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5.0 von 5 Sternen Mathematik, Realität und Advocatus Diaboli
Max Tegmark ist Theoretischer Physiker und Kosmologe, arbeitet am 'Foundational Questions Institute', und hat in den letzten Jahren einige Preprints auf arXiv zu einem Thema veröffentlicht (The Mathematical Universe (2007), Kurzfassung: Shut up and calculate), das Eugene Wigner als die 'Unbegründete Effektivität der Mathematik in den Naturwissenschaften'...
Vor 7 Monaten von Dr. T. veröffentlicht

versus
2.0 von 5 Sternen Much fanfare, little news
Max Tegmark seems to be an adherent of a new style in popular scientific american literature that rehearses in talking firstly about himself, the author (how great he is, of course, despite somme minor drubbing on his way). I frankly don't know why anyone should know all the little details of his scientific career.

Regarding the remaining content of this book,...
Vor 1 Monat von W. Sohst veröffentlicht


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mathematik, Realität und Advocatus Diaboli, 13. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Our Mathematical Universe: My Quest for the Ultimate Nature of Reality (Gebundene Ausgabe)
Max Tegmark ist Theoretischer Physiker und Kosmologe, arbeitet am 'Foundational Questions Institute', und hat in den letzten Jahren einige Preprints auf arXiv zu einem Thema veröffentlicht (The Mathematical Universe (2007), Kurzfassung: Shut up and calculate), das Eugene Wigner als die 'Unbegründete Effektivität der Mathematik in den Naturwissenschaften' nannte. Die dort entwickelten Ideen werden in den vorliegenden Buch nun systematisch entwickelt, und einem breiteren Publikum vorgestellt. Der Ursprung dieser Ideen geht weit zurück, man könnte bei den Pythagoreern beginnen, aber auf jeden Fall ist Galileo Galilei zu nennen, der das Buch der Natur, als in der Sprache der Mathematik verfasst beschrieb. Ein schöne historische Übersicht findet sich auch bei Mario Livio: „Ist Gott ein Mathematiker“. Aber Tegmark geht mit seinen Ideen weit über ähnliche Ansätze hinaus, für ihn ist Mathematik nicht nur eine faszinierende/ nützliche Methode, um Realität zu beschreiben, für ihn IST Mathematik Realität.

Die ersten Kapitel des Buches sind somit einer eingehenderen Bestimmung dessen gewidmet, was im wissenschaftlichen Sprachgebrauch als physikalische Realität bezeichnet wird; das geht einher mit einer Art Bestandsaufnahme, was, sowohl in kosmischen als auch mikroskopischen Dimensionen, diese physikalische Realität ausmacht, und von welchen Dimensionen da die Rede ist. Dabei gehen auch etliche persönliche Erzählungen des Autor ein, der u.a. jahrelang mit der Datenanalyse der kosmischen Hintergrundstrahlung beschäftigt war; gerade diese Hintergrundstrahlung erwies sich als ein Präzisionsinstrument zur 'Vermessung' des Kosmos.

Moderne physikalische Theorien geben auf verschieden Ebenen Anlass, über die unmittelbar erfahrbare Realität hinaus, sogenannte Multiversen ins Spiel zu bringen; der Autor führt ein Kategorisierung dieser Begriffe --in zunächst drei Ebenen -- ein: Level I Multiversen stellen einfach Inseln im Universum dar, die soweit entfernt sind, dass sie seit dem Urknall keinen wechselseitigen Kontakt haben, Level II Multiversen sind dank der ungehinderten Inflation getrennte Bereich, die unterschiedliche (effektive) physikalische Gesetze haben können, Level III Multiversen ergeben sich schließlich aus der Everettschen Interpretation der Quantenmechanik.

Nach diesen 'einleitenden Bemerkungen', die wie der Autor anmerkt noch mehr oder minder dem Mainstream der Theoretischen Physik folgen, kommt er auf sein eigentliches Anliegen zu sprechen, der – wie eingangs schon erwähnt – seltsamen Wirksamkeit mathematischer Beschreibungen bei der Formulierung physikalischer Theorien. Tegmark spannt seinen Argumentationsbogen wie folgt: ausgehen von der 'External Reality Hypothesis', einer Hypothese, der die meisten Physiker ohne weiteres zustimmen werden, ist ein großer Teil der Bemühung der Theoretischen Physik der letzten 25 Jahre, der Suche nach der 'Theory of Everything' (ToE) gewidmet; eine solche Theorie – weil all umfassend – dürfte also keinerlei 'willkürliches Beiwerk' (wie Konstanten, die per Messung bestimmt werden) enthalten, somit – mit Tegmarks Worten – wäre eine ToE nichts weiter als eine mathematische Struktur; und das ist, was der Autor als 'Mathematical Universe Hypothesis' (MUH) bezeichnet – diese Struktur IST dann die Realität. Bleibt noch die Frage: welche mathematische Struktur sollte diese Ehre genießen? --und in multiversaler Demokratie folgert der Autor: ALLE; es wird ein Multiversum Level IV eingeführt, das allen mathematischen Strukturen gleichermaßen Realität gewährt.

Hier darf einmal kurz die Position des Advocatus Diaboli eingenommen werden: könnte es sein, dass – nach Ausdehnung über vier Ebenen hinweg – der Realitätsbegriff einfach soweit ausgedünnt wurde, dass unter dieser Art der 'Realität' in der Tat nicht mehr übrig blieb als z.B. ein Axiomsystem für Vektorräume? Der Autor muss sich dann tatsächlich sehr mühen, um mittels Ketten von 'Observer Moments' dass einzufangen, was man üblicherweise als das untrügliche Gefühl der unaufhaltsam vergehenden Zeit kennt; das gelingt dann auch nicht sehr überzeugend. Bleibt also die Erklärung des Mathematisierungs- Problems eine scheinbare?

Trotz all dieser Einwände, ist das Buch eines der brillantesten Darstellung der Grenzen der modernen theoretischen Physik und ihrer Philosophie; der Autor scheut vor den großen Fragen nicht zurück, die 'working physicists' gern ignorieren, warum ist die Welt wie sie ist, warum sind ihre Gesetze so und nicht anders,..; niemand würde ernsthaft erwarten, hier die ultimative Frage nach 'Allem' und deren Antwort – wie der Autor gern selbst auf Douglas Adams anspielt – zu finden, aber die vorgetragen Ideen sind originell und faszinierend; das Buch ist so flüssig und spannend geschrieben, so dass man beim Lesen, – gleich einem D.A. – einfach in seinen Bann gezogen wird.

Allein die die beiden Hauptkapitel zur MUH fallen etwas ab, zudem verweist der Autor hier mehrfach bei Details lediglich auf seine anfangs erwähnten arXiv Preprints. Zwei weitere kleinere Schönheitsfehler sind zu bemerken, die zum Teil gut durchdachten illustrierenden Abbildungen sind lieblos – grau in grau – ausgeführt, Details geraten da schnell an die Grenzen des Beobachtbaren...; ferner ist die Bibliographie mager geraten, etwa werden, die im Text zitierten eigenen arXiv paper, hier nicht nochmals aufgeführt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frischer Zugang zur Materie :-), 14. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Our Mathematical Universe: My Quest for the Ultimate Nature of Reality (Gebundene Ausgabe)
Auch für interessierte Laien sehr empfehlenswert, der Aufbau des Buches ist klar und strukturiert, alle gängigen und spekulative Universen-Theorien sind extrem anschaulich präsentiert. Für mich das beste populärwissenschaftliches Buch über Quantenphysik und Quantenmechanik seit langem, der sehr persönliche Schreibstil des Authors fesselt zusätzlich!
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2.0 von 5 Sternen Much fanfare, little news, 14. Juli 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Our Mathematical Universe: My Quest for the Ultimate Nature of Reality (Gebundene Ausgabe)
Max Tegmark seems to be an adherent of a new style in popular scientific american literature that rehearses in talking firstly about himself, the author (how great he is, of course, despite somme minor drubbing on his way). I frankly don't know why anyone should know all the little details of his scientific career.

Regarding the remaining content of this book, ie. a physico-philosophical statement about the ultimate nature of the world, Tegmark is committed to the not very new "kybernetic" conception that the world (that means: the whole universe) is ultimately an abstract, mathematical structure.and nothing more. Unfortunately he fails to explain the obvious difficulties of this idea, which goes back at least to the days Alan Turing: What, than, makes the world palpable, if it nothing more than math? Tegmark enthuses only about his own opinions without seriously engaging in the general discourse about this topic. A bit disappointing.
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5.0 von 5 Sternen science based speculation at its best, 23. Juni 2014
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Tegmark asks the most fundamental questions about life, the universe(s) and everything. His answers, although many of them speculative, are true eye-openers and a joy to read and digest for the rational mind. An incredible jouney!
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5.0 von 5 Sternen Interessant und Kurzweilig, 3. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vor allem die ersten Teile des Buches überzeugen durch eine gute Argumentationskette, und bringen so auch abstrakte Inhalte gut rüber. Dazu kommt das Max Tegmark auch nicht davor zurückschreckt auf die großen, teils schon philosophischen, Fragen einzugehen.
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5.0 von 5 Sternen Our mathematical Universe, 24. Mai 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Max Tegmark versteht es exzellent sehr komplexe mathematische und physikalische Zusammenhänge für den gebildeten Laien verständlich darzustellen. Wer auch an kosmologischen Theorien jenseits des Mainstream interessiert ist, sollte diese Buch gelesen haben.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Beweisführung durch "Glauben", 23. Mai 2014
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Rezension bezieht sich auf: Our Mathematical Universe: My Quest for the Ultimate Nature of Reality (Gebundene Ausgabe)
Die mathematische Basis des Universums nach dem Standard-Modell hat Tegmark gut dargestellt. Allerdings ist seine Beweisführung bei den Multiversen weniger mathematischer Natur sondern eher seiner spekulativen Phantasie geschuldet.

So beginnt er das Kapitel: "The Level IV Multivers" auf Seite 319 mit dem Satz: "Why I believe in the Level IV Multiverse"
Viele seiner Equations = Gleichungen, die er als Basis seiner weiteren Schlussfolgerungen zum Beweis der Existenz von Multiversen heranzieht, bestehen aus zu vielen Unbekannten.

Er glaubt es, und bringt dabei einige interessante Hypothesen in die Diskussion.
ch denke Professor Edward Witten liegt schon richtig, wenn er dem Autor konzediert: Leser mit verschiedenem Hintergrund werden Spaß bei der Lektüre haben. Fast jeder wird irgendwas dabei lernen, manches zum Grübeln aber auch vieles, was der Leser zurückweisen wird.
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5.0 von 5 Sternen Schwer aber gut, 24. April 2014
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in dieser Buch ich habe viele neuen Ideen getroffen. er ist auch sehr genau und ehrlich wann er uber Menschen und Zukunft schreibt.
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Our Mathematical Universe: My Quest for the Ultimate Nature of Reality
Our Mathematical Universe: My Quest for the Ultimate Nature of Reality von Max Tegmark (Gebundene Ausgabe - 7. Januar 2014)
EUR 16,95
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