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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höchst einfühlsam und fesselnd
Ich war ja schon begeistert von "What I Loved". Siri Hustvedts neues Buch ist genauso brilliant und sie ist damit meiner Meinung nach endgültig aus dem Schatten von Paul Auster getreten.
Die Geschichte spielt in New York, aber es gibt auch einen Ausflug in die amerikanische Provinz und die Darstellung dieses Kontrastes ist sehr subtil. Das Buch ist psychologisch...
Veröffentlicht am 6. Februar 2009 von trapida

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kalt gelassen
Nachdem mich "What I loved" sehr begeistert hatte, waren meine Erwartungen an Siri Hustvedts neuen Roman recht hoch. Leider konnte er sie nicht wirklich erfüllen.
Die Geschichte eines geschiedenen, einsamen Mannes zwischen den Tagebuchaufzeichnungen seines verstorbenen Vaters, der Anziehung zu seiner alleinerziehenden Untermieterin, der Sorge um seine verwiwete...
Veröffentlicht am 15. Juli 2009 von Nele Holgersson


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höchst einfühlsam und fesselnd, 6. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Sorrows of an American (Taschenbuch)
Ich war ja schon begeistert von "What I Loved". Siri Hustvedts neues Buch ist genauso brilliant und sie ist damit meiner Meinung nach endgültig aus dem Schatten von Paul Auster getreten.
Die Geschichte spielt in New York, aber es gibt auch einen Ausflug in die amerikanische Provinz und die Darstellung dieses Kontrastes ist sehr subtil. Das Buch ist psychologisch sehr einfühlsam und realistisch, die Figuren interessant. Das Buch handelt von Beziehungen, von Einsamkeit, von Freundschaften und Enttäuschungen, eben den Komplexitäten des Lebens. Schönes Detail: Der Erzähler, ein Psychologe, setzt sich nach dem Tod seines Vaters mit dessen Leben und Tagebüchern auseinander, und die Tagebucheinträge basieren auf dem Tagebuch von Siri Hustvedts Vater. Es ist eins von diesen Büchern, von denen man am liebsten hätte, sie würden nicht zu Ende gehen. Sehr empfehlenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "We don't experience the world. We experience our expectations of the world" (131)., 11. Juli 2009
Von 
Michael Dienstbier "Privatrezensent ohne fina... (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Sorrows of an American (Taschenbuch)
"My sister called it the 'the years of secrets', but when I look back on it now, I've come to understand that it was a time not of what was there but of what wasn't" (1). Dieser einleitende Satz von Siri Hustvedts viertem Roman "The Sorrows of an American" umschreibt sehr zutreffend den Grundton, in dem der gesamte Roman gehalten ist: Trauer, Verlust, Einsamkeit und der Einfluss der Vergangenheit auf die Gegenwart eines Menschen sind die Themen, die im Zentrum des Buches stehen, so dass der ruhig-melancholische Schreibstil dem Inhalt des Romans voll und ganz entspricht.

Seit seine Frau ihn wegen eines anderen Mannes verlassen hat, leidet der Psychologe Erik Davidsen unter Depressionen, hat kaum noch soziale Kontakte und verbringt die meiste Zeit in seiner New Yorker Wohnung. Auch seine Schwester Inga lebt alleine, seit ihr Mann gestorben ist. Nach dem Tod ihres Vaters Lars Davidsen, entdecken sie in seinen Unterlagen einen kurzen Brief, der auf ein düsteres Geheimnis in seiner Vergangenheit hinweist. Erik und Inga beginnen nachzuforschen und ihre Recherchen führen sie unter anderem in die norwegische Heimat ihres Vaters. Beim Versuch, die Vergangenheit des Vaters zu rekonstruieren, dreht sich vieles um die Frage, welchen Einfluss die Vergangenheit auf das Leben und Denken eines Menschen in der Gegenwart besitzt, was Erik, den Ich-Erzähler, dazu zwingt, sich mit seinem eigenen Leben auseinander zu setzen.

Die Stärke des Romans liegt nicht so sehr im Plot als vielmehr in den zahlreichen Passagen, in denen der Erzähler oder die Charaktere über ihre Einsamkeit oder die Konstruktion der menschlichen Wirklichkeit sinnieren: "We don't experience the world. We experience our expectations of the world" (131) bringt es Inga in einem ihrer Gespräche mit Erik auf den Punkt. Solche ruhigen und philosophische angehauchten Stellen sind nicht jedermanns Sache, doch machen gerade sie die Klasse dieses Romans aus. Als Vertreterin der Postmoderne lässt Hustvedt ihrer Charaktere auch über das Verhältnis zwischen Sprache und Realität philosophieren: "That is the strangeness of language: it crosses the boundaries of the body, is at once inside and outside, and it sometimes happens that we don't notice the threshold has been crossed" (16f.). Wem so etwas gefällt, dem ist dieser Roman nur zu empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Strangely Detached, 2. September 2011
Rezension bezieht sich auf: The Sorrows of an American (Taschenbuch)
Like everything from Siri Hustvedt so far, it was a quick and enjoyable read. However, this one was a little more difficult because Eric, the 1st person narrator and central character, did not really come to life for me. Somehow he was not fully credible as a person, he was more like an actor whose job it is to bring the author's messages across, the main one being: There is a lot of pain and loneliness everywhere you turn. Maybe Hustvedt wanted Erik to be so remote - he is a clinically depressed psychiatrist after all, and has been left by his wife, they have no children. Maybe this is why she chose to tell this story through the eyes of a man - to help her stay more detached. Recommemded if you want to read about people who are (very likely) more miserable than yourself.
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5.0 von 5 Sternen Amazing, 17. Februar 2013
Von 
Mr. S. Vogel "Seba" (Frankfurt, Europe.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Sorrows of an American (Taschenbuch)
This is certainly one of the best books I've read in a long time. Even better than the book of Paul Auster.
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4.0 von 5 Sternen A page-turning story about the fascination with the past, 25. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Sorrows of an American (Taschenbuch)
Having read and loved "What I loved", I started this book of Hustvedt with high expectations, which could be delivered for the most part. About "The Sorrows of an American" I loved the multi-layered story with its diverse, also multi-layered, characters, as well as I enjoyed Hustvedts intelligent, yet not overburdening style of writing. However, I sometimes got the feeling that she should have gotten deeper into her characters's feelings or could have developed one of their relationships a little bit further. Besides that, I highly appreciate and recommend this talented author and look forward to further works.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kalt gelassen, 15. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: The Sorrows of an American (Taschenbuch)
Nachdem mich "What I loved" sehr begeistert hatte, waren meine Erwartungen an Siri Hustvedts neuen Roman recht hoch. Leider konnte er sie nicht wirklich erfüllen.
Die Geschichte eines geschiedenen, einsamen Mannes zwischen den Tagebuchaufzeichnungen seines verstorbenen Vaters, der Anziehung zu seiner alleinerziehenden Untermieterin, der Sorge um seine verwiwete Schwester und der Konfrontation mit den Problemen seiner Patienten (er ist Psychotherapeut) hätte ein bewegendes Buch werden können. Leider jedoch überfrachtet Hustvedt den Text intellektuell, was dazu führt, dass einen die Lektüre recht kalt lässt, und das Schicksal des Protagonisten und seines Umfeldes einen nicht wirklich zu berühren vermag. So ist mir von dem Buch im Nachhinein leider nicht viel geblieben.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Essay in Romanform, 17. März 2009
Rezension bezieht sich auf: The Sorrows of an American (Taschenbuch)
"The sorrows of an American" ist eigentlich gar kein Roman, denn die Erzählung scheint rund um die Ideen der Autorin herum geschrieben. Es geht hier weniger um realistisch erfahrbare Charaktere als um das Verbrämen von Hustvedts Ideen durch eine Erzählung. Dadurch wirkt die Erzählung selbst unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Die Entscheidung, aus der Sicht eines Mannes zu schreiben, wirkt wie eine bewusste Distanzierung der Autorin von sich selbst, aber da die Figur eben kein echter, "lebendiger" Charakter ist, sondern nur als Träger von Ideen fungiert, wirkt das alles wie auf Sand gebaut.
Das Buch ist dabei gar nicht mal uninteressant! Was Hustvedt über Schuld und familiäre Verstrickungen zu sagen hat, ist spannend, aber ich hätte es lieber in einem Essay gelesen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderbar verwoben, 18. September 2009
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Rezension bezieht sich auf: The Sorrows of an American (Taschenbuch)
Wie schon in "Was ich liebte" gibt es auch hier überraschenderweise einen männlichen Ich-Erzähler. Stärker als in den anderen Romanen von Siri Hustvedt spielt hier ihre norwegische Herkunft eine Rolle. Es geht um diese Abstammung, es geht um eine Geschwisterbeziehung, es geht um Einsamkeit, es geht um Identitätsfindung, es geht um Psychotherapie, es geht um Bessenheit und all das ist so untrennbar miteinander verwoben, dass alles alles andere bedingt und begründet und damit so undurchdringlich und unerklärlich wird, wie das Leben wohl ist.
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The Sorrows of an American
The Sorrows of an American von Siri Hustvedt (Taschenbuch - 5. Februar 2009)
EUR 7,70
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