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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Last International Playboy, 6. Juli 2013
Von 
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(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: My Booky Wook (Taschenbuch)
Russel Brand ist zu aller erst ein genialer Comedian. Ich durfte ihn im letzten Sommer auf einem Comedy Festival in Edinburgh erleben und war begeistert. Sein Sprachwitz ist einmalig und selbst Muttersprachler lernen in einer Brand Veranstaltung zuweilen ein ganzes Dutzend neue/alte Wörter. Brand's Leben ist wie ein Tanz auf dem Drahtseil. Er geht immer volles Risiko, scheint gesellschaftliche Konventionen nicht einmal ansatzweise wahrzunehmen, lebt ein Leben wie auf Speed. Er ist ohne Frage ein ganz großer Egomane, ein "Attention-Seeker" par excellence, der sich selbst bewundert und immer zwanghaft im Mittelpunkt stehen muss. Man kann ihn getrost Großbritanniens größte "Drama Queen" nennen. Klar, dass so einer wie Brand kein "normales" Leben lebt. Das "Booky Wook" macht das überdeutlich. Brand war schon als Kind ein krasser "show-off". Er verspeiste in der Schule Feuerameisen, nur um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Brand verbrachte seine Kindheit bei seiner Oma und seinen Tanten. Die alleinerziehende Mutter wurde insgesamt dreimal (!) vom Krebs heimgesucht, den sie am Ende jedoch stets besiegen konnte. Die sporadisch stattfindenen Treffen mit dem Vater kann man unter dem Schlagwort "bad education" verbuchen. Das gipfelt etwa darin, dass der Vater dem minderjährigen Brand bei einer Thailandreise schon mal eine Runde mit Nutten spendiert. Die Schule schafft er gerade so. Anschließend zieht er nach London und beginnt eine Ausbildung an einer renommierten Theaterschule. Im zweiten Jahr wird er suspendiert, weil er seinen Cannabiskonsum nicht in den Griff bekommt. Sein herausragendes Talent als Comedien blebt jedoch nicht unentdeckt. Er tritt immer mal wieder auf dem Festival in Edinburgh auf und landet irgendwann bei MTV. Brand rutscht in die Sexsucht ab, schläft nach eigenen Angaben mit bis zu 8 Frauen am Tag, viele davon sind Prostituierte. Er fängt an Crack und Heroin zu nehmen. Irgendwann hängt er ganz tief drin im Drogensumpf. Russel Brand ist jetzt ein richtiger Junkie. Gleichzeitig dreht er RE: Brand, eine längst vergessene Reality Show im Geiste von Tom Green. Schaut man sich die alten Folgen auf Youtube an, so sieht man einen mit sich selbst beschäftigten, egozentrischen Russel Brand. Der Dorgenkonsum hat ihn noch eigensinniger werden lassen. Er ist, gelinde gesagt, in dieser Lebensphase kein netter Mensch. RE: Brand sprengt sämtliche Konventionen, testet Grenzen aus, wagt sich vor, wo Fernsehen eigentlich nichts verloren hat. In einer Folge geht Brand in einen Londoner Schwulenclub und holt einem Besucher auf der Toilette vor laufenden Kameras einen runter. In einer anderen Folge quartiert er einen drogenabhängigen Penner bei sich ein. Dann haust er mal für eine Woche bei einer Familie, wo die Mutter tagsüber Freier bei sich empfängt. Russel Brand kennt in dieser Phase keine Grenzen mehr. Er ist "wreckless", der ultimative "Bad Boy" des underground Fernsehens in Großbritannien. Irgendwann wird es zu viel. Als er einen Tag nach 09/11 im Osama Bin Laden Kostüm bei seinem Arbeitgeber MTV aufkreuzt und an Kylie Minogue Heroin verticken will, fliegt er raus. Er landet in der Suchtklinik und wie durch ein Wunder wird er am Ende clean und ist es bis heute geblieben. Die Karierre fängt jetzt erst richtig an. Er moderiert 2009 die MTV Awards in New York und nennt George W. Bush vor laufenden Kameras einen Trottel, dem man in Großbritannien nicht mal eine Waffenlizenz geben würde. Auf der Veranstaltung lernt er Katy Perry persönlich kennen, erklärt öffentlich, sie noch am Abend abzuschleppen. Ein paar Wochen später sind beide auch offiziell ein Paar. Es existiert auf YouTube ein altes Radio Interview, das Brand 2008 für seine Show auf BBC 2 mit Katy Perry führte. Noam Gallagher (Oasis), ein guter Buddy von ihm ist ebenfalls dabei. Brand macht Perry so richtig an. Man kann hören wie es zwischen den beiden funkt. Da war Perry gerade mit ihrem ersten Song "I kissed a girl" bekannt geworden und hatte eigentlich einen Freund. Gallagher sagt irgendwann gegen Ende des Interviews wörtlich: "I give it two years and you're married", in zwei Jahren seid ihr unter der Haube. So kam es dann tatsächlich. Die beiden heirateten Ende 2010. Die Scheidung folgt 14 Monate später. Wer Russel Brand ein wenig kennt, wusste vorher schon, dass einer der dermaßen "on the edge" lebt, zu einer funktionierenden Beziehung gar nicht fähig ist. Russel Brand sieht die Welt als große Bühne und sich selbst als großen Star. Er geht ständig volles Risiko, um nicht vergessen zu werden. Lieber richtet er sich selbst zugrunde als unbedeutend zu sein. Er ist so etwas wie der letzte internationale Playboy!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Russell!, 11. Mai 2011
Geniales Buch, wobei gute Englischkenntnisse eine Voraussetzung sein sollten, da der britische Entertainer ein, wie ich finde durchaus anspruchsvolles Vokabular an den Tag legt. Wer mit der englischen Sprache also nicht auf Kriegsfuß steht und Fan des Schauspielers, Standup-comedien und Moderators ist sollte unbedingt zuschlagen!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A lot of references to current U.K. "history"/vocabulary, 24. November 2009
Rezension bezieht sich auf: My Booky Wook (Taschenbuch)
Lately I have come across the name Russel Brand everywhere - newspapers, Youtube, film reviews - and thought I'd find out more about him. I enjoy "british" humor and was in the mood for a light read. I bought a used copy of the book for 1,01 Euro plus postage. The language in the book was at times a little difficult to understand - I'm a native english speaker from New York! I'm not sure if the sentences he writes are just an endless salad of words, or REAL sentences that make sense, but it doesn't mean the book isn't worth a read! As I was reading about his "history"/addictions, I started wondering if he had ever been diagnosed with some psych problems, which he was - he has numerous addictions. Despite the fact he was doing everything to actually sabotage his ultimate goal of becoming famous - and almost killing himself - he seems to have a handle on it for the time being, thanks to the help of rehab treatment(s) (strong friends pushing him into it) and groups like NA/AA(?). If you are interested in his life pre-fame/development, the book is a fast read. I wish him all the best for the future.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hilarious, 23. März 2011
Rezension bezieht sich auf: My Booky Wook (Taschenbuch)
Habe mir nach dem Film "Get him to the Greek" (deutsch: "Männertrip"), den ich mit gemischten Gefühlen gesehen haben (Humor stellenweise sehr komisch, stellenweise eher befremdlich) das Buch gekauft und war bestens unterhalten.
Manchmal weiß man nicht, ob alles in dieser "Biographie" wirklich den Tatsachen entspricht, aber das ist mir relativ egal, mir ging es um den Lesespaß und den hatte ich.
Der Humor von Russell Brand ist nicht jedermanns Sache, ich selbst war von dem Buch bestens unterhalten (habe mir daraufhin die Podcasts der "Russell Brand Radio Show" angehört und stellenweise Tränen gelacht).
Trotz sehr guter Englischkenntnisse verstehe ich nicht jedes Wort, was daran liegt, dass viel Umgangssprache aber scheinbar auch Wort-Eigenschöpfungen verwendet werden. Das ist aber überhaupt kein Problem, macht aus meiner Sicht das Lesen eher lockerer als schwierig.
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4.0 von 5 Sternen Good choice!, 2. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Great book! Good for a laugh and very moving at the same time! I can only recommend! A good read!
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My Booky Wook
My Booky Wook von Russell Brand (Taschenbuch - 10. Juli 2008)
EUR 10,60
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