch für den Anfänger, um Irving umfassend kennzulernen, und für den Fortgeschrittenen eine Vernetzung alter und neuer Themen zu einem weiteren Glanzpunkt seiner Fabulierkunst.

Man darf gespannt sein, wohin nach diesem gewissermaßen Endpunkt seines bisherigen literarischen Schaffens sein nächstes Buch uns führt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht Irvings bester Roman, 4. Januar 2010
Von 
Michael Dienstbier "Privatrezensent ohne fina... (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
"Oh, Plans, Plans, Plans - how we make plans into the future, as if the future will most certainly be there" (391).

Vier Jahre nach seinem bisher letzten Roman Until I Find You. hat John Irving nun mit "Last Night in Twisted River" sein neues Werk vorgelegt, welches alles bietet, wonach Fans des amerikanischen Schriftstellers der Sinn steht. In epischer Breite schildert Irving die Geschichte dreier Menschen, die sich über mehr als fünf Jahrzehnte erstreckt und aufgrund eines tragischen Vorfalls eine Geschichte von Flucht, Verfolgung und gescheiterten Träumen, aber auch von unzertrennlicher Freundschaft und kurzen Momenten des Glücks darstellt.

New Hampshire, 1954: Der Koch Dominic Baciagalupo lebt mit seinem kleinen Sohn Daniel in einer abgelegenen Holzfällersiedlung am Twisted River. Sein bester Freund ist der trinkfeste und bärbeißige Holzfäller Ketchum, hinter dessen rauer Oberfläche, wie echte Männer nun mal so sind, ein weicher und sentimentaler Kern steckt. Aufgrund einer Verkettung von mehreren unglücklichen Umständen erschlägt der kleine Daniel die Geliebte seines Vaters bei deren gemeinsamen Liebesspiel. Die beiden müssen fliehen, um der Rache des brutalen Constables Carl zu entkommen. Ihre Flucht entpuppt sich zu einer wahren Odyssee, im Verlaufe derer Daniel zu einem erfolgreichen Schriftsteller heranreift.

"Last Night in Twisted River" ist neben der bewegenden Lebensgeschichte von Dominic, Daniel und Ketchum, der heimlichen Hauptperson des Romans, auch die Geschichte des Heranreifens eines Schriftstellers, mit welchen Schwierigkeiten und inneren Kämpfen er sich auseinander zu setzen hat und wie die Reaktionen auf seine Werke das Leben des Autors beeinflussen können. In diesem Zusammenhang begibt sich Irving auf für ihn ungewohntes metafiktionales Terrain. Gegen Ende des Romans ringt Daniel um den ersten Satz seines neuen Buches und formuliert nach vielen fehlgeschlagenen Versuchen die endgültige Version, mit welcher dann auch "Last Night in Twisted River" beginnt. Sprich, wir erleben, wie sich am Ende der Handlung der Protagonist des Buches daran begibt, eben dieses zu schreiben.

Fazit: Irvings neuer Roman ist nicht sein bester. Er reicht nicht an die Klasse von The World According to Garp oder A Prayer for Owen Meany heran, dafür bleiben zu viele Handlungsstränge zu sehr an der Oberfläche. Dennoch überzeugt auch "Last Night in Twisted River" durch einen epischen Schreibstil und die überzeugende Darstellung des Schicksals dreier Menschen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Murmeltiertag, 14. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Last Night in Twisted River: A Novel (Taschenbuch)
Ich bin nur wenig begeistert von diesem Buch. Aus völlig behämmerten Gründen (selbt für Irvings Verhältnisse) müssen ein Holzfällerkoch und sein Sohn aus New Hampshire fliehen. Ihr Weg führt sie durch verschiedene Stationen der USA und schließlich nach Kanada. Zwischendurch heiratet der Sohn eine ziemlich sonderbare Frau, bekommt ein Kind, verliert es wieder (was sich vorher durch eine Reihe ominöser Zeichen ankündigt), wird ein erfolgreicher Schriftsteller, und am Ende werden er und sein Vater dann doch noch von ihrer Vergangenheit eingeholt. Klingt bekannt? Tja, das ist längst nicht das einzige. Schräge Charaktere, sehr bizarre Todesfälle, 'ne Menge für die Story ziemlich irrelevante Frauengeschichten, und nebenbei noch etwas USA-Kritik. Wer Owen Meany und vor allem Garp gelesen hat, stolpert bei diesem Buch von einem déjà-vu ins nächste. Neue originelle Gedanken? Weitgehend Fehlanzeige. Man verstehe mich richtig, das Buch ist alles andere als schlecht - nur hat man ständig das Gefühl, es schonmal gelesen zu haben. Als bisheriger treuer Fan des Autors hoffe ich stark, dass Irving noch mehr in petto hat als solche lauen Aufgüsse. Es wäre schade, wenn er seinen Ideenfundus bereits ausgeschöpft hätte.
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Random House- oder Bloomsbury-Verlag?, 16. Februar 2010
Von 
O. Seidel (Essen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wer es nicht abwarten kann, den neuen Irving-Roman schon vor Erscheinen der deutschen Ausgabe im englischen Original zu lesen, der wird seine Kaufentscheidung wohl kaum von der Story abhängig machen.
Die ist eben typisch Irving: unzählige Charaktere, liebvoll porträtiert und kunstvoll verwobenen in einer epischen Geschichte. Seitenweise skurrile Ideen und ein unübertroffenes Händchen für Details. Der Irving-Fan fragt sich mal wieder, wieviele dieser Erlebnisse wohl autobiographisch inspiriert sein mögen und welche Details von der Vielzahl der 'Berater' (denen er wie üblich ausführlich im Anhang dankt) recherchiert und zusammengetragen wurden.

Wer vor Erscheinen der deutschen Ausgabe allerdings diese Amazon-Seiten durchblättert, wird sich eher fragen, ob er nun die Ausgabe des New Yorker Random House-Verlages ordern soll oder es die günstigere Ausgabe des Londoner Bloomsbury-Verlages auch tut.

http://www.amazon.de/Last-Night-Twisted-River-Novel/dp/140006919X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1266316722&sr=1-2
Das Exemplar des New Yorker Random House-Verlages kommt mit einem rauen Buchschnitt daher. Es besitzt noch die Originalbreite des Buchbogens und setzt auf 'historische' Schriftzeichen. Wer sich einen Eindruck vom Schriftbild dieser Ausgabe machen möchte, hat dazu auf der Homepage des Verlages die Möglichkeit. Dort gibt es eine 57-seitige Leseprobe des Romans.
Die Dicke des Papiers, seine Bleichung und die Prägung des Umschlages sollen Beständigkeit vermitteln.
Auf mich wirkte das frisch ausgepackte Exemplar, als halte ich ein Buch in den Händen, welches schon jahrelang im Bücherregal gealtert ist. Geschmacksache...

Wem es beim Kauf eines Buches aber vornehmlich auf den Inhalt der Story ankommt... der dürfte mit der Bloomsbury-Ausgabe bestens bedient sein:
http://www.amazon.de/Last-Night-Twisted-River-Irving/dp/1408801841
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irving baut ab..., 19. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Last Night in Twisted River (Taschenbuch)
Mit großer Vorfreude wünschte ich mir "Last Night in Twisted River" zu Weihnachten und konnte es auch kaum erwarten, das neueste Werk meines Lieblingsautors zu lesen.
Wieder einmal tauchen altbekannte Figuren auf, zum Beispiel der quasi unabkömmliche Schriftsteller. Neu ist wohl die Beschäftigung Irvings mit dem Beruf des Kochs - den zubereiteten Gerichten Dominic Baciagalupos räumt Irving viel Platz ein, was auf Dauer (wie auch viele andere ausführliche Beschreibungen) ermüdend sein kann.
Im Gegensatz zu anderen Irving Figuren geht keiner der Protagonisten (hier kann man guten Gewissens die männliche Form stehen lassen) dem/der LeserIn wirklich ans Herz. Trotz der epischen Länge bleibt vieles an der Oberfläche, eine enge Beziehung habe ich zu keiner der Figuren aufbauen können. Zudem springt Irving in der Zeit hin und her, sodass ich beim Lesen oft verwirrt umher blättern musste, um den Anschluss zu finden. Ich musste mich antreiben, das Buch zu Ende zu lesen und kann es daher kaum zu meinen Favoriten in Irvings Werk zählen. Schade, "Until I find you" war da wesentlich vielversprechender.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassischer Irving, 27. Dezember 2009
Das lange Warten hat endlich ein Ende: Vier Jahre nach meinem persönlichen Irving-Favoriten "Bis ich dich finde" (für mich unerklärlich, dass sich das Buch mittlerweile bei nur 3 1/2 Sternen eingependelt hat ...) erscheint 2009 endlich der neue Roman. Und auch diesmal bin ich nicht enttäuscht worden.
Auf die sich über 50 Jahre erstreckende Handlung möchte ich an dieser Stelle gar nicht im Detail eingehen; der Irving-Fan wird - wen wundert's - nicht enttäuscht. Die bekannten Motive von Bären bis Schriftstellerei dürfen natürlich nicht fehlen, die Handlung pendelt gekonnt zwischen Komik und Tragik, ist dabei immer zutiefst bewegend und doch amüsant.
An welchen Rang meiner persönlichen Lieblingsbücher von John Irving ich "Last Night In Twisted River" setzen würde, kann ich noch nicht wirklich sagen, zumindest aber im ersten Drittel. Aber da für mich persönlich nur ca. drei Irving-Romane doch mehr oder weniger deutlich zu seinen Klassikern abfallen, ist eine Einordnung ohnehin schwer. Ich sehe "Twisted River" in einer Reihe mit "Witwe für ein Jahr", "Owen Meany" oder auch "Das Hotel New Hamphire".

Übertroffen hat sich John Irving nicht. Das geht allerdings auch nicht, wenn man sich mit fast jedem neuen Roman auf höchstem Niveau ohne besonders viel Steigerungsmöglichkeiten nach oben bewegt.
Am liebsten hätte ich die Lektüre des letzten Kapitels des Buches immer weiter und weiter hinausgezögert: Zwar will man natürlich wissen, wie es ausgeht; aber die Aussicht, nach Ende des Romans wohl wieder ca. vier Jahre auf einen neuen Roman von John Irving warten zu müssen, ist doch äußerst unbefriedigend. Der Gedanke, dass die Leser der deutschen Übersetzung sogar auf "Last Night In Twisted River" noch fast ein halbes Jahr warten müssen, tröstet da nur wenig! :-)
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5.0 von 5 Sternen Gefiel mir sehr, 10. März 2014
Von 
Karla Kripps "Carola McCourth Fan" (Murgtal/Schwarzwald) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Last Night in Twisted River (Taschenbuch)
das Buch gefiel mir sehr - daher 5 Sterne. Habe es schon vor längerer Zeit gelesen und es ist mir immer noch sehr
präsent - habe es auch schon in der Englisch-Version verschenkt.
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Last Night in Twisted River: A Novel
Last Night in Twisted River: A Novel von John Irving (Taschenbuch - 10. Juni 2010)
EUR 6,00
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