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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Essential Le Carre, 8. Mai 2000
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Honourable Schoolboy (Taschenbuch)
John Le Carre's mistakes (e.g., "Naive and Sentimental Lover") are more interesting than most other writers' crowning achievements, but "Schoolboy" is as good an intrigue and adventure novel as one will ever find.
Le Carre is the bravest popular novelist around. He panders to no one's politics; he doesn't care how much work a reader might normally choose to invest in a book; and he adheres to no formulae. You either trust him utterly, and let him take you where he's going, or you read Grisham.
"Schoolboy" features a Le Carre regular character, George Smiley, and centers on a bit character from earlier work, Jerry Westerby. In a sense, the novel is a contrast between, on the one hand, the bluff, hearty, athletic, noble, and, well, superficially superficial Westerby; and on the other, the deepest and most complicated character in the genre, George Smiley. But there's so much more here: the contrast between Eastern and Western cultures; between England in its late-twentieth century posture and the then-seeming decline in influence of the U.S.; between the young Turks at the Circus and its old guard.
What unites it all is Le Carre's remarkable gift at storytelling, dialogue, and character development.
I read many authors in the intrigue, mystery, and crime fields. But they're all just faint echoes of Le Carre. If you want real gold, and not just cheap imitation, he's your man.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen George Smiley challenges Karla in the Far East, 9. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: The Honourable Schoolboy (Taschenbuch)
After the disastrous outcome described in "Tinker, Tailor, Soldier, Spy", Part 1 of the "Karla Trilogy", the Circus lies in tatters. It is a leper among fellow services, understaffed and physically gutted. From its ruined premises and compromised archives, George Smiley (GS), caretaker chief of the Circus, leads his skeleton staff to study and evaluate the nature of things missing in the archives. It could provide leads to Karla's intentions and interests, and through studying what has been destroyed, learn perhaps why it was. The best leads of the search point to the Far East, where Moscow might be planning something devious.
In comes the honourable schoolboy Jerry Westerby(JW), aristocratic newshound and Occasional in the Circus jargon. He has plenty of experience and credibility in the region and is also motivated, at this stage of his life, to test his skills again, having burnt plenty of ships behind him, and in need of a challenge that would make his daughter proud of him, posthumously or not.
What follows is a superior account of intelligence gathering, committee meetings, dealing with the Cousins(CIA)in London, along with a formidable description of what happens in the Far East.
John Le Carré can characterise a person by letting him say something. His cast of characters is totally convincing, each has his own song and register. The plot and the description of different local settings is unsurpassed. While GS does his bureaucratic battles and coordinates his motivated staff, JW romps through Hong Kong,Phnom Penh, Saigon and other places in order to provoke a reaction from Karla.
Incredibly well plotted and written. Chapeau.
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4.0 von 5 Sternen Welch eine Sprachgewalt!!, 6. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Honourable Schoolboy (Taschenbuch)
Nachdem ich "Tinker Taylor Soldier Spy" gelesen hatte, war ich erst mal vom Nachfolger "The Honourable Schoolboy" überrascht, dessen Umfang mit fast 700 engbedruckten Seiten in etwa bei den "Buddenbrooks" liegt. Während "Die Buddenbrooks" jedoch drei Generationen umspannen, erzählt le Carré von wenigen Monaten, in denen George Smiley Karlas chinesischen Top-Maulwurf nach Hongkong locken will, um ihn dort einzukassieren. Dabei muss Smiley notgedrungen nach Bill Haydons Entlarvung auf den unbekannten Gelegenheitsspion Jerry Westerby zurückgreifen, der als Journalist den Fernen Osten wie seine Westentasche kennt. In einem Plot, der an Komplexität kaum zu überbieten ist und von George Smiley aus dem Circus heraus orchestriert wird, reist Jerry von Hongkong aus an jeden Hot Spot, den Indochina damals zu bieten hat (Saigon Tage vor dem Abzug der Amerikaner, an den Mekong, zu den Roten Khmer, Phnom Pen, Vientiane, Battabang etc etc). Dabei gelingt es le Carré unaufdringlich, aber zunehmend deutlich zu zeigen, wie tief durchdrungen der Ferne Osten damals noch von einer stichpunktartigen amerikanischen Präsenz ist, die jedoch überall als schmerzhafter Fremdkörper wirkt. Obwohl die Briten in Hongkong die Oberhand haben, ist Smiley gezwungen, auf seiner Suche nach dem Maulwurf mit den amerikanischen Vettern zusammenzuarbeiten - und die Reibereien zwischen dem steifen Briten Smiley und den hemdsärmligen Amerikanern sind ein Highlight des Romans.

Das umfangreiche Konvolut an Roman lebt für mich vor allem durch le Carrés Sprachgewalt. Die ersten 170 Seiten haben mich erst mal wenig überzeugt, und ich hab das Buch zweimal schon aussortiert gehabt, bis ich mir ein drittes Mal einen Ruck gegeben habe. Dann hat mich der Plot nicht mehr losgelassen, aber noch mehr war es für mich der einzigartige Sprachstil, der dem Buch sein Leben einflößt. Ganz herrlich der trockene Humor, oft nur in einem Satz oder einer Phrase. Smileys superbritische public school Sprechweise des Understatements ist superb eingesetzt. Zum Beispiel: Selbst als sich die Ereignisse auf den allerletzten Seiten in kürzester Zeit überschlagen, verliert Smiley nicht die britische Façon: "Peter," Smiley said quietly. "I see there's a telephone behind you. Perhaps you'd be good enough to hand it to me." Da wundert es wenig, wenn Smileys bodenständige amerikanische Pendants in der Krise ihre Façon verlieren!

Ein cleverer Zug le Carrés ist es, die Handlung im Rückblick zu erzählen - die ersten 4 Seiten deuten schon eine Interpretation der Ereignisse in den folgenden 700 an, die unklar ist, aber doch irgendwie unheilvolle Schatten vorauswirft. Solche immer in Rückblicke gewandeten ominösen Andeutungen fließen ab und zu ein, meist nur als ein Satz, so dass man was ahnt, ohne was zu wissen, z.B.: "It has been laid at Smiley's door more than once since the curtain was rung down on the Dolphin case that now was the moment when George should have gone back to Sam Collins and hit him hard and straight just where it hurt."

Dieses unterschwellige Gefühl von Momenten des Scheiterns pointiert die Ereignisse im Roman gekonnt, so dass immer mehr Spannung erzeugt wird und immer mehr Neugier aufkommt, was wohl am Ende passiert. Und hier enttäuscht le Carré nicht, mehr soll nicht verraten werden!

Eigentlich 5 Sterne, aber da es mir das Buch anfangs über viele Seiten schwer gemacht hat, einen Zugang zu finden, 1 Stern Abzug.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Ende, 23. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Etwas Negatives über die Spionage-Thriller von John Le Carré zu schreiben, fällt mir und sicher auch vielen aneren Lesern nicht ein. Der Honourable Schoolboy ist wegen seines Hongkonger Lokalkolorits, der psychologischen Durchdringung der teiletwas schmierigen Charaktere und der delikaten Liebesgeschichte keine Ausnahme - im Gegenteil: trotz ihrer Länge ist die Geschichte spannend erzählt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A Classic..., 11. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Honourable Schoolboy (Gebundene Ausgabe)
The Honourable Schoolboy is by far one the best spy stories ever written. The story is rich and complex and will keep you on the edge of your seat.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Transcends the Genre, 6. April 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Honourable Schoolboy (Taschenbuch)
The Honourable Schoolboy is much more than a spy novel, it is a fine work of literature and explores a wide thematic range -- class, race, family, love, revenge. I recommend reading the trilogy in order (beginning with Tinker, Tailor...) but this one stands on its own as well.
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5.0 von 5 Sternen Very good, 11. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Honourable Schoolboy (Taschenbuch)
A great book - the inbetween story - before Smilie's People. Sadly, this one was not also made into a mini series like Smilie'S People and Tinker Tailor .
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4.0 von 5 Sternen Classic Le Carré, 9. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Not his best work, but a thoroughly good read nonetheless. It's fiction of course, but it shines a bright light on the treachery at the heart of power.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A subtle masterpiece., 10. Februar 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Honourable Schoolboy (Gebundene Ausgabe)
This novel, in my opinion John LeCarre's best, centers around an attempt made by the "Circus" to re-instate their wounded organisation and hopefully take revenge upon the insidious Moscow Centre. Enter poor Jerry Westerby.
LeCarre's great strength in my opinion is that he doesn't hold the readers hand in any way. He shows you what is going on, but rarely dips into the character's thoughts or motivations. But the books are full of excellent prose and subtle shifts of intricate plot. It really will leave you in awe. And as a bonus, probably one of the best "Hong Kong" books you will ever come across.
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The Honourable Schoolboy
The Honourable Schoolboy von John le Carré (Taschenbuch - 26. November 2009)
EUR 10,50
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