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From Lance to Landis: Inside the American Doping Controversy at the Tour de France
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am 25. Juli 2007
Gleich vorweg: Wer Neuigkeiten, sensationelle Enthüllungen oder wenigstens einen Einblick in amerikanische Dopingpraktiken erwartet wird enttäuscht. Nichts davon wird geliefert.
Anhand zahlreicher Interviews mit mehr oder weniger bekannten Protagonisten schildert der Autor eine zunächst "völlig saubere" US Radsportszene, deren Akteure erst unter dem Einfluß europäischer Trainer, Betreuer und Ärzte und unter dem Druck der europäischen Profi-Teams zu Dopingtätern geworden seien (Wer's glaubt...- an manchen Stellen widerlegt sich der Autor aber dann selbst).
Selbstbeschreibungen verschiedener "Zeugen" werden dabei als faktisch dargestellt - wer mit dem Autor kooperiert darf sich selbst reinwaschen (Ob wirklich alle so unschuldig sind, wie sie sich beschreiben?).
Darüberhinaus finden sich keine spektakulären Details, allenfalls weniger bekannte Hintergründe ansonsten gut bekannter Ereignisse: Lance' Cortison Befund '99 und der rEpo Nachweis retrospektiv für '99. Sein juristischer "Feldzug" gegen G. Lemond, Tyler Hamiltons Blutdoping '04 (vgl. Vinokourov TdF 07), F. Landis' Testosteron Befund '06 und ein kurzer Abriß der "Operacion Puerto" (z.B. Basso, Ullrich).
Im Ganzen eine Zusammenfassung der bekannteren Dopingereignisse im Radsport der letzten Jahre mit besonderem Fokus auf Lance Armstrong. Unterfüttert mit einigen teils recht interessanten Details und vielen nicht prüfbaren Aussagen und Gerüchten.
Zum Ende des Buches vermeint man, eine gewisse Zusammenhangslosigkeit der Schilderung zu erkennen, die wohl dem Druck geschuldet war, das Buch noch zur Tour 2007 zu publizieren.
Wie sagt der Autor auf Seite 274: You didn't know he cheated but you couldn't be sure he didn't. Wer glaubte, daß Armstrong gedopt hat wird sich bestätigt fühlen, wer es nicht glaubte wird es auch nach Lektüre des Buches nicht glauben.
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