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Kundenrezensionen

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am 15. Dezember 2013
Seit langem wieder einmal ein englisches Buch, das ich innerhalb von einer Woche "verschlang". Von John Banville hatte ich - zu meiner Schande - vorher noch nichts gehört und muss das nun dringend nachholen. ;)
Einigen Kommentaren zufolge, ist das Buch eher "schwer zu lesen" und man "müsse sich an den seltsamen Stil des Autors anpassen". Das finde ich ehrlich gesagt gar nicht, oder bzw. da war auch der Grund, warum mir dieses Buch so gut gefallen hat: der einzigartige Stil. Das Buch besticht durch tolle Beschreibungen, sowohl von Personen, Gegenden, Jahreszeiten als auch Objekten. Außerdem fließen mehr oder weniger zwei Geschichten ineinander: die Erinnerung der Hauptperson an eine Liaison im Jugendalter und die gegenwärtigen Erlebnisse rund um einen Filmdreh.
Ein echt sehr schönes und absolut lesenswertes Buch!
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...from which the most vital pieces are missing" (211). John Banville ist seit Jahrzehnten einer der ganz großen Sprachvirtuosen der englischsprachigen Literatur. Einem breiten Publikum wurde er 2005 bekannt, als er für seinen Roman The Sea mit dem renommierten Booker Prize ausgezeichnet wurde. In seinem neuen Buch "Ancient Light" knüpft der aus Dublin stammende Autor an zwei seiner früheren Romane an und vollendet so die Trgödie eines Mannes, einer Familie, welche sich über Jahre hin entwickelte.

Der ehemalige Schauspieler Alexander Cleave, mittlerweile jenseits der 60, der bereits in Eclipse (2000) als Protagonist fungierte, erinnert sich zurück an die Zeit seiner erwachenden Libido, als er als 15-jähriger eine verbotene Affäre mit der Mutter seines besten Freundes führte. Cleaves Erinnerungen an sein sexuelles Erwachen mischen sich mit schmerzhaften Erinnerungen an den zehn Jahre zurückliegenden Selbstmord seiner Tochter Cass. Zudem bekommt er in er aktuellen Gegenwart das Angebot, den mysteriösen Kritiker Axel Vander zu verkörpern, der eine innige Verbindung zu seiner Tochter besaß, wie Leser des vielleicht besten Banville-Romans Shroud (2002) wissen. Cleave wird dazu gezwungen, sich mit den dunklen Kapiteln seiner Vergangenheit auseinander zu setzen und sich ihr neu zu stellen.

"The dead are my dark matter, filling up unpalpably the empty spaces of the world" (228). "Ancient Light" bildet den Abschluss einer dunklen Trilogie, lässt sich aber auch problemlos als eigenständiger Roman lesen. Meisterhaft und mitreißend behandelt Banville die ewig gültigen Themen der Menschheitsgeschichte wie Liebe, Verrat, Verlust und Tod. Zu Recht gilt Banville seit Jahren als ein Anwärter auf den Literaturnobelpreis.
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am 7. November 2015
Ähnlich Modiano ist Banville immer auf mehreren Ebenen der Erinnerung tätig, in Ancient Light besonders nachdrücklich. Während Modianos Fangnetze der Erinnerung auf betörende Weise seltsam leer bleiben, fördert Banville die buntesten und zum Teil erschreckendsten Kreaturen ans Tageslicht. Small wonder, wenn seine Figuren mehrheitlich unter Alpträumen leiden.
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am 10. November 2013
An earlier reviewer said that readers will either love or hate this book. This reader agrees. Haters may balk at its main theme, a five months-long dalliance/love affair/tryst, as described above in the title. And/or John Banville (JB) not producing a novel with chapters of 8-10 pages full of page breaks and indentations, making reading this book a piece of work. Or because of too many descriptions of the weather, the clouds, sky and the sea. Or his dabbling with quantum mechanics in literature, with its infinities and parallel realities. Surely, this novel is not a page turner but a work of art akin to slow cooking in gastronomy: it requires slow reading. Whoever hopes to gain bliss at the finish by scanning and skipping pages is wrong. JB has hidden some key clues, as if they were Easter eggs, in the bushy thickets of this novel.
But fans outnumber this book's detractors by far. Earlier JB novels I enjoyed dealt with a deranged murderer (but was he?), a sentimental ex-art historian and a British former KGB spy. All three justified their past lives in the I-form in confessions and justifications. This novel is no different. It charts the life and times of Alexander Cleve (AC), a semi-retired, married 65-year old stage actor, who lost his only child, daughter Cass, 10 years earlier, and who has been persuaded to play the lead role in a Hollywood film. All this at a time when his mind is bombarded with scenes and images from his youth.
This novel is situated in Ireland, England and Italy between the 1950s and 1990s. It treats casually the massive, never-ending grief of Cass' parents: AC saw in the massive swirls of birds in the sky his daughter writing a message to him, but cannot decipher it. The novel's main theme is the unreliability of memory, much as in Julian Barnes' "The Sense of an Ending", which dealt with how selective the memories of aging people are, with ever fewer close ones around to make corrections.
This helps to explain AC's tiresome descriptions of the weather, the clouds, the light, etc. when referring to key events in his adolescence and later life. They are meant to show how incredibly good his memory still is. But his long-time monitoring of a local tramp and other incidents suggest his mind is going in uncharted territory....
Plenty of loose ends remain in this poorly-plotted, but superbly written novel.
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am 10. August 2014
der Roman ist sehr weitschweifig und deshalb zuweilen ermüdend,
der zum Verstehen erforderliche Wortschatz ist unnötig umfangreich
und wirkt beim Lesen etwas frustrierend
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