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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine spannende Autobiographie
Das Buch ist nicht nur sehr gut geschrieben und sehr unterhaltsam, sondern man lernt ebenfalls einiges über den Hintergrund der Drohungen die damals, wegen den Satanischen Versen, gegen den Autor geäußert wurden, über Religion und Politik und über menschliches Verhalten. Eine wertvolle Lektüre für Alle die sich für solche Themen...
Vor 8 Monaten von M. Sprietsma veröffentlicht

versus
0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Joseph Anton
Dieses Buch kam unverpackt (nicht mit Folie eingeschweißt))zusammen mit anderen Dingen in einem großen Karton an. Die Seiten waren teilweise zerknickt und die Blätter waren katastrophal geschnitten. Da es ein Geschenk sein sollte, wurde es sofort zurückgeschickt.Habe jetzt aber im nachhinein erfahren, das englische Bücher nicht sauber gebunden...
Vor 3 Monaten von Christiane Stelzer veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine spannende Autobiographie, 22. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Joseph Anton: A Memoir (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist nicht nur sehr gut geschrieben und sehr unterhaltsam, sondern man lernt ebenfalls einiges über den Hintergrund der Drohungen die damals, wegen den Satanischen Versen, gegen den Autor geäußert wurden, über Religion und Politik und über menschliches Verhalten. Eine wertvolle Lektüre für Alle die sich für solche Themen interessieren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Freedom is taken, never given" (557)., 23. März 2013
Von 
Michael Dienstbier "Privatrezensent ohne fina... (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Joseph Anton: A Memoir (Gebundene Ausgabe)
Am Valentinstag 1989 publizierte der Ayatholla seine Fatwa gegen den Schriftsteller Salman Rushdie. Jeder Muslim habe das Recht und die Pflicht, Rushdie zu töten, da er den Islam in seinem Roman The Satanic Verses auf das Übelste beleidigt habe. Für Rushdie beginnt eine jahrelange Odyssee von Wohnsitz zu Wohnsitz, von Versteck zu Versteck, sein Alltag wird bestimmt durch den Rhythmus seiner Personenschützer. Diese fordern ihn auch auf, sich einen Decknamen einfallen zu lassen, mit welchem sie ihn fortan adressieren können. Er wählt den Namen Joseph Anton, angelehnt an Joseph Conrad und Anton Czechow.

"Joseph Anton" ist mehr als nur Salman Rushdies persönliche literarische Verarbeitung der Fatwa-Jahre. Im Roman reflektiert der Autor seine Herkunft, seine Ankunft in England, die Schwierigkeiten, die er zu Beginn hatte und den Einfluss, den seine doppelte Identität auf sein Leben und sein Wirken als Schriftsteller ausgeübt hat: "He was a migrant. He was one of those who had ended up in a place that was not the place where he began. Migration took up all the traditional roots of the self. The rooted self flourished in a place it knew well, following customs and traditions with which it and its community were familiar, and speaking its own language among others who did the same. Of these four roots, place, community, culture and language, he had lost three" (53). Rushdies postkoloniale Identität hatte sicherlich auch auf "The Satanic Verses", wo er auf durchaus humorvolle Weise die mögliche Entstehungsgeschichte des Korans rekonstruiert, einen nicht unwesentlichen Einfluss. Da der Islam bis heute ein neurotisch gestörtes Verhältnis zu Witz und Humor aufweist, kam es zu den bekannten Entwicklungen. Genau beobachtet Rushdie, wie Freunde und Umwelt auf die Fatwa reagieren. Verlage, die sich auf einmal scheuen, die englische Übersetzung der Satanic Verses auf den Markt zu bringen, Politiker, die Verständnis für die Fatwa zeigen, da man ja unbedingt Rücksicht auf religiöse Gefühle nehmen müsse und der bildungsferne Mob, der in der islamischen Welt, aber auch in Europa, Bücher verbrennend durch die Straßen zieht. Deutlich spürt der Leser die Wut und den Furor, der in und zwischen den Zeilen deutlich wird. Aber auch die Dankbarkeit den Freunden gegenüber, die ihm die Treue gehalten haben, spielt in dem Buch eine gewichtige Rolle. Ebenso der nach dem anfänglichen Schock wiederkehrende Kampfgeist, für seine Ideale einer freien Gesellschaft sowie einer freien unzensierten Literatur einzutreten: "The unreasoning minds, driven by the doubt-free absolutes of faith, could not be convinced by reason [...]. But he needed, now, to be clear of what he was fighting for. Freedom of speech, freedom of the imagination, freedom of fear, and the beautiful, ancient art of which he was privileged to be a practitioner" (285). Solch ein kompromissloses Eintreten für die Werte des Westens einer freiheitlich-säkularen Gesellschaft gegen die Einflüsse der, zum Beispiel, monotheistischen Religionen, wünscht man sich manchmal auch von unserer Politikerzunft.

Fazit: "Joseph Anton" wurde in einigen Rezensionen als Rushdies bester Roman bezeichnet. Und in der Tat ist dieses Buch mehr als nur eine Biografie im klassischen Sinn. Vielmehr nähert sich Rushdie seinem eigenen Leben mit den Mitteln der Literatur, den Mitteln der Fiktion, und schafft somit ein grandioses Stück Literatur voller Wut, Hass, Liebe, Verrat und den Kampf eines Mannes für sein eigenes Leben in Freiheit und gegen die Ignoranz und Dummheit nahezu einer gesamten Kultur.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der wichtigsten Bücher der letzten Jahre, 2. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Joseph Anton: A Memoir (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch finde ich so wichtig, weil Salman Rushdie darin auf eine gefährliche Lücke in unserem öffentlichen Bewusstsein aufmerksam macht. Anhand der 10 Jahre, die er mitten in der westlichen Welt wegen eines Buches im Untergrund leben musste, dokumentiert er, wie extrem die (von Erdöl gestützte) Macht der Islamisten geworden ist, wie der Islamismus unsere individuelle Freiheit im Westen bedroht, und wie wichtig es ist, sich klar dagegen zu stellen und sich öffentlich zu den universal gültigen Menschenrechten zu bekennen. Er argumentiert insbesondere gegen den populistischen Kulturrelativismus im England jener Jahre (der in Deutschland noch praktiziert wird, Beispiel Beschneidungsgesetz), der die rechtsstaatlich-demokratischen Grundlagen einer Gesellschaft in Frage stellt.
Das Buch ist ziemlich dick, und nicht durchgängig unterhaltsam, obwohl Rushdie gesegnet ist mit "the gift of the gab", aber es ist lehrreich und eben - ein wichtiges Zeitdokument.
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4.0 von 5 Sternen Ein Mann, der die Gegensätze der Moderne verkörpert, 3. Mai 2013
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Joseph Anton: A Memoir (Gebundene Ausgabe)
Der Autor Salman Rushdie erzählt von sich persönlich. Persönliche Seiten, die einen immer wieder tief durchatmen lassen: Rushdies Hang zu Arroganz und Selbstgerechtigkeit sind nicht angenehm. Die Art, wie er ständig vorgibt, einen verständnisvollen Blick auf Menschen - insbesondere auf seine Ex-Frau - zu entwickeln, nur um sie dann in ein paar Nebensätzen "richtig einzutunken", ist bisweilen tiefste Schublade. Relevant ist aber der Autor und gesellschaftliche Repräsentant Rushdie. Als Autor ist er ein genuines Erzähltier. Die Memoiren lesen sich fesselnd. Als gesellschaftlicher Repräsentant ist er blitzgescheit und vereint einige der prägenden Gegensätze der modernen Welt: Die Tradition des Ostens mit dem Weltblick des Westens. Relgiosität mit Säkularität. Und Immigrantentum mit Zuhause-Sehnsucht. Das macht seine Bücher, und besonders seine Autobiographie "Joseph Anton", zu ergiebigen und relevanten Weltbetrachtungen.
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5.0 von 5 Sternen For Salman, 9. Dezember 2012
Von 
Hans Wernhart "Hans" (Innsbruck / Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Joseph Anton (Kindle Edition)
I have always enjoyed reading Rushdie's books.
Naturally I was curious to read this "autobiographie". It was most interesting, brought backy many memories. Maybe too many names that do not mean all that much to a reader who does not live in England - at times it was a bit difficult to keep track on the many figures.
Still was very intrigued, love his writing style.
Definiteky worth reading!
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1.0 von 5 Sternen Joseph Anton, 12. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Joseph Anton: A Memoir (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch kam unverpackt (nicht mit Folie eingeschweißt))zusammen mit anderen Dingen in einem großen Karton an. Die Seiten waren teilweise zerknickt und die Blätter waren katastrophal geschnitten. Da es ein Geschenk sein sollte, wurde es sofort zurückgeschickt.Habe jetzt aber im nachhinein erfahren, das englische Bücher nicht sauber gebunden werden und man sich an schlechte Qualität gewöhnen muß. Amazon kann also für das schlecht geschnittene BLATT nichts dafür. Die schlechte Verpackung geht allerdings auf Kosten von Amazon. Das erste Mal. daß ich so eine schlechte Verpackung erlebt habe!! Sonst war ich immer sehr zufrieden.
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0 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Miese Lektüre, 23. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Joseph Anton (Gebundene Ausgabe)
Und wieder mal hat der bekannte Autor sein Unwesen getrieben. Bekannt wurde der Autor aber nicht durch seine literarische Leistung, sondern nur durch seine widerlichen Inhalt. Dies macht sich der Autor nun wieder zu nutze, um sein 'Werk' unter dem Mann zu bringen. Vorbei sind die Zeiten, als man durch hochwetige und sinnvolle Lektüre Bekanntheit erhielt. Heutzutage reicht es bekannt zu sein....egal mit welchen Mitteln. Dann kann auch der Inhalt eines Buches so leer sein wie seine Leser, Hauptsache man zahlt.
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Joseph Anton
Joseph Anton von Salman Rushdie (Gebundene Ausgabe - 18. September 2012)
EUR 18,95
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