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am 12. April 2012
Im Raum über der blauen Hemisphäre eines unbekannten Planeten hängt eine gewaltige Raumstation, umschwirrt von imperialen Jägern und Shuttle(s), und betankt mindestens ein Dutzend nicht weniger beeindruckender Schlachtschiffe ' Sternzerstörer, 'Dreadnoughts'. Perfekt konstruiert und gestochen scharf ist dies eine Szene, die wohl die Fantasie eines jeden Star Wars-Fan beflügelt. Das Bild verselbstständigt sich, gerät in Bewegung: Sturmtruppen marschieren über die Decks der Schiffe, eifrige imperiale Offiziere bedienen Kontrollen.
Das beschriebene Bild ist eines von vielen im neuen 'Essential Guide to Warfare' von Jason Fry ('The Essential Atlas' uvm.) und Paul Urquhart. Nachdem das Projekt erstmals 2008 unter dem Namen 'The Essential Guide to the Star Wars Military' von Karen Traviss ('Republic Commando') angekündigt worden war, erlebte der dritte Essential Guide der dritten Generation unzählige Aufschübe, einen Autoren- und Titelwechsel und noch einen und noch einen Aufschub. Doch was lange währte wurde nun doch endlich gut ' hat sich das lange Warten gelohnt? Meine Antwort: Ja, aber'

Was man erwarten konnte'
'oder sollte ' und was ich erwartet habe: verfolgt man Äußerungen vor allem jüngerer Mitglieder des Fandoms stößt man nicht selten auf ein gewisses ' selten befriedigtes ' Bedürfnis nach Messbarkeit und harten Fakten. Flottengrößen, Hyperantriebsklassen, Kommandostrukturen, technische Spezifikationen' Genau das hätte man sicher von Karen Traviss erwarten dürfen. Von Jason Fry konnte man hingegen, ist man ehrlich, kaum ein solches Buch erwarten, das bestätigten sowohl die Änderung des Titels als auch Interviews im Vorfeld der Veröffentlichung. Trotzdem haben es wohl viele getan ' mich bis zu einem gewissen Punkt eingeschlossen.

Was man dann bekommt'
'ist ein Buch, schwankend zwischen verspielten Anekdoten, weniger verspielten Geschichtsstunden und 'Armory and Sensory Profile'(n), der Chronologie der weit, weit entfernten Galaxis folgend und gespickt mit Illustrationen von gleich 9 Künstlern.
Das Optische: der Warfare-Guide bringt zunächst die Rückkehr zum im Vergleich zum Atlas etwas kleineren Format, weist aber ansonsten keine Abweichungen zur ansprechenden Hochglanz-Optik des selben auf. Das relativ schlichte Cover verrät bereits einiges über das innere Erscheinungsbild, das von ganz- und halbseitigen Bildern dominiert wird und dessen Grundlayout auf mich etwas einfallslos wirkte. Die Illustrationen konnten mich hingegen fast ausnahmslos überzeugen und begeistern. Sie schwanken ' anders als beim Atlas ' stark zwischen doch recht weich und abstrakt und fotorealistisch (computeranimiert?!) und bilden die unterschiedlichen Stile der Künstler ab ' ein Mix, der funktioniert. Die Motive sind selten sehr innovativ oder (hoch)spannend (manchmal aber doch, siehe z.B. erwähnte Raumstation oder eine Verhaftungsszene mit Caedus' Schergen), setzten sich aber zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Komplettiert wird das Bild durch Karten im Stile des Atlases.
Das Inhaltliche: Auf dem Weg vom Imperium der Rakata zu Darth Krayts Einen Sith ackert sich das Buch zunächst an der galaktischen (Militär)Historie ab ' Schwerpunkt: Aufstieg und Fall des Imperiums. Dabei wirken die Autoren stets bemüht, aber nicht immer inspiriert. Im Wesentlichen halten sie sich an bekannte Tatsachen, fassen zusammen und glätten gelegentlich logische Wellen. Das allerdings gekonnt: wie z.B. Kuat Drive Yards mit Hilfe seiner Tochter Rothana Heavy Engineering vollkommen unentdeckt eine ganze Flotte für die Klonarmee der Republik produzieren konnte, legt der Warfare-Guide mit unbestreitbarer Kausalität dar. Überhaupt ist überall dort, wo die Kreativität der Autoren gefragt ist, zu spüren, das sie nicht nur Kenner der Materie sind, sondern auch Wissen wie man eine Geschichte zu erzählen hat und mit welchen (logischen) Einwänden die Leser aufwarten könnten. Es ergibt sich eine abgerundete ' wenn auch phasenweise etwas mühsame ' Reise durch ca. 30 Jahrtausende Schlachtengetümmel und Lichtschwertduelle (kanonische Klippen werden allerdings in der Mehrzahl stillheimlich umschifft, so werden vor allem die Klonkriege bewusst klein gehalten). Veredelt wird diese Reise, die über den Daumen gepeilt drei Viertel des Buches ausmacht, durch immer wieder eingestreute, grün unterlegte Anekdoten. Hier äußern sich fiktive Historiker, ein Klonsoldat berichtet von 'seiner' Schlacht um Geonosis und eine weibliche Sturmtrupplerin kommt ebenfalls zu Wort' - und man merkt den Autoren ihren Spaß an diesen kleinen Episoden an. Außerdem werden 'bedeutende' Persönlichkeiten der Militärgeschichte und Waffen- und Schiffsklassen und 'generationen vorgestellt. Letzterer Teil ist für mich einer der größten Schwachpunkte des Buches, da auch an dieser Stelle Fließtext verwendet wird, Datenblätter und größere Bilder aber wesentlich reizvoller gewesen wären.
Die Struktur: das Werk ist in 21 Abschnitte unterteilt, von denen sich 9 mit den Jahren 18 VSY bis 18 NSY befassen ' die Gewichtung ist Geschmackssache, aber diese Grobstruktur gewährleistet in jedem Fall einen schnellen Überblick. Innerhalb der Kapitel, das soll als letzter Kritikpunkt noch gestattet sein, wird es dann aber etwas unübersichtlich. Eine Vielzahl von Einschüben und Einschüben in Einschüben, sowie eine gewisse Willkür bei der Themenwahl erschweren das vorankommen, laden aber auch zum immer wieder stöbern auf.

Resumée:
Wundervoll illustriert und voller interessanter Details ist der 'Essential Guide to Warfare' auf jeden Fall einen Blick wert, auch wenn er kaum harte Fakten liefert ' sondern Geschichten. Im Vergleich zum überragenden Atlas fällt er meiner Ansicht nach dennoch etwas ab ' aber das ist Meckern auf hohem Niveau. 2mal2 versinkende Zwillingssonnen für die Krieger des Kriegs der Sterne.
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am 5. Januar 2016
Dieser Artikel wurde als Weihnachtsgeschenk an meine Sohne vergeben. Laut Ihrer Aussage sind sie sehr begeistert darüber und freuen
sich sehr.
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