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Kundenrezensionen

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am 12. Oktober 2005
Im Buch "Java Puzzlers" stellen Joshua Bloch und Neal Gafter 95 Hirnverzwirner (brain-twister) vor. Diese Java-Rätsel haben die Autoren bereits in diversen Vorträgen präsentiert (z.B. auf der JavaOne), und nun sind sie in diesem Buch zusammengefasst.
In den meisten Rätseln ist ein Java-Programm gegeben und es wird gefragt, was als Resultat ausgegeben wird. Das offensichtliche Resultat ist dabei kaum das richtige, und der Leser ist gefordert herauszufinden, welches Java-Feature einem da einen Streich spielt. Leider sind die Hinweise, in welche Richtung man denken muss sehr versteckt.
Das Buch ist optimal gesetzt, d.h. um die Antwort zu lesen muss man jeweils die Seite umblättern. Wenn man einmal mit Lesen angefangen hat, dann wird man das Buch so schnell nicht wieder weglegen: Suchtpotential!
Fazit: Auch wenn ich viele Rätsel schon kannte, so habe ich mich doch köstlich amüsiert und einiges dazugelernt. Ich hoffe dass es dereinst einen Folgeband mit weiteren Puzzles geben wird.
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am 7. Januar 2011
Auf dem Cover steht "Traps, pitfalls and corner cases", wobei der Schwerpunkt ganz klar auf den Corner-Cases liegt. Eigentlich müßte das Buch "Java Corner Cases" heißen, denn fast alle Puzzles konzentrieren sich auf die Grenzfälle von Java, die meistens nur dann zum Tragen kommen, wenn man sich in seinem Programm dermaßen verkünstelt hat, so daß eine Konstellation eintritt, für die eine von Javas Ausnahmeregeln aus den tiefsten Tiefen der Java-Spezifikation gilt, mit der man im Normalfall eher selten in Berührung kommt. Diese Eckbereiche auszuloten und als Code-Snippets darzustellen ist aus Autorensicht eine beachtliche Leistung, denn dazu muß man schon ein absoluter Experte sein, was bei den beiden Autoren auch definitiv der Fall ist.
Einige dieser Grenzfälle kannte ich bereits aus der Zeit, als ich mich auf den SCJP 1.4 vorbereitet hatte. Damals habe ich mich tagelang damit herumgeschlagen, um die Regeln zu lernen, welche auf die primitiven Datentypen byte, short, float und char sowie auf Bit-Operatoren zutreffen. Spaß hat das überhaupt keinen gemacht, und ich bin dabei mehr als einmal ins Schleudern gekommen, weshalb ich mich nach Abschluß des SCJP 1.4 dafür entschieden habe, diese Artefakte nicht in meinen Programmen zu benützen. Stattdessen verwende ich ausschließlich int, double, String und manchmal auch long, und bin damit auch all die Jahre gut gefahren. Warum soll ich mich mit den Elementen einer Programmiersprache herumärgern, die ein Minenfeld darstellen, und die ich im Grunde genommen gar nicht brauche? Sun hatte damals selbst ein Einsehen und hat deshalb die Objectives für den SCJP 5 + 6 angepaßt, indem die Bit-Operatoren und diverse, ausgefallene Sonderregeln, die fürs Casting von byte, short und float notwendig waren, rausgefallen sind (zumindestens kann ich mich nicht daran erinnern, damit konfrontiert worden zu sein).
Wie dem auch sei, mit den Java-Puzzlers hatte ich ein freudiges Wiedersehen mit diesen alten Bekannten, die mir damals schon schlaflose Nächte vor der Prüfung bereitet hatten. Natürlich sind das nicht die einzigen Schweinereien, die Joshua Bloch und Neil Gafter aus dem Hut zaubern, denn mit Java kann man noch viel mehr schräge Sachen programmieren, die man manchmal lieber nicht alle erfahren hätte. Liest man dieses Buch, entsteht leicht der Eindruck, als ob es ein unglaublich schwieriges Unterfangen sei, mit Java überhaupt irgendwas ans Laufen zu kriegen. Dem ist aber keineswegs so, denn wenn man seine Programme möglichst einfach aufbaut, wird man mit den meisten der Java-Puzzlers nicht konfrontiert werden. Trotzdem ist es für einen langjährigen Java-Entwickler höchst interessant, in die Corner-Cases seiner Lieblingssprache einzutauchen. Einfach ist das aber nicht, denn die Code-Beispiele sind mitunter schwer zu verstehen, und schnell mal in einem Rutsch durchlesen geht hier auf keinen Fall.
Einige der Puzzles empfand ich als lehrreich, manch andere wiederum als eher nutzlos und überkonstruiert. Am meisten lernt man aus den Resümees, die die Autoren aus jedem Puzzle ziehen, und dabei wird immer wieder betont, daß man auf diese Art und Weise AUF GAR KEINEN FALL programmieren sollte. Das Buch enthält sozusagen ein Sammelsurium an Java-Anti-Patterns. Für meine tägliche Praxis habe ich leider nicht ganz soviel Brauchbares erfahren wie erhofft, da ich die meisten hier beschriebenen Praktiken von vorneherein zu vermeiden versuche. Schließlich muß ich meine Software auch Jahre später noch warten und erweitern können, und für Wartungsarbeiten steht einem Entwickler in der Regel immer zu wenig Zeit zur Verfügung. Allein aus diesem Grund habe ich es mir schon seit einigen Jahren angewöhnt, meine Programme möglichst einfach zu schreiben, ohne mich in syntaktischen Spielereien zu verlieren. Die Autoren raten nicht umsonst: Strive for clarity!
Lesenswert ist das Buch aber auf jeden Fall (so wie alle Werke von Joshua Bloch), denn man weiß nach der Lektüre, was man beim Programmieren in Java vermeiden sollte, und daß die ausgefallenste Lösung in den seltensten Fällen die beste Vorgehensweise ist.
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am 29. Juli 2009
Eigentlich hatte ich mir unter dem Buch Java Puzzlers etwas ganz anderes vorgestellt - zumindest wenn man die anderen Bücher von Joshua Bloch kennt. Java Puzzlers ist kein klassisches Lehrbuch das Schritt für Schritt auf ein Themengebiet eingeht. Es ist vielmehr eine Art "Rätselheft" für den erfahrenen Java Entwickler der auch Low-Level Problemen nicht aus dem Weg geht.

Die einzelnen Kapitel adressieren jeweils ein spezielles Themengebiet der Sprache, wie z.B. Arbeiten mit Chars, Exceptions etc. Innerhalb der Kapitel wird der Leser mit, oft augenscheinlich trivialen, Code schnippseln und einer entsprechenden Frage dazu konfrontiert. Wie man schon vermuten kann, so ist die offensichtlichste Antwort in den meisten Fällen nicht korrekt. Nach einer kurzen Darstellung der korrekten Lösung, werden die Gründe für das meist unerwartete Verhalten ausführlich erklärt. (So manch ein "Java Spezialist" könnte an einigen Stellen des Buches ein schlechtes Gewissen bekommen ....)

Durch die Aufteilung des Buches in kleine Code basierte Rätsel eignet es sich hervorragend als kurzweilige Literatur in der Mittagspause oder einfach nur um zwischendurch den Kopf frei zu bekommen.
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am 20. März 2010
Das Buch ist eigentlich ganz lustig uns sollte wohl so verstanden werden. Wer seinen Programmierstil verbessern will sollte besser zu Effective Java greifen, wer hingegen gerne Rätselt sollte zu diesem Buch greifen.
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am 4. November 2005
Effective Java ist sicherlich ein Buch, das jeder Java Entwickler mal durchgeblättert haben sollte. Lauter tolle Tipps und Tricks.
Dagegen handelt es sich bei den Puzzlers um eine Reihe von Tests zu sehr speziellen und (meist) ungewöhnlichen Java Funktionen. Beantworten kann der normale Entwickler die meisten nicht, aber das wäre ja nicht schlimm, wenn sie wenigstens nützlich wären.
Mit wenigen Ausnahmen wirken die Beispiele doch sehr an den Haaren herbeigezogen.
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