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am 13. Januar 2010
Die neunjährige Trisha verläuft sich während der Wanderung auf dem Appalachian Trail im Wald, als sie ein stilles Örtchen hinter den Bäumen sucht weit weg vom ständigen Gezanke zwischen Mutter und Bruder. Als den beiden ihr Verschwinden auffällt, hat sich Trisha schon restlos verirrt. Auf sich allein gestellt, ist Trisha verzweifelt, aber sie findet zu einer Stärke, die es ihr ermöglicht, sinnvolle Entscheidungen zu treffen, wie etwa einem Flusslauf zu folgen. Dennoch ist ihre Odyssee durch die Wälder hart, entbehrungsreich und gefährlich, und zu ihrer Einsamkeit und Verzweiflung kommen noch Hunger, Kälte und Erschöpfung hinzu. In ihrer Not findet sie Trost bei ihrem Idol, dem Baseballspieler Tom Gordon, dessen Spiele sie auf ihrem tragbaren Radio mithören kann...

Trishas Odyssee ist mitreißend und ergreifend; Stephen King verzichtet hier auf übernatürliche Elemente, sondern erzählt das, was er am besten kann, nämlich die Nöte des wahren Lebens, und so macht er diese Novelle zum Meisterwerk. Trishas Mühsal kommt jede Minute glaubhaft in seiner Dramatik rüber, und die kurzen Schwenks, oft nur in ein oder zwei Sätzen, zu ihren Eltern oder der Suchaktion pointieren Trishas Gewaltmarsch gekonnt.

Fazit: Mitreißend, beeindruckend und kraftvoll. 5 Sterne.

PS: Anne Heche erweckt im englischsprachigen Hörbuch Trishas Irrweg durch die gefährlichen Wälder brillant zum Leben. Sehr zu empfehlen!
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am 28. Oktober 2005
The main reason I like to read Stephen King is his strong, live narrative style, and not so much because I'm a fan of dark and horror stories, although when you read his writings you wouldn't be able to avoid them. And so far I haven't been able to follow his more complicated series, Dark Towers, because they require certain level of fantasies which I don't seem to possess, but I've read Green Mile, IT, and some other shorter pieces.
If you are more or less a reader like me, then you will find this one just fine. An exciting reading with enough dose of eerieness and curiosity to know what happens to the girl who loves Tom Gordon - that much we've known, at least, and who somehow gets lost for days in a forest near the formidable Appalachian Trail, just because she wants to pee (and not even badly).
If you're an avid reader of Stephen King, this is probably quite a light reading for you. It also might be interesting for those who loves baseball, as there are many mentioning of baseball connections during the story.
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am 8. Mai 2016
Jeder hatte vermutlich, auf Waldspaziergängen oder Wanderungen als Kind, diese Fantasien, die einem wohlige Schauer über den Rücken laufen ließen, während man, hundert oder zweihundert Meter von den Erwachsenen entfernt, ein bisschen durchs Unterholz schlenderte: was, wenn man sich jetzt verlaufen würde? Oder verstecken, und man wird nicht gefunden? Und muss die Nacht allein im dunklen Wald verbringen? Immer war da ja die Gewissheit, dass man in ein paar Schritten wieder Blickkontakt mit den Erwachsenen haben würde und jederzeit wieder aufschließen konnte.
Aber was, wenn man sich tatsächlich verirrt, und zwar in einem auf hunderte von Quadratkilometern völlig uneinsehbaren Terrain, in dem regelmäßig auch ganz erfahrene Hiker verschwinden?
Die Protagonistin dieses ersten Romans, den ich von Stephen King überhaupt gelesen habe, heißt Trisha, ist neun Jahre alt, hat eine geschiedene Mutter und einen nervigen älteren Bruder, eine beste Freudin und schwärmt für den Red-Sox-Star Tom Gordon.
Ihre Odyssee beginnt als harmloser Ausflug auf einem kurzen, ausgeschilderten, ebenen Abschnitt des Appalachian Trails. Weil sich Mutter und Bruder ununterbrochen streiten, zottelt Trisha in einigem Abstand hinterher und ist sich ziemlich sicher, dass sie für den Rest des Trips nicht beachtet werden wird. Als sie sich an einer Weggabelung vom Hauptweg auf den Nebenweg absetzt, um dort mal kurz im Unterholz zu verschwinden, fällt das auch niemandem auf. Trisha geht auf ihrem nunmehr einsamen Pfad gar nicht besonders weit, sie kann andere Wanderer hören und glaubt sich in kurzer Entfernung zum Hauptweg. Um auf den zurückzukehren, nimmt sie dann die Abkürzung quer durch das Unterholz. Und das ist der erste von einer ganzen Serie fataler Fehler.
Als sie merkt, dass sie offenbar in die verkehrte Richtung gelaufen ist, ist es schon zu spät. Das Mädchen, das noch vor einer halben Stunde angeödet auf dem Parkplatz gestanden hat, irrt nun hilflos durch die Wldnis, in der schon längst kein einziger Pfad mehr ausgeschildert ist, ausgerüstet nur mit dem Proviant, den man eben für kleine Ausfüge mitnimmt, ein Sandwich, ein paar Süßigkeiten, eine Flasche Limo, ohne Kompass, ohne Karte, ohne jede Orientierung und vor allem ohne Handy. Es muss hier erwähnt werden, dass der Roman aus der Vor-Handy-Ära stammt - sonst wäre vermutlich Trishas Odyssee nach einer weiteren halben Stunde beendet gewesen. Trisha hat nur ihren Walkman und die abendlichen Live-Übetragungen der Red-Sox-Spiele mit ihrem Idol Tom Gordon als Verbindung zur Welt außerhalb der Wildnis, in die sie tiefer und tiefer hineingerät.
Stephen Kings Roman kommt völlig ohne plakative Schockeffekte aus. Für mich hat sich das Horrorelement gerade daraus ergeben, dass ebenso eindrücklich wie glaubhaft beschrieben wird, wie schnell Trisha aus einer trivialen Situation heraus in eine Lage gerät, in der sie allein ihren Instinkten trauen kann. Und ihre Instinkte sind nicht besonders gut: nahezu jede Entscheidung, die das Mädchen trifft, um auf den Weg zurückzufinden, oder sich zumindst nicht noch weiter davon zu entfernen, ist die genau verkehrte, und ihre Situation wird mehr und mehr aussichtslos.
Es gibt zwar keine Horrorszenen, aber ein unbehagliches Gruseln empfindet man aus Leser dennoch, denn Trisha sieht und hört Dinge, die entweder tatsächlich da sind (wird sie verfolgt von etwas, das sie wirklich angreifen könnte?), oder ihren Halluzinationen entstammen. Ebensowenig wie Trisha ist der Leser in der Lage, das eine vom anderen zu trennen, denn der Autor erzählt fast ausschießlich aus Trisha Perspektive.
Selten habe ich so mit einer Romanfigur mitgefiebert und mitgelitten wie mit dieser Trisha McFarland. Absolute Lese-Empfehlung für alle, die sich dann doch nie im Wald verirrt haben. Oder alle, die einfach nur ein wirklich spannendes Buch lesen möchten. Oder die nicht glauben, dass man ein Buch mit nur einer einzigen Person, ohne Dialoge und ohne wilde action überhaupt spannend schreiben kann.
Obwohl eine tatsächliche Baseball-Legende schon im Titel auftaucht und Stephen King aus Trishas - und seiner - Baseballbegeisterung kein Geheimnis macht, muss man übrigens absolut nichts von Baseball verstehen müssen, um dieses Buch zu genießen.
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am 2. Juli 2000
This is the chilling,gripping,wonderfully told story of Trisha McFarland.
Trisha is nine years old,but big for her age. While on a hike with her mother and brother,who are having,one,long,continuous argument,Trisha decides she needs a break. When nature calls,she steps off the path and this is where the chilling fun and games begin.
Realizing she is lost,off she sets to find her way back to her family. After a disasterous occurence,she gets some good news when she makes the discovery that her walkman is in perfect shape. She listens in on the Boston Red Sox game and finds her lifeline,in the shape of her favorite releif pitcher,Tom Gordan,whom she also has a teeny crush on.
We follow Trisha through her journey back to civilation. Along the way,she makes some disturbing and heart-stopping discoveries. Someone or something is trailing her,ready to pounce at any moment.
Hurt and sick,Trisha draws on an inner strength to not live,but survive. All the while,Tom is there,encouraging and guiding her,until her ultimate showdown,with what she has come to know as,The God of the Lost.
Short enough to be read in one sitting and compelling enough,as well,The Girl Who Loved Tom Gordan will keep you glued to your seat and your eyes fastened to the page.
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am 26. Juni 2000
This is another one of King's books that is a departure from the horror/supernatural vein that he usually writes in, however, in my opinion this does not at all detract from the suspense and excitement one feels while reading it. It follows the story of a nine year old girl who gets separated from her Mother and brother while hiking in maine. King does an excellent job of getting inside the head of a very young girl, thus proving again how good his imagination is. The reader is with her every step of the way as she tries to determine with her limited knowledge, what she should do and where she should go to find her way back to civilization. Only once or twice did I question that a real nine year old would think of some of the things that she did. Early into the book the reader knows the girl is being stalked by something or someone, and seeing how this is a King novel it could go either way. Eventually the title charater realizes that she is being watched and followed, and that is when the fear of being lost becomes secondary to the greater fear of being caught.This is a fairly short book for King but a very satisfying one which I enjoyed.
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am 19. August 2005
Nine-year-old Trisha McFarland gets lost in the woods near the Appalachian Trail in New Hampshire in early June 1998. The following days become a time of survival for the girl. Her connection to the outside world is the radio of her Walkman. She listens to baseball games, relishing to be near her idol that way -- Tom Gordon, a pitcher for the Boston Red Sox team. Her fear grows stronger with every passing day, making Trisha imaging things. Or is the evil God of the Lost really out there lurking in the woods?

Trisha's try to find a way out of the woods turns more and more into a nightmare. Stephen King succeeds in making the reader walk next to the girl, feeling her augmenting fear and loss of hold on reality. The only thing I couldn't relate to were the baseball passages, but as I am from Germany, that's more of a cultural thing so to speak. All in all, "The Girl Who Loved Tom Gordon" is a quick and mildly terrifying read which leaves you pondering what you would do if you were lost in the woods.
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am 15. Juni 2000
Only Stephen King could write a story about a little girl getting lost in a national park and make it both believable and chilling.
Trisha Mcfarland goes on a hike with her mother and obnoxious big brother. On the way she gets off the path to take a pee. While attempting to find the path again she gets thoroughly lost.
Instead of sitting and waiting for help to come, 9 year old Trisha decides to keep walking, knowing that she will find help eventually.
As Trisha becomes more and more exhausted and discouraged, she counts on her walkman to bring her Red Sox games and her favorite player, pitcher Tom Gordon. These games and especially Tom Gordon give her the strength and courage to keep going.
Trisha can feel something following her. She can't quite see it, but she knows it is there, haunting her. What is following Trisha? What does it want?
Take a walk in the woods with Stephen King and the woods will never be the same
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am 24. Juni 2000
I liked this book because it's different from most other Stephen King books, as there's only one person in it (ok, there are others, but they aren't really in the story). It's particularly interesting as the main character is a little girl who is lost in the woods and left alone with only her imagination, which both helps her (in the form of Tom Gordon) and tortures her (in the form of the voice in her head which makes her think she's being followed by a monster). I think it's very realistic to see what one's mind can come up with in a situation like that, when you're all by yourself and struggling to survive. How your perception of what's real and what's not can change. I have to agree with some of the other reviewers, though, that the end is not one of King's best. But what else should there have been? Tom Gordon coming to see Trisha in hospital? (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 14. November 2011
The Girl Who Loved Tom Gordon by Stephen King... I had been looking for this book-on-tape for a while until I finally found it on Amazon and it was a terrific ride!

Brilliantly read by Anne Heche and so very gripping that I soon gave up on listening to her while lying in bed, trying to go to sleep... Too dark:)

A great book, unabridged and delivered by the one and only master of horror writing. Even better, this book-on-tape is so well read that buying the 'real paperback'is not necessary -- even for a 'traditional' bookworm such as myself!

Enjoy!
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am 28. Juli 2000
I am a huge Stephen King fan and have read as many of his books as I can get my hands on. This story was one I couldn't put down , it's the only one I have read from begining to end without putting it down. I couldn't wait to see if this little girl would overcome the odds facing her on her "journey" through the forest. It's not quite a horror book, but as many true fans would know of Stephen King's books it doesn't have to involve supernatural things to be great.
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