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4.0 von 5 Sternen Und wieder ein neues Fast-Meisterwerk
Man nimmt ein bisschen Spannung, eine kleine Prise von den Psychologenbegriffen, einen Psychopaten und einen der besten Horrorautoren, vermischt das ganze gut und erhält einen spannenden Roman mit dem Titel Monster. Auch hier beweißt Kellerman wieder, dass es ihm gelingt, Leute mit der richtigen Mischung aus Wörtern zu begeistern. Es ist jedesmal ein...
Veröffentlicht am 3. November 2002 von moonshadow87

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ziemlich zäh und nicht allzu spektakulär
Der Titel des Romans und auch der Klappentext hat sofort mein Interesse geweckt. Ich hatte einen spannenden Thriller erwartet, doch leider hat sich das nicht bewahrheitet. Von "psychologischem Thriller", wie es auf dem Klappentext vermerkt wurde, kann kaum eine Rede sein, außer, dass ein wichtiger Ort die Psychiatrie darstellt. Das, was Dr. Delaware von sich gibt,...
Veröffentlicht am 28. Juli 2005 von kuri-chan


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und wieder ein neues Fast-Meisterwerk, 3. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Monster: Roman (Taschenbuch)
Man nimmt ein bisschen Spannung, eine kleine Prise von den Psychologenbegriffen, einen Psychopaten und einen der besten Horrorautoren, vermischt das ganze gut und erhält einen spannenden Roman mit dem Titel Monster. Auch hier beweißt Kellerman wieder, dass es ihm gelingt, Leute mit der richtigen Mischung aus Wörtern zu begeistern. Es ist jedesmal ein Freudenfest für mich, wenn ich eins seiner Bücher in die Hände bekomme, die ich daraufhin auch gleich verschlinge. Sicherlich fragen sie sich jetzt:"nanu, wenn sie so von diesem Buch schwärmt, warum erhält es dann nur 4 statt 5 Sterne?". Das ist einfach zu beantworten, wie jedes Buch gibt es immer etwas daran zumängeln, was man selbst anders machen würde, wenn man solch ein Talent hätte. Ich finde, dass es zwar außerordentlich gut geschrieben ist, aber dafür ahnt der Leser bei einer guten Auffassungsaufgabe viel zu früh, wer wie wo dahinter steckt und behält am Ende auch noch Recht. Durch eine Enttäuschung, also eine in die Irreleitung würde sich die Spannung wieder neu aufbauen und nicht mit der Zeit verblassen, wenn man die waren Täter schon kennt.

Aber trotzdem, dieses Buch ist einfach fesselnd genial.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ziemlich zäh und nicht allzu spektakulär, 28. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Monster. (Taschenbuch)
Der Titel des Romans und auch der Klappentext hat sofort mein Interesse geweckt. Ich hatte einen spannenden Thriller erwartet, doch leider hat sich das nicht bewahrheitet. Von "psychologischem Thriller", wie es auf dem Klappentext vermerkt wurde, kann kaum eine Rede sein, außer, dass ein wichtiger Ort die Psychiatrie darstellt. Das, was Dr. Delaware von sich gibt, um zwischendurch kurz zu betonen, dass er ja noch immer Psychologe ist, weiß auch ein Laie auf dem Gebiet Psychologie. Keine neuen, interessanten Erkenntnisse stellen sich im Zusammenhang mit den Morden dar. Es ist sehr vorhersehbar, wer nun hinter den gesamten Morden steckt. Eine willkommene Wendung wäre gewesen, wenn der vermutete Täter es letztendlich nicht gewesen wäre, sondern etwas viel Komplexeres dahinter gesteckt hätte. Die Idee mit dem Filmen ist freilich nicht schlecht, nur viel zu schnell in die Geschichte eingebracht worden. Im Grunde kann man das Buch sofort nach dieser Erwähnung weglegen, denn was anderes passiert danach nicht mehr, außer, was Peakes Rolle nun wirklich war (was man sich gut selbst denken könnte).
Die Charaktere sind leider sehr unpersönlich und kaum beschrieben. Es scheint, als hätte Alex Delaware mit seinem Partner Milo eine intensivere Beziehung als Alex zu Robin. Sicherlich, sie arbeiten ja zusammen und haben daher viel Kontakt, trotzdem ist es ein ödes Muster, wie sie ständig zusammenhocken und hin- und herfahren.
Höchste Konzentration ist erforderlich, um sich die ganzen Personen und ihre Position und Aufgabe im Buch zu merken. Sie erscheinen in vielen Fällen leider gesichtslos, und dazu gehört auch der Hauptcharakter Delaware, der reichlich wenig von sich preisgibt. Er wäre vermutlicher interessanter gewesen, wäre die Geschichte nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben. Letztendlich zieht sich die Geschichte endlos in mühsamen Ermittlungen und teilweise sinnlosen Informationen und wird zu einem zähen Brei. Spannung kommt wenig auf, dennoch ist es teilweise nicht uninteressant zu lesen. Obwohl es beschwerlich ist, ist dieses Buch nicht wirklich schlecht. Der Schreibstil ist in Ordnung, was meine Bewertung hochhebt. Bin mir nur nicht sicher, ob es 2 oder 3 Sterne sein sollen... Man sollte beim Kauf nicht zu viel erwarten. Ansonsten bleibt es wohl eine Geschmackssache, ob man mit diesem Buch etwas anfangen kann oder nicht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so gelungen wie andere Bücher der Alex Delaware Reihe, 20. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Monster: Roman (Taschenbuch)
Weniger wichtig als die handlung ist bei den Büchern der "Alex Delaware" Reihe sicher das Ambiente und die psychologischen Erörterungen.

Zwar ahnt man nach irgendwann den Täter, wird aber doch durch den Autor immer wieder verunsichert. Wie immer bei Kellerman ist es weniger das "who dun it", sondern die Art der Ermittlungsmethode, die den spezifischen Reiz dieses Buches ausmacht. Gegenüber den stärksten Büchern der Reihe fällt dieses Buch aber doch ab. Irgendwie scheint der Autor doch seiner Hauptcharaktere müde geworden zu sein. Trotzdem: Unbedingt empfehlenswert, schon wegen der sympathischen hauptfiguren Alex Delaware und Milo Sturgis.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verworrenheit statt Spannung, 15. August 2006
Von 
marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Monster: Roman (Taschenbuch)
Die Leiche der Psychologin Claire Argent wird mit ausgestochenen Augen aufgefunden. Milo Sturgis und Alex machen sich auf zu ihrem Arbeitsplatz, einem Hochsicherheitsgefängnis für psychisch kranke Schwerverbrecher. Zwar wird bewiesen, dass keiner der Insassen das Gebäude verlassen kann, aber einer der Gefangenen mit dem Spitznamen "Monster" hat Claires Tod vorausgesagt.

Was unterscheidet das Duo Alex Delaware - Milo Sturgis eigentlich von unzähligen anderen amerikanischen Ermittlerteams? Leider nicht mehr allzuviel. Vorbei ist leider die Zeit, in der Alex aus seiner Praxis als Psychologe in die Fälle hineingezogen wurde und aus seiner Berufskenntnis zur Lösung beitrug. Inzwischen sammelt er Informationen wie es jeder Detektiv macht, und wenn er gelegentlich Schlussfolgerungen zieht, die seelische Vorgänge betrachten, so sind diese nicht so phänomenal und bahnbrechend, als dass nicht jeder Ermittler mit Gespür und gesundem Menschenverstand ebenso dahinterkäme.

Der Fall selbst wird, nachdem die heiße Spur immer heißer wird, unnötig aufgebauscht und verworren. Es scheint, als hätte der Autor auf eine bestimmte Seitenzahl hin schreiben müssen oder wollen, und weil der Fall keinen weiteren Stoff hergibt, müssen also Alex und Milo seitenlang debattieren, spekulieren und ihre Arbeit bejammern.

Bedauerlich, dass die Delaware-Serie, die mit unglaublich fesselnden Psycho-Thrillern begann, noch unters Mittelmaß amerikanischer Krimis abgerutscht ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen thema verschenkt...., 25. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Monster. (Taschenbuch)
als absoluter fan von thomas harris und jean christophe grange suchte ich nach neuem serialkiller- stoff, und besorgte mir gebraucht jonathan kellermans *monster*- obwohl ich von kellerman zwar noch nie was gelesen hatte, aber die paar kritiken die ich fand, waren durchwegs positiv. als ich es dann hatte, begann ich sofort zu lesen- und wurde von seite zu seite enttäuschter: *Monster* ist ein zäher, unspektakulärer Brei, der trotz leidlich spannendem Anfang sich halbgar durch die weiteren 500 seiten schleppt und das ende entschädigt dann leider keineswegs für das wackere durchhalten. sorry, das hat man alles woanders schon mal viel besser gelesen- der eingangs erwähnte thomas harris ist selbst mit dem nicht so überzeugendem *hannibal* um klassen spannender.
im klappentext steht, das kellerman früher als kinderpsychologe gearbeitet hat, mir scheint allerdings das er in seinem job keine einfühlsamkeit gelernt haben kann; oder er aber er schafft es einfach nicht, diese auf seine romanfiguren anzuwenden: seine hauptfigur, der psychologe alex delaware macht in keiner szene den eindruck, als ob er besonders sensibel, oder auch nur wirklich kompetent für seinen job wäre (da sollte man sich eher ein beispiel an pattersons dr. alex cross nehmen), und besonders schlimm fand ich seinen partner: milo, ein homosexueller, 1, 90m LAPD-detective mit über 100 kilo lebendgewicht is so eine dermassen seltsam konstruierte gestalt, daß eine identifikation mit ihm schlicht unmöglich ist (auch hier: als referenz für überzeugend konstruierte figuren( lapd - dedectives) sollte man unbedingt ellroy lesen). dazu kommt noch, daß man die auflösung schon ab der hälfte des buches erraten kann, also auch in dieser richtung nix interessantes leider....
schade! ich hab mir soviel erwartet, das buch kann aber leider garnix :(( . zur zeit ist *monster* nicht neu aufgelegt- ich finde, kein allzu großer verlust...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber ich habe schon besseres gelesen, 26. November 2003
Von 
Angua (Kornelimünster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Monster: Roman (Taschenbuch)
Mein erster Roman der Alex-Delaware-Reihe und ich bin nicht hundertprozentig überzeugt. Ich weiß ja, dass ich in die Reihe quer eingestiegen bin, doch trotzdem sollte ein Autor - gerade bei einer Reihe, deren Einstiegsband vor rund 15 Jahren erschienen ist - auch neuen Lesern die Figur des Psychologen Delaware ein wenig näher bringen.

Ich finde, man erfährt viel zu wenig über den Psychologen, der die Fälle aus der Ich-Perspektive erzählt. Gerade wenn man zu diesem Stilmittel greift, setze ich voraus, dass der Protagonist nicht nur bloßes Werkzeug eines Autoren ist, um einen Leser durch die Handlung zu führen, sondern dass man näher an die Person heran kommt, etwas über seine Gedankengänge und persönlichen Hintergründe erfährt! Leider konnte ich in "Monster" beispielsweise noch nicht einmal heraus finden, ob Delaware mit Robin nur zusammen lebt, oder ob die beiden verheiratet sind... Vielleicht bin ich aber von Reihen wie der mit Dr. Alex Cross (James Patterson) auch ein wenig zu verwöhnt?

Über den Kriminalfall kann ich jedoch nicht meckern - Kellerman gibt einen erschreckenden Einblick hinter die Mauern einer geschlossenen Psychiatrie und lässt sein Ermittlerduo, den Psychologen Alex Delaware und den Polizei-Detective Milo Sturgis, einige geheimnisvolle Morde untersuchen. Die Auflösung ist schlüssig, erfolgte nicht zu hastig und war für mich auch rundherum logisch begründet.

Alles in allem eine neue Reihe für mich, die ich zwar nicht unbedingt sofort weiter in Angriff nehmen, aber bestimmt auch nicht zu lange unbeachtet lassen werde.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blut, Schweiß und Tränen, 15. März 2001
Zwei Opfer eines Gewaltverbrechens werden,im Abstand von drei Monaten, tot in den Kofferräumen ihrer Wagen entdeckt. Ein Möchte-Gern-Schauspieler, entzwei gesägt; eine Psychologin, die zufällig in einem Hochsicherheits-Heim für gefährliche Geisteskranke gearbeitet hat. Einer ihrer Patienten hat ihren Tod vorhergesagt. Ein Fall für den Parapsychologen? Nein, ein neuer Fall für Alex Delaware und Milo Sturgis (die beiden Hauptcharaktere in Kellermanns Romanen). Der Roman "Monster" war meine erste Begegnung mit den Charakteren von Jonathan Kellermann; die Tatsache, dass ich innerhalb einer Woche schon den dritten "Alex-Delaware"-Roman lese, dürfte für sich sprechen. Zwar sind die Charaktere nicht gerade besonders tief gestaltet; tatsächlich funktionieren sie nur für und in der Handlung. Aber auf tiefgründige Gedanken kommt es in einem Thriller auch nicht an. Obwohl der Plot ziemlich konstruiert wirkt, in seiner Ziseliertheit geradezu fugatisch, bleibt das Buch immer das, was die Amerikaner einen "Page-Turner" nennen: man kann nicht aufhören zu lesen, bevor man nicht die Auflösung aller Geheimnisse kennt. Steht absolut in einer Reihe mit den Romanen von Patricia Cornwell (obwohl bei Kellermann nun gar niemand kocht) oder Kathy Reichs. Fünf Sterne (oder vielelicht doch nur viereinhalb)
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3.0 von 5 Sternen Geht, 15. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Monster. (Taschenbuch)
Man hätte ruhig in der Beschreibung rein schreiben können das, dass Buch viele Aufdrucke hat , sieht so blöd aus.
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1.0 von 5 Sternen grrrrr....auenhaft und zäh, 30. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Monster: Roman (Taschenbuch)
Als bekennender Psychothriller-Fan hat mich der Titel "Monster" und auch der Name des Autors dazu bewogen, dieses buch zu kaufen.
Man kennt das ja, manchmal benötigt der Leser doch mehr als 100 Seiten, um Geschmack am Lesestoff zu finden.
Leider war das hier nicht der Fall.
Eine Psychologin wird ermordet, ebenfalls ein Schauspieler. Beide wurden übel zugerichtet, und das Ermittlerteam aus einem Kriminalbeamten und einem Psychiater/Psychologen beginnt im Dunkeln zu stochern.
Nach und nach konzentrieren sie sich auf den letzten Arbeitsplatz der ermordeten Psychologin und werden konfrontiert mit den "vielen Verrückten" in einem Gefängnis für psychisch kranke Straftäter.
Der völlig in sich gefangene Peak, vor Jahren hat er für ein Blutbad an seinem damaligen Wohnort gesorgt, zeigt jedoch plötzlich kleine Reaktionen, und das Ermittlerteam findet auf der weißen Weste der ermordeten Psychologin einige dunkle Flecken.
Bis zu zwei Dritteln des Buches gibt es (für mich) absolut keine spektakulären Aktionen, sondern es fließt viel Blut und Gewalttaten werden detailliert beschrieben, und das recht unappetitlich - wenn ich das mal so salopp sagen darf.

Zwischendrin stellt man sich leise die Frage, wer hier Täter und wer Opfer ist.

Obendrein wirft der Autor mit Fachbegriffen aus der Psychologie um sich, die den Krimi leider auch nicht besser machen.
Die ganze, durchaus abenteuerliche, Story wirkt auf mich ziemlich wild zusammengeklöppelt.
Im letzten Drittel kommt eine gewisse Spannung auf, jedoch nicht so, dass man dieses Buch nun unbedingt in einer Nacht durchlesen möchte.

Bei allem Respekt vor der Leistung des Autors, sich innerhalb der vielen vielen Seiten, Charaktere und Zusammenhänge nicht zu verzetteln, kann ich dieses Buch nicht empfehlen.

Zu verwirrend, schwer lesbar, unlogisch - einfach zu viele Seiten.
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4.0 von 5 Sternen Spannung ohne Splatter-Effekt, 17. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Monster. (Taschenbuch)
Auch, wenn der Titel "Monster" etwas anderes vermuten lässt: Der Roman von Jonathan Kellermann kommt mit relativ wenig Blut u. Schockeffekten aus. Er ist daher für Fans actiongeladener Thriller-Unterhaltung wenig spektakulär. Wer jedoch auch der guten alten Ermittlerarbeit etwas abgewinnen kann, der wird an diesem Buch bestimmt Gefallen finden.
Erzählt wird die Geschichte aus dem Blickwinkel des Psychologen Dr. Alex Delaware,
der die Polizei, namentlich Detective Sturgis bei der Verbrechensbekämpfung unterstützt. Er analysiert detailiert u. gründlich alles, was mit den Opfern zu tun hat (familärer, berufl. Hintergrund, Privatleben etc.), um auf diese Weise Rückschlüsse auf den Täter / das Motiv ziehen zu können.
In diesem Fall führt ihn seine Methode in ein Hochsicherheitsgefängnis für psyschisch kranke Schwerverbrecher...mit dem dazugehörigen "Personal"...
Der Schreibstil entspricht dem Charakter des Protagonisten: nüchtern, analytisch,
detailiert. Diese Gründlichkeit mit der Personen u. auch Umgebungen beschrieben werden, ist einerseits bewundernswert, weil man wirklich durch die "Psychologen-Brille" sieht, andererseits hat man kaum die Möglichkeit "eigene" Schlüsse zu ziehen/vorstellungen zu entwickeln. Dadurch gerät die Geschichte gelegentlich ein wenig zu nüchtern.
Nichtsdestotrotz ist es ganz reizvoll, sich gemeinsam mit Delaware u. Sturgis auf die Suche nach den einzelnen Puzzlestücken zu begeben u. diese letzten Endes zum großen Gesamtbild zusammen zu fügen.
Für mich darf es daher gerne "noch ein Kellermann" sein ;-)
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Monster: An Alex Delaware Novel (Alex Delaware Novels)
Monster: An Alex Delaware Novel (Alex Delaware Novels) von Jonathan Kellerman (Taschenbuch - 20. Mai 2008)
EUR 7,70
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