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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Sensation!
Das Genre Zombie-Fiction hat ja in den letzten 5 Jahren ein riesiges Comeback erlebt.

Manche Sachen waren großartig (z.B. David Moody mit Autumn, Spiele wie Last Night On Earth oder natürlich All Flesh Must Be Eaten), aber wie es bei viele gute Ideen ist wurde der Markt auch mit arg mittelmäßiger Dutzendware überschwemmt.
Der...
Veröffentlicht am 11. März 2009 von Parsec

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen World War Z
Ich fand das Buch nicht schlecht - aber es fehlt die dauerhafte Spannung, das Mitfiebern mit Charakteren, der Einbezug in das Geschehen. Zudem fand ich die vielen militärischen Beschreibungen etwas übertrieben (mir wären mehr Erfahrungen aus dem menschlichen Umfeld wichtiger gewesen) - dies mag jedoch auf Geschlechterdifferenzen zurückzuführen...
Veröffentlicht am 23. Februar 2013 von Grisella Huhn


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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Sensation!, 11. März 2009
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Genre Zombie-Fiction hat ja in den letzten 5 Jahren ein riesiges Comeback erlebt.

Manche Sachen waren großartig (z.B. David Moody mit Autumn, Spiele wie Last Night On Earth oder natürlich All Flesh Must Be Eaten), aber wie es bei viele gute Ideen ist wurde der Markt auch mit arg mittelmäßiger Dutzendware überschwemmt.
Der klassische Zombie-Apokalypse-Survival-Horror wirkt beim 180sten Aufguss eben auch ein wenig sehr vorhersehbar, daher muss ich sagen dass ich mich zwar über das Comeback unser aller Lieblingsuntoter gefreut habe, mitunter aber etwas genervt über das wurde, was an Zeug herauskam.
Ähnlich wie bei den Vampiren in den 90ern wurden die gleichen Klischees immer und immer wieder neu aufgekocht, was mache Romane und Filme einfach fürchterlich öde machte - zumal Zombies ja auch nicht für totale Originalität stehen.

Wie dem auch sei - einer der ersten bei dieser Welle des Zombie-Comebacks war ja Max Brooks mit seiner Zombie-Survival-Guide... einem bierernst geschriebenen und schrägen Führer für den Kampf gegen die Untoten. Das Buch zeichnete sich durch eine bemerkenswerte Glaubhaftigkeit aus, Brooks nimmt sich des Themas sehr ernst und gründlich an.
Im gleichen Stil geht es mit WORLD WAR Z weiter. Einige Jahre nach der globalen Zombie-Apokalypse, die die Menschheit nur knapp überlebte, berichten die Veteranen aus ihrer Sicht von diesem Krieg. Das Buch besteht aus einigen Dutzend chronologisch geordneten Interviews und Berichten vom Kampf gegen die Zombies.
Auch hier gilt: Brooks nähert sich seinem Thema authentisch und ohne jeden Klamauk, sondern schreibt durchaus ernste Interviews, das Buch liest sich direkt realistisch.

Brooks nimmt sich vor dem Hintergrund des Krieges gegen die Zombies zahlreiche Themen vor: so lässt er seine aus allen ethnischen Hintergründen stammende Protagonisten lange über moralische Themen debattieren, wirtschaftliche Abhandlungen halten und geht allgemein sehr auf die Psychologie des Krieges und des Überlebens ein. Jedes Interview ist dabei vielschichtig und nimmt sich einen neuen Aspekt vor - und bemerkenswert, wie subtil Brooks den Schreibstil variieren kann.

Letztlich schildert WORLD WAR Z nicht den "normalen" Zombie-Suvival-Horror (sprich: eine Handvoll Überlebende gegen die wandelnden Toten, mit schwindenden Resourcen und internen Streitigkeiten), sondern macht die Zombie-Apokalypse GLOBAL.

Ich selbst halte WORLD WAR Z für eines DER definitiven Highlights dieses Zombie-Comebacks.
Genauso wie die ebenfalls sensationell gute Audiobook-Version (mit einem echten Staraufgebot, u.a. Henry Rollins, Mark Hamill und John Tutturo) ist WORLD WAR Z einfach ein intelligent gemachtes Vergnügen, bei dem sowohl Fans der Zombie-Apokalypse wie auch allgemein an Phantastik Interessierte auf ihre Kosten kommen werden. Selten wurde in der SF der Beinahe-Weltuntergang authentischer und detaillierter geschildert - und die zahlreichen Abhandlungen zu anderen Themen (z.B. wie Kriege ökonomisch und nicht militärisch gewonnen werden, welche Auswirkungen permanenter Kampf hat etc.) sind inspirierend geschrieben und einfach interessant präsentiert.

Alles in allem ein grandioses Buch - für alle Fans einschlägiger Bücher eine unbedingte Kaufempfehlung!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Would give it 6 stars if I could, 10. November 2006
I believe it, all of it. Somehow I fell asleep and missed all the events described in this book. That is how real this feels.

Max Brooks (in this book) doesn't write about horror and blood and guts, this is a history book. People relate how they experienced wartime. There are precious little actual zombies about, even the word itself is seldom used, since it is deemed inaccurate.

Like any good history book it has clearly divided thematic chapters like "Warnings" and "Blame". The conclusion is very satisfactorily executed with an outlook into the future.

The different, international what-if-situations are very believeably and intelligently spun out from the political and cultural situation today.

If some of the so called journalists nowadays would employ half as much drive for serious fact finding and well balanced representation that this quasi history does, reading the papers or watching the news would be a joy instead of a chore.

Audio book format:

5 CDs, each with about 17 tracks, each essay consisting of several tracks makes for hasslefree listening. There are no audio FX, except for an appropiately creepy sounding "jingle" in between chapters.

The voices are well known: Jürgen Prochnow, Mark Hamill and John Turturro to name but a few. The accents are a joy to listen to.

Kudos especially to Mark Hamill who plays a US-Marine very well and with gusto.

The only qualm I have with this is that it leaves me ravenous for more. I want to know how the Palestine/Israel question was solved. What happened to all those who hoped to escape to the North, because the living dead would freeze only to face starvation and freezing themselves? How did those countries fare that didn't subscribe to the solution proposed at the Honolulu Conference?

Maybe Mr Brooks can be compelled to write more. I sure hope he does.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zombies überall .. und was dann ?, 31. Mai 2007
Kein Wunder, daß sich gerade Brad Pitt sich die Rechte für die Verfilmung dieses Buches gleich wenige Wochen nach der Veröffentlichung gesichert hat. Und ich denke an den "Fight Club"-Brad Pitt.

Was hier beschrieben wird, deklassiert sämtliche Zombie-Filme. Max Brooks legt dem Zombie-Niveau nicht nur eine Schippe drauf: Er setzt dem Szenario ein ganzes Stockwerk drauf!

Mir wurde schwindelig.

Was passierte nachdem alle Mitmenschen zu Untoten wurden ? Max Brook erzählt es in diesem Buch haarklein. Aus jedem Blickwinkel.

Was passierte in Hamburg? Was passierte in Paris? Sibirien? Was passierte in Los Angeles ? Und was geschah 5 Jahre später?

Die Weltwirtschaft zerfiel. Ausgerechnet Süd-Afrika, Kuba und Israel profitierten von "Zack" (Der Name "Zombie" wird im Buch kaum noch verwendet, aus Gründen, die er innerhalb des Buches erläutert).

Ein großartiges Buch! Das Englisch ist recht leicht - man benötigt das Wörterbuch nicht oft. Max Brooks benutzt einen kargen Grundwortschatz - ausreichend für Abiturienten.

Fazit: Wenn das Buch nicht irgendjemand mal schnell ins Deutsche übersetzt, dann ...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selten so etwas unwirklich wirkliches gelesen, 6. Juni 2011
Die Geschichte ist schlicht und ergreifend anbetungswürdig. Die Art und Weise, wie der Autor es versteht, ein der Phantasie entsprungenes Thema (Zombies) auf eine höchst realistische Art umzusetzen begeistert mich immer wieder. Nachdem ich mehrfach Stundenlang gelesen habe, erwartete ich oft in der gerade laufenden Tagesschau Neuigkeiten zum Fortschritt des Wiederaufbaus nach den Z-Wars zu sehen. Es fühlte sich absolut selbstverständlich an, so sehr wurde ich in die Geschichte hineingesogen. Zumal es der Autor versteht, "The Living Dead" als Vehikel für eine Analyse der heutigen Welt, vorallem natürlich der amerikanischen zu nutzen; inkl. der einen oder anderen - berechtigten - Gesellschaftskritik.

Sehr, sehr empfehlenswert, auch wenn man mit der Zombie-Thematik nichts anfangen kann!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen World War Z, 23. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: World War Z: An Oral History of the Zombie War (Taschenbuch)
Ich fand das Buch nicht schlecht - aber es fehlt die dauerhafte Spannung, das Mitfiebern mit Charakteren, der Einbezug in das Geschehen. Zudem fand ich die vielen militärischen Beschreibungen etwas übertrieben (mir wären mehr Erfahrungen aus dem menschlichen Umfeld wichtiger gewesen) - dies mag jedoch auf Geschlechterdifferenzen zurückzuführen sein.
Geeignet mag es z.B. für Menschen sein, die gern Horror/Zombie-Bücher mögen und denen ein zusammenhängende Story um einen Protagonisten nicht so wichtig ist und die es mögen, wenn alle Kapitel inhaltlich voneinander getrennt sind (auch wenn kleine Anspielungen zwischenzeitlich da sind, die eine Verbindung aufbauen)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht hervorragend, 9. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: World War Z: An Oral History of the Zombie War (Taschenbuch)
"World War Z", vor 7 Jahren veröffentlicht, wird demnächst wieder in aller Munde sein, wenn die Verfilmung mit Brad Pitt in die Kinos kommt. Der Film scheint aber nicht allzu viel mit dem Buch zu tun haben, abgesehen vom Grundthema einer weltweiten Seuche, die Menschen zu Zombies werden lässt. Brad Pitt spielt einen UN-Angestellten, der helfen soll, die Seuche zu stoppen. Der Film spielt also während der Seuche. Das Buch hingegen ist eine Sammlung von fiktiven Interviews, die ein nicht namentlich genannter Mitarbeiter der United Nations Postwar Commission mit Überlebenden führt, Jahre nach dem Ende des globalen Krieges gegen die Untoten. Zwar sind noch lange nicht alle Zombies ausgemerzt, aber immerhin ist auf der Welt wieder etwas Normalität eingekehrt.

Die meisten der Interviewten kommen nur einmal für einige Seiten zu Wort. In Rückblenden erzählen sie von ihren Erlebnissen während des Ausbruchs der Seuche, während der anschließenden "Great Panic" oder während des zähen Kampfes gegen die immer weiter anschwellenden Zombie-Horden. Sie sind Zivilisten, Soldaten oder Regierungsoffizielle, Amerikaner, Chinesen oder Russen. Aus diesen Einzelschicksalen muss der Leser sich die Chronik des "World War Z" selbst zusammenbauen.

Die Geschichten der Überlebenden sind fast alle spannend und unterscheiden sich ausreichend voneinander, um nicht langweilig zu werden. Max Brooks' Einfallsreichtum ist beeindruckend, ebenso sein Hintergrundwissen über eine Vielzahl verschiedener Länder und Mentalitäten. Seine Kriegs-Chronik ist ein erschreckend plausibles Szenario einer weltweiten Krise. Leider lässt die Spannung im letzten Drittel etwas nach, sobald das Ärgste überstanden ist. Das liegt auch daran, dass die zahlreichen Interviewten sich nicht genug voneinander unterscheiden. Brooks gibt sich alle Mühe, jedem von ihnen distinktive persönliche Merkmale zu verleihen, was auf einer Handvoll Seiten aber schwierig ist.

"World War Z" würde mit weniger Figuren, die dafür mehr erleben und öfter zu Wort kommen, besser funktionieren - selbst, wenn das auf Kosten der Plausibilität ginge. Denn auch so gibt es einige Aspekte, die fantastisch anmuten und einen beim Lesen immer wieder daran erinnern, dass man es hier mit einem Roman zu tun hat. Von der eher geringen Wahrscheinlichkeit einer Zombie-Seuche einmal ganz abgesehen. Desweiteren wären nicht alle Interviews nötig gewesen. Den Inhalt einiger Berichte hätte Brooks als Nebenaussagen in andere einbauen können.

Frischen Wind brachte Brooks' unkonventioneller Erzählstil allemal in das Zombie-Genre, das vor allem von der variierenden Wiederholung des ewig gleichen Grundthemas lebt. Aber ein Roman ohne Hauptfigur ist ein schwieriges Unterfangen, für das Brooks' Schreibstil zu nüchtern ist, um beim Leser die nötige emotionale Nähe zu den einzelnen Figuren herzustellen - oder aber nicht nüchtern genug, um die perfekte Illusion eines journalistischen Berichts hervorzurufen. Lesenswert und hochgradig unterhaltsam ist World War Z trotzdem.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn die Hölle überfüllt ist..., 25. Januar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: World War Z: An Oral History of the Zombie War (Taschenbuch)
Als die Geschichte beginnt ist die heiße Phase des Krieges gegen die Zombies seit zehn Jahren vorrüber.
Es herrscht eine Art Gleichgewicht des Schreckens, während weite Teile der Erdoberfläche von den Überlebenden zurückerobert worden sind, werden einige Gegenden, sowie der Meeresgrund, noch von den Zombies gehalten.

Der namentlich nicht genannte Erzähler hatte im Auftrag der United Nation's Postwar Commission einen Report über den Verlauf des Krieges erstellt. Dafür hatte er etliche Zeitzeugen aus allen Teilen der Welt interviewt, um möglicht viele Daten zu sammeln. Da der offizielle Report einen eher wissenschaftlichen Charakter hat, wurden die subjektiven Eindrücke der Interviewpartner nicht verwendet. Aus diesem Material machte der Erzähler sein Werk WORLD WAR Z - AN ORAL HISTORY OF THE ZOMBIE WAR (2006) und veröffentlichte es unter dem Namen Max Brooks.

Die verwendeten Interviews sind chronologisch angeordnet und so erfährt der Leser vom ersten Auftauchen der lebenden Toten in China, über den Zusammenbruch der Zivilisation bis hin zur mühsam erkämpften Wende und dem Zurückdrängen der Verwesenden.

Alle Teile, die in den USA spielen sind nicht besonders überraschend, da man als Amerikaner in seiner individualistischen Art natürlich bestens auf den Überlebenskampf vorbereitet ist. Richtig gut hingegen sind die Blicke über den Teich. Ob die frühzeitige richtige Reaktion der Israelis, die kriegsentscheidenen Aktionen der Besatzung eines chinesischen Atomubootes, das Zurückgreifen der südafrikanischen Regierung auf Methoden aus Zeiten der Apartheid oder die Evakuierung von Japan, um nur einige zu nennen.

Max Brooks versucht in seinem Roman eine möglichst realistische Darstellung einer Zombieinvasion, unter der Prämisse, dass es soetwas wie Untote gibt, die nichts anderes tun, als andere Lebewesen zu jagen und zu vertilgen oder zu infizieren. Damit entsprechen sie in etwa den Modellen, die schon in George A. Romeros NIGHT OF THE LIVING DEAD (1968) umherwankten.
Im Gegensatz zur filmischen Umsetzung einer pseudorealistischen Zombieplage wie z.B. den ZOMBIE DIARIES (2006), welche eher kammerspielartig sind, stellt WORLD WAR Z eine globale Sicht der Dinge dar. Es wird auch erwähnt, dass die Menschen eine kleine Unterstützung in Form des ZOMBIE SURVIVAL GUIDE (2003) zur Hand haben.
Da sich konventionelle, oder gar atomare, Kriegsführung gegen die bissigen Wiedergänger als vollkommen nutzlos erweisen und es auch ziehmlich lange dauert, bis die Menschheit an einem Strang zieht, führt die Dauer des Erkenntnisprozesses fast zur vollständigen Vernichtung des Homo Sapiens. Nur absolut radikale und rücksichtslose Maßnahmen können diese finale Konsequenz verhindern.

Zu unserem Glück hat schon Maarten Keulemans in seinem Werk Exit Mundi: Die besten Weltuntergänge (2008) untersucht, dass die Wahrscheinlichkeit einer Invasion durch karnivore Untote extrem klein ist.

WORLD WAR Z kann allen Freunden apokalytischer Geschichten wärmstens empfohlen werden.
Wer keine Freude am Lesen hat, der muss halt auf die Verfilmung mit Brad Pitt warten, die wohl Mitte dieses Jahres in die Kinos kommt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Furchterregend gut, 9. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist mit Abstand eines der furchterregendsten, die ich seit langer Zeit gelesen habe. Mit "furchterregend" meine ich besorgniserregend, angsteinflößend. Aber ich greife vor...

Das Buch spielt in der Zukunft und beschreibt die Arbeit eines Autors, dessen Aufgabe es war, den weltweiten Krieg gegen die Auferstehung von Toten ("Zombies") zu erfassen und niederzuschreiben. Seine offizielle Version wurde stark beschönigt und gekürzt und das vorliegende Buch beinhaltet die Passagen, die keinen Einzug in die offizielle Version gefunden haben. Der Untertitel ist "An oral history of the Zombie war" und sagt schon, dass es sich um Augenzeugenberichte handelt. Und genau so ist das Buch aufgebaut: Eine kurze Einführung, mit wem der Autor gerade spricht, und dann wird der Bericht aus Sicht des Interwiewten dargelegt.

Die Interviews sind den Ereignissen chronologisch zugeordnet: Beginnend mit den ersten Ausbrüchen der Seuche, über eine Phase der "großen Panik" bis hin zum organisierten Widerstand der Menschheit gegen ganze Heerscharen von Untoten werden jeweils die Geschichten von einzelnen Menschen berichtet.

Der Aufbau des Buchs, die sehr unterschiedlichen Augenzeugen und der Schreibstil von Max Brooks erzeugen eine enorm düstere Atmosphäre. Gerade die Schilderung von Einzelschicksalen durch Interviews mit einzelnen Personen wird eine enorme Authentizität geschaffen. Nach nur wenigen Interviews war ich so gefangen von den Berichten, dass ich mich ertappte, in den Nachrichten auf Hinweise der Seuche zu achten. Dazu kam, dass ich das Buch nur Vormittags lesen konnte: Abends bereitete mir die ganze Geschichte tatsächlich Alpträume.
Natürlich weiß man, was auf einen zukommt. Aber das tut meiner Ansicht nach der Geschichte keinen Abbruch: Im Gegenteil ist man gespannt, wie es weitergeht, wie man der Seuche Herr werden konnte.

Fazit: Ein enorm dichtes, gut aufgebautes Buch. Genau so würde sich die Geschichte abspielen, sollte es einmal eine solche Seuche geben. Uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und glaubwürdig, 14. Dezember 2008
Von 
S. Stevenson (Berlin, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Eigentlich wollte ich das Buch kapitelweise lesen - es besteht aus kurzen Augenzeugenberichten, geordnet nach den Phasen des Zombie-Krieges, die sich dafür gut anbieten würden. Aber am Ende bin ich bis tief in die Nacht aufgeblieben und habe es in einem Rutsch durchgezogen. Brooks erzählt die Geschichte des Kriegs aus der Sichtweise von Menschen aus verschiedenen Staaten, Kulturen und Gesellschaftsschichten. Der Verlauf des Konflikts wird dabei nur Stück für Stück bekannt, weswegen es immer spannend bleibt.

In den einzelnen Episoden ist Gesellschaftskritik eingewoben. Bei den Abschnitten über die US-Politik kommt dabei leider der Holzhammer zum Einsatz. Diese Teile sind die schwächsten des Buchs: Etwas weniger offensichtliche Kritik an der Bush-Regierung hätte dem Werk gut getan und zukünftigen Generationen nicht unnötig den Zugang erschwert.

Lob verdient der Versuch, möglichst vielfältig die Orte und Umstände des Kriegs zeigen zu wollen, von den Tiefen des Ozeans bis zu Bergen Tibets. An dem Abschnitt zu Deutschland sieht man, dass Brooks seine Hausaufgaben gemacht hat, denn der dort gezeigt Konflikt ist spezifisch deutsch. Brooks beschreibt Blut und Gemetzel dabei nur dort, wo es sich aus der Situation logisch ergibt. Einige der schaurigsten Episoden - wie Nordkorea - kommen völlig ohne aus.

Am Ende erreicht "World War Z" sein Ziel, erschreckend glaubwürdig zu wirken. Bis auf die überzynischen Abschnitte zum Verhalten der US-Regierung werden Situationen beschrieben, die so lebensnah wirken, wie es mit Millionen von Untoten überhaupt möglich ist. Wer nur ein Buch über Zombies liest, sollte sich für dieses entscheiden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen noch vor dem FIlm lesen! * absolut innovatives Zombie-Lesevergnügen!, 22. Juni 2013
Von 
Charles Halloway (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: World War Z: An Oral History of the Zombie War (Taschenbuch)
Max Brooks schreibt es schon auf dem Titel Bild zu World War Z: "An Oral History of the Zombie War". Und er liefert, was er verspricht. Brooks beschreibt die Zombokalypse (ich habe den Begriff bei Peter Clines' "Ex-Heros" geborgt; auch absolut lesenswert, wenn Sie das Thema interessiert!). Wo kommen die Zombies her, welche Folgen hat das Erscheinung, was tut die Menschheit dagegen. All diese Fragen beantwortet (oder besser lässt beantworten) Max Brooks mit unzähligen Interviews (von einem UN-Mitarbeiter durchgeführt, im (logischerweise anders aufgebauten) Film ist das Brad Pitt). Und genau darin liegt das absolut Großartige des Buchs: Brooks deckt durch den Wechsel der Befragten die ganze Welt ab, stellt nicht nur Personen aus verschiedenen Ländern vor, sondern zeigt auch, wie unterschiedliche Bevölkerungsschichten mit der Bedrohung umgehen. Somit gelingt es Brooks, ein absolut glaubwürdiges und allumfassendes Bild der Katastrophe zu zeichnen. Ich persönlich habe ein derartiges Vorgehen bislang noch in keinem Buch gefunden - und fand das einfach unheimlich spannend und authentisch. Logischerweise bekommt man durch diese Erzählweise einen etwas anderen Spannungsbogen als bei einem "normalen" Thriller; es heißt also, sich auf Neues einzulassen.
Aus meiner Sicht ein großartiges Buch, welches dem Leser immer wieder Schauder über den Rücken laufen lässt, weil man ständig denkt: "Das ist absolut realistisch, so könnte das wirklich ablaufen...". Fünf Sterne für ein Buch, das man aus meiner Sicht auf jeden Fall vor dem Film (sofern man ihn sehen möchte) lesen sollte.
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World War Z: An Oral History of the Zombie War
World War Z: An Oral History of the Zombie War von Max Brooks (Taschenbuch - 27. September 2011)
EUR 5,60
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