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Can I Keep My Jersey?: 11 Teams, 5 Countries, and 4 Years in My Life as a Basketball Vagabond
Format: TaschenbuchÄndern
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am 17. April 2012
Bei der Besprechung von Dino Reisners (gleichwohl absolut lesenswerter) Biographie Dirk - Die Dirk-Nowitzki-Story vor einigen Tagen hatte ich angemerkt, dass ich mir ein kleines Stück mehr Atmosphäre gewünscht hätte. Zur Verdeutlichung, was damit gemeint ist, sei auf Paul Shirleys wunderbares Buch Can I Keep My Jersey?: 11 Teams, 5 Countries, and 4 Years in My Life as a Basketball Vagabond verwiesen. Denn hier ist der Leser faszinierend dicht am Geschehen. Er "sieht" den überheizten Bus, mit dem Shirleys Minor-League-Team durch die winterlichen Dakotas jagt, die Sitze viel zeng für den großgewachsenen Basketball-Spieler und der Boden colaverklebt, der Leser sieht Shirleys Zimmer im Cedars Inn and Suites in Yakima, Washington ("I don't think my room is one of the suites ... although it does have a microwave and a refrigerator.") und begleitet ihn zu einem deprimierenden Thanksgiving-Buffet weit weg von seiner Familie. Der Leser ist dabei, wenn Shirley nachts übermüdet durch irgendeinen anonymen Flughafen irrt oder am Ende seines ersten Zehn-Tage-Vertrages mit den Atlanta Hawks auf einen neuen Kontrakt hofft, der ihm weitere 30.000 $ bringen würde anstelle einer Rückkehr als Arbeitsloser ins heimatliche Kansas.

Dem 1977 geborenen Paul Shirley blieb der große Durchbruch als Basketballspieler leider versagt. Er spielte als Profi in den Niederungen der Continental Basketball Association, in Griechenland, Spanien, Russland und China und kam als Ersatz für verletzte Spieler zu Kurzzeitverträgen oder zumindest zu Sommercamp-Einladungen bei den Atlanta Hawks, den Chicago Bulls und den Phoenix Suns, ohne jemals den endgültigen Sprung in die NBA zu schaffen. In seinem Buch wird auch deutlich, woran das liegen dürfte: Der intelligente Shirley, in dessen Schilderungen seiner geistig vermeintlich allzu minderbemittelten Mitspieler sich hier und da auch eine Prise Arroganz mischt, verfügte offenbar nicht über den letzten Biss, die nötige Härte und wohl auch nicht die Leidenschaft, um sich in der NBA durchzusetzen. Dafür ist er ein wunderbarer Erzähler. Shirley berichtet über die miese Zahlungsmoral seines griechischen Klubs und die vermeintliche Unfreundlichkeit der Menschen in Russland, seine Suche nach passenden Klamotten in Atlanta, nachdem ihn der Ruf der Hawks während eines Auswärtsspiels mit den Yakima Sun Kings (CBA) ereilte, und einen grauenhaften Business-Class-Flug von Moskau nach New York. Mit großer Distanz und scharfer Zunge beobachtet er den gesamten Profi-Spielbetrieb und auch das Spiel selbst, Mitspieler und Trainer, die Heimatorte oder -länder seiner Klubs. Das Ergebnis ist ein höchst unterhaltsames Buch, lediglich die ständigen Klammerzusätze sind sehr gewöhnungsbedürftig. Interessant ist insbesondere die Perspektive eines noch nicht zum Team gehörenden Spielers, eines Bankdrückers und permanenten Außenseiters in der NBA, die sich von der der Superstars dramatisch und in jeder Hinsicht unterscheidet. Gleichzeitig gewinnt der Leser einen Einblick in den Alltag des Minor League Basketballs und der europäischen Top-Ligen.

Das Cover des Buches zeigt Shirley, wie er an Trikos seiner bisherigen Teams vorbeigeht, mit einem skeptischen Blick zurück - ein durchaus passendes Bild für die Erzählungen eines ewigen Wandervogels, der sich vergeblich um den einen großen NBA-Vertrag bemühte.

Fazit: Für Fans des Profisports in Amerika, aber auch des europäischen Basketballs ein echter Geheimtipp!
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am 17. April 2012
Bei der Besprechung von Dino Reisners (gleichwohl absolut lesenswerter) Biographie Dirk - Die Dirk-Nowitzki-Story vor einigen Tagen hatte ich angemerkt, dass ich mir ein kleines Stück mehr Atmosphäre gewünscht hätte. Zur Verdeutlichung, was damit gemeint ist, sei auf Paul Shirleys wunderbares Buch Can I Keep My Jersey?: 11 Teams, 5 Countries, and 4 Years in My Life as a Basketball Vagabond verwiesen. Denn hier ist der Leser faszinierend dicht am Geschehen. Er "sieht" den überheizten Bus, mit dem Shirleys Minor-League-Team durch die winterlichen Dakotas jagt, die Sitze viel zeng für den großgewachsenen Basketball-Spieler und der Boden colaverklebt, der Leser sieht Shirleys Zimmer im Cedars Inn and Suites in Yakima, Washington ("I don't think my room is one of the suites ... although it does have a microwave and a refrigerator.") und begleitet ihn zu einem deprimierenden Thanksgiving-Buffet weit weg von seiner Familie. Der Leser ist dabei, wenn Shirley nachts übermüdet durch irgendeinen anonymen Flughafen irrt oder am Ende seines ersten Zehn-Tage-Vertrages mit den Atlanta Hawks auf einen neuen Kontrakt hofft, der ihm weitere 30.000 $ bringen würde anstelle einer Rückkehr als Arbeitsloser ins heimatliche Kansas.

Dem 1977 geborenen Paul Shirley blieb der große Durchbruch als Basketballspieler leider versagt. Er spielte als Profi in den Niederungen der Continental Basketball Association, in Griechenland, Spanien, Russland und China und kam als Ersatz für verletzte Spieler zu Kurzzeitverträgen oder zumindest zu Sommercamp-Einladungen bei den Atlanta Hawks, den Chicago Bulls und den Phoenix Suns, ohne jemals den endgültigen Sprung in die NBA zu schaffen. In seinem Buch wird auch deutlich, woran das liegen dürfte: Der intelligente Shirley, in dessen Schilderungen seiner geistig vermeintlich allzu minderbemittelten Mitspieler sich hier und da auch eine Prise Arroganz mischt, verfügte offenbar nicht über den letzten Biss, die nötige Härte und wohl auch nicht die Leidenschaft, um sich in der NBA durchzusetzen. Dafür ist er ein wunderbarer Erzähler. Shirley berichtet über die miese Zahlungsmoral seines griechischen Klubs und die vermeintliche Unfreundlichkeit der Menschen in Russland, seine Suche nach passenden Klamotten in Atlanta, nachdem ihn der Ruf der Hawks während eines Auswärtsspiels mit den Yakima Sun Kings (CBA) ereilte, und einen grauenhaften Business-Class-Flug von Moskau nach New York. Mit großer Distanz und scharfer Zunge beobachtet er den gesamten Profi-Spielbetrieb und auch das Spiel selbst, Mitspieler und Trainer, die Heimatorte oder -länder seiner Klubs. Das Ergebnis ist ein höchst unterhaltsames Buch, lediglich die ständigen Klammerzusätze sind sehr gewöhnungsbedürftig. Interessant ist insbesondere die Perspektive eines noch nicht zum Team gehörenden Spielers, eines Bankdrückers und permanenten Außenseiters in der NBA, die sich von der der Superstars dramatisch und in jeder Hinsicht unterscheidet. Gleichzeitig gewinnt der Leser einen Einblick in den Alltag des Minor League Basketballs und der europäischen Top-Ligen.

Das Cover des Buches zeigt Shirley, wie er an Trikos seiner bisherigen Teams vorbeigeht, mit einem skeptischen Blick zurück - ein durchaus passendes Bild für die Erzählungen eines ewigen Wandervogels, der sich vergeblich um den einen großen NBA-Vertrag bemühte.

Fazit: Für Fans des Profisports in Amerika, aber auch des europäischen Basketballs ein echter Geheimtipp!
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am 13. März 2012
Shirley hat sicherlich eines der unterhaltsamsten Basketballbücher der jüngeren Vergangenheit geschrieben. Sein Humor mag nicht jedermanns Sache sein, aber seine Storys sind ein erhellender Blick in das Leben eines Spielers am Ende der Bank. Man sollte allerdings ein gewisses Vorwissen bezüglich Basketball haben und auch popkulturell halbwegs gebildet sein, damit man mit diesem Buch Spaß haben kann.
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am 26. Oktober 2013
Kann dieses Buch nur empfehlen, habe die ersten Seiten förmlich schon verschulngen, kann aber noch nicht sagen, ob sich auch das ganze Buch hindurchzieht...
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am 18. Januar 2010
Paul ist ein Profibasketballspieler , der schon in diversen Teams auf der ganzen Welt gespielt oder trainiert hat. Er beschreibt seine Karriere und das richtig gut. Das Buch ist gut geschrieben und man kann sich durch aus in Paul reinversetzen, als er die Lakers fragt, ob er nicht sein Trikot wenigstens behalten draf.... aber lest selbst!
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